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Schlagbohrmaschine

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Ihre neue Schlagbohrmaschine von Werkzeugstore24

 


Inhaltsverzeichnis

Ihre neue Schlagbohrmaschine von Werkzeugstore24
Wozu benötigt ein Heimwerker eine Schlagbohrmaschine?
Kann man mit einer Schlagbohrmaschine in jeden Untergrund bohren?
Wie wechselt man die Bohrer an einer Schlagbohrmaschine?
Welche Unterschiede gibt es zwischen Schlagbohrmaschinen?
Wie lange hält eine Schlagbohrmaschine?
Wie und wie oft muss man eine Schlagbohrmaschine reinigen?
Wie und wo bewahrt man eine Schlagbohrmaschine am besten auf?
Kann ich meine Schlagbohrmaschine gegen Diebstahl versichern?
Was muss ich bei einer Schlagbohrmaschine in Sachen (Arbeits-) Sicherheit beachten?

Wozu benötigt ein Heimwerker eine Schlagbohrmaschine?

In der eigenen Wohnung und im Haus, in der eigenen Firma und im Garten werden immer wieder Bohrungen mit einer Schlagbohrmaschine gebraucht. Seien es die Dübellöcher für den neuen Spiegelschrank, für die Gardineneinrichtung oder einfach nur eine Bohrung ohne Schlagfunktion in Holz oder Metall. Eine Elektroschlagbohrmaschine sollte deshalb in jeder gut sortierten Heimwerkerausstattung ihren Platz finden. Sie erleichtert die genannten Arbeiten und darüber hinaus unendlich viele weitere. Sie ist aber auch auf das Angebot an Befestigungssystemen abgestimmt, welches die Baumärkte und Fachhändler bereithalten.

Was ist eigentlich eine Schlagbohrmaschine?

Eine einfache Bohrmaschine erfüllt ihre Funktion, indem ihr Elektromotor eine Getriebewelle bewegt, auf der ein Bohrfutter aufgesteckt oder aufgeschraubt ist. Eine Schlagbohrmaschine unterscheidet sich zu dieser grundlegenden Funktion darin, dass ihr komplexes Getriebe gleichzeitig zur Rotation eine vorwärts-rückwärts-Schlagbewegung ausführt. Dieser Hub beträgt nur den Bruchteil eines Millimeters. Er reicht jedoch aus, damit sich spezielle Hartmetallbohrer durch diese Vibration in Hartmaterialien wie Stein und Beton voran arbeiten können.
Wichtig ist die ergonomische Form einer solchen Maschine, die ermüdungsfreies und sicheres Arbeiten ermöglicht. Dazu ist sie mit einem rutschfesten Griffstück ausgestattet, in dem sich der arretierbare Schalter befindet. Ein zweiter, aufschraubbarer Handgriff ermöglicht bei besonders leistungsstarken Schlagbohrmaschinen die Zweihandführung.
Hochwertige Schlagbohrmaschinen sind mit Zusatzeinrichtungen wie einer Rutschkupplung, stufenlosen Drehmomentverstellung und/oder Drehzahlvorwahl ausgestattet. Schlagbohrmaschinen gibt es mit Kabelanschluss sowie als Akkumaschine.

Die passende Schlagbohrmaschine für jeden Einsatz

Das Bohren mit Schlagfunktion stellt eine hohe Belastung für das Schlagwerk und die korrekte Rotation der Bohrfutterwelle dar. Die Folge sind beim häufigen Gebrauch leichte Unwuchten, die sich auf die Qualität des Bohrloches auswirken. Diesen unvermeidbaren Verschleiß sollten Heimwerker bei der Auswahl ihrer Schlagbohrmaschine unbedingt berücksichtigen. Entscheiden Sie selbst, welche Kriterien für Sie vorwiegend infrage kommen:

  • Nutzen Sie Schlagbohrmaschinen vorwiegend in Hartgestein?
  • Verwenden Sie diese im Mischbetrieb mit und ohne Schlagfunktion?
  • Bohren Sie nur selten in Hartgestein?

Zum vorwiegenden oder ausschließlichen Schlagbohren in Hartgestein mit Hartmetallbohrern sind für Sie ein hohes Drehmoment, die Drehzahlvorwahl und die Schlagstärke die wichtigsten Kriterien. Sie haben die Auswahl zwischen Schlagbohrmaschinen mit Schnellspannfutter und SDS-plus-Futter. Für Letztere benötigen Sie Hartmetallbohrer mit einem SDS-plus-Schaft. Sollten Sie dennoch gelegentlich Bohrlöcher ohne Schlagfunktion in Metall, Holz und andere Materialien bohren wollen, können Sie das SDS-plus-Futter durch ein aufsteckbares Schnellspannfutter mit SDS-plus-Schaft erweitern. Sie erzielen damit jedoch keine präzisen Bohrlöcher mit dünnen HSS-Bohrern.
Für den Mischbetrieb wählen Sie Schlagbohrmaschinen mit Schnellspannfutter. In dieses Futter können Sie alle HSS-Spiralbohrer, aber auch Hartmetallbohrer mit zylindrischem Schaft einspannen. Wichtig ist, dass die Maschine mit der Umschaltfunktion „Bohren mit und ohne Schlag“ ausgestattet ist. Diese Schlagbohrmaschinen sind die flexibelste Lösung im Heimwerkerbereich. Dies geht jedoch eingeschränkt zulasten einer hohen Schlagstärke und eines hohen Drehmomentes.
Gehören Sie zu den Heimwerkern, die zumeist einfache Bohrlöcher in Holz oder Metall und nur selten solche in Gestein einbringen wollen? Dann wählen Sie besser eine kleine, handliche Elektroschlagbohrmaschine mit Schnellspannfutter. Achten Sie darauf, dass sie oberhalb des Bohrfutters mit einer Aufnahme von 43 mm Durchmesser ausgestattet ist. Dann können Sie diese Elektroschlagbohrmaschine bei Bedarf auch in einen Bohrmaschinenständer einspannen.
Dennoch eignen sich Schlagbohrmaschinen nicht, um im niedrigen Millimeterbereich präzise Bohrlöcher zu erstellen. Haben Sie einen hohen Bedarf an Bohrlöchern beispielsweise für Leiterplatten oder feinmechanische Arbeiten, benötigen Sie eine zweite Bohrmaschine gänzlich ohne Schlagfunktion.

Welche Materialien können Sie mit Schlagbohrmaschinen bearbeiten?

Entscheidend ist dabei immer die Art des Bohrloches, welches Sie erzeugen wollen. Unterscheiden Sie dabei, ob Sie Bohrlöcher mit oder ohne Schlagfunktion ausführen wollen.

  • Ohne Schlagfunktionbohren Sie Löcher in Holz, Metall, Kunststoffe und viele andere Materialien. Sie benötigen dazu HSS-Bohrer mit einem zylindrischen Schaft. Sie können in solche Materialien auch große Bohrungen mit Forstnerbohrern oder einer Bohrkrone einbringen. Schalten Sie jedoch unbedingt die Schlagfunktion aus und arbeiten Sie mit niedriger Drehzahl.
  • Mit Schlagfunktionbohren Sie Löcher in Ziegel, Gasbeton, Beton, Naturstein und andere Materialien. Sie können Durchbrüche bohren oder beispielsweise Dübellöcher. Verwenden Sie dazu in einem Schnellspannfutter Hartmetallbohrer mit zylindrischem Schaft. Haben Sie sich für eine Schlagbohrmaschine mit SDS-plus-Bohrfutter entschieden, verwenden Sie Hartmetallbohrer SDS-plus. Für Schnellspannfutter, aber auch für SDS-plus-Futter gibt es Bohrkronen mit hartmetallbesetzten Schneiden. Diese verwenden Sie in Hartgestein, wenn Sie beispielsweise Bohrungen für Elektroschalterdosen benötigen.
  • Sonderbohrungen ohne sowie mit Schlagkönnen Sie mit Schlagbohrmaschinen beispielsweise in Fliesen einbringen. Mit Schlagfunktion besteht die Gefahr, dass der Bohrer beim Ansetzen abrutscht oder die Fliese bricht. Bohren Sie in einem solchen Fall zunächst ohne Schlag und mit niedriger Drehzahl. Wenn der Hartmetallbohrer die Fliesenglasur durchdrungen hat und das Bohrgeräusch nicht hohl klingt, können Sie die Schlagfunktion einschalten.

Kann eine Schlagbohrmaschine auch stemmen?

Eine solche Maschine kann nicht stemmen. Sollten Sie häufig Mauerschlitze stemmen oder andere Stemmarbeiten verrichten wollen, benötigen Sie einen Bohrhammer. Er besitzt die gleichen Funktionen, indem er mit und ohne Schlagfunktion arbeiten kann. Zusätzlich lässt sich bei ihm aber die Rotation des Bohrfutters abschalten und Sie können Meißel mit SDS-plus-Schaft verwenden. Für besonders schwere Abbrucharbeiten benötigen Sie einen Abbruchhammer mit SDS-max-Aufnahme.
Eine Schlagbohrmaschine ist im Heimwerkerbereich immer eine flexible Lösung für nahezu alle Fälle.

Kann man mit einer Schlagbohrmaschine in jeden Untergrund bohren?

Moderne Schlagbohrmaschinen sind leistungsstarke Multitalente, mit denen sich unterschiedliche Aufgaben ausführen lassen. Präzision, eine hohe Leistung und eine außerordentliche Robustheit sind nur einige der wichtigen Kriterien, die beim Kauf beachtet werden müssen. Idealerweise bringt ein hochwertiges Gerät eine Leistung zwischen 400 und 1.500 Watt auf.

Was gute Schlagbohrmaschinen auszeichnet – und für welche Materialien sie sich eignen

Ganz egal, in welchen Bereichen eine Schlagbohrmaschine gebraucht wird, sie kommt selbst mit besonders harten Materialien zurecht und arbeitet auch dort zuverlässig, wo die normale Bohrmaschine längst an ihre Grenzen stößt.
Mittlerweile gibt es viele verschiedene Produkte mit unterschiedlichen Anwendungsgebieten auf dem Markt. Deshalb ist es unbedingt zu empfehlen, sich vorher Gedanken darüber zu machen, zu welchem Zweck das Gerät später genutzt werden soll.

Was die Schlagbohrmaschine in ihrer Funktion auszeichnet, ist insbesondere die Art, wie Bewegungen ausgeführt werden. Neben der regulären Drehbewegung, wie man sie auch von normalen Bohrmaschinen kennt, gibt es auch vibrierende Bewegungsabläufe, die axial verlaufen. Diese Sonderfunktion kann aber auch deaktiviert werden, was durchaus Sinn machen kann, wenn man feinere Bohrarbeiten in Blech, Holz oder auch Kunststoff durchzuführen.

Sehr gute Ergebnisse erbringen kann ein Schlagbohrer allerdings auch in normalem Beton, welcher für viele herkömmliche Bohrmaschinen schon zu hart ist, sowie in Naturstein. Bei der Arbeit selbst erzeugt das Gerät die Schläge mechanisch. Hierfür sind spezielle, diagonal verzahnte Scheiben im Gehäuse und an der Achse befestigt, die gemeinsam mit der Welle die Bewegungen erzeugen.
Wenn diese rotiert, wird die Maschine automatisch nach hinten gedrückt, bis die Ränder der Scheiben übereinander liegen. Dann schnellst der Schlagbohrer nach vorne und gibt den Impuls auf das Material weiter – das Bohrloch entsteht.

Weil es zum Teil große Unterschiede beim Anpressdruck der einzelnen Geräte geben kann und die sogenannte Impulsenergie aus diesem Grund oft nicht sehr hoch ist, arbeiten Schlagbohrer grundsätzlich mit einer höheren Schlagfrequenz als normale Bohrmaschinen. Ein Nachteil ist bei vielen, auch hochwertigen Geräten allerdings sehr oft, dass der Geräuschpegel bei der Arbeit extrem hoch ist. Hier ist es zu empfehlen, einen Gehörschutz zu tragen oder verschiedene Geräte miteinander zu vergleichen, bevor man sich für eines entscheidet. Helfen können in diesem Zusammenhang zum Beispiel auch Kundenbewertungen im Internet.

Wo Schlagbohrmaschinen noch zum Einsatz kommen können
Schlagbohrer sind wirkliche Allroundgeräte, die sich zu vielen Zwecken nutzen lassen. Viele Materialien, die sich mit einer normalen Bohrmaschine gar nicht bearbeiten lassen, durchbohrt der Schlagbohrer schnell und ohne große Mühe. Auch Schrauben ist mit einem solchen Gerät möglich. Nicht eisenhaltige Metalle und Hartholz zählen neben Beton und Naturstein zu den Materialien, bei denen Schlagbohrer besonders präzise arbeiten können. Wichtig ist allerdings, dass das Gerät eine entsprechend hohe Leistung aufbringen muss, damit sich selbst massiver Beton damit durchbohren lässt. Alternativ dazu bietet sich ansonsten auch die Verwendung eines Bohrhammers an – einem Werkzeug, das noch mehr Kraft besitzt.

Schlagbohrer und Bohrhammer – wo genau liegt der Unterschied?

Schlagbohrer besitzen zwar eine vergleichsweise hohe Schlagenergie, die im Gegensatz zu normalen Bohrmaschinen einiges mehr leisten können, allerdings haben auch sie ihre Limits bei der Leistung. Überall dort, wo ein Schlagbohrer an seine Grenzen stößt, kann deshalb mit der nächsthöheren Stufe der Bohrwerkzeuge gearbeitet werden – dem Bohrhammer. Bei diesem Gerät treibt ein sich drehender Kolben ein flexibles Gewicht im Gehäuse des Werkzeugs an. Dieses wiederum wirkt dann mit enormer Schlagkraft auf den Bohrer an der Spitze ein. Soll hauptsächlich Beton bearbeitet werden, dann könnte dieses Gerät die bessere Wahl sein.

Worauf es beim Kauf einer Schlagbohrmaschine ankommt

Möchte man einen Schlagbohrer kaufen, so wird man zunächst einmal die Entscheidung treffen müssen, ob man sich eher für ein kabelgebundenes Gerät oder für einen Akkubohrer entscheiden sollte. Grundsätzlich bietet der Akkubohrer einige klare Vorteile. So lässt er sich flexibel einsetzen und kann auch dort genutzt werden, wo es keinen Strom gibt. Ebenfalls sind diese Geräte meist leichter und kompakter gebaut. Nicht selbstverständlich ist jedoch die Akkuleistung: Diese sollte genau unter die Lupe genommen werden, denn es ist mehr als ärgerlich, wenn man noch lange nicht mit der Arbeit fertig ist und man den Akku gerade nirgendwo aufladen kann.
Das Gewicht ist ein weiterer relevanter Punkt: Insbesondere, wenn man in einer gewissen Höhe, z.B. auf einer Leiter arbeiten und dabei die Arme ausstrecken muss, kann die Muskulatur ganz schön beansprucht werden. Geachtet werden sollte daher auf ein möglichst geringes Eigengewicht des Bohrers.
Qualitative Werkzeuge sind meist mit einem sehr hohen Drehmoment sowie mit einem sehr starken Akku ausgestattet. Allein schon deshalb lohnt sich die Investition in ein solides Modell.
Es ist also von Vorteil, wenn im eigenen Werkzeugkasten eine Schlagbohrmaschine vorhanden ist. Dabei muss es keinesfalls ein Profi-Produkt sein – es reicht häufig schon, sich ein Modell im mittleren Preissegment zu kaufen, das dann auch mehrere Jahre genutzt werden kann.

Wie wechselt man die Bohrer an einer Schlagbohrmaschine?

Eine Schlagbohrmaschine gehört angesichts unserer technisierten Welt in jede gut sortierte Heimwerkerausstattung. Im professionellen Handwerksbetrieb hingegen ist sie eine Selbstverständlichkeit, die für effizientes Arbeiten auf der Baustelle und in der Werkstatt sorgt. Schlagbohrmaschinen leisten beim Neu- und Umbau Schwerstarbeit und häufige Bohrerwechsel sind dabei erforderlich. Dem 6er Bohrer, mit dem Dübellöcher für Kunststoffdübel gebohrt wurden, folgt die Bohrkrone für Elektroschalterdosen und dem Durchbruchsbohrer folgen Forstnerbohrer für die Holzbearbeitung (selbstverständlich dann mit ausgeschalteter Schlagfunktion). Dies sind nur wenige Beispiele, aber sie zeigen, wie vielseitig eine Schlagbohrmaschine verwendet werden kann.
Beim Bohrerwechsel können einige Fehler geschehen, die jedoch mit etwas Übung und umsichtiger Vorgehensweise vermieden werden können. Damit wird das Bohrfutter geschont und auch die Bohrer werden weniger stark abgenutzt. Vor allem ihr Schaft wird häufig in Mitleidenschaft gezogen, wenn sie in einem Schnellspannfutter nicht fest sitzen oder verkantet eingespannt wurden.

Eignet sich jede Schlagbohrmaschine für alle Arbeiten?

Das Angebot an Schlagbohrmaschinen ist angesichts einer Vielzahl von Herstellern nahezu unüberschaubar. Manche bisher kaum bekannten Hersteller aus Fernost bieten ihre Maschinen beim Discounter zum Billigpreis an. Die Freude währt nur kurz, wenn eine solche Schlagbohrmaschine nach kurzer Zeit irreparabel ist. Manche Markenhersteller konzentrieren sich als Äquivalent dazu ausschließlich auf den Heimwerkersektor und bieten besonders leichte Schlagbohrmaschinen an, die jedoch dem harten Dauerbetrieb auf der Baustelle nicht unbedingt gewachsen sind. Sie sind besonders preisgünstig und außerdem gut durchkonstruiert, aber eben nur für den gelegentlichen Einsatz vorgesehen. Der Markenhersteller Bosch untergliedert deshalb seine Elektrowerkzeuge in eine grüne Serie leichter Bauweise für Heimwerker und Heimwerkerinnen sowie eine blaue Serie mit noch robusterer Bauweise für den Dauerbetrieb im Baustelleneinsatz. Makita ist für besonders robust konstruierte Elektrowerkzeuge bekannt. Dies sind nur wenige Beispiele, denn die Zahl der Markenhersteller, die gute Qualität liefern, ist noch viel größer. Unser Sortiment enthält auch im Sortiment der Schlagbohrmaschinen eine Auswahl, die sich an hohen Qualitätskriterien orientiert.

Kranzbohrfutter, Schnellspannfutter oder SDS?

Das Bohrfutter übernimmt bei allen Arbeiten die Kraftübertragung von der Schlagbohrmaschine auf das Werkzeug, also auf alle beliebig gearteten Bohrer. Es muss diese Übertragung nicht nur durch einen passgenauen Sitz alle Bauteile sicherstellen, sondern auch das feste Einspannen eines Bohrers zulassen. Beim Bohrerwechsel muss es möglichst leicht handhabbar sein und eine Vielzahl unterschiedlicher Bohrerarten aufnehmen können. Diesbezüglich erfüllt es andererseits eine Schutzfunktion, damit die Maschine nicht durch die Verwendung ungeeigneter Bohrer zu stark beansprucht wird. Deshalb ist die Technologie des Bohrfutters besonders wichtig.
Zahnkranzbohrfutter galten früher als das Nonplusultra. Bei ihnen ist das Bohrfutter mit einem drehbaren Zahnkranz ausgestattet, der mittels eines Bohrfutterschlüssels die Spannbacken im Bohrfutter öffnet oder schließt. Die langjährige Praxis hat jedoch gezeigt, dass die Bohrer in einem Zahnkranzbohrfutter häufig rutschen. Geschuldet ist dies dem hohen Kraftaufwand, mit dem der Bohrfutterschlüssel betätigt werden muss. Mit zunehmendem Verschleiß der Bohrer und des Bohrfutters potenziert sich die Gefahr rutschender Bohrer.
Die große Mehrzahl von Schlagbohrmaschinen wird heute mit Schnellspannfuttern ausgeliefert. Sie können ebenfalls unterschiedliche Bohrer für verschiedenste Materialien aufnehmen. Die Schnellspannfunktion ist bei jedem Hersteller etwas anders konstruiert. Sinn und Zweck aller Konstruktionen ist jedoch, einen schnellen Bohrerwechsel zu ermöglichen und gleichzeitig für einen festen Sitz der Bohrer zu sorgen.
Eine Schlagbohrmaschine kann aber auch mit einem SDS-plus-Bohrfutter ausgestattet sein. Nur wenige Markenhersteller haben diesen Schritt vollzogen. Dennoch ist er äußerst praktikabel, denn vor allem Profihandwerker benötigen nur ein Bohrersystem, welches sie auch in Bohrhämmern verwenden können. SDS-plus-Bohrfutter sind mit vier sternförmig angeordneten Mitnahmezähnen in ihrem Inneren ausgestattet. Bohrer mit SDS-plus-Schaft hingegen mit Längsnuten, welche von diesen Mitnahmezähnen aufgenommen werden. In SDS-plus-Bohrfuttern ist das Durchrutschen von Bohrern aufgrund dieser Technologie unmöglich.

Fachgerechter Bohrerwechsel ist eine Frage der Sorgfalt

Zugegeben – besonders auf der Baustelle herrscht häufig Zeitdruck. Wenn in einem solchen Moment nicht der passende Bohrer mit einem intakten Schaft bereitliegt, wird manchmal auch auf solche zurückgegriffen, die eigentlich nicht mehr tauglich sind. Genau darin besteht jedoch der größte Fehler beim Bohrerwechsel. Jeder Bohrer, dessen Schaft ausgefranst ist oder Riefen aufweist, beschädigt das Bohrfutter zusätzlich. Was versteht man deshalb unter fachgerechtem Bohrerwechsel?
Die unterschiedlichen Bohrfuttervarianten wurden bereits im vorangegangenen Abschnitt beschrieben. Die Vorgehensweise beim Wechseln eines Bohrers ist dementsprechend etwas unterschiedlich. Welche Dinge dabei zu berücksichtigen sind, ist hingegen bei allen drei Varianten nahezu gleich.
Wenn an einer Schlagbohrmaschine der Bohrer gewechselt werden soll, wird der vorhandene zunächst aus dem Bohrfutter gelöst. Erfahrungsgemäß gelangt beim Bohren mit Schlagfunktion immer eine mehr oder weniger große Menge von Schleifstaub in das Bohrfutter. Obwohl diese Arbeit Zeit kostet, sollte dieser Staub immer zumindest an den erreichbaren Stellen mit einem Lappen entfernt werden. Erst dann wird der neue Bohrer eingespannt. Sein Schaft muss frei von Riefen oder Splittern sein, sonst darf er nicht mehr verwendet werden. SDS-plus-Bohrfutter haben eine Besonderheit, denn bei ihnen muss der Bohrerwechsel regelmäßig zum Nachfetten genutzt werden.
Jeder neu eingesetzte Bohrer muss fest sitzen und darf nicht im Bohrfutter verkantet sein. Ein kurzer Probelauf lässt dies erkennen. Dann bleiben Bohrfutter und Bohrer einer Schlagbohrmaschine über lange Zeit hinweg intakt.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Schlagbohrmaschinen?

Schlagbohrmaschinen gehören wegen ihrer vielseitigen Verwendbarkeit und ihres hohen praktischen Nutzens zu den populärsten Elektrowerkzeugen überhaupt. Sowohl in privaten Haushalten als auch auf der Baustelle oder in der Werkstatt sind sie unentbehrlich.

Was ist eine Schlagbohrmaschine?

Im Prinzip handelt es sich dabei um eine gewöhnliche elektrische Bohrmaschine, bei der sich das Bohrfutter nicht nur dreht, sondern auch Bewegungen in Richtung der Längsachse ausführen kann. Diese Bewegungen werden Schlag genannt. In der Praxis erfolgen sie jedoch in so schneller Abfolge, dass sie mehr an Vibrationen erinnern. Der Schlag wird benötigt, um in besonders harte Werkstoffe wie Naturstein, Ziegel oder Beton bohren zu können. Durch den Schlag vergrößert sich die Kraft, die vom Bohrer ausgeübt wird. Zum Bohren in Holz, Kunststoff oder Metall wird er nicht benötigt und kann abgeschaltet werden. Der Schlag wird auf mechanische Weise durch 2 schräg verzahnte Scheiben erzeugt. Eine Scheibe sitzt auf der Antriebswelle und die zweite kurz vor dem Lager. Die beiden Scheiben verfügen über eine entgegengesetzte Verzahnung. Im Leerlauf berühren sich die beiden Scheiben nicht. Werden sie durch den Druck, den der Benutzer ausübt, aufeinander gepresst, erzeugen die Zähne der Scheiben eine Bewegung in axialer Richtung, den Schlag. Die Bewegung überträgt sich auf das Bohrfutter und damit auf den Bohrer. Die Schläge erfolgen mit einer hohen Frequenz. Bei einer Säbelsäge dagegen ist das Prinzip völlig anders. Der Elektromotor treibt einen Exzenter an, auf dem eine Pleuelstange befestigt ist. Diese wandelt die Drehbewegung des Motors in einen Schub um, der das Sägeblatt vor und zurück bewegt.

Welche Schlagbohrmaschine ist die richtige?

Es gibt 2 Haupttypen von Schlagbohrmaschinen: Geräte mit Netzbetrieb und solche mit Akku. Gleiches trifft auch auf die Säbelsäge zu. Welcher Typ von Schlagbohrmaschine sich am besten eignet, hängt von den individuellen Anforderungen des Nutzers ab. Schlagbohrmaschinen mit Netzanschluss sind im Allgemeinen kraftvoller als solche, die einen Akku als Stromquelle benutzen. Deswegen geben ihnen Profis nach Möglichkeit den Vorzug. Ihr Nachteil liegt jedoch darin, dass nicht überall Netzstrom zur Verfügung steht. Wer seine Schlagbohrmaschine viel im Garten, auf dem Campingplatz oder im mobilen Einsatz (Kundenbesuche) benutzt, ist mit einem Akku-Gerät besser beraten. In diesem Fall ist es jedoch ratsam, den Ladezustand der Akkus vor jedem Einsatz zu überprüfen und für den Fall der Fälle einen vollen Reserveakku mitzuführen.

Markenqualität bringt Vorteile

Eine Schlagbohrmaschine ist kein Gerät, das zu den regelmäßigen Anschaffungen gehört. Daher ist es wichtig, beim Kauf auf gute Qualität zu achten und dafür lieber etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Selbst der geschickteste Profi kann nur ordentlich arbeiten, wenn er gutes Werkzeug zur Verfügung hat. Die paar Euro, die beim Kauf eines Billiggeräts gespart werden, sind schnell vergessen, der Ärger mit einer minderwertigen Schlagbohrmaschine bleibt jedoch, so lange wie das Gerät benutzt wird. Dazu kommt noch, dass für die meisten Markengeräte, sei es eine Schlagbohrmaschine oder eine Säbelsäge, noch lange nachdem die Serienfertigung ausgelaufen ist, Ersatzteile beim Hersteller oder bei Fachhändlern bestellt werden können.

Welche Anforderungen werden an eine Schlagbohrmaschine gestellt?

Damit eine Schlagbohrmaschine effektiv arbeiten kann, benötigt sie Kraft. Sie sollte daher eine Leistung von mindestens 400 Watt haben. Das ist aber gerade einmal das absolute Minimum. Wer eine wirklich gute Schlagbohrmaschine benötigt, sollte ein Modell mit mindestens 1.000 Watt Leistung wählen. Die Maschine muss gut in der Hand liegen. Um ordentlich arbeiten zu können, sollte sie ein gewisses Gewicht haben. Besonders größere Geräte sind mit einem zweiten Handgriff ausgestattet, damit sie sicher geführt werden können. Zur Grundausstattung gehört eine Sicherheitseinrichtung, die gewährleistet, dass die Maschine nur so lange läuft, wie der Schalter betätigt wird. Ebenso selbstverständlich ist eine Umschaltfunktion von Links- auf Rechtslauf. Moderne Geräte sind mit einem Schnellspannfutter ausgerüstet, die einen Wechsel des Werkzeugs ohne Schlüssel ermöglicht. Hochwertige Schlagbohrmaschinen verfügen außerdem über eine elektronische Drehzahlregelung, mit denen sich die Drehzahl stufenlos regulieren lässt. Ein Überlastungsschutz schaltet den Motor automatisch ab, wenn ihm zu viel Leistung abverlangt wird. Ebenso hilfreich ist ein Überhitzungsschutz, der die Schlagbohrmaschine abschaltet, wenn der Motor zu heiß wird. Dadurch verlängert sich die Lebensdauer des Geräts beträchtlich. Markengeräte sind oft auch mit integrierten LED Leuchten ausgerüstet. Damit kann man auch in dunklen Ecken einwandfrei arbeiten, weil das Arbeitsfeld durch die kleinen Lämpchen, die sich durch große Helligkeit, lange Lebensdauer und geringen Energieverbrauch auszeichnen, hell ausgeleuchtet wird. Für die meisten Markengeräte gibt es zudem umfangreiches Zubehör im Fachhandel zu kaufen, mit dem die Einsatzmöglichkeiten der Schlagbohrmaschine noch erweitert werden können.

Den Arbeitsschutz nicht vergessen

Eine Schlagbohrmaschine ist ein potentiell gefährliches Werkzeug, dass bei unsachgemäßen Gebrauch Verletzungen verursachen kann. Beim Arbeiten mit der Schlagbohrmaschine sollte wegen der starken Geräuschentwicklung unbedingt angemessener Gehörschutz getragen werden. Ebenso wichtig ist eine Schutzbrille, die verhindert, dass Staub, Splitter oder Späne in die Augen kommen. Beim Bohren muss die Maschine mit festem Griff gehalten werden. Genauso wichtig ist auch ein sicherer Stand des Nutzers, besonders wenn auf einer Leiter oder einem Gerüst gearbeitet wird.

Wie lange hält eine Schlagbohrmaschine?

Was die gewöhnliche Bohrmaschine nicht schafft, ist für eine Schlagbohrmaschine oft kein Problem, denn sie bohrt sich selbst in härteste Materialien von Stein über Holz bis hin zu Beton. Dabei muss das Schlagwerk bei den “weicheren” Untergründen nicht unbedingt genutzt werden – es lässt sich auch einfach nur dann betätigen, wenn das Bohren alleine nicht mehr ausreicht. Dennoch bleibt zu sagen, dass sich auch Materialien wie Beton ohne den Schlag durchbohren lassen, was jedoch meist mehr Zeit in Anspruch nimmt.
Hohe Drehzahlen ermöglichen, dass die Schlagbohrmaschine sehr präzise Löcher in all diese Materialien bohren kann. Allerdings sollte auch bedacht werden, dass sich die kräftige Wirkung der Schläge erst dann voll entfalten kann, wenn das Bohrfutter entsprechenden Anpressdruck erhält. Das sorgt natürlich auch wiederum für einen höheren Lärmpegel.

Wie funktioniert eine Schlagbohrmaschine?

Im Grunde ist die Funktionsweise einer Schlagbohrmaschine dieselbe wie die einer Bohrmaschine. Das wichtigste Bauteil ist hierbei das Bohrfutter, welches axial rotiert und damit ermöglicht, dass der Bohrer Materialien von Holz bis Beton durchsägen kann.
Die Schlagtechnik des Geräts wird durch zwei aneinander liegende Scheiben erzeugt. Sie verfügen jeweils über über Sägezähne, welche sich entgegengesetzt gegenüberstehen und damit die Schlagbohrmaschine von der Wand wegdrückt. Übertreten die Sägezähne ihre Spitzen, schnellt die Bohrmaschine nach vorne und schlägt somit den Bohrer in das entsprechende Material.

Übrigens: Ein Kugelschreiber funktioniert ganz ähnlich, denn auch dieser besitzt zwei Scheiben, die über gegensätzlich aufgestellte Zähne verfügen. Allerdings befindet sich jeder zweite Zahn tiefer als der vorherige. Drückt man die Mine aus dem Kugelschreiber, so gelangen die Zähne über die Kante. So in etwa muss man sich diesen Vorgang auch bei einem Schlagbohrmaschine vorstellen, nur dass sich der Prozess mehrmals wiederholt und natürlich mehr Lärm erzeugt.

Wie lange hält eine Schlagbohrmaschine tatsächlich?

Prinzipiell lässt sich natürlich nicht pauschalisieren, wie lange man eine Schlagbohrmaschine nach ihrem Kauf benutzen kann. Die Herstellergarantie ist zwar eine erste Richtlinie, allerdings sind die meisten hochwertigen Geräte oft auch noch viele Jahre darüber hinaus nutzbar. Wirklich gute Schlagbohrmaschinen können sogar ein Begleiter über mehrere Jahrzehnte hinweg sein. Es ist daher nicht falsch, lieber etwas mehr in eine gute Bohrmaschine zu investieren, an der man länger Freude hat und mir der das Arbeiten einfach von der Hand geht.

Entscheidet man sich dagegen für ein Produkt aus dem Discounter oder für ein anderes Billiggerät, so darf man sich nicht wundern, wenn schon nach einigen wenigen Einsätzen Probleme mit dem Werkzeug auftreten.
Dennoch: Eine regelmäßige Wartung bzw. die Reinigung der Schlagbohrmaschine ist mindestens genauso wichtig, um die Lebensdauer so gut es geht zu verlängern.

Worauf es beim Kauf einer Schlagbohrmaschine zu achten gilt

Inzwischen ist die Auswahl an Schlagbohrmaschinen auf dem Markt riesig und bietet für jeden Bedarf etwas Passendes. Gerade deshalb ist es jedoch vor dem Kauf umso wichtiger, sich darüber Gedanken zu machen, wozu man das Werkzeug später einsetzen möchte – denn die Art einer Schlagbohrmaschine spielt eine wichtige Rolle dabei.

Möchte man die Schlagbohrmaschine ganz einfach zu Hause für kleinere Arbeiten am und im Haus nutzen – wie beispielsweise zum Bohren in Stein oder Beton – dann reicht es völlig aus, sich eine Schlagbohrmaschine mit einer Leistung von rund 600 Watt zu kaufen. Auch Metall und Holz können damit problemlos bearbeitet werden. Wichtig ist, dass die Leerlaufdrehzahl stimmt: Sie sollte nicht weniger als 3.000 pro Minute betragen.

Handwerker-Profis oder Menschen, die aus beruflichen Gründen eine Schlagbohrmaschine benötigen, entscheiden sich dagegen am besten für eine Schlagbohrmaschine mit einer höheren Leistung, da diese die Arbeiten schneller verrichtet. Hier sollte die Leistung nicht weniger als 1.000 Watt betragen – je mehr, desto besser. Solche Werkzeuge erfüllen selbst höchste Ansprüche und kommen auch mit schwierigen Aufgaben bestens zurecht. Falls eine Schlagbohrmaschine dennoch nicht mehr für den eigenen Bedarf ausreicht, gibt es noch immer die Option, stattdessen einen Bohrhammer, einen Multihammer oder einen Kombihammer zu kaufen. Alle drei Geräte besitzen eine Schlagkraft, die jene der Schlagbohrmaschine noch um ein Vielfaches übersteigt.

Doch welches Gerät das richtige für einen selbst ist, muss man selbst entscheiden. Grundsätzlich lässt sich jedoch sagen, dass sich die Investition in ein solide verarbeitetes Modell immer lohnt. Ein Billigprodukt, das schon nach wenigen Monaten nicht mehr zuverlässig arbeitet, ist sein Geld nicht wert. Andererseits muss es natürlich auch kein teures High-End-Gerät sein, wenn man die Bohrmaschine nur wenige Male im Jahr für kleinere Arbeiten benötigt.

Wie und wie oft muss man eine Schlagbohrmaschine reinigen?

Schlagbohrmaschinen sind längst nicht mehr nur im professionellen Handwerkerbereich, sondern inzwischen auch bei vielen privaten Heimwerkern anzufinden. Sie bieten die Möglichkeit, auch härtere Materialien wie Stein oder Fliesen durchbohren zu können, da sie mit einer höheren Schlagkraft als eine gewöhnliche Bohrmaschine arbeiten. Wenn man also mit dieser nicht mehr weiterkommt, ist ein Schlagbohrer die richtige Wahl.

Dennoch fallen bei jedem Bohrvorgang Späne und Staub an, welche die Maschine mit der Zeit verschmutzen. Aus diesem Grund ist eine regelmäßige Reinigung und Pflege sehr wichtig, da sich die Partikel mit der Zeit am und im Gerät ablagern und dort zu Schäden führen können. Wenn Sie die nachfolgenden Tipps beachten, werden Sie lange Freude an Ihrer Schlagbohrmaschine haben.

So lagert man seine Schlagbohrmaschine richtig

Es spielt keine Rolle, ob man seine Bohrmaschine täglich oder nur selten nutzt – es ist wichtig, das Gerät entsprechend zu pflegen, damit so wenig Verschleiß wie möglich auftritt und es lange zuverlässig seinen Dienst erfüllt. Ein wichtiger Punkt ist hier vor allem die Lagerung, denn bereits hier kann man viele Fehler machen.
In den häufigsten Fällen werden elektrische Werkzeuge in Werkzeugkellern oder auch in Abstellkamern und Garagen untergebracht. Doch diese Aufbewahrungsorte sind nur dann geeignet, wenn sie trocken und normal temperiert sind. Das bedeutet: Regen, Wind, feuchte Luft, Hitze und andere starke äußere Einflüsse können sich schnell schädlich auf den Motor eines Schlagbohrers auswirken und im schlimmsten Fall das ganze Gerät unbrauchbar machen.

Darüber hinaus sollten Schlagbohrer nicht offen gelagert werden, sondern in einem dafür geeigneten Werkzeugkoffer untergebracht sein. Von Vorteil ist, schon beim Kauf darauf zu achten, dass der Hersteller eine entsprechende Box mitliefert, so muss später keine nachgekauft werden. Darin lassen sich dann meistens auch gleich Zubehörteile unterbringen. Ist keine Box vorhanden, so lagert man den Bohrer am besten in einer verschlossenen und ausgepolsterten Box, damit das Werkzeug auch so gut geschützt ist.

Wie reinigt man eine Schlagbohrmaschine richtig?

Jede Bohrmaschine, ganz egal welcher Art, benötigt regelmäßig eine Reinigung, die idealerweise nach jedem Gebrauch ausgeführt wird, spätestens aber nach 3-4 Einsätzen. Bei der Arbeit anfallende Späne sind dabei meist so groß, dass sie sich auch einfach mit der Hand entfernen lassen, doch oft genügt das nicht, denn feiner Staub kann durch die Lüftungsschlitze des Geräts auch ins Innere gelangen.

Beim Einsetzen der Bohrmaschine nimmt man deshalb am besten zunächst den Bohrer aus seiner Fassung heraus und reinigt ihn anschließend mit einem möglichst feinen Tuch, wie beispielsweise aus Mikrowaser. Auf diese Weise kann der Staub optimal entfernt werden.
Sobald der Bohrer aus dem Bohrfutter genommen wurde, wird das Futter selbst gereinigt. Genau hier sitzen oft die hartnäckigsten Schmutzpartikel, die sich entweder mit einer Bürste oder aber mit dem Staubsauger recht gut lösen lassen. Alternativ dazu hilft eventuell auch ein Pinsel mit härteren Borsten.

Wer bei der Reinigung das Gefühl hat, dass sich zwischen den einzelnen Teilen zu viel Schmutz angehäuft hat, kann natürlich auch direkt einen Kompressor mit Pressluft nutzen. Ein möglichst schmaler Aufsatz ist ideal, um das Gerät an die Lüftungsschlitze der Bohrmaschine zu halten. Die im Inneren zirkulierende Luft reibt den Staub dann seitlich nach außen.
Übrigens: Die Entfernung vom Schmutz im Inneren des Bohrers ist sehr wichtig, denn wenn sich dort zu viel davon ansammelt, kann es sein, dass die Lüftung nicht mehr richtig funktioniert, die Maschine verstopft und somit heißläuft. Auch das kann den Motor stark beschädigen.

Regelmäßige Pflege für die Schlagbohrmaschine

Schmierfett ist eine wunderbare Möglichkeit, einer Bohrmaschine hin und wieder eine kurze Pflegeeinheit zu gönnen. Das Fett wirkt sich positiv auf das Metall aus und schützt vor Rost und anderen Schäden. Idealerweise verwendet man Schmierfett nach jeder dritten Anwendung.
Einige Menschen fetten auch das Schnellspannfutter gleich mit ein, doch das ist nicht nötig, denn der Bohrer gibt das Fett von selbst an das Futter ab.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass das Antriebsgehäuse der Bohrmaschine in regelmäßigen Abständen von Schmutz und altem Schmierfett gesäubert wird. Auch pflegendes Fett hinterlässt ab und zu Rückstände, die man entfernen sollte.

Wie und wo bewahrt man eine Schlagbohrmaschine am besten auf?

Der Besitz einer Schlagbohrmaschine ist für unzählige Heimwerkerinnen und Heimwerker längst zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Für gewerblich tätige Handwerker, die auf Baustellen tätig sind, ist sie ein unverzichtbares Elektrowerkzeug. Nur mittels einer qualitativ hochwertigen Elektroschlagbohrmaschine sind sie in der Lage, sich im harten Wettbewerb durchzusetzen und durch Effizienz sowie Leistungsstärke auszuzeichnen.
Umso wichtiger ist es, dass jede dieser äußerst nützlichen Maschinen sicher und sinnvoll aufbewahrt wird. Nur so bleibt ihre Funktionalität erhalten und sie sind wirkungsvoll gegen Diebstahl oder sonstigen Verlust geschützt. Zum Konzept der Aufbewahrung gehören außerdem Überlegungen wie sofortige Greifbarkeit bei Bedarf, Schutz vor Beschädigungen, Erhalt der Vollständigkeit aller Zubehörteile, sowie Sauberkeit und Maschinenpflege.

Weshalb verdienen Schlagbohrmaschinen solch große Aufmerksamkeit?

Die Schlagbohrmaschine ist im Baustellenbereich genauso wie im Heimwerkersektor ein universell einsetzbares Elektrowerkzeug. Mit ihr werden vorrangig Bohrlöcher in Weich- oder Hartgestein sowie in Beton hergestellt. Diese benötigt man vor allem zum Einsetzen von Dübeln oder auch zum Bohren von Mauerwerksdurchbrüchen. Eine weitere Option ist der Einsatz von Hammerbohrkronen, mit denen Bohrungen größeren Durchmessers ausgeführt werden. Bohrlöcher für Elektroschalterdosen sind ein typisches Beispiel dafür.
Schlagbohrmaschinen erzielen ihre Wirkung durch gleichzeitiges Bohren und Schlagen. Beide Funktionen werden vom Getriebe der Maschine initiiert und auf das Bohrfutter übertragen. Dieses kann ein Schnellspannfutter für zylindrische Bohrer oder ein solches mit SDS-plus-Aufnahme sein.
Die Funktionalität einer Schlagbohrmaschine erhöht sich durch die Abschaltbarkeit der Schlagfunktion. Dann kann die Maschine auch zum Bohren in Metall, Holz und anderen weichen Materialien verwendet werden. Das Ausschalten der Schlagfunktion ist außerdem erforderlich, wenn beispielsweise eine besonders schonende Vorgehensweise beim Ansetzen des Bohrers in Fliesen erforderlich ist.
Schlagbohrmaschinen sind Allrounder beim Bohren und Schlagbohren, aber nicht beim Stemmen. Deshalb verfügen sie nicht über eine abschaltbare Bohrfunktion. Zum Stemmen ist vielmehr ein Bohrhammer das geeignete Gerät.

Die Aufbewahrung von Schlagbohrmaschinen aus Gründen des Funktionserhaltes

Bei fast allen Schlagbohrmaschinen aus unserem Sortiment gehört ein Maschinenkoffer zum Lieferumfang. Er dient zur Aufbewahrung der Maschine, sowie aller erforderlicher Zubehörteile (z.B. Zusatzhandgriff, Tiefenmessstab etc.). In ihm kann aber auch ein Grundsortiment von Bohrern, Dübeln und weiteren Hilfsmaterialien mitgeführt werden. Damit bildet der Maschinenkoffer die Basis zur kompletten Aufbewahrung. In ihm bleibt die Maschine vor Verschmutzungen, aber auch vor dem Verlust von Zubehörteilen verschont.
Der Maschinenkoffer schützt jedoch nicht vor Feuchtigkeit und Kälte und dies ist auch nicht seine Aufgabe. Er muss also insgesamt einschließlich seines Inhaltes vor intensiven Nässeeinwirkungen durch lange anhaltenden Regen oder Wassereinfall geschützt werden. Hinsichtlich der Umgebungstemperatur bestehen andererseits keine besonderen Vorgaben. Bei Minustemperaturen sollte das Maschinengetriebe jedoch zu Beginn des ersten Arbeitsganges nicht gleich voll belastet werden, damit die enthaltenen Schmiermittel erst einen ausreichenden Schmierfilm erzeugen können.
Minustemperaturen beeinflussen außerdem die Elastizität des Anschlusskabels kabelgebundener Schlagbohrmaschinen negativ. Noch umfangreicher sind die notwendigen Verhaltensmaßregeln bei Akku-Schlagbohrmaschinen. Zwar sind die innovativen Li-Ionen-Akkus unserer Schlagbohrmaschinen den früheren NiMH-Akkus weit überlegen. Aber auch sie vertragen keine extreme Kälte und dürfen dann erst nach einer Aufwärmphase nachgeladen werden. Extreme Hitze schädigt ebenfalls ihre Kapazität.
Deshalb ist es immer sinnvoll, die Schlagbohrmaschine in ihrem Koffer vor Schmutz und Nässe zu schützen, sowie in einer temperierten Umgebung aufzubewahren. Nur dann ist sie bei Bedarf sofort einsatzbereit.

Sichere Aufbewahrung schützt vor Diebstahl

Elektrowerkzeuge sind begehrte Objekte für Diebe und Einbrecher. Bei gewerblich tätigen Handwerkern ist dieses Problem hinlänglich bekannt und wird dennoch nicht immer berücksichtigt. Trotz aller Sorgsamkeit – die diebstahlssichere Aufbewahrung ist leider nicht immer möglich. Aufgebrochene Transporter und daraus gestohlene Elektrowerkzeuge kommen leider nur allzu häufig vor. Der Handwerker wird aber kaum alle Maschinen auf einer Montagebaustelle mit in seine Unterkunft nehmen oder zu Hause in der guten Stube aufbewahren können.
Andererseits verweigern fast alle Versicherer die Schadensregulierung, wenn Elektrowerkzeuge aus provisorischen Baustellenräumen oder aus unbeaufsichtigt abgestellten Fahrzeugen gestohlen werden. Sie bieten bestenfalls Sonderverträge an, welche die Kosten des Handwerkers in die Höhe treiben.
Dennoch – mit Augenmaß sollte auch in den genannten Fällen jede Möglichkeit genutzt werden, um Schlagbohrmaschinen vor Diebstahl geschützt sicher zu verwahren. Während der Arbeit dürfen sie keinesfalls unbeaufsichtigt liegen bleiben. Für Heimwerkerinnen und Heimwerker im eigenen Haus oder Garten sollte dies eine Selbstverständlichkeit sein.

Sichere Aufbewahrung schützt auch vor langwieriger Suche

Haben Sie bereits mit der inneren Unruhe Bekanntschaft machen müssen, wenn ein Zubehörteil oder ein Bohrer Ihrer Schlagbohrmaschinen während des größten Trubels bei der Arbeit unauffindbar ist? Dann wissen Sie auch, dass Ihre Aufmerksamkeit darunter leidet und sich Ihr Arbeitsergebnis verschlechtern kann.
Nutzen Sie deshalb Ihren Maschinenkoffer, um Ordnung zu halten. Wochen später werden Sie nicht mehr wissen, wo Sie den 6er Hartmetall benutzt und verloren haben. Kontrollieren Sie deshalb nochmals dessen Vollständigkeit, wenn Sie Ihre Arbeit beendet haben. Befreien Sie die Maschine und alle Zubehörteile bei dieser Gelegenheit auch vom Schmutz. Wer möchte schon mit einem völlig verdreckten Elektrowerkzeug erneut an die Arbeit gehen. Dann ist Ihre Schlagbohrmaschine auch beim nächsten Einsatz sofort einsatzbereit.

Kann ich meine Schlagbohrmaschine gegen Diebstahl versichern?

Wer eine hochwertige Schlagbohrmaschine besitzt, kann sich freuen: Mit diesem leistungsstarken Werkzeug lassen sich viele komplizierte Arbeiten ausführen, für die sich eine gewöhnliche Bohrmaschine nicht mehr eignet. So kann eine Schlagbohrmaschine beispielsweise zum Zertrümmern von Fliesen, aber auch auf hartem Stein zum Einsatz kommen.

Hier versteht es sich fast von selbst, dass ein solches Werkzeug natürlich entsprechend Geld kostet: Eine hochwertige Schlagbohrmaschine ist in der Regel eine Investition für viele Jahre oder gar Jahrzehnte. Deshalb sollte man auch darauf achten, dass das Werkzeug entsprechend sorgfältig behandelt wird. Neben einer schonenden Aufbewahrung und einer regelmäßigen Reinigung zählt außerdem eine sichere Aufbewahrung dazu.
Leider geschieht es heutzutage sehr oft, dass Werkzeuge, die einen entsprechenden Wert besitzen, gestohlen werden. Das passiert nicht nur in professionellen Werkstätten und in der Industrie, sondern auch im privaten Bereich recht häufig. Die Gründe dafür können vielfältig sein, meistens liegt es jedoch an einer fahrlässigen Lagerung, bei der kaum eine Versicherungsgesellschaft den Schaden übernehmen wird. Allerdings ist es grundsätzlich wichtig, sich frühzeitig um eine entsprechende Versicherung für seinen Schlagbohrer zu kümmern, damit dieses Problem erst gar nicht eintritt.

Wie kann man seinen Schlagbohrer effektiv gegen Diebstahl absichern?

Eines sollte man schon vorweg wissen: Einen wirklichen Schutz zu 100% gibt es nie, denn Einbrecher gehen heutzutage mit unglaublicher Cleverness vor. Für zu Hause gilt dabei, dass man sehr hochwertige und teure Werkzeuge am besten in einem abschließbaren Schrank unterbricht oder auch die Heimwerkstatt abschließt, wenn man sie verlässt. Die Lagerung in Geräteschuppen, in Carports oder der Garage ist grundsätzlich nicht zu empfehlen, denn viel zu oft geschieht es, dass man vergisst, diese abzuschließen und genau dieses Versäumnis von Langfingern ausgenutzt wird.
Bewahren Sie Ihre Schlagbohrer sowie andere wertvolle Werkzeuge also stets an einem sicheren Ort auf, so dass kein Unbefugter Zugriff dazu hat.

Für die Arbeit auf Baustellen oder in professionellen Werkstätten gilt, dass das Werkzeug stets eingeschlossen werden sollte, vor allem über Nacht. Viele Baufirmen installieren dafür einen speziellen Frachtcontainer zur Lagerung von Werkzeug, der so abschließbar ist, dass er garantiert nicht mit einfachem Werkzeug, wie beispielsweise dem oft verwendeten Geißfuß, geknackt werden kann.
Baustellen, auf denen es Kräne gibt, greifen des Öfteren auf höherliegende Aufbewahrungsorte zurück: Kräne oder auch Bagger mit einem abschließbaren Führerhaus sind ebenfalls eine Möglichkeit, das Werkzeug bei Abwesenheit zu sichern. Noch besser ist, wenn das umliegende Areal durch Bewegungsmelder gesichert wird. Dies hemmt Einbrecher, da sie riskieren, schneller entdeckt zu werden.

Eine weitere Option ist, den entsprechenden Bereich per Video überwachen zu lassen. Allerdings müssen hier gesetzliche Richtlinien berücksichtigt werden, denn Baustellen dürfen zum Beispiel ausschließlich nachts per Video überwacht werden.

Die richtige Versicherung gegen Diebstahl für die Schlagbohrmaschine

Nicht nur Firmen, auch Privatleute überlegen sich nicht selten, die eigene Schlagbohrmaschine mit einer entsprechenden Police gegen Diebstahl zu sichern. Allerdings ist auch hier kein absolut risikofreier Schutz garantiert, dennoch übernimmt die Privathaftpflicht die Kosten für gewöhnlich, wenn man der Versicherungsgesellschaft nachweisen kann, dass das Werkzeug entsprechend gesichert wurde.

In der Industrie sieht dies schon etwas anders aus, denn weder Gebäude- oder Bauherren- noch Privathaftpflichtversicherung übernimmt den Schaden eines Diebstahls auf einer Baustelle. In diesem Fall wäre eine sogenannte Bauwesenversicherung eher zu empfehlen, da diese nicht nur Schäden am Bau und unerwartete Unfälle abdeckt, sondern auch die Entwendung von Sachgut. Jedoch gilt die Police lediglich auf fest verbaute Teile und keine Werkzeuge, die sich lose auf einer Baustelle befinden. In diesem Fall würde man ohnehin grob fahrlässig handeln, da man die Bohrmaschine für jeden zugänglich liegen lässt. In so einem Fall bliebe man auf dem Schaden des Diebstahls selbst sitzen.
Eine Bauwesenversicherung muss vom Bauherren selbst abgeschlossen werden und ist eine Art Kaskoversicherung. Sie versichert zwar die Baustelle, die Personen, die auf ihr arbeiten jedoch nicht. Die exakten Richtlinien dieser Police sollte man sich allerdings bei der jeweiligen Versicherung genauer ansehen, da diese von Versicherer zu Versicherer variieren können. Auch kann es sich lohnen, einen Vergleich durchzuführen, bevor man sich für eine bestimmte Police entscheidet.

Was muss beim Abschluss eines Vertrags außerdem beachtet werden?

Nicht wenige Versicherer verlangen eine entsprechende Selbstbeteiligung im Schadensfall, die meist bei etwa 250 Euro liegt. In der Regel greift der Versicherungsschutz für Privatleute ausschließlich bei einem Einbruch. Das bedeutet, dass der Bereich, in dem sich die Schlagbohrmaschine befindet, von außen unzugänglich gemacht worden sein muss und durch einen Einbrecher mit Gewalt geöffnet wurde.
Kann die Versicherung dem Versicherten jedoch fahrlässiges Handeln oder sogar Vorsatz nachweisen, so muss man mit Abzügen der Leistung von bis zu 75% rechnen – in diesem Fall müsste man die Kosten für die entwendete Bohrmaschine selbst erstatten.
Von einem solchen Fall spricht man unter anderem, wenn man das Werkzeug über einen längeren Zeitraum offen im Hof oder in einer offen stehenden Garage gelagert hat, wo jeder darauf zugreifen kann.

Was muss ich bei einer Schlagbohrmaschine in Sachen (Arbeits-) Sicherheit beachten?

Schlagbohrmaschinen sind sehr vielseitig einsetzbar und werden sowohl von Profis als auch von Heimwerkern benutzt. Durch den Schlag, bei dem es sich eigentlich mehr um ein starkes Vibrieren handelt, können mit geeigneten Bohrern Löcher in fast jedes Material, selbst härtesten Beton, gebohrt werden. Ihre Kraft macht die Schlagbohrmaschine zu einem potentiell gefährlichen Gerät, das schwere Arbeitsunfälle verursachen kann. Um damit sicher zu arbeiten, sollten Benutzer einige Dinge beachten.

Checks vor Beginn der Arbeit

Bevor man mit der Maschine zu arbeiten beginnt, sollte man sie sich auf jeden Fall genau ansehen. Besonders wichtig ist es, das Gehäuse auf äußere Beschädigungen zu inspizieren. Handelt es sich um ein Gerät mit Netzbetrieb, verdient das Kabel besondere Aufmerksamkeit. Es darf weder geknickt noch beschädigt sein, da es sonst zu einem Kurzschluss oder Stromschlag kommen kann. Auch Geräte mit Sprüngen im Gehäuse oder losen Teilen, zum Beispiel Griffe oder Schalter, dürfen nicht benutzt werden. Vor Beginn der Arbeiten macht man am besten eine kurze Funktionsprobe im Leerlauf und prüft insbesondere, ob die Schlagbohrmaschine stoppt, wenn der Schalter losgelassen wird. Falls man vorhat, ein Loch in Wand oder Decke zu bohren, sollte die entsprechende Stelle vorher unbedingt mit einem sogenannten Leitungstester oder Kabeltester auf das Vorhandensein von stromführenden Kabeln und Wasser- bzw. Gasleitungen getestet werden. Es könnte fatale Folgen haben, wenn aus Versehen beim Bohren ein Kabel oder ein Rohr getroffen wird. Nicht minder wichtig ist es, den passenden Bohrer zu wählen. Das Arbeiten mit einem ungeeigneten Bohrer kann gefährlich werden. Versucht man mit einem Bohrer für Holz Löcher in Beton zu bohren, glüht meistens nur der Bohrer aus. Unter bestimmten Bedingungen kann es jedoch auch vorkommen, dass der Bohrer abbricht. Wenn dabei spitze Teile in das Auge gelangen, kann dies zur Erblindung führen. Vor Beginn des Bohrens sollte man sich unbedingt auch davon überzeugen, dass der Bohrer fest und zentrisch in das Bohrfutter eingespannt ist. Bei modernen Schlagbohrmaschinen benötigt man dafür keinen Schlüssel mehr, weil sie mit einem sogenannten Schnellspannfutter ausgestattet sind, mit dessen Hilfe der Bohrer mit der Hand eingespannt werden kann.

Arbeitsschutzmittel verwenden

Schlagbohrmaschinen sind laut. Das lässt sich durch ihre Funktionsweise nicht vermeiden. Wenn man mit dem Werkzeug über längere Zeit arbeitet, ist ein Gehörschutz unverzichtbar, um Gehörschäden zu vermeiden. Wenn man nur ein oder zwei Löcher bohrt und die Schlagbohrmaschine nur gelegentlich benutzt, kann man eventuell darauf verzichten. Keineswegs verzichten sollte man auf eine Schutzbrille. Beim Bohren entstehen naturgemäß Staub oder Späne bzw. Splitter, die zu ernsten Augenverletzungen führen können. Bestenfalls kann es zu einer Reizung der Augen oder einer Bindehautentzündung kommen. Auch wenn das Arbeiten mit einer Schutzbrille mitunter unbequem ist, sollte auf dieses wichtige Arbeitsschutzmittel auf keinen Fall verzichtet werden, selbst wenn nur ein Loch gebohrt werden soll.

Die Schlagbohrmaschine richtig benutzen

Schlagbohrmaschinen müssen ein gewisses Gewicht haben, damit man mit ihnen ordentlich arbeiten kann. Deswegen müssen sie fest und sicher gehalten werden. Ob man mit oder ohne Handschuhen arbeitet, ist Geschmackssache. Die Maschine sollte aber auf jeden Fall so gehalten werden, dass sie nicht wegrutschen kann. Das trifft in besonderen Maß auf den Bohrer zu. Wird er schräg angesetzt, kann er abbrechen und schlimme Verletzungen verursachen. Anfänger sollten sich nicht scheuen Leute mit Erfahrung (Nachbarn, Freunde, Arbeitskollegen, Vereinskameraden und andere) um Rat und Hilfe zu bitten und sich zeigen zu lassen, wie man eine Schlagbohrmaschine richtig benutzt.

Sicher mit der Schlagbohrmaschine arbeiten

Oft müssen Löcher in einer gewissen Höhe über dem Boden gebohrt werden. Beim Bohren benötigt man Kraft. Deswegen ist ein sicherer Standplatz besonders wichtig. Die meisten Unfälle auf der Arbeit und zu Hause passieren durch Stürze. Beim Bohren auf Stühle, Bücher oder Möbelstücke zu klettern, ist purer Leichtsinn und fordert einen Unfall geradezu heraus. Eine stabile Trittleiter, die nicht wegrutschen kann, ist die smarte Lösung für dieses Problem. Ebenso wichtig sind geeignete Schuhe. Viele Hausschuhe haben einfache Gummisohlen ohne Profil. Damit zu arbeiten ist gefährlich. Benutzer sollten auf jeden Fall Schuhe wählen, in denen sie nicht wegrutschen können.

Die meisten Unfälle beim Arbeiten mit Schlagbohrmaschinen entstehen nicht durch technisches Versagen, sondern durch falsches Verhalten der Benutzer. Mit Bedacht, Überlegung und Aufmerksamkeit können sie fast immer verhindert werden. Der beste Unfallschutz ist schließlich ein Unfall, der erst gar nicht passiert.

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