• Schneller Versand
    in fünf Länder
  • 2% Skonto
    bei Überweisung (Vorkasse)
    und Zahlung vor Ort
  • Gratis Lieferung
    ab 100 € Bestellwert (DE)
  • 30 Tage Widerruf
    statt nur 14 Tage
  • Trusted Shops
Renovieren & Sanieren

Renovieren & Sanieren

Filtern nach

24 Artikel

24 Artikel

Alles was Sie zum Thema Renovieren und Sanieren im Shop von Werkzeugstore24 wissen müssen

Inhaltsverzeichnis

Auch wenn es bezüglich der Investitionen so manchem Bauherren vorkommen mag, dass für das viele Geld eigentlich für die Ewigkeit gebaut werden müsste, so ist dies leider nicht der Fall. Je nach Gewerk kann es für einen Neubau schon nach 15 Jahren heißen: „wir müssen renovieren“. Für etwas ältere Bestandsbauten steht das Sanieren so oder so irgendwann im Raum. Vor allem seit der Einführung der bereits 1978 erstmalig beschlossenen Gesetze zur Wärmedämmung und deren 2002 erfolgten Fortsetzung, der Energieeinsparverordnung (EnEv), bedeutet das Renovieren oder Sanieren gleichzeitig, energieffizient vorzugehen.

Glücklicherweise unterstützen der Staat und auch die Länder die erforderlichen Maßnahmen, um energieffizient zu Dämmen oder die Heizungsanlage zu erneuern, mit Fördermitteln und Zuschüssen der KfW. Trotzdem sind sanieren und renovieren Vorgänge, die Zeit und Geld kosten. Was im Übrigen beim Bauen eines Hauses als Muskelhypothek bezeichnet wird, die Eigenleistung des Bauherren, das kann genauso beim Renovieren und Sanieren zur Anwendung kommen. Es gibt viele Arbeiten, die sich in Eigenregie durchführen lassen, das richtige Werkzeug hilft dabei.

Selber machen - Geld sparen

Vom Bauen eines Hauses bis zum eventuellen Entkernen oder sogar dem Abriss desselben Gebäudes vergeht in der Regel viel Zeit. Dazwischen liegen meist verschiedene Vorgänge bezüglich Renovieren und Sanieren. Viele der Sanierungsmaßnahmen betreffen die Wände eines Hauses und genau in diesem Segment besteht die Möglichkeit der vielfältigen Eigenleistung.
Ein gern in Angriff genommenes Renovierungsobjekt ist das Badezimmer, das zwar nun nicht so sehr dem modischen Wechsel unterliegt wie etwa die Damenmode, aber dem Hausbesitzer doch relativ schnell langweilig werden kann. Das ist aber nur ein Aspekt. In einer Gesellschaft, die einem demografischen Wandel hin zu einem immer größer werdenden Anteil älterer Menschen unterliegt, erhält der Begriff barrierefrei im Besonderen im Badezimmer eine hohe Bedeutung. Für den Bereich des Badezimmers bedeutet barrierefrei unter anderem die Gestaltung in der Form, dass möglichst keine Schwellen zu überwinden sind, etwa beim Zugang zur Dusche oder an der Eingangstür. Auch der Bereich um das WC oder das Waschbecken bedarf der Umgestaltung, um eventuell eine Begehung mit einem Rollator oder einem Rollstuhl zu ermöglichen.

Das Badezimmer erneuern leicht gemacht

Das Erste, was beim Renovieren und Sanieren des Badezimmers dem Meißelhammer zum Opfer fällt, sind natürlich die Fliesen an den Wänden und dem Boden. Nachdem die verschiedenen Keramiken demontiert sind, kann es losgehen. Schutzbrille, Gehörschutz, Arbeitshandschuhe und Sicherheitsschuhe anlegen und der Spaß beginnt. Mit einem guten Meißelhammer lassen sich sehr zügig große Flächen an Fliesen abschlagen. Dazu sollte ein breiter Meißel eingesetzt werden. Um wiederum etwa die Schwelle zur Dusche abzubauen, ist ein Spitzmeißel das geeignete Werkzeug. Hier ist jedoch etwas Vorsicht angebracht, vor allem im Bereich der Wände. In einem Badezimmer verlaufen Rohre und elektrische Leitungen auf relativ engem Raum. Ein leistungsstarker Meißelhammer dringt mit einem Spitzmeißel mühelos in eine Ziegelwand ein. Wird dabei zufällig ein Wasserrohr beschädigt, erhöhen sich die Renovierungskosten erheblich, vom Wasserschaden ganz abgesehen.

Bei der Erneuerung der Fliesen genügt es nicht, nur die alten Fliesen zu entfernen. Auch der Unterputz sowie der noch vorhandene Fliesenkleber müssen weg. Im Anschluss stellt sich die Frage, ob ein neuer feuchter Unterputz aufgezogen wird, der den Untergrund für die Fliesen und den Fliesenkleber darstellt, oder mit Trockenputz gearbeitet wird. Gerade bei sehr alten Gebäuden besteht die Möglichkeit, dass die Wände windschief sind. Als Trockenputz werden spezielle Bauplatten bezeichnet, die auf die Ziegelwände geklebt und mit deren Hilfe die Wände gerade ausgerichtet werden. Bevor dies jedoch geschieht, sollten eventuell Wasserrohre und elektrische Leitungen neu verlegt werden, natürlich Unterputz. Mit einer Mauernutfräse lassen sich die notwendigen Vertiefungen in der Ziegelwand herstellen und mit einer Lochkreissäge für Stein, eingespannt in der Schlagbohrmaschine, werden die Vertiefungen für die Verteilerdosen, Wasseranschlüsse und Steckdosen gesetzt. Damit kann beim Renovieren des Bades viel Vorarbeit geleistet werden. Nun kommt es auf die handwerklichen Fähigkeiten jedes einzelnen an, inwieweit weitere Arbeiten ausgeführt werden können. Fliesen sachgerecht zu verkleben, ist kein Kinderspiel, auch wenn es so aussehen mag. Elektro-, Wasser- sowie Heizungsinstallationen sollten dem Fachmann überlassen bleiben. Einmal aus Gründen der Sicherheit, aber auch um nicht Gefahr zu laufen, im Schadensfall bei der Gebäudeversicherung leer auszugehen. Diese kann unter Umständen die Regulierung verweigern, wenn der Schaden auf unsachgemäße Installationen zurückzuführen ist. Ganz besonders gilt dies bei Arbeiten an elektrischen Einrichtungen.

Mieter haben es einfacher

Mieter eines Hauses oder einer Wohnung müssen sich mit teuren und aufwendigen Renovierungsarbeiten nicht beschäftigen. Wohl aber sind Mieter üblicherweise verpflichtet, Schönheitsreparaturen und leichte Renovierungsarbeiten durchzuführen. Dazu gehört beispielsweise das regelmäßige Streichen oder Tapezieren der Wände. Über die zeitlichen Abstände der Renovierungsarbeiten gab es zwischen Vermietern und Mietern etliche gerichtliche Auseinandersetzungen. Als Regel gelten inzwischen Zeitspannen von 3 bis 5 Jahren.

Streichen schaftt jeder

Im Grunde ist zumindest das Streichen der Wände kein größeres Problem, das selbst Personen mit den berühmten zwei linken Händen hinbekommen. Die Möbel, soweit möglich, in die Mitte des Raumes verschieben. Den Boden sowie die Möbel mit Abdeck- oder Malerfolie schützen. Die Teppichleisten sowie die Fenster- und Türrahmen abkleben und das war es schon an Vorarbeit. Zum Streichen wird nun die entsprechende Wandfarbe benötigt, möglichst gut deckend, dann genügt meist ein Anstrich. Im Weiteren braucht es eine Malerbürste, einen Wandroller mit einer Teleskopstange sowie ein oder zwei mittelbreite Malerpinsel mit langem sowie kurzem Stiel und ein Abtropfgitter. Wer es sich einfach machen will, streicht Wände und Decken in einem einheitlichen Farbton. Ein neutrales Weiß bewährt sich hierbei am ehesten. Sollen Wände und Decken unterschiedlich farblich gestaltet werden, muss an den Übergängen entsprechend sorgfältig gearbeitet werden. Dazu bedarf es dann noch einer Trittleiter, die die Möglichkeit bietet, einen Farbeimer darauf zu stellen oder anzuhängen, um nicht jedes Mal bei leerem Pinsel heruntersteigen zu müssen.

Das Tapezieren, über viele Jahre eher verpönt oder höchstens in Form von Raufasertapete verwirklicht, ist wieder in Mode. Dazu braucht es einen Tapeziertisch, wiederum eine Malerbürste, eine Tapezierbürste, Tapetenkleister, einen Eimer zum Anrühren des Kleisters und eine attraktive Tapete. Die Vorarbeiten sind mit denen des Wändestreichens identisch. Bei Mustertapeten ist es zum einen wichtig, dass die Tapeten auf Stoß geklebt werden und dass vor allem die erste geklebte Bahn exakt ausgerichtet und abgemessen ist.

Wand- und Bodenschleifen - eine glatte Sache

In die Jahre gekommene Wandputze oder unattraktiv gewordene Bodenbeläge können durch das richtige Sanieren wieder zu neuem Glanz kommen. Gut, einem alten Putz kann höchstens ein neuer Anstrich helfen, im anderen Fall muss er hinunter. Nach dem Abschlagen des Putzes ist es für die weiteren Arbeiten von Vorteil, wenn die Wandfläche so glatt wie möglich ist. Das spart nicht nur Material, sondern auch Zeit. Das gilt ebenso für Neubauten. Nach Beendigung der Rohbauphase können Sanierungsfräsen / Sanierungsschleifer dafür sorgen, das keine Mörtelreste oder alte Putzstücke an der Wand verbleiben. Die Maschinen sind sowohl für Mauerwerk wie für Beton geeignet und lassen sich auch am Boden einsetzen, etwa um den Estrich für den eigentlichen Bodenbelag vorzubereiten.

Wand - und Deckenschleifer wiederum dienen der Nachbearbeitung im Trockenbau. Mit ihrer Hilfe werden die verspachtelten Übergänge zwischen den Gipskartonplatten so geglättet, dass die Wand oder die Decke eine homogene Fläche bietet. Sowohl Sanierungsschleifer wie auch Wandschleifer sind so gestaltet, dass an der Wand mühelos über Kopf gearbeitet werden kann.
Mit dem Beton- und Steinschleifer geht es Sichtbeton und Steinböden nicht an den Kragen, sondern an die abgetretene und zerkratzte Oberfläche. Je nach verwendetem Schleifwerkzeug kann der Grad der Bearbeitung eingestellt werden. Etwa zur Vorbereitung einer Versiegelung oder, mittels Polierscheibe, die Verdichtung eines Steinbodens auf Hochglanz.
Im eher kleinteiligen Bereich der Aufgaben beim Renovieren und Sanieren finden sich verschiedene Maschinen für unterschiedliche Aufgaben in der Oberflächenbearbeitung. So etwa Bürstenschleifer oder Rotationsschleifer. Wahre Allrounder sind die Multifunktionswerkzeuge/Oszillierer, die für vielfältige Aufgaben infrage kommen. Vom Abschleifen alter Möbel bis zum Entfernen von Teppichresten.

Abbau und Ausbau

Ein Zeit- und Arbeitsaufwendiger Bestandteil beim Sanieren und Renovieren sind alte Bauteile, die etwa aus dem Mauerwerk entfernt werden müssen, in das sie vor Jahrzehnten sorgsam eingefügt wurden. Alte Fensterrahmen sind ein gutes Beispiel dafür. Mitunter müssen diese mühsam mit Hammer und Meißel aus dem Mauerwerk gebrochen werden. Wesentlich einfacher und schneller funktioniert dies mit Montagefräsen. Diese Maschinen schneiden die Rahmen regelrecht aus der Mauer. Der große zusätzliche Vorteil ist, das für die neuen Fenster weniger Arbeit und Material beim Einfügen aufgewendet werden muss.

Renovieren oder Sanieren, ohne Rühren geht es nicht. Putze, Mörtel, Kleber, Farben und Kleister müssen angerührt und in eine verarbeitungsfähige Konsistenz gebracht werden. Von Hand, nur mit einem Stock bewaffnet, ist dies oft ein mühseliges Unterfangen und letztlich wird nicht immer der bestmögliche Grad der Vermischung erreicht. Es lohnt sich, in ein vernünftiges Rührwerk zu investieren. Entweder als Vorsatz für die Schlagbohrmaschine oder als ein Rührwerk mit eigenem elektrischen Antrieb. Gerade bei größeren Mengen, die zur Verrührung anstehen, sind die Investitionen in ein eigenständiges Rührwerk lohnender als der Vorsatz für den Schlagbohrer, zumal dieser oft genug an anderer Stelle benötigt wird.

Renovieren und Sanieren schafft jeder

Gutes Markenwerkzeug hilft, Geld beim Renovieren und Sanieren zu sparen, denn Zeit ist Geld, und wenn die wertvolle Zeit damit verbracht wird, sich über mangelhaftes Werkzeug aufzuregen und es einfach nicht vorangeht, hat sich das Sparen am falschen Ende in keiner Weise ausgezahlt. Auch die Erneuerung des Badezimmers, das Aufarbeiten von Böden und Wänden sind vom Heimwerker mit entsprechender Maschinerie zu schaffen. Eine Firma muss nicht unbedingt beauftragt werden. Mit entsprechenden Geräten und Maschinen geht das "Do it yourself" Projekt leichter und das Ergebniss kann sich sehen lassen - von dem Ehrgeiz es selbst gemacht zu haben ganz zu Schweigen!

Loading...

MIT oder OHNE MwSt.?

Privatkunden empfehlen wir die Nutzung des Privatkundenbereichs, in dem alle Preise inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer angezeigt werden.

Bitte wählen Sie: