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Oberfräse

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Oberfräsen für Heimwerker und Profis

  Oberfräsen sind mit der Hand geführte Fräsen, die hauptsächlich in der Holzverarbeitung zum Einsatz kommen und mit denen verschiedene feine Arbeiten ausgeführt werden können. Dabei wird die Oberfräse im Allgemeinen von oben auf das Werkstück angesetzt. Neben dem einfräsen von Nuten sind mit der Oberfräse Arbeiten wie Profilieren, Fasen und das Anbringen von Verzierungen möglich. Die frei mit der Hand geführten Oberfräsen können dabei auch zum Schablonenfräsen genutzt werden. Hier können durchaus auch ganze Schriftzüge in ein Werkstück gefräst werden. Manche Modelle können zudem mit einer speziellen Halterung fest an einem Tisch installiert werden und können so zumindest teilweise stationäre Tischfräsen ersetzen. Wie die mit der Oberfräse möglichen Arbeiten schon andeuten, kommen diese häufig beim Möbelbau oder zur weiteren Bearbeitung von Oberflächen zum Einsatz. Beides sind Arbeitsfelder, die nicht bei jedem Heimwerker wirklich häufig anstehen, weshalb sich für diese in vielen Fällen auch günstige Oberfräsen-Modelle empfehlen, die ihrerseits allerdings nicht für intensive Einsätze geeignet sind. Ausschlaggebende Kriterien für Oberfräsen sind die Leistung, die Fräsengröße und das Gewicht. Gerade Letzteres kann bei professionellen und sehr leistungsstarken Modellen auch schon mal über sechs Kilogramm liegen. Dies verlangt nicht nur die mögliche Muskelkraft vom Anwender, sondern auch gehörige Übung im Umgang. Diese sehr schweren Geräte (meist mit deutlich über 2000 Watt Leistung) sind aber auch bei Nutzung durch professionelle Handwerker die Ausnahme. Heimwerker- und Profimodelle liegen ansonsten zwischen ca. 500 und 1600 Watt, wobei Profimodelle meist 1000 Watt und mehr haben. Die häufig in Zoll angegebene Größe der Fräsen, die in die jeweiligen Geräte eingesetzt werden können, liegen Standardmäßig bei 1/4 Zoll (6,35 mm), 3/8 Zoll (9,35 mm) und 1/2 Zoll (12,7 mm). Für alle diese standardmäßigen Größen gibt es eine riesige Auswahl an Fräsköpfen für alle erdenklichen Einsatzbereiche.   Anwendungsgebiete der Oberfräse
  • hauptsächlich Holzbearbeitung und Möbelbau
  • Nuten fräsen
  • Verzierungen fräsen (Freihand oder Schablone)
  • Profilieren
  • Fasen (das Anbringen abgeschrägter Flächen an Werkstückkanten)
 

Hersteller von Oberfräsen

  Mafell Oberfräsen   Schon seit 1899 stellt man bei Mafell (ursprünglich Maschinenfabrik Fellbach) hochwertige Werkzeuge zur Holzverarbeitung her. Das mittelständische Unternehmen gilt dabei als einer der Innovationsführer auf dem Markt für professionelles Tischlereiwerkzeug. Oberfräsen von Mafell gibt es in Leistungen von bis zu beinahe schon extremen 2600 Watt. Das Sortiment richtet sich dezidiert an professionelle Handwerker. Wer eine wirklich zuverlässige und hochwertige Oberfräse sucht und gewillt ist, den Preis zu zahlen, der wird bei Mafell sicher fündig.   DeWalt Oberfräsen   Das US-amerikanische Unternehmen gehört heute zur Stanley Black & Decker Gruppe und stellt hochwertige Elektrowerkzeuge her. Das Sortiment richtet sich hauptsächlich an Profis und versierte Heimwerker. Bei Oberfräsen hat DeWalt eine gute Auswahl an Maschinen mit verschiedener Leistung, Frästiefe und Fräsgrößen. Auf die Qualität der hochwertig verarbeiteten DeWalt Werkzeuge kann man sich verlassen und diese steht Marken wie Bosch oder Makita in nichts nach.   Bosch Oberfräsen   Das schwäbische Traditionsunternehmen Bosch ist heute einer der weltweit führenden Hersteller von Elektrowerkzeugen. Die Produktpalette umfasst dabei annähernd jegliches mit einem Motor betriebene Werkzeug. Zudem stellt Bosch in verschiedenen Modellreihen extra Geräte für Heimwerker und Profis her, die zum leichteren Erkennen auch farblich codiert sind. Grün steht dabei für Heimwerkermodelle, blau für die Bosch-Professional Modelle.   Makita Oberfräsen   Das japanische Unternehmen Makita ist bei Heimwerkern wie Profis beliebt und für die Qualität seiner Elektrowerkzeuge bekannt. Dabei richten sich Werkzeuge von Makita in verschiedenen Preisklassen, Ausstattungen und Leistung an Heimwerker und Profis. Bei Oberfräsen hat Makita eine ganze Reihe von Modellen im Angebot. Ebenso wie bei Bosch und anderen großen Herstellern, ist für Oberfräsen aus dem Haus Makita reichlich Zubehör erhältlich.   Weitere Hersteller: Metabo, Festool, Einhell, Triton   Oberfräsen sind praktische und beliebte Werkzeuge, die auch bei vielen Hobbys nützlich zum Einsatz kommen können. Während die Anwendungen im klassischen Heimwerkerbereich eher begrenzt sind und sich hier vor allem günstige Modelle kleiner Hersteller wie Einhell anbieten, die für gelegentliches Arbeiten ausreichen, werden Hobbytischler und Möbelbauer durchaus auch bessere Oberfräsen zu genießen wissen, seien dies nun semi-professionelle Modelle oder richtige Profigeräte. Der Markt für Oberfräsen ist auf jeden Fall groß genug, dass fast jeder Hersteller von Elektrowerkzeugen ein Modell im Sortiment hat. Besonders hervorgehoben werden sollen hier die professionellen Oberfräsen von Triton, einem australischen Hersteller, sowie Geräte von Festool und Metabo, die alle durch hervorragende Qualität und hochwertige Verarbeitung bestechen.     Wer sich für den Kauf einer Oberfräse interessiert, für den haben wir im Anschluss einen kurzen Ratgeber zusammengestellt, mit dem wir Ihnen hoffentlich bei ihrer Kaufentscheidung hilfreich zur Seite stehen können. Passende Oberfräsen in allen Preis- und Leistungsklassen finden Sie selbstverständlich in unserem angeschlossenen Online-Shop. Schauen Sie doch mal rein und finden Sie das genau richtige Werkzeug für Ihr Projekt!  

Welche Oberfräse ist die Richtige für mich?

  Welche Oberfräse die je Richtige für den Nutzer ist, hängt vor allem mit dem gewünschten Anwendungsgebiet oder Anwendungsgebieten und der Häufigkeit der Nutzung ab. Hinzu kommt ein deutlicher Unterschied zwischen Ansprüchen, die professionelle Handwerker und Heimwerker meist an die Geräte haben. Für den klassischen Heimwerker, der keine Ambitionen als Möbelbauer und bei der Verzierung von Oberflächen hat, sollte in den allermeisten Fällen ein preisgünstiges Gerät mit einer Leistung zwischen 450 und 750 Watt ausreichen, da die Einsätze einer Oberfräse überschaubar und meist kurzfristig sein sollten. Für ambitionierte Heimwerker und DIY Möbelbauer dürfen es hingegen ruhig etwas teurere Geräte einer guten Marke sein, die neben praktischen Extras wie Drehzahlregulierung auch bei häufigem Gebrauch äußerst langlebig sind, so dass man lange Spaß an dem Gerät hat. Bei Profis steht neben der benötigten Leistung natürlich das jeweilige Anwendungsgebiet im Vordergrund. Hier können auch die schweren und sehr leistungsstarken Oberfräsen mit mehr als 2000 Watt sinnvoll sein, von denen Heimwerkern allein aufgrund ihres hohen Gewichts und der dadurch äußerst schwierigen Handhabung nur abgeraten werden kann. Bei professionellem Gebrauch ist zudem auf den Anschluss von Zubehören wie eines Staubabsaugers und Extras wie Drehzahlregulierung, einer Spindelarretierung, mit der sich der Fräskopf schnell wechseln lässt, und einer integrierten Tauchsäule zu achten. Für Heimwerker wie Profis hingegen gilt es, das Gewicht der jeweiligen Oberfräse zu beachten. Als Faustregel kann hier gelten, dass das Ausführen feiner Arbeiten umso komplizierter wird, desto schwerer und leistungsstärker die entsprechende Oberfräse ist. Zudem kann sich ein hohes Gewicht gerade bei wenig geübten Nutzern nachteilig auf die Arbeitssicherheit auswirken.  

Beim Kauf einer Oberfräse beachten

Oberfräsen für Heimwerker:
  • Preis-Leistungsverhältnis
  • für Möbelbau und Hobby Tischler durchaus günstige professionelle oder semi-professionelle Maschinen sinnvoll
  • Extras wie Drehzahlregulierung und Tauchsäule
  • Gewicht
  • Leistung zwischen 450 und 800 Watt meist ausreichend
  Oberfräsen für Profis:
  • Leistung je nach Anwendungsgebiet
  • Drehzahlregulierung, Anschlussmöglichkeit für Staubabsauger etc.
  • Gewicht
  • Spindelarretierung zum schnellen Wechsel des Fräskopfes
 

Fasen, Nuten, Schablonenfräsen – die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der Oberfräse

  Oberfräsen erlauben das Durchführen einer großen Breite an verschiedenen Arbeiten. Hierfür sind allerdings häufig auch verschiedene Fräsköpfe nötig. Daher ist die Spindelarretierung, mit der sich die Fräsköpfe schnell wechseln lassen, auch gerade im professionellen Bereich so sinnvoll, denn hier ist Zeit naturgemäß Geld. Zu den mit einer Oberfräse durchführbaren Arbeiten zählen das so genannte Fasen, bei dem an der oder den Kanten eines Werkstücks eine abgeschrägte Fläche angebracht wird. Fasen werden an Bauteilen häufig zur besseren Weiterverarbeitung, der Verringerung der Verletzungsgefahr oder zur Entfernung von Graten angelegt. Bei Fasen, die an Holz oder einem anderen Werkstoff mit einer Fräse angebracht werden beträgt der optimale Winkel meist 45 Grad. Ein anderes Anwendungsgebiet ist das Anlegen von Nuten im Werkstück. Unter Nut oder Nute versteht man eine längliche Vertiefung, zum Beispiel zum Ineinanderstecken von Holzplatten. Während eigentlich die Unterscheidung zwischen Längsnut und Quernut je nach Anlage dieser entlang der Maserung des Holzes getroffen wird, ist dies beim Einsatz einer Oberfräse unerheblich. Bei der Anbringung von Verzierungen auf einem Werkstück wird zwischen freihändigem Fräsen und Schablonenfräsen unterschieden. Bei Letzterem wird eine Schablone auf das Werkstück gelegt, mit der die Führung der Fräse über die Oberfläche deutlich vereinfacht wird. Diese Technik erlaubt nicht nur Anfängern genauere Ergebnisse, sondern ermöglicht ganz allgemein das Anlegen von feinen Verzierungen, die freihändig in dieser Form so kaum auszuführen sind.  

Extras und nützliches Zubehör für Oberfräsen

  Von der Spindelarretierung war ja schon mehrfach die Rede. Natürlich ist diese auch für Heimwerker unter dem Aspekt des Arbeitskomforts nützlich, wirklich wichtig ist sie hingegen für Profis, wo die Arbeitsgeschwindigkeit viel entscheidender ist. Eine möglichst stufenlose Drehzahlregulierung ist hingegen für jeden Nutzer einer Oberfräse vorteilhaft. So kann die Drehgeschwindigkeit individuell auf das Werkstück bzw. das zu bearbeitende Holz und seine Festigkeit eingestellt werden. Die sehr preisgünstigen Geräte für Heimwerker verfügen leider nicht alle über dieses praktische Extra, bzw. sollte man auf dessen Vorhandensein beim Kauf mit achten. Bei so gut wie allen modernen Oberfräsen ist hingegen eine Millimetergenaue Tiefeneinstellung sowie die Möglichkeit zur Anbringung eines Seitenanschlags integriert. Auf eher für Profis relevante Extras wie einer Tauchsäule und einem Revolveranschlag, mit dem zwischen im Vorfeld eingestellten Tiefen schnell hin und her gewechselt werden kann, muss man bei der jeweiligen Gerätebeschreibung achten, wenn Wert auf deren Vorhandensein gelegt wird. Für Profis und Heimwerker kann die Möglichkeit zum Anschluss eines Staubabsaugers vorteilhaft sein, entstehen beim Fräsen doch viele feine Späne. Mit so einer Absaugvorrichtung müssen diese im Nachhinein nicht aufwendig von Hand gesäubert werden. Dabei muss man aber beachten, dass auch professionelle Absaugvorrichtungen nie jedes kleine Schmutzteil aufnehmen, das beim Arbeiten anfällt.  

Arbeitssicherheit und Schutzmaßnahmen

  Beim Arbeiten mit einer Oberfräse sollte man Arbeitshandschuhe und einen Sichtschutz tragen. Auch ein Mundschutz kann beim Arbeiten mit manchen Materialien vorteilhaft sein. Wie immer gilt zudem, dass das Tragen von Arbeitsschuhen und das Einlegen von ausreichend Pausen deutlich zur Arbeitssicherheit beitragen, gerade wenn das Gewicht des händisch zu führenden Werkzeuges wie einer Oberfräse nicht zu unterschätzen ist.
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