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Winkelbohrmaschine

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Ihre neue Winkelbohrmaschine von Werkzeugstore24

Eines der wichtigsten Werkzeuge für jeden Heimwerker ist sicher die Winkelbohrmaschine. Bei der richtigen Winkelbohrmaschine gibt es einiges zu beachten. Schauen Sie sich einfach mal in unserem Shop um. Wir haben ein großes Angebot an Bohrmaschinen, beispielsweise von Bosch und Festool. Wir führen jede Menge Artikelvarianten, sicher finden auch Sie die richtige Winkelbohrmaschine bei uns.

Für jedes Projekt die richtige Winkelbohrmaschine

Wo eine normale Bohrmaschine nicht hinkommt, ist eine Winkelbohrmaschine oft die optimale Alternative. Verschiedene Bohrer für unterschiedliches Material wie z.B. Holz sollten das Inventar in der Kellerwerkstatt abrunden. Sobald Sie in kleinen Ecken bohren wollen, geht ohne Winkelbohrmaschine in aller Regel nichts. Auch in Sachen Zubehör für Ihre Winkelbohrmaschine werden Sie bei uns mit Sicherheit fündig.

Der Werkzeugstore24 Shop bietet tolle Preise und gute Lieferkonditionen für Ihre WInkelbohrmaschine

Kleiner Preis und geringe Lieferzeit sind nur zwei der Kriterien, die Sie überzeugen sollten, Ihre neue Winkelbohrmaschine bei uns zu bestellen. Schauen Sie sich auch ansonsten in unserem Onlineshop um, wenn es um Zubehör für die Bosch- oder Festool- Winkelbohrmaschine oder einfach um passende Bohrer geht. Falls doch noch Fragen zu einer der Winkelbohrmaschinen von Bosch oder Festool (z.B. betreffend der Bohrleistung, der zu verwendenden Bohrer oder der Leerlaufdrehzahl) oder anderen (Akku-)Geräten von z.B. Makita auftauchen, kontaktieren Sie uns einfach über unser Kontaktformular.

 


Inhaltsverzeichnis

Ihre neue Winkelbohrmaschine von Werkzeugstore24
Wozu benötigt ein Heimwerker eine Winkelbohrmaschine?
Kann man mit einer Winkelbohrmaschine in jeden Untergrund bohren?
Was ist das Besondere an einer Winkelbohrmaschine?
Welche Unterschiede gibt es zwischen Winkelbohrmaschinen?
Wie wechselt man die Bohrer an einer Winkelbohrmaschine?
Wie und wie oft muss man eine Winkelbohrmaschine reinigen?
Wie lange hält eine Winkelbohrmaschine?
Wie und wo bewahrt man eine Winkelbohrmaschine am besten auf?
Was muss ich bei einer Winkelbohrmaschine in Sachen (Arbeits-)Sicherheit beachten?

Wozu benötigt ein Heimwerker eine Winkelbohrmaschine?

Die Winkelbohrmaschine als Spezialwerkzeug

Der versierte Heimwerker benötigt mehr als die Werkzeug-Grundausstattung, die in gewöhnlichen Haushalten üblicherweise anzutreffen ist. Hammer, Schraubenzieher, Zange und Maßband reichen nicht aus, wenn der fortgeschrittene Amateur annähernd professionelle Arbeit verrichten möchte.

Da die Bedingungen in den privaten vier Wänden oft Flexibilität und Provisorien erfordern, sind handliche Werkgeräte bei Heimwerkern besonders beliebt.
In einer Fabrikhalle wird nicht allzu ernsthaft auf räumliche Sparsamkeit der Arbeitsplätze geachtet, meist kann daher stationär mit wuchtigeren Arbeitsmitteln produziert werden. Das ist im Eigenhaus oder der angemieteten Wohnung natürlich völlig anders.

Selbst dann, wenn ein gut ausgestatteter Werkraum eingerichtet worden ist, müssen bei der üblichen Vielzahl verschiedener Arbeiten, denen sich Heimwerker gerne widmen, Kompromisse eingegangen werden.

Darüber hinaus können manche Aktivitäten aus räumlichen Gründen nicht in die Werkkammer verlegt werden. Insbesondere gewisse Renovierungsarbeiten im Bad, der Küche oder im Keller müssen an Ort und Stelle stattfinden.
Daher erfreuen sich besonders handliche Spezialwerkzeuge besonderer Beliebtheit. Kompakte Größe, ergonomisch geformter Haltegriff sowie ein möglichst minimaler Arbeitsradius zeichnen solche Geräte häufig aus.

Dies betrifft in besonderem Maße auch die Winkelbohrmaschine, die grundsätzlich schon als handliches Werkzeug konzipiert worden ist. Zusätzlich bietet der Markt jedoch eine Bandbreite verschiedener Größen an. Dabei sind besonders kleine Varianten mit um die 1,5 kg regelrechte Leichtgewichte.

Der Bohrkopf ist inherkömmlichen Winkelbohrmaschinen um 90 ° abgewinkelt. Dies bringt natürlich verschiedene Vorteile mit sich. So eignet sich die Maschine zum Beispiel hervorragend dafür, in schmalen Ecken und engen Winkeln zur Anwendung zu kommen.

Spezialwerkzeuge dienen immer dazu, die körperliche Kraft des Heimwerkers zu entlasten und es ihm zu ermöglichen, mit einfachen Bewegungen die gewünschten Arbeiten zu verrichten. Daher sind viele Spezialwerkzeuge, wie eben auch die Winkelbohrmaschine, elektronisch betriebene Geräte, die entweder mit direktem Netzanschluss oder über Akkus betrieben werden.
So muss der Heimwerker beim Kauf eines neuen Winkelbohrers berücksichtigen, dass der Batteriebetrieb zwar viele Vorteile mit sich bringt, so ist man zum Beispiel überall arbeitsfähig, unabhängig vom Vorhandensein einer erreichbaren Steckdose, jedoch haben akkubetriebene Bohrer in der Regel ein merklich größeres Gewicht als ihre Vettern mit Netzkabel.

Anwendungsmöglichkeiten und Vielfalt an Modellen im Handel

So gilt es rechtzeitig abzuwägen, welche Vorteile für die konkret anstehenden Aufgaben besonders wichtig sind. Erfordert die Enge der Arbeitsstätte, beispielsweise in einer unzugänglichen Ecke im Inneren einer Schrankwand, ein einhändiges Führen der Maschine bei optimaler Kontrolle des Gerätes, ist eventuell das niedrigste mögliche Gewicht zu präferieren. Da lohnt es sich mitunter, die Wirrungen eines Verlängerungskabels zu tolerieren.

Gerade im Zusammenhang mit Feinarbeiten in unwegsamen Räumlichkeiten haben sich besonders kleine Winkelbohrmaschinen bewährt. So gibt es beispielsweise Modelle, die zur besseren Handlichkeit einen Revolvergriff eingeführt haben. Der erlaubt nicht nur einhändiges Arbeiten, sondern ist aufgrund der anatomisch vorteilhaften Gestalt zudem besonders kraftsparend für den Handwerker.

Doch abhängig von der zu verrichtenden Bohrung können auch größere Modelle das richtige Werkzeug darstellen. Dies bedeutet im Übrigen auch keineswegs automatisch, dass mit zunehmender Größe des Gerätes immer größere Unannehmlichkeiten auf den Hobbyheimwerker zukommen. Denn anspruchsvolle Winkelbohrer in der Gewichtsklasse um die 3-4 kg verfügen über ein Aluminiumgehäuse, das gleich mehrere Vorteile mit sich bringt.
Das Leichtmetall hält nicht nur das Gewicht der gesamten Apparatur so niedrig wie möglich, es ist darüberhinaus ein Garant für Langlebigkeit und Stabilität. Außerdem verfügt es über eine hohe Wärmeleitfähigkeit.

Aufgrund der verschiedenartigen Einsatzmöglichkeiten für eine Winkelbohrmaschine ist einhändiges Arbeiten gerade mit größeren Geräten unerwünscht, bzw. schlicht nicht praktikabel. Daher wären Revolvergriffe hier fehl am Platze. Stattdessen sind die gängigen Modelle so gestaltet, dass mithilfe beider Hände die notwendige Druckkraft und Hebelwirkung erzeugt werden kann.

Im Einzelnen zeigt sich jedoch eine recht große Palette unterschiedlicher Formen im Produktsegment der Winkelbohrmaschinen. Abhängig von der Bauart werden daher unterschiedliche Haltetechniken vorgegeben. So sind viele Modelle langgestreckt angelegt, so dass es sinnig ist, mit beiden Händen den Griffbereich nacheinander zu umfassen. Um mehr Druck auf die Fläche, die durchbohrt werden soll, ausüben zu können, ist es dann oft hilfreich, die vordere Hand dicht im Bereich des Bohrfutters zu platzieren.
Andere Geräte bieten einen zusätzlichen Haltegriff an, der im 90°-Winkel seitlich absteht. So kann die Bohrmaschine besonders stabil ausgerichtet werden.
Die meisten Winkelbohrer sind dazu ausgelegt, Metall und Weichholz durchbohren zu können. Doch abhängig vom Bohraufsatz können natürlich auch andere Materialien bearbeitet werden.
Dabei arbeitet der Winkelbohrer schnell und stets zuverlässig.

Er kann überall dort in den eigenen vier Wänden zum Einsatz kommen, wo beengte Raumverhältnisse ein abgewinkeltes Arbeitsgerät erforderlich machen.
So wissen Hobbytischler die Vorzüge des Spezialwerkzeugs ebenso zu schätzen wie Autofreunde, die gerne zum Instandhalten der Fahrzeug-Karosserie selbst Hand anlegen.
Doch auch in Bad und Küche kann der Winkelbohrer bei Renovierungsarbeiten ein nicht zu unterschätzender Helfer sein.

Wer zudem über einen Garten verfügt und sein Gartenhaus selbst zusammenbauen möchte, kommt um die Nutzung eines Winkelbohrers nicht herum.
Diese speziellen Bohrmaschinen sollten also aufgrund ihrer mannigfachen Einsetzbarkeit in der Werkzeugsammlung jedes ambitionierten Heimwerkers zumindest durch ein Gerät vertreten sein.

Kann man mit einer Winkelbohrmaschine in jeden Untergrund bohren?

Winkelbohrmaschinen bohren um die Ecke
Wie jede Bohrmaschine bohrt auch die Winkelbohrmaschine Löcher in verschiedene Materialien. Der Heimwerker spannt den Bohrer dazu in das Bohrfutter und arretiert das Gerät im eingeschaltetem Zustand über den Feststellknopf. Oft dient ein Umschalter der abwechselnden Inbetriebnahme von mehreren Getriebegängen, sodass sich die Drehzahl an die jeweilige Bohrarbeit anpassen lässt. Die meisten Bohrmaschinen sind zusätzlich außerdem mit einer Schlagbohrvorrichtung und zum Teil mit einem Tiefenanschlag ausgestattet. Dieses System gilt für alle Geräte, der rund zehn Bohrmaschinen-Untergruppen. Der Winkelbohrer ist eine dieser Untergruppen und bietet verglichen mit seinen Bohrmaschinen-Kollegen eine Besonderheit. Winkelbohrmaschinen bohren um die Ecke, denn das Spannfutter des Geräts ist über das Gerätegetriebe rechtwinklig zur Achse der Maschine angeordnet. In den meisten Fällen lässt sich der Bohrkopf der Geräte um bis zu 90 Grad verstellen. Damit bietet sich der Winkelbohrer vor allem in extremer Enge an, die dem Heimwerker keinen senkrechten Zugang zum Werkstück ermöglicht. Mit einem Winkelbohrer braucht der Bediener vor dem Bohrloch nicht viel mehr Platz als die Bohrerlänge plus die Länge des Bohrfutters und eine minimale Getriebezugabe. Mit Winkelbohrmaschinen in Form von Mini-Bohrmaschinen wird der Platzanspruch sogar noch geringer. Diese Mini-Maschinen gibt es teilweise auch mit Vorsatz-Getriebe, das sich auf konventionelle Bohrer aufsetzen lässt. Bevor mit dem Gerät gebohrt wird, muss der Untergrund genau inspiziert werden. Der Bediener sollte nicht nur wissen, ob hinter einer Wand beispielsweise sensitive Bauteile wie Rohre liegen, sondern er sollte auch die allgemeine Härte des Untergrunds einschätzen können. Grundsätzlich sind viele Winkelbohrmaschinen zur Bearbeitung beliebiger Untergründe geeignet. Das gilt insbesondere für solche Geräte mit zuschaltbarem Schlag. Maschinen ohne die Schlagfunktion sind dagegen auf ein bestimmtes Spektrum von Materialien begrenzt und können auf davon abweichenden Flächen sogar Schaden nehmen oder abrutschen und den Bediener verletzen. Sowohl der Bohraufsatz als auch das Maschinengetriebe müssen berücksichtigt werden, um Unfälle auszuschließen.

Winkelbohrer ohne Schlag für eher weiche Untergründe
Wie die meisten anderen Bohrmaschinen gibt es auch die Winkelbohrmaschine mit und ohne Schlag. Ein Gerät ohne Schlag kann neben der normalen Drehbewegung keine vibrationsähnliche Schlagwirkung in Längsrichtung ausüben, denn dazu fehlt ihm ein speziell verzahntes Retschengetriebe. Ohne die zusätzliche Axialbewegung der Schlagfunktion sind Winkelbohrmaschinen zwar für Bohrarbeiten auf Holz, Metallen und Kunststoffen geeignet, beißen sich an noch härteren Untergründen aber die Zähne aus. Andererseits würde die Schlagbohrung auf weicheren Untergründen wie den eben genannten ein Schlachtfeld hinterlassen. Liegt also die Fähigkeit zur Schlagbohrung vor, dann den Schlag immer ausschalten, wenn auf weniger hartem Untergrund gearbeitet werden soll. Nur bei tatsächlichem Bedarf wird die Schlagfunktion zugeschaltet. Als Grundsatz gilt zudem, dass speziell kegelförmige Bohraufsätze aus Schnellarbeitstahl zur Arbeit auf Kunststoffen und Metallen, wie Eisen, Stahl, Kupfer, Messing und Aluminium geeignet sind. Zu Holzarbeit sind dagegen Zentrierspitzen aus Werkzeugstahl angemessen.

Die Winkelbohrmaschine mit Schlag ist härter als Stein
Bei Winkelbohrmaschinen mit Schlag wird die Schlagfunktion mechanisch erzeugt. An der Antriebsachse der Maschinen sitzt dazu eine Scheibe mit schräger Verzahnung, die aus hoch widerstandsfähigem Material besteht. Wenn sich die Welle des Geräts dreht, dann wird die Maschine nach hinten gedrückt, sodass sich ihre einzelnen Zahnscheibenkanten übereinander schieben. Wenn das passiert ist, schlägt das Gerät automatisch nach vorne. Da diese Vorwärtsbewegung vom gesamten Gewicht des Geräts unterstützt wird, überträgt sich der Impuls auf das Bohrfutter und den Bohrer. Je höher der jeweilige Anpressdruck, desto höher auch die Energie des Impulses. Diese Schlagbewegung bemächtigt den Bediener dazu, auf extrem harten und hoch widerstandsfähigen Untergründen zu bohren. So lässt sich mit einem Winkelbohrer mit Schlag zum Beispiel auch Beton, jede Art von Mauerwerk oder Naturstein bearbeiten. Ein Gerät ohne Schlag würde an diesen Materialien vermutlich versagen und dabei bleibenden Schaden nehmen. Speziell keilförmige Spitzen aus Carbonstahl durchdringen Beton, Naturstein und sogar Granit. Übrigens: Auch wer mit dem Winkelbohrer Fliesenarbeiten in den eigenen vier Wänden erledigen möchte, sollte schon beim Kauf des Geräts auf eine Schlagfunktion achten, denn auch diese Arbeit ist nicht die Sache eines konventionellen Winkelbohrers. Bevor mit Schlaggeräten auf weicherem Untergrund gebohrt wird, immer überprüfen, ob der Schlag noch eingeschaltet ist. Nur so lässt sich eine komplette Zerstörung des Untergrunds annähernd ausschließen.

Was ist das Besondere an einer Winkelbohrmaschine?

Eine Winkelbohrmaschine entspricht in vielen Details einer herkömmlichen Bohrmaschine. Sie unterscheidet sich jedoch in einem wesentlichen Punkt. Man kann den Bohraufsatz bis zu einem gewissen Grad drehen und wenden. Meist besitzt der Bohrkopf einen Neigewinkel von bis zu 90 Grad. Zudem verfügen die Winkelbohrmaschinen häufig über eine andere Bauweise als eine normale Bohrmaschine. Statt an eine Pistole erinnern sie von ihrer Form her eher an einen Stab. Dank eines eingebauten Rechts-/Linkslaufes eignen sich die Geräte sowohl zum Bohren als auch zum Schrauben.

Besonderheiten einer Winkelbohrmaschine

Der große Vorteil, der sich aus dieser speziellen Bauweise ergibt, liegt auf der Hand. Man gelangt mit der Maschine auch an schwer zugängliche Bereiche, die sich ansonsten mit einer Bohrmaschine nicht bearbeiten lassen. Dazu zählen etwa Ecken, Schutzwände, Verkleidungen, Heizungskörper und ähnliche Stellen mit begrenzter Bewegungsfreiheit. Im Karosseriebau benutzt man Winkelbohrmaschinen beispielsweise zum Verschrauben von Blechen. Die Winkelbohrmaschine ist folglich eine spezialisierte Bohrmaschine. Eine Anschaffung macht nur Sinn, wenn man in seinem Arbeitsalltag oder als Heimwerker häufiger mit solchen Problemzonen zu tun hat. Man sollte beim Kauf insbesondere auf zwei Werte achten, die etwas darüber aussagen, ob sich das Werkzeug für den angedachten Verwendungszweck eignet: Eckenmaß und Kopfhöhe. Je kleiner diese Zahlen ausfallen, umso beweglicher ist das Gerät. Zudem empfiehlt sich eine Winkelbohrmaschine mit versenktem Bohrfutter. Denn diese Eigenschaft verringert die Bauhöhe zusätzlich.

Mit oder ohne Schlagwerk

Eine Winkelbohrmaschine ist grundsätzlich in zwei Ausführungen erhältlich. Es gibt Modelle mit oder ohne Schlagwerk. Allerdings sind Bohrmaschinen ohne Schlag weitaus verbreiteter. Sie haben den Vorzug, dass sie äußerst leicht und kompakt ausfallen. Dies wirkt sich positiv auf die Bauhöhe und die Arbeitsergonomie aus. Wenn man beispielsweise mit dem Gerät über Kopf arbeiten muss, ermüden Hände und Arme nicht so schnell. Winkelbohrmaschinen ohne Schlagwerk eignen sich jedoch nur für bestimmte Materialien wie Holz, Kunststoff oder Metall. Natürlich kann man sie auch bedenkenlos zum Versenken von Schrauben einsetzen.

Für das Bohren von Löchern in Betonwänden empfiehlt sich hingegen der Griff zu einer Winkelbohrmaschine mit Schlagwerk. Der einfache Winkelbohrer bringt dazu nicht genügend Kraft auf, um diese harte Oberfläche zu durchdringen. Zwar hält der Markt auch hochwertige Schlagbohrmaschinen bereit, zu deren Zubehör eine Winkelverstellung gehört. Doch fällt die Auflagefläche der Zubehörwinkel meist sehr gering aus. Dadurch ist es nicht möglich, wirklich Druck auf den Bohrer auszuüben. Außerdem sind die Schlagbohrmaschinen in der Regel recht schwer und groß. Diese Eigenschaft ist eher ungünstig, wenn man Bohrlöcher an beengten Stellen anbringen muss. Man hat kaum Spielraum, um den Bohrer richtig anzusetzen und die Arme verkrampfen schnell.

In diesem Fall ist es besser, zu einem speziellen Winkelbohrer mit Schlagwerk zu greifen. Im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit dieses Werkzeugs gelten ähnliche Maßstäbe wie für handelsübliche Schlagbohrer. Entscheidend sind die Wattzahl, die Schlagenergie und die Schlagzahl. Die meisten Geräte sind mit einer Nennleistungsaufnahme zwischen 1.500 und 2.000 Watt ausgerüstet. Je höher die Wattzahl, umso effektiver bohrt sich die Maschine durch hartes Material. Die Schlagenergie gibt Aufschluss darüber, welche Kraft das Schlagwerk erzeugt. Eine höhere Schlagkraft treibt den Bohrer schneller in den Untergrund. Die Schlagenergie verrät, mit welcher Frequenz das Schlagwerk auf die Oberfläche trifft. Auch dies wirkt sich auf die Gesamtleistung aus.

Elektro oder Akku?

Winkelbohrmaschinen sind nicht nur in der Elektroausführung zu bekommen, sondern auch als Akkugeräte. Das kabellose Arbeiten ist unter beengten Bedingungen sicherlich von Vorteil. Bei einem einfachen Winkelbohrer muss man hinsichtlich der Leistung auch keinen Leistungsabfall befürchten. Lediglich die Arbeitsdauer ist eingeschränkt. Da man einen Winkelbohrer jedoch gewöhnlich nur gelegentlich und an wenigen Stellen einsetzt, dürfte dieser Nachteil in der Praxis kaum ins Gewicht fallen. Bei einem Winkelbohrer mit Schlagwerk können die Leistungsunterschiede allerdings schwerwiegender sein. Wenn er nur zehn Minuten volle Leistung bringt, bevor die Batterie allmählich nachlässt, wird er sich vermutlich für viele Einsatzzwecke disqualifizieren. Außerdem ist ein Akkugerät immer etwas schwerer als ein Elektrowerkzeug. Dadurch droht man schneller zu ermüden. Die Mindestanforderung an einen Akkuwinkelbohrer ist eine ergonomische Gewichtsverteilung und eine gut ausgeführte Griffzone, die die Handhabung erleichtert. Manche Hersteller fügen dem Zubehör zudem einen Gürtelclip für den Akkubohrer bei. So kann man den Winkelbohrer bequem mit sich führen, wenn man ihn nicht benötigt.

Weiteres Zubehör

Für Winkelbohrmaschinen kann man die gleichen Bohrer verwenden wie für eine normale Bohrmaschine. Für den Winkelbohrer ohne Schlagwerk eignen sich Holz- und Metallbohrer, für ein Gerät mit Schlagwerk Stein- oder Betonbohrer. Zusätzlich lässt sich das Bohrfutter auch mit einem Fräser- oder Schleiferaufsatz bestücken. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der Winkelbohrer über eine flexibel verstellbare Drehzahlvorwahl verfügt. Denn das Fräsen benötigt andere Drehgeschwindigkeiten als das Bohren.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Winkelbohrmaschinen?

Wenn es darum geht ein Material zu durchbohren, gibt es dafür verschiedene Werkzeuge. Am gängigsten ist natürlich die normale Bohrmaschine – was aber, wenn man an einer schwer erreichbaren Stelle bohren muss? Hier braucht man spezielle Geräte, wie beispielsweise Winkelbohrmaschinen. Sie ermöglichen selbst an sehr engen Stellen zu arbeiten. Mittlerweile werden Winkelbohrer von vielen namhaften Herstellern produziert, allerdings sollte man beim Kauf auch wissen, worauf es ankommt und welche Unterschiede es zwischen den Geräten gibt.

Die Winkelbohrmaschine und ihre Bauarten

Grundsätzlich zeichnet sich der Winkelbohrer dadurch aus, dass er eine recht simple und kompakte Form aufweist. Dadurch lässt sich besonders flexibel damit arbeiten.
Während eine normale Bohrmaschine absolut ungeeignet für schwer zugängliche Stellen ist, ist der Winkelbohrer ein vielseitig einsetzbares Werkzeug, welches dennoch ein präzises und optimales Ergebnis sicherstellt. Dafür sorgt der flexible Bohrkopf, welcher sich bis zu einem 90-Grad-Winkel verschieben lässt. Dies sichert natürlich eine Menge Flexibilität bei der Arbeit – insbesondere wenn es sich um ein akkubetriebenes, kabelloses Gerät handelt.

Dennoch gibt es unterschiedliche Varianten bei Winkelbohrmaschinen, die unter anderem für Metall, Holz oder auch Beton genutzt werden können. Meistens werden Geräte ohne Schlag verwendet, allerdings benötigt man zum Durchbohren von Beton einen Winkelbohrer mit Schlag, der deutlich robustere Materialien aushält. Nicht nur im privaten Bereich für Hobby-Heimwerker, sondern auch in der Industrie, wie unter anderem in KFZ-Werkstätten, lassen sich Winkelbohrer vielseitig einsetzen.

Unterschieden wird außerdem zwischen akkubetriebenen und kabelgebundenen Geräten. Zwar ist die Leistung der netzbetriebenen Geräte in der Regel deutlich höher, dafür bieten diese nicht so viel Bewegungsfreiheit wie eine Akkubohrmaschine. Diese lässt sich nämlich auch an Orten einsetzen, an denen gar kein Stromanschluss vorhanden ist.
Trotzdem gilt: Es lässt sich nicht pauschalisieren, welches Gerät besser für den eigenen Bedarf geeignet ist. Hier kommt es vor allem darauf an, ob man mehr im Haus bzw. in der Werkstatt oder mehr im Garten bzw. sogar mitten in der Natur arbeiten muss. Weiterhin spielt eine Rolle, welche Materialien man mit der Bohrmaschine bearbeiten möchte, denn nicht jedes Gerät eignet sich für jede Materialhärte – siehe Beton.

Worauf bei einer Winkelbohrmaschine geachtet werden sollte

Wer sich seinen ersten Winkelbohrer kaufen möchte, sollte darüber Bescheid wissen, welche Eigenschaften ein gutes Produkt auszeichnen. So ist beispielsweise der Akku bei einem kabellosen Gerät ein enorm wichtiges Kriterium. Er sollte so leistungsstark wie möglich sein, damit die Arbeit nicht schon nach kurzer Zeit unterbrochen werden muss, weil das Gerät eine Ladepause benötigt. Es lohnt sich also in jedem Fall beim Kauf zu prüfen, wie hochwertig der Akku ist. Ein großer Teil der handelsüblichen Geräte sind mit einem 10,8-Volt-Akku ausgestattet. Dies sind zumeist Lithium-Ionen-Akkus, welche als empfehlenswerteste Variante gelten, da sie sich nicht so schnell entladen wie vergleichsweise der veraltete Nickel-Cadmium-Akku, der kaum noch verbaut wird.

Ebenfalls nicht ganz unwichtig ist das Gewicht des Winkelbohrers. Es versteht sich von selbst, dass Akkubohrer ein bisschen schwerer sind als netzbetriebene Werkzeuge, allerdings kann man auch hier schon eine erste Vorauswahl treffen, denn das Gerät sollte nicht zu viel wiegen. Arbeitet man länger mit der Bohrmaschine, treten schnell Ermüdungserscheinungen auf und die Arbeit geht nur mit viel Mühe von der Hand. Weiterhin sollte der Griff ergonomisch geformt und idealerweise gummiert sein. Ein guter “Soft Grip” sorgt für einen festen Halt und verhindert das gefährliche Verrutschen der Hände beim Bohren.

Welches Zubehör bei einer Winkelbohrmaschine am wichtigsten ist

Wenn man einige Winkelbohrmaschinen in die engere Auswahl gezogen hat, sollte man prüfen, ob bei den entsprechenden Favoriten auch Zubehör mitgeliefert wird. Eine Box, in der das Werkzeug sicher aufbewahrt wird, liefert eigentlich jeder gute Hersteller automatisch mit. Idealerweise sind auch mehrere Bohraufsätze beim Kauf mit dabei.
Ein wichtiger Punkt zu diesem Thema: Achten Sie darauf, dass Sie immer einen dem Material entsprechenden Bohrer verwenden, denn sonst kann das Gerät schnell Schäden davontragen.
Bei einem Akkubohrer sollte ein guter Akku sowie ein zugehöriges Ladegerät mitgeliefert werden. Noch besser ist, wenn der Hersteller einen zweiten Akku mitliefert – so kann man den einen verwenden, während der andere lädt und muss seine Arbeit nicht unterbrechen.

Wie viel sollte man für eine gute Winkelbohrmaschine ausgeben?

Eine pauschale Aussage, wie viel eine hochwertige Winkelbohrmaschine kostet, gibt es kaum – denn dafür ist die Auswahl und damit auch die Preisspanne auf dem Markt zu groß. Allerdings gilt wie auch bei den meisten anderen elektronischen Geräten, dass man besser nicht zur billigsten Variante greift. Allerdings muss es auf der anderen Seite auch kein High-End-Modell sein, das schnell 500 Euro und mehr kosten kann. Ein solides Mittelklasse-Werkzeug, das es etwa ab 100 Euro gibt, ist ideal für Heimwerker, die ab und zu etwas bohren müssen. Arbeitet man täglich mit der Bohrmaschine, darf man ruhig etwas mehr ausgeben: Profi-Modelle sind natürlich noch einmal klar leistungsstärker und belastbarer – und eignen sich meist problemlos für einen intensiven Einsatz im Beruf.

Wie wechselt man die Bohrer an einer Winkelbohrmaschine?

In ihrem Grundprinzip ähnelt die Winkelbohrmaschine eigentlich jeder anderen Bohrmaschine: Sie ist in erster Linie dazu da, um Wände, Steine, Mauern und viele andere Materialien zu durchbohren. Allerdings gibt es einen relevanten Unterschied, durch den man dieses Gerät schon auf den ersten Blick erkennt: Bei einer Winkelbohrmaschine zeigt der Bohrkopf um bis zu 90° nach unten. Das hat durchaus seinen Sinn, da der Bohrer auf diese Weise für viele verschiedene Bereiche eingesetzt werden kann. Insbesondere wenn es darum geht, in engen bzw. platzbegrenzten Räumlichkeiten oder hinter unverrückbaren Möbeln arbeiten zu können, ist die Winkelbohrmaschine die richtige Lösung und kann selbst dort noch bohren, wo gewöhnliche Bohrmaschinen schnell an ihre Grenzen stoßen.

Winkelbohrer sind in vielen verschiedenen Ausführungen erhältlich, wobei die einfacheren, günstigeren Modelle in der Regel mit einem leicht versetzten Bohrkopf ausgestattet sind. Allerdings existieren auch Modelle, bei denen der Drehlauf in beide Richtungen führen kann. Das ermöglicht, dass man mit einem solchen Gerät nicht nur bohren, sondern auch etwas verschrauben kann. Von Vorteil sind Produkte, bei denen sich die Bohrerposition in verschiedene Stufen einstellen lässt. So kann man zu jeder Gelegenheit eine passende Einstellung vornehmen und perfekt damit arbeiten.

Die verschiedenen Varianten der Bohrer

Der wichtigste Bestandteil eines Winkelbohrers ist neben seinem Motor natürlich der Bohrer selbst. Hier gibt es viele verschiedene Varianten, welche sich vor allem nach ihrem Einsatzzweck richten. Möchte man zum Beispiel in Holz bohren, kann dafür kein Bohraufsatz verwendet werden, der sich explizit für Metall eignet – ansonsten muss man damit rechnen, dass man das Werkstück und auch den Bohrer selbst damit stark beschädigt. Daher gilt es zu beachten, stets einen Bohraufsatz zu verwenden, der auch wirklich mit dem Material kompatibel ist.

Ein Metallbohrer wird beispielsweise aus Schnellarbeitsstahl (HSS) gefertigt und ist ausschließlich zum Durchbohren von Metall geeignet. Das können sowohl Messing und Kupfer als auch Eisen, Stahl, Edelstahl oder auch Aluminium sein. Darüber hinaus können Metallbohrer meist auch für Kunststoff genutzt werden. Diese Bohrer sind zumeist mit einer speziellen Beschichtung aus Titan oder Kobalt versehen, die vor allem dann notwendig sind, wenn legierte Stähle damit bearbeitet werden sollen.

Bohrer, die sich ausschließlich für Holz eignen, sind in den meisten Fällen aus Carbonstahl, Chrom-Vanadium-Stahl oder Werkzeugstahl angefertigt. Sie bearbeiten Sperrholz, Hart- und Weichholz, MDF oder auch Spanplatten problemlos.
Erkennen lässt sich dieser Bohrer daran, dass seine Schneiden außen länger sind als innen. Auf diese Weise kann das Gerät zunächst den Rand schneiden und die feinen Holzfasern trennen, ohne dass unschöne Ausfransungen entstehen.

Zudem gibt es auch ähnliche Bohraufsätze für Stein, die ebenfalls aus Carbon- oder Werkzeugstahl bestehen und dadurch gut mit harten Materialien von Naturstein über Granit und Fliesen bis hin zu Beton klarkommen. Verantwortlich dafür ist eine extrem widerstandsfähige Beschichtung aus Hartmetall an der Front. Meist werden diese Bohraufsätze jedoch nicht mehr für den Winkelbohrer verwendet, sondern der Durchschlagskraft wegen in einen Bohrhammer oder eine Schlagbohrmaschine eingesetzt.

Neben all diesen speziellen Varianten gibt es die am weitesten verbreitete Bohrerart, den Universalbohrer. Er eignet sich für alle Materialien und wird insbesondere gerne von Hobby-Heimwerkern verwendet, die mal Holz, mal Stein und mal Metall damit bearbeiten müssen. Grundsätzlich ist es nicht falsch, sich für einen solchen Bohrer zu entscheiden, um Geld zu sparen, allerdings kann man davon ausgehen, dass das Ergebnis bei Spezialmodellen oft deutlich besser ausfällt und auch die Arbeit damit weniger anstrengend ist.

Richtig den Bohrer bei einer Winkelbohrmaschine wechseln – so muss man vorgehen

Hin und wieder kommt es vor, dass man den Aufsatz einer Bohrmaschine wechseln muss. Das kann entweder daran liegen, dass man andere Materialien mit dem Gerät bearbeiten möchte oder aber auch durch eine Beschädigung erforderlich sein. In jedem Fall sollte man wissen, wie dies korrekt durchgeführt wird.
Als Erstes wird der Winkelbohrer vom Netz genommen, damit man sich nicht durch unbeabsichtigtes Einschalten beim Wechseln verletzen kann.

Bei vielen Bohrmaschinenmodellen ist ein passender Bohrfutterschlüssel nötig, um den Bohrer einzuspannen, bei manchen jedoch nicht. Letztere werden als Schnellspann-Bohrfutter bezeichnet und ermöglichen einen schnellen Austausch durch eine Drehbewegung.

Mit diesem Schlüssel, der für gewöhnlich vom Hersteller mitgeliefert wird, lassen sich die Seiten des Bohrfutters lose drehen. Wichtig: Achten Sie darauf, dass der Bohrer sich dadurch nicht krümmt, sondern gerade in der Mitte bleibt – sonst kann er Schaden davon nehmen!
Anschließend wird der Bohraufsatz herausgenommen und der neue eingesetzt. Nun hält man den hinteren Teil des Bohrfutters fest und schraubt es wieder zu, bis der Bohrer richtig und vor allem gerade sitzt.
Starten Sie nun vor der Inbetriebnahme einen kurzen Testlauf, um zu prüfen, ob alles richtig funktioniert oder noch einmal korrigiert werden muss.

Wie und wie oft muss man eine Winkelbohrmaschine reinigen?

Grundsätzlich funktionieren Winkelbohrmaschinen wie gewöhnliche Bohrmaschinen und gehören deshalb zu den wichtigsten Werkzeugen für Heimwerker und professionelle Handwerker. Eine Besonderheit dieses Geräts ist allerdings, dass der Bohrkopf bei Winkelbohrmaschinen um ganze 90° gedreht ist. Auf diese Weise ist es möglich, mit der Bohrmaschine auch schwer erreichbare Stellen zu bearbeiten – wie beispielsweise hinter Möbelstücken, unter einer Dachrinne oder zwischen einer engen Balkenkonstruktion. So können Winkelbohrmaschinen überall dort verwendet werden, wo die normale Bohrmaschine nicht mehr hingelangt.

Winkelbohrmaschinen sind heutzutage in vielen unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Während die einfachsten Varianten über einen versetzten Bohrkopf verfügen, gibt es auch andere Modelle, bei denen der Bohrer sich sowohl nach links als auch nach rechts bewegen kann. Solche Geräte sind dann nicht nur als Bohrer, sondern auch als Schrauber geeignet. Weiterhin lässt sich der Winkel des Bohrkopfs bei einem hochwertigen Gerät zwischen 0 und 90° regulieren – so findet sich für jeden Zweck die passende Einstellung.

Dennoch muss jede Bohrmaschine regelmäßig gewartet und damit auch gereinigt werden, damit
sie lange einsatzbereit bleibt. Fest steht, dass eine gut gepflegte Bohrmaschine öfter eine längere Lebensdauer aufweist als ein Gerät, das man nicht sonderlich sorgfältig behandelt.

So wichtig ist die Reinigung einer Winkelbohrmaschine

Es spielt keine Rolle, wie hochwertig eine Bohrmaschine ist – man sollte keinesfalls versäumen, sie regelmäßig zu pflegen, wenn man daran lange Freude haben möchte. So entsteht bei jedem Bohrvorgang natürlich ein gewisses Maß an Abrieb in Form von Staub oder Spänen. Grober Schmutz wie Holzspäne können sicherlich gut mit den Händen abgewischt werden, bei feinem Staub allerdings ist die Reinigung oft problematischer, da dieser auch in enge Zwischenräume bzw. in das Gehäuse des Werkzeugs gelangen und ihm schaden kann.
Ein Beispiel: Gelangt über einen längeren Zeitraum hinweg immer wieder Staub durch die Lüftungsschlitze in die Bohrmaschine, so kann es sein, dass irgendwann nicht mehr genügend Luft hineingelangt und der Motor dadurch heißläuft. Kommt es im Zuge dessen zu einer Überhitzung, kann davon sogar die ganze Bohrmaschine defekt werden.

Zum Reinigen sollte man nach dem Gebrauch zunächst den Bohrer aus seiner Vorrichtung drehen und diesen dann mit einem trockenen, feinen Tuch abwischen. Auf diese Weise kann sich Staub schnell lösen. Die gründliche Reinigung ist hier sehr wichtig, denn der Staub kann sich in den feinsten Rillen ablagern und sich womöglich irgendwann nicht mehr vollständig entfernen lassen. Idealerweise wird der Bohrer zudem nach jedem dritten Gebrauch leicht mit Schmierfett gepflegt. Es macht das Metall weniger anfällig für äußere Einflüsse und schützt es gleichzeitig vor Rost.

Anschließend kann das Futter gereinigt werden, so lange der Bohrkopf noch herausgenommen ist. In diesem sammeln sich ebenfalls schnell Schmutzreste an, die etwas aufwändiger entfernt werden müssen, wie beispielsweise mit einer Bürste oder einem Staubsauger.

Die richtige Aufbewahrung einer Winkelbohrmaschine

In den meisten Fällen verwendet man Winkelbohrmaschinen eher selten, sofern man nicht täglich im Beruf damit arbeiten muss. Dennoch sollte man sie entsprechend gut pflegen und in diesem Zusammenhang auch auf die korrekte Lagerung achten.
Nicht wenige Menschen – selbst Profis – machen häufig den Fehler, ihre Werkzeuge einfach offen zu lagern und sie nicht vor äußeren Einflüssen zu schützen. Insbesondere elektrische Geräte wie Bohrmaschinen, Sägen oder Akkuschrauber zeigen schneller Verschleißerscheinungen, wenn man sie nicht sachgemäß lagert.

Die beste Lösung ist eine Aufbewahrung in einer dafür geeigneten Schutzbox, die von zahlreichen Herstellern gleich beim Kauf beiliegt. Sie ist nicht nur praktisch, um das Werkzeug darin unterzubringen, sondern ist gleichzeitig auch für entsprechendes Zubehör ein optimaler Lagerungsplatz. Achten Sie weiterhin darauf, dass die Aufbewahrungsbox möglichst an einem trockenen und lichtgeschützten Ort untergebracht wird. Dafür eignet sich zum Beispiel ein – nicht feuchter – Werkzeugkeller oder eine verschlossene, nicht der Witterung ausgesetzte Garage sehr gut.

Tipps für den Kauf von Winkelbohrmaschinen

Die beste Prävention vor Verschleiß ist, sich direkt für eine hochwertige Bohrmaschine zu entscheiden. Eine gute Verarbeitung bedeutet zwar nicht automatisch eine höhere Lebensdauer, allerdings trägt diese neben der Handhabung und der Lagerung maßgeblich dazu bei.

Wer schon vor dem Kauf weiß, welche Materialien er mit seiner Bohrmaschine später bearbeiten möchte, sollte sich für ein Gerät entscheiden, bei dem sich die Drehzahl möglichst fein einstellen lässt. Weiterhin ist ein hohes Drehmoment von Vorteil, da sich die Arbeit damit effizienter und schneller erledigen lässt. Wenn später verschiedene Bohrer in das Gerät eingesetzt werden sollen, ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Kompatibilität von Futter und Bohrer gegeben sind.

Ebenfalls nicht unwichtig ist das Gewicht des Geräts: Winkelbohrmaschinen können je nach Modell sehr schnell mehrere Kilo wiegen. Dass eine mehrstündige Arbeit damit schnell zu einem echten Kraftakt wird, weiß jeder Handwerker. Vergleichen Sie deshalb schon beim Kauf die verschiedenen Modelle und probieren Sie aus, wie diese in der Hand liegen. Es lohnt sich, auf das Gewicht zu achten! Natürlich ist dieser Aspekt nicht wichtiger als die Qualität und die Leistung einer Bohrmaschine, dennoch sollte man ihn nicht vernachlässigen.

Wie lange hält eine Winkelbohrmaschine?

Gerade für Heimwerker ist es sehr wichtig, dass Werkzeuge nicht nur funktionell, sondern auch kompakt und einfach zu bedienen sind. Die Bohmaschine gehört zu diesen Werkzeugen, auf die heutzutage kaum noch jemand verzichten möchte – sei es im Haushalt oder auch in einer Werkstatt. Allerdings: So vielseitig und nützlich dieses Werkzeug auch sein mag, es kann mitunter auch Probleme bei der Arbeit geben. Ein Beispiel ist, wenn man an einer schwer zu erreichenden Stelle etwas bohren muss. Kann ein Möbelstück nicht dafür demontiert oder umgestellt werden, scheitert im schlimmsten Fall schnell das ganze Vorhaben daran, dass die Bohrmaschine nicht herankommt. Genau für diese Zwecke wurde die Winkelbohrmaschine konzipiert. Sie ist so gefertigt, dass sie selbst schwer zugängliche Stellen erreichen kann und dorthin gelangt, wo andere Bohrmaschinen keine Chance haben.
Mittlerweile ist die Auswahl auf dem Markt riesig und bietet für jeden Bedarf das richtige Modell.

Was zeichnet die Winkelbohrmaschine aus?

Die Winkelbohrmaschine ist grundsätzlich ein kompaktes Werkzeug, das sich deshalb auch wunderbar im privaten Bereich einsetzen lässt. Sie weist im Durchschnitt ein Gewicht von zwischen 2 und 3 kg aus, inzwischen existieren jedoch auch sehr leichte Modelle, die 1,5 kg oder weniger wiegen. Das erleichtert natürlich auch die Arbeit und kostet weniger Anstrengung.

Die wirkliche Besonderheit dieser Bohrmaschine ist jedoch – wie der Name bereits verrät – ihr abgewinkelter Bohrkopf, welcher einen 90-Grad-Winkel aufweist. Das hat zahlreiche Vorteile, denn so gelangt die Bohrmaschine wunderbar in enge Ecken und Winkel.

Die Winkelbohrmaschine wird für gewöhnlich mit einem Netzanschluss, also mit Strom, betrieben. Viele Modelle verfügen aber auch über einen Akku. Dieser bietet den klaren Vorteil der Flexibilität: Oft gibt es an Orten, an denen man etwas bohren muss, keinen Stromanschluss. Hier lässt sich trotzdem problemlos mit einem Akkubohrer arbeiten. Wichtig ist allerdings, darauf zu achten, dass dieser entsprechend leistungsstark ist.

Die Lebensdauer einer Winkelbohrmaschine

Wenn man sich eine eigene Winkelbohrmaschine kaufen möchte, wünscht man sich selbstverständlich ein Modell, das nicht nur zuverlässig und effizient arbeitet, sondern auch eine lange Lebensdauer aufweist. Natürlich ist es unmöglich, schon im Voraus zu wissen, wie lange das Werkzeug im Einsatz sein wird – ob fünf Jahre oder zwanzig. Fest steht jedoch, dass die Qualität maßgeblichen Einfluss darauf hat.
Das ist ein klarer Grund, sich auch bei der ersten eigenen Bohrmaschine direkt für ein hochwertiges Produkt zu entscheiden. Es mag verlockend klingen, das tolle Sonderangebot im Baumarkt für erstaunlich wenig Geld wahrzunehmen – leider ist dies aber fast nie eine gute Wahl. Wer sich eine qualitative Winkelbohrmaschine wünscht, sollte daher auch bereit sein, einen gewissen Betrag in dieses Werkzeug zu investieren. Das wird dafür aber auch belohnt, denn eine gute Bohrmaschine kann ein Begleiter für mehrere Jahrzehnte sein.

Nicht unwichtig ist in diesem Zusammenhang aber auch, dass man den Winkelbohrer entsprechend wartet und pflegt. Eine geschützte Aufbewahrung in einer Transportbox, eine gewissenhafte Handhabung und regelmäßiges Reinigen ist wichtig, damit die Bohrmaschine lange einsatzbereit bleibt.
Es ist normal, dass Akkus mit der Zeit schwächer werden, hierbei handelt es sich aber um Zubehör, das nachgekauft werden kann.

Natürlich benötigt man als Heimwerker kein Profi-Gerät, das gleich mehrere hundert Euro kostet, wenngleich ein solcher Kauf für einen beruflichen Handwerker sicherlich sinnvoll ist. Am besten beraten ist man daher mit einem guten Mittelklasseprodukt.

Wo die Winkelbohrmaschine überall zum Einsatz kommen kann – und welches Gerät das richtige ist

Heutzutage ist die Auswahl für Winkelbohrmaschinen auf dem Markt riesig und hält für jeden Heimwerker oder Handwerker das Passende bereit. Wichtig ist, schon vor dem Kauf abzuwägen, wofür man die Bohrmaschine später einsetzen möchte. Möchte man beispielsweise hauptsächlich enge Winkel hinter Möbelstücken erreichen und damit im Haushalt arbeiten, dann muss es nicht unbedingt ein Akkugerät sein, da die Leistung von netzgebundenen Bohrmaschinen meist höher ist. Besser ist es in diesem Fall, sich auf eine hohe Wattzahl, sowie auf ein geringes Gewicht zu fokussieren.

Arbeitet man überwiegend in sehr engen Räumlichkeiten, macht es außerdem Sinn, sich für eine Bohrmaschine mit einem möglichst kleinen und leichten Gehäuse zu entscheiden. Damit genießt man nicht nur mehr Flexibilität bei der Arbeit, sondern beansprucht auch deutlich weniger die eigene Muskelkraft.

Dennoch muss gesagt werden: Auch größere und schwerere Modelle mit einem Gewicht zwischen 3 und 4 kg haben ihre Vorteile. Dazu zählt beispielsweise ein hochwertiges und sehr robustes Gehäuse aus Aluminium, welches die Lebensdauer der Bohrmaschine um einiges verlängern kann. Auch die Wärmeleitfähigkeit ist bei solchen Geräten besser.

Wer sich nicht sicher ist, welche Winkelbohrmaschine die richtige ist, lässt sich am besten in einem Baumarkt oder einem Fachhandel umfassend beraten. Fest steht jedoch: Jeder, der effektiv und flexibel bohren möchte – zu Hause oder in der Werkstatt – ist mit einer Winkelbohrmaschine bestens beraten. Die Investition lohnt sich also auf jeden Fall!

Wie und wo bewahrt man eine Winkelbohrmaschine am besten auf?

Dort, wo normale Bohrmaschinen nicht mehr hingelangen, lässt sich die Arbeit oft mit einer Winkelbohrmaschine optimal verrichten. Gerade hinter Schrankwänden, unverrückbaren Möbeln und anderen sperrigen Gegenständen zeigt dieses Werkzeug ihr ganzes Können: Die Besonderheit einer Winkelbohrmaschine ist, dass der Bohrer um 90 Grad abgewinkelt ist und sogar in schwer erreichbare Ecken gelangen kann.
Dennoch fragen sich nicht wenige Menschen: Wie bewahrt man ein solches Werkzeug eigentlich richtig auf? Wer möglichst lange Freude an seiner Bohrmaschine haben möchte, sollte dabei auf einiges achten.

Worauf beim Aufbewahren von Werkzeug grundsätzlich zu achten ist

Eine Werkstatt, die sauber aufgeräumt ist, ist in erster Linie natürlich etwas für das Auge, allerdings steht hier die Funktionalität natürlich im Vordergrund: Eine ordentliche Werkstatt erleichtert das Auffinden von benötigtem Werkzeug und spart sogar noch Geld. Das liegt daran, dass gepflegte Werkzeuge deutlich länger halten.

Die optimale Pflege von Werkzeug beginnt allerdings nicht erst mit der Lagerung, sondern schon beim Kauf. Jeder gute Handwerker benötigt solides Werkzeug, welches eine entsprechend hohe Qualität besitzt.

Nach dem Kauf ist es wichtig, stets darauf zu achten, dass das Werkzeug – darunter auch Winkelbohrmaschinen – nicht zweckentfremdet wird. Denn schließlich gibt es aus gutem Grund viele verschiedene Bohraufsätze und Varianten von Bohrmaschinen, die sich für unterschiedliche Materialien eignen. Im schlimmsten Fall kann das ganze Gerät von einer falschen Verwendung Schaden nehmen.

Nach der Benutzung einer Winkelbohrmaschine sollten ihre Bestandteile gründlich gereinigt werden – und zwar jedes Mal. Das gilt aber nicht nur für dieses Werkzeug, sondern auch für andere Geräte wie Sägen, Akkuschrauber und Ähnliches. Schnell bleiben bei der Arbeit Rückstände von Lacken, Farben, Putz, Fetten oder sogar Rost hängen. Wird dieser Schmutz nicht entfernt, leidet in der Regel das Gerät darunter – und dann wird selbst der beste Bohrer irgendwann schrottreif. Um dies zu vermeiden, ist es am besten, Arbeitsgeräte mit Bestandteilen aus Metall in regelmäßigen Abständen mit speziellem Korrosionsschutz einzureiben. Dies schützt davor, dass Rost das Werkzeug auf lange Sicht zerstört.

Wie eine Winkelbohrmaschine richtig gelagert werden sollte

Natürlich gibt es viele Varianten, eine Winkelbohrmaschine zu lagern. Die wenigsten Menschen achten zum Beispiel auf die Temperatur im Lagerraum. Allerdings sollte man hier Acht geben, denn nicht jeder Ort eignet sich zur Aufbewahrung. Am besten ist es, Bohrmaschinen in kühlen und trockenen Räumen zu lagern, denn Metallbestandteile sowie Akkus sind sehr empfindlich gegenüber Hitze, Frost und Feuchtigkeit.
Gute Beispiele sind eine trockene Garage oder eine ebenfalls trockene Werkstatt im Keller. Ist die Unterbringung dort nicht möglich, dann sollte man das Werkzeug in einem Metallkoffer oder -schrank unterbringen und vorsichtig damit umgehen.
Besitzt man ein Gartenhäuschen, dann ist die Lagerung dort ebenfalls zu empfehlen, sofern dieses über normale Raumtemperaturen verfügt. Viele Menschen schätzen es zudem, Werkzeuge an die Wand zu hängen, um sofort Zugriff darauf zu haben, wenn man sie benötigt.

Wie wichtig ist ein hochwertiger Werkzeugkoffer für eine Winkelbohrmaschine?

Viele Hersteller liefern einen stabilen Werkzeugkoffer direkt mit. Das ist natürlich von Vorteil, denn so muss man sich keine Gedanken um die richtige Lagerung des Werkzeugs machen und es nicht zusätzlich polstern oder schützen. Natürlich ist die Umgebungstemperatur bzw. das Klima dennoch ein wichtiger Faktor für die Langlebigkeit! Es lohnt sich also durchaus, schon beim Kauf darauf zu achten, dass eine Werkzeugbox zum Produkt gehört. Diese bietet nämlich nicht nur Platz für die Bohrmaschine, sondern auch für ihr Zubehör, wie zum Beispiel Bohraufsätze.

Darüber hinaus ist der Werkzeugkoffer eine besonders platzsparende Lösung für eine Bohrmaschine. Alles hat darin seinen festen Platz und ist übersichtlich angeordnet. Hochwertiger als gewöhnliche Koffer aus Kunststoff – und daher auch mehr zu empfehlen – sind Metallkoffer. Diese isolieren die Werkzeuge nämlich auch besser vor Wärme und Kälte, weiterhin sind sie in der Regel haltbarer.

Warum die richtige Pflege der Bohrmaschine so wichtig ist

Wer sein Werkzeug gut pflegt und sorgsam damit umgeht, hat viel länger etwas davon – hält man sich an diese einfache Regel, wird man in jedem Fall davon profitieren. Eine Bohrmaschine, die man regelmäßig wartet und nach jedem Einsatz reinigt, kann im idealen Fall mehrere Jahrzehnte lang ein zuverlässiger Begleiter sein. Daher sollte man sich auch nicht für das billigste Modell im Baumarkt entscheiden, denn dieses hält oft nur wenige Jahre und zeigt schnell erste Mängel – im Endeffekt wird dann nicht wirklich gespart, wenn man sich anschließend wieder eine neue Bohrmaschine kauft.
Natürlich kommt es hin und wieder vor, dass einzelne Zubehörteile, wie z.B. der Bohrkopf, immer mal wieder ausgetauscht werden müssen, doch dies ist noch immer deutlich preiswerter als der Austausch des kompletten Geräts.
Nach der Verwendung einer Bohrmaschine sollte diese mit einer Bürste sanft von Schmutz befreit werden (evtl. unter Zuhilfenahme eines feuchten Tuches), um hartnäckigere Verunreinigungen am Gerät loszuwerden. Vorsicht: Entfernen Sie die Bohrmaschine hierfür unbedingt vom Stromnetz!

Wie und wo bewahrt man eine Winkelbohrmaschine am besten auf?

Dort, wo normale Bohrmaschinen nicht mehr hingelangen, lässt sich die Arbeit oft mit einer Winkelbohrmaschine optimal verrichten. Gerade hinter Schrankwänden, unverrückbaren Möbeln und anderen sperrigen Gegenständen zeigt dieses Werkzeug ihr ganzes Können: Die Besonderheit einer Winkelbohrmaschine ist, dass der Bohrer um 90 Grad abgewinkelt ist und sogar in schwer erreichbare Ecken gelangen kann.
Dennoch fragen sich nicht wenige Menschen: Wie bewahrt man ein solches Werkzeug eigentlich richtig auf? Wer möglichst lange Freude an seiner Bohrmaschine haben möchte, sollte dabei auf einiges achten.

Worauf beim Aufbewahren von Werkzeug grundsätzlich zu achten ist

Eine Werkstatt, die sauber aufgeräumt ist, ist in erster Linie natürlich etwas für das Auge, allerdings steht hier die Funktionalität natürlich im Vordergrund: Eine ordentliche Werkstatt erleichtert das Auffinden von benötigtem Werkzeug und spart sogar noch Geld. Das liegt daran, dass gepflegte Werkzeuge deutlich länger halten.

Die optimale Pflege von Werkzeug beginnt allerdings nicht erst mit der Lagerung, sondern schon beim Kauf. Jeder gute Handwerker benötigt solides Werkzeug, welches eine entsprechend hohe Qualität besitzt.

Nach dem Kauf ist es wichtig, stets darauf zu achten, dass das Werkzeug – darunter auch Winkelbohrmaschinen – nicht zweckentfremdet wird. Denn schließlich gibt es aus gutem Grund viele verschiedene Bohraufsätze und Varianten von Bohrmaschinen, die sich für unterschiedliche Materialien eignen. Im schlimmsten Fall kann das ganze Gerät von einer falschen Verwendung Schaden nehmen.

Nach der Benutzung einer Winkelbohrmaschine sollten ihre Bestandteile gründlich gereinigt werden – und zwar jedes Mal. Das gilt aber nicht nur für dieses Werkzeug, sondern auch für andere Geräte wie Sägen, Akkuschrauber und Ähnliches. Schnell bleiben bei der Arbeit Rückstände von Lacken, Farben, Putz, Fetten oder sogar Rost hängen. Wird dieser Schmutz nicht entfernt, leidet in der Regel das Gerät darunter – und dann wird selbst der beste Bohrer irgendwann schrottreif. Um dies zu vermeiden, ist es am besten, Arbeitsgeräte mit Bestandteilen aus Metall in regelmäßigen Abständen mit speziellem Korrosionsschutz einzureiben. Dies schützt davor, dass Rost das Werkzeug auf lange Sicht zerstört.

Wie eine Winkelbohrmaschine richtig gelagert werden sollte

Natürlich gibt es viele Varianten, eine Winkelbohrmaschine zu lagern. Die wenigsten Menschen achten zum Beispiel auf die Temperatur im Lagerraum. Allerdings sollte man hier Acht geben, denn nicht jeder Ort eignet sich zur Aufbewahrung. Am besten ist es, Bohrmaschinen in kühlen und trockenen Räumen zu lagern, denn Metallbestandteile sowie Akkus sind sehr empfindlich gegenüber Hitze, Frost und Feuchtigkeit.
Gute Beispiele sind eine trockene Garage oder eine ebenfalls trockene Werkstatt im Keller. Ist die Unterbringung dort nicht möglich, dann sollte man das Werkzeug in einem Metallkoffer oder -schrank unterbringen und vorsichtig damit umgehen.
Besitzt man ein Gartenhäuschen, dann ist die Lagerung dort ebenfalls zu empfehlen, sofern dieses über normale Raumtemperaturen verfügt. Viele Menschen schätzen es zudem, Werkzeuge an die Wand zu hängen, um sofort Zugriff darauf zu haben, wenn man sie benötigt.

Wie wichtig ist ein hochwertiger Werkzeugkoffer für eine Winkelbohrmaschine?

Viele Hersteller liefern einen stabilen Werkzeugkoffer direkt mit. Das ist natürlich von Vorteil, denn so muss man sich keine Gedanken um die richtige Lagerung des Werkzeugs machen und es nicht zusätzlich polstern oder schützen. Natürlich ist die Umgebungstemperatur bzw. das Klima dennoch ein wichtiger Faktor für die Langlebigkeit! Es lohnt sich also durchaus, schon beim Kauf darauf zu achten, dass eine Werkzeugbox zum Produkt gehört. Diese bietet nämlich nicht nur Platz für die Bohrmaschine, sondern auch für ihr Zubehör, wie zum Beispiel Bohraufsätze.

Darüber hinaus ist der Werkzeugkoffer eine besonders platzsparende Lösung für eine Bohrmaschine. Alles hat darin seinen festen Platz und ist übersichtlich angeordnet. Hochwertiger als gewöhnliche Koffer aus Kunststoff – und daher auch mehr zu empfehlen – sind Metallkoffer. Diese isolieren die Werkzeuge nämlich auch besser vor Wärme und Kälte, weiterhin sind sie in der Regel haltbarer.

Warum die richtige Pflege der Bohrmaschine so wichtig ist

Wer sein Werkzeug gut pflegt und sorgsam damit umgeht, hat viel länger etwas davon – hält man sich an diese einfache Regel, wird man in jedem Fall davon profitieren. Eine Bohrmaschine, die man regelmäßig wartet und nach jedem Einsatz reinigt, kann im idealen Fall mehrere Jahrzehnte lang ein zuverlässiger Begleiter sein. Daher sollte man sich auch nicht für das billigste Modell im Baumarkt entscheiden, denn dieses hält oft nur wenige Jahre und zeigt schnell erste Mängel – im Endeffekt wird dann nicht wirklich gespart, wenn man sich anschließend wieder eine neue Bohrmaschine kauft.
Natürlich kommt es hin und wieder vor, dass einzelne Zubehörteile, wie z.B. der Bohrkopf, immer mal wieder ausgetauscht werden müssen, doch dies ist noch immer deutlich preiswerter als der Austausch des kompletten Geräts.
Nach der Verwendung einer Bohrmaschine sollte diese mit einer Bürste sanft von Schmutz befreit werden (evtl. unter Zuhilfenahme eines feuchten Tuches), um hartnäckigere Verunreinigungen am Gerät loszuwerden. Vorsicht: Entfernen Sie die Bohrmaschine hierfür unbedingt vom Stromnetz!

Was muss ich bei einer Winkelbohrmaschine in Sachen (Arbeits-)Sicherheit beachten?

Jeder, der bereits mit einer gewöhnlichen Bohrmaschine gearbeitet hat – sei es im Haushalt oder auch in einer Werkstatt – weiß, dass man hin und wieder auf schwer zugängliche Stellen stoßen kann, die sich nicht so leicht bearbeiten lassen. Manchmal ist dies auch gar nicht möglich, so dass man im schlimmsten Fall die Arbeit unterbrechen und sein Vorhaben aufgeben muss. Genau dafür wurde die Winkelbohrmaschine entwickelt. Sie wurde speziell dafür konzipiert, Stellen erreichen zu können, an die normale Bohrer nicht mehr gelangen.

Eine Winkelbohrmaschine ist für gewöhnlich relativ kompakt aufgebaut, weswegen sie dem Anwender eine Menge Flexibilität bei der Arbeitet bietet. Ideal ist es, wenn das Gerät kabellos und mit einem leistungsstarken Akku ausgestattet ist, denn so lässt es sich überall hin mitnehmen, ohne dass man auf einen Stromanschluss vor Ort angewiesen ist. Das Erreichen schwer zugänglicher Stellen wird durch einen flexiblen Bohrkopf erreicht, der sich entsprechend der Anwenderbedürfnisse einstellen lässt: Meist lässt er sich um bis zu 90 Grad verstellen und gestaltet damit selbst knifflige Bohrarbeiten deutlich einfacher.

Inzwischen gibt es viele unterschiedliche Arten von Winkelbohrmaschinen auf dem Markt. Die meisten davon arbeiten ohne Schlag und eignen sich optimal für das Bohren in Metall, Holz oder auch Kunststoff. Schlagbohrmaschinen richten sich primär an Anwender, die damit Beton bearbeiten möchten.
Dennoch sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es sich hierbei um ein Werkzeug handelt, mit dem die Arbeit nicht ganz ungefährlich ist. Deshalb ist es umso wichtiger, sich schon vor der ersten Anwendung damit auseinanderzusetzen, worauf geachtet werden muss – denn die eigene Sicherheit ist immer das Wichtigste!

Sicher arbeiten mit dem Winkelbohrer – das muss man beachten

Ganz egal, ob man beruflich täglich mit einer Bohrmaschine arbeiten muss oder sie nur gelegentlich im eigenen Haushalt braucht – die Sicherheit ist das oberste Gebot und darf nie missachtet werden. Es spielt hierbei keine Rolle, ob die Bohrarbeiten mit einer Ständer- oder Handbohrmaschine ausgeführt werden oder wie hoch die Leistung des entsprechenden Geräts ist. Jede Bohrmaschine bringt ein gewisses Verletzungsrisiko mit sich, das nicht unterschätzt werden darf.

Prinzipiell darf nur mit Bohrmaschinen gearbeitet werden, welche technisch absolut einwandfrei und nicht beschädigt sind. Defektes Zubehör kann schnell zum Verhängnis werden: Hat der Bohraufsatz bereits Risse, sollte dieser sofort ausgetauscht werden, damit er sich nicht etwa während des Bohrens lösen und den Anwender verletzen kann.
Auch die Kabel und Anschlussstellen müssen intakt sein und keine “undichten” Bereiche aufweisen. Selbiges gilt für das Bohrfutter: Ist es nicht mehr intakt, muss es gewechselt werden.

Weil bei jedem Bohrvorgang Späne und Feinstaub anfallen, müssen die Augen entsprechend geschützt werden. Hierfür ist eine gut sitzende Schutzbrille unerlässlich. Um zu verhindern, dass Staub in die Atemwege gelangt, sollte zudem nicht auf einen Mundschutz verzichtet werden.
Auch die richtige Kleidung spielt eine entscheidende Rolle: Weite Kleidungsstücke sind beim Bohren fehl am Platz, da sie sich schnell verheddern können. Besser ist es, lange und eng anliegende Kleidung zu tragen.

Weitere wichtige Tipps für mehr Sicherheit bei der Arbeit

Gelegentlich muss man den Bohrer wechseln, wie beispielsweise, wenn man ein anderes Material bearbeiten möchte. Hierfür muss das Gerät immer vom Stromnetz genommen werden. Es reicht nicht, das Gerät auszuschalten – sicherheitshalber sollte der Stecker immer ganz gezogen werden. Bei Ständerbohrmaschinen gibt es für diesen Zweck einen praktischen Hauptschalter, welcher die Stromverbindung unterbricht.

Wichtig ist zudem, das Werkstück so zu fixieren, dass es nicht verrutschen kann. Hierfür ist zunächst einmal ein intakter Schraubstock erforderlich, anschließend sollte das Werkstück zu mindestens zwei Dritteln eingespannt werden. So ist gewährleistet, dass es seine Position auch sicher während des ganzen Bohrvorgangs behält.

Warum die Qualität einer Winkelbohrmaschine so wichtig ist

Oft wird völlig unterschätzt, wie wichtig ein qualitatives Werkzeug ist, damit gefahrloses Arbeiten überhaupt ermöglicht wird. Das bedeutet: Billigprodukte haben weder in einer Werkstatt noch im Haushalt etwas verloren. Es mag verlockend sein, wenn in Baumärkten vermeintliche Schnäppchen im Angebot sind, bei denen man gerne zugreifen möchte – meist handelt es sich dabei allerdings um eine schlechte Wahl. Ein Merkmal für Qualität bei Winkelbohrmaschinen ist unter anderem, wenn sämtliche Lötstellen sauber verarbeitet und nicht etwa mit bunter Farbe kaschiert sind. Unbedingt achten sollte man beim Kauf jedoch auf Prüfzertifikate, welche die Sicherheit bei der Arbeit gewährleisten.

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