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Reinigen & Saugen

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Inhaltsverzeichnis

Wer vor etwa 130 Jahren in seinem oder ihrem Wohnzimmer stand und dachte, dass es mal wieder Zeit sei, den Teppich oder allgemein die Räumlichkeiten mit dem Staubsauger zu reinigen, der hatte einiges vor sich. Zuerst einmal musste die Wohnung selbst in den USA liegen, weil es zu diesem Zeitpunkt nur dort Staubsauger gab. Eigentlich gab es sogar nur einen einzigen Staubsauger und der gehörte Anna und Melville Bissell. Dieser Staubsauger war zudem auf einen Pferdewagen montiert, der bei Bedarf vor das Haus gefahren wurde und von dem aus Schläuche ins Haus führten. Das Saugen erfolgte per Handpumpe vom Pferdewagen aus.

Rund 40 Jahre später, genauer im Jahr 1906, ließ sich dann der Hausmeister James Spangler aus Ohio einen Staubsauger patentieren, der den heutigen Geräten weit mehr entsprach. Dieser Hausmeister verkaufte das Patent an eine Firma, die Pferdegeschirre und Lederwaren herstellte. Deren Name war „Hoover“. Der Rest ist Firmengeschichte, die sich bis in unsere Tage fortsetzt.

Sauberkeit ist sinnvoll

Heute ist das regelmäßige Reinigen von Flächen, Geräten und Anlagen nicht nur in privaten Haushalten ein völlig normaler Vorgang, sondern ebenso im Handwerk, gewerblichen Unternehmen und in der Industrie. Was damit begann, dass in der Zeit der Aufklärung langsam erkannt wurde, das Schmutz und Unrat die Grundlagen zur Übertragung ansteckender Krankheiten waren und sich daraus eine neue Vorstellung von persönlicher Hygiene entwickelte, bezieht sich heute ebenso auf das gesamte menschliche Umfeld.

Inzwischen bestehen längst weitreichende Hygienevorschriften für Unternehmen, speziell, wenn diese in der Nahrungsmittelverarbeitung, der Pharmazie oder der Kosmetik tätig sind. Aber auch für alle anderen Firmen besteht die Verpflichtung, ihre Mitarbeiter vor gesundheitsschädlichen Einflüssen weitestgehend zu schützen. Dazu gehört unter anderem die PSA, die persönliche Schutzausrüstung, die den Mitarbeitern je nach Einsatz zur Verfügung stehen muss. Im Übrigen besteht auch für den Mitarbeiter die Verpflichtung, die PSA zu benützen. Davon abgesehen gibt es für jeden Arbeitsplatz spezifizierte Vorgaben, die in der sogenannten Gefährdungsanalyse festgehalten sind. Davon ausgehend müssen entsprechende Schutzvorrichtungen angebracht werden. Dazu gehören beispielsweise Absauggeräte.

Saugen und Absaugen

Absauggeräte oder Absauganlagen sind sehr oft Bestandteil von Arbeitsplätzen, wenn an diesen verstärkt Stäube, Dämpfe oder Rauch entstehen. Technisch gesehen funktionieren Absauggeräte genauso wie Staubsauger. In der Regel sind die Absauggeräte jedoch fest an einem Punkt installiert, üblicherweise über dem jeweiligen Arbeitsplatz, da Rauch und Dampf wie auch aufgewirbelter Staub sich meist nach oben ausbreiten. Ein wichtiger Punkt bei der Nutzung der unterschiedlichen Absauggeräte ist der zwischengeschaltete Filter, mit dessen Hilfe Partikel aus dem angesaugten Luftstrom aufgefangen werden.

Dies gilt ebenso für mobile Industrie-Staubsauger, wobei es auf die jeweilige Einstufung in der Gefährdungsanalyse des Arbeitsplatzes ankommt. Da Industriesauger meist großflächig im allgemein zugänglichen Bereich eingesetzt werden, sind es hier überwiegend normale Stäube und Stoffe, die mit dem Sauggerät aufgenommen werden. Viele Industriestaubsauger arbeiten nach dem Prinzip der Fliehkraftabscheidung und können neben trockenen Materialien auch Wasser oder andere Flüssigkeiten aufnehmen. In der Regel besitzen diese Absauggeräte keinen Filter, sind aber je nach verwendetem Material zum Beispiel resistent gegen bestimmte Säuren und Laugen.

Saugroboter - Die bequemste Art zu Staubsaugen

Seit etwa dem Jahr 2000 befinden sich Saugroboter auf dem Markt, jedoch mehrheitlich zum Reinigen und Saugen im privaten Bereich. Vereinzelt bieten inzwischen aber auch verschiedene Markenhersteller Saugroboter für den gewerblichen Einsatz an. Der Vorteil dieser Geräte liegt in der Programmierung. Sie können so eingestellt werden, dass sie außerhalb der Arbeitszeiten oder Öffnungszeiten saugen oder reinigen. Sogar die selbstständige Entleerung wie auch das automatische Laden des Akkus wird von verschiedenen Saugrobotern beherrscht. Allerdings umfassen gerade in Bereichen mit Kundenverkehr oder viel Mitarbeiterbewegung die notwendigen Reinigungsvorgänge nicht nur das Saugen des Bodens.
Im eigenen Heim kann ein Staubsaugerroboter aber eine Wohltat sein! Er fährt selbstständig durch die Wohnung, mithilfe von Lasern und Näherungssensoren. So kommt er auch unter die Couch oder das Bett, wo sonst das herrkömmliche Staubsaugen recht schwer fällt.

Filter für Sauganlagen

Gerade Stäube, Rauch und Dämpfe, die durch fest installierte Absauggeräte oder Absauganlagen aufgenommen werden, enthalten oft Bestandteile, die gefiltert werden müssen, um die Ausbreitung in der Umwelt zu verhindern. Die dazu eingesetzten Filter richten sich nach der jeweiligen Partikelgröße. In Europa gelten hierfür Partikelfilterklassen, die sich wiederum in 3 Gruppen und 17 Klassen einteilen. Das beginnt bei Grobstaubfiltern, die Partikel auffangen, die der Größe von 10 μm entsprechen, und endet bei Schwebstofffiltern, die in der Lage sind, Partikel mit einer Größe von nur 1 μm aufzunehmen.

1 μm (ausgesprochen 1 müh) entspricht dem 1000.teil eines Millimeters
Neben dem Auffangen der jeweiligen Partikelgröße ist für die Einteilung auch der Abscheidegrad von Bedeutung. Während dieser bei herkömmlichen Staubsaugerfiltern nur etwa 65 bis 80 % beträgt, wird bei Reinräumen eine Filterwirkung von nahezu 100 % verlangt. Feinstaubfilter, die beispielsweise Allergiker nutzen, um Pollen abzusaugen, können einen Abscheidegrad von bis zu 95 % erreichen.

Kehrmaschine – All in one

Das bereits erwähnte Prinzip der Fliehkraftabscheidung kann nicht nur zur Aufnahme von Flüssigkeiten eingesetzt werden. Durch entsprechende Dimensionierung und eine hohe Motorleistung können dadurch auch größere Teile aufgesaugt werden. Dies wird in einer entsprechenden Kehrmaschine umgesetzt. In Großstädten werden zum Reinigen der Straßen auf Lkw montierte Kehrmaschinen eingesetzt. Hier bestehen verschiedene Varianten. Sehr häufig setzt sich die verwendete Kehrmaschine aus rotierenden Bürsten und der Absauganlage zusammen. Die links und rechts angebrachten Bürsten rotieren zueinander und führen so den in ihren Bereich gelangenden Unrat unter die Absaugdüse, die den Schmutz aufnimmt und in den Auffangbehälter leitet. Je nach Modell kann die Kehrmaschine auch mit einer Spritzwasseranlage ausgestattet sein, die den zu reinigenden Bereich befeuchtet. Dadurch wird einerseits verhindert, dass Staub durch die rotierenden Bürsten aufgewirbelt wird und andrerseits werden auf Straßen oder Plätzen festsitzende Schmutzteile gelöst.

Kehrmaschinen gibt es in den unterschiedlichsten Größen. Das beginnt bei kleineren, rein mechanisch funktionierenden Geräten, die nicht saugen, aber den Unrat mittels Bürsten auf eine Linie vereinen, sodass dieser nachfolgend mit Besen und Schaufel leichter aufgenommen werden kann. Das Reinigungspersonal führt dazu einen rollbaren Müllbehälter oder einen sogenannten Besenwagen mit. Dabei handelt es sich um ein kleines, von Hand zu ziehendes Gefährt, auf dem sich nicht nur ein Müllbehälter befindet, sondern weitere Utensilien, die zum Reinigen benötigt werden. Von diesem Gefährt leitet sich auch der Begriff Besenwagen bei sportlichen Wettkämpfen ab, indem ein Fahrzeug die Teilnehmer aufsammelt, die etwa während eines Marathons aufgeben. Für größere Flächen wie Gewerbehallen oder Parkplätze eignen sich motorisierte Kehrmaschinen, die als Aufsitzfahrzeuge konzipiert sein können oder vom Bediener zu Fuß geführt oder gelenkt werden, aber einen eigenen Antrieb besitzen. In Aufsitz- oder Aufsatzkehrmaschinen können auch Hochdruckreiniger integriert sein, die es ermöglichen, stark festsitzende Verunreinigungen zu lösen.

Die zum Unterhalt einer Kehrmaschine notwendige Betriebsstoffe und Hilfsmittel unterscheiden sich nach der jeweiligen Ausführung. Kehrmaschinen mit integrierten Spritzwasseranlagen verfügen meist noch über einen Behälter für Reinigungsmittel, das nach Bedarf zugemischt werden kann. Die im gewerblichen Bereich angesiedelten Kehrmaschinen sind üblicherweise elektrisch angetrieben und benötigen dementsprechend eine Ladestation und eventuell Einrichtungen zum Wechseln des Akkumulators.

Der Hochdruckreiniger – wenn es richtig hart kommt

Hochleistungspumpen bilden die Grundlage oder den technischen Kern für einen Hochdruckreiniger. Sie können einen Wasserdruck von bis zu 200 bar erzeugen. Das ist ungefähr der Druck, der in 2000 m Tiefe eines Ozeans herrscht. In der Regel reichen 200 bar vollkommen aus, um beispielsweise uralten Kaugummi vom Straßenbelag zu entfernen. Selbst alte Anstriche oder Rost lassen sich mit dieser Kraft lösen.
Besonders praktisch um die Terasse auf Vordermann zu bringen! Moos und Unkraut wird einfach weggeblassen von dem Wasserstrahl.

Ein Hochdruckreiniger ist eine Kombination aus Hochdruckgerät und Reinigungsanlage. Der Hochdruckreiniger besitzt ein oder mehr Behälter, aus denen verschiedene Reinigungsmittel dem Wasserstrahl zugesetzt werden, um die Wirkung zu erhöhen. Der Hochdruckreiniger ist üblicherweise mit einer Pistole ausgestattet, die es erlaubt, den Wasserstrahl auf einen bestimmten Bereich des zu reinigenden Objekts auszurichten. Die an der Pistole angebrachte Düse lässt sich über den Schaft verstellen, sodass je nach Bedürfnis ein sehr enger und scharfer oder ein breit gefächerter Strahl eingesetzt werden kann.
Die Anwendungsbereiche für Hochdruckreiniger sind fast grenzenlos. Auch für die KFZ-Reinigung ist ein Hochdruckreiniger nicht verkehrt, hier sollte aber der Druck oder die Temperatur nicht zu hoch eingestellt sein, da der Autolack sonst darunter leiden könnte. Bei Cabrios mit Stoffverdeck gilt ebenfalls Vorsicht. So etwa an Fahrzeugen zur Entfernung von grobem Schmutz oder auch dem kompletten Unterbodenschutz, um diesen dann zu erneuern.
Auch Graffiti an Wänden kann unter Umständen mit einem Hochdruck-Reiniger beseitigt werden, allerdings hängt dies vom jeweiligen Untergrund ab. Herkömmliche Wandfarbe (Dispersion) löst sich in der Regel mit ab, sodass der gereinigte Bereich neu gestrichen werden muss. Trotzdem ist dies vorteilhaft, da die für Graffitis benutzten Spraydosen mit lösungshaltigen Lacken befüllt sind, die nicht einfach überstrichen werden können. In Kombination mit entsprechenden Reinigungsmitteln lassen sich mit einem Hochdruck-Reiniger selbst sehr tief sitzende Verunreinigungen entfernen, etwa Altöl auf Verbundpflastersteinen.

Sicherheit geht vor!

Beim Umgang mit einem Hochdruck-Reiniger ist unbedingt auf die eigene wie auch die Sicherheit umstehender Personen zu achten. Für den Eigenschutz sollten eine Schutzbrille und feste Arbeitshandschuhe getragen werden. Ebenso ist eine Arbeitsbekleidung mit langen Ärmeln und Beinkleidern sowie festes Schuhwerk vorteilhaft. Der direkte Strahl aus einem Hochdruck-Reiniger kann auf der Haut oder etwa den Augen erhebliche Verletzungen verursachen. Aber auch Teile, die während eines Arbeitsganges vom Wasserstrahl gelöst werden, erreichen sehr hohe Geschwindigkeiten. Manche Hochdruckreiniger können die Wirkung mit heißem Wassser verstärken. Bei solchen Temperaturen sollte erhöte Vorsicht gelten. Wichtig ist, dass andere Personen nicht in den Bereich kommen.

Reinigen – leicht gemacht

Das Säubern von großen Bodenflächen wie auch stark verschmutzter Anlagen oder Fahrzeugen wird durch entsprechende Staubsauger, Kehrmaschinen und Hochdruck-Reiniger erheblich erleichtert. Dazu bieten sich unterschiedliche Reinigungsmittel sowie Hilfsmittel, etwa Mikrofasertücher, an, die nicht nur eine hygienisch einwandfreie Reinigung erlauben, sondern dies auch unter dem Aspekt der Umweltfreundlichkeit bewerkstelligen. Viele der Mittel sind biologisch vollständig abbaubar und frei von Allergenen.

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