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Bandsägen

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Was genau ist eine Bandsäge?

Bandsägen gehören zur Kategorie der elektronischen Säge. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Kreis-, Stich- oder Dekupiersägen besitzt die Bandsäge allerdings ein Sägeblatt aus einem geschlossenen Ring. Es umschließt bandförmig zwei Umlenkrollen und kann dadurch kontinuierlich mithilfe des Motors betrieben werden.

Der Großteil der Bandsägen arbeitet stationär. Ihren Ursprung fand die Bandsäge in der Holzbearbeitung. In den typischen Sägemühlen werden diese Sägen sowohl vertikal als auch horizontal betrieben. In Schreinereien kommen kleinere Modelle zum Einsatz.

Typisches Merkmal einer Bandsäge ist das geschlossene Gehäuse. In diesem kann das Sägeblatt vollkommen geschützt rotieren. Im vorderen Bereich der Säge befindet sich ein Auflagetisch, worauf der zu bearbeitende Werkstoff nicht nur abgelegt, sondern auch fixiert werden kann. Mithilfe des sogenannten Parallelanschlags wird dann ein gerader Sägeschnitt erzeugt.

Wie funktioniert eine Bandsäge?

Da sich mit dieser Sägeart nicht nur gerade Schnitte, sondern auch kreisrunde oder geschweifte Sägeschnitte durchführen lassen, können Bandsägen vielseitig eingesetzt werden. Mithilfe eines leistungsstarken Elektromotors erzeugt die Bandsäge genug Kraft, um die unterschiedlichsten Materialien zu zertrennen. Sowohl in der heimischen Werkstatt als auch im handwerklichen Bereich sind 230 Volt vollkommen ausreichend. Die gängigen Modelle weisen ein vertikal laufendes Blatt auf. Dieses Endlossägeblatt wird dabei mit seinen verschiedenen Zahnungen über Umlenkrollen oder Räder geführt. So lässt sich ohne viel Kraftaufwand ein endloser und damit unterbrechungsfreier Sägeschnitt umsetzen.

Mit einem handelsüblichen Sägeblatt lassen sich beispielsweise

• Metall

• Kunststoffe

• Holz

• Leder

• gefrorenes Fleisch und Knochen sowie

• Porenbeton

zerteilen.

Die wesentlich hochwertigeren Sägeblätter mit Diamantbeschichtung erzeugen perfekte Schnittkanten, die nicht mehr geschliffen werden müssen. Mit diesen speziellen Sägeblättern lassen sich

• Graphit

• Plastinate

• Katalysatoren und

• Glas

zersägen.

Die Bandsäge und ihre Anwendungsbereiche

Ursprünglich wurden diese Elektrosägen für die Holzbearbeitung konzipiert und eignen sich nach wie vor optimal zum Sägen von Holz. Gerade bei der Bearbeitung des natürlichen Rohstoffes kommt es oftmals auf sehr präzise und auch schwierige Sägeschnitte an. Vor allem in den Handwerksbetrieben wie Schreinereien müssen die einzelnen Bauelemente auf den Millimeter genau zusammenpassen. Mit der elektronischen Säge lässt sich das problemlos umsetzen. Auch gerade Schnitte sowie Rundungen gelingen mit dem praktischen Werkzeug. Im Gegensatz zu einer Handsäge wie der Laub- oder Japansäge arbeitet die Bandsäge natürlich wesentlich schneller. Bei weichen Holzmaterialien bietet sich noch die Dekupiersäge an, doch bei Hartholz stößt auch diese bald an ihre Grenzen.

Mit der Bandsäge lassen sich Ahorn, Eiche und Buche optimal zusägen. Dabei spielt es im Prinzip keine Rolle, ob es sich beim Werkstück um ein Regalbrett, einen Schrank oder ein Skateboard handelt. Verschiedene Holzarten mit den unterschiedlichsten Verwendungszwecken können problemlos ausgesägt und zugeschnitten werden. Auch die metallverarbeitende Industrie weiß die elektrische Säge zu schätzen. Mit dem passenden Sägeblatt lassen sich auch Metallteile bearbeiten.

Im heimischen Bereich bieten sich hochwertige Tischbandsägen mit gewuchteten Umlenkrollen an. Diese garantieren für einen vibrationsfreien Lauf des Bandes, damit der Sägeschnitt besonders präzise verlaufen kann. Am integrierten Arbeitstisch lassen sich zudem unterschiedliche Winkel und Höhen ohne weitere Werkzeuge einstellen.

Welche verschiedenen Formen sind erhältlich?

Die klassische Bandsäge

Die modernen Bandsägen für den privaten Gebrauch sind in der Regel als Tisch- oder Standgeräte erhältlich. Im Gegensatz zu den leichten Handsägen handelt es sich hierbei um wahre Schwergewichte, denn eine elektrische Säge kann gute 100 Kilogramm wiegen. Auffällig ist die rechteckige, schmale Form der Säge. Im Rahmen befindet sich nicht nur das umlaufende Sägeblatt, sondern auch der leistungsfähige Antriebsmotor. Der Vorteil der klassischen Bandsäge liegt in ihrer hohen Sägeleistung. Als Nachteil wäre zu erwähnen, dass die Säge durch die Integration in den Tisch auch dementsprechend viel Platz einnimmt.

Die Mini-Bandsäge

Die Mini-Bandsäge wurde speziell für den Modellbau entwickelt. Wie der Name schon vermuten lässt, ist diese Variante wesentlich kleiner als die klassische Bandsäge. Der Vorteil der Mini-Bandsäge besteht darin, dass sich mit ihr sehr feine Sägearbeiten durchführen lassen. Mit dieser kompakten Ausführung können die unterschiedlichsten Werkstoffe besonders präzise zersägt werden. Der Sägeschnitt ist in der Regel so sauber, dass auf die spätere Nachbearbeitung verzichtet werden kann. Wer die neue Bandsäge hauptsächlich für den Modellbau verwenden möchte, kann auf die Mini-Bandsäge zurückgreifen.

Die Horizontal-Bandsäge

Zu den großen Horizontal-Bandsägen zählen auch die typisch für Sägewerke verwendeten Block-Bandsägen. Mit dieser Variante lassen sich problemlos ganze Baumstämme zersägen, aus denen wiederum Holzbretter gewonnen werden. Die besonders schweren Horizontal-Bandsägen werden in der heimischen Werkstatt kaum verwendet, gehören allerdings zu den verschiedenen Formen der Bandsäge dazu.

Die Metall-Bandsäge

Dass mit der elektrischen Säge nicht nur Holzmaterialien zersägt werden können, beweist die Metall-Bandsäge. Sollen Aluminium, Eisen, Kupfer oder Edelstahl zurecht geschnitten werden, kommen die schweren Metall-Bandsägen zum Einsatz. Hier handelt es sich in der Regel um spezielle Tischgeräte, die zudem mit einem Diamantsägeblatt arbeiten. Das Sägeblatt rotiert dabei in horizontaler Richtung. Mit der Metall-Bandsäge lassen sich verschiedene Metalle präzise bearbeiten. Für Holz und andere Werkstoffe hingegen kann diese Sägeart nicht verwendet werden.

Worauf muss beim Kauf geachtet werden?

Die Schnittgeschwindigkeit

Mit der Schnitt- oder Bandgeschwindigkeit wird angegeben, wie viele Meter Holz die Maschine innerhalb einer Sekunde bearbeiten kann. Bei den meisten Sägen lässt sich diese Geschwindigkeit zusätzlich anpassen. Ist die Säge in ständigem Gebrauch, kann dieses Kriterium sehr wichtig sein.

Die elektrische Aufnahmeleistung

Bei jedem Elektro-Werkzeug spielt die Maschinenleistung eine wichtige Rolle. Dieser Parameter gibt an, wie viel Strom die Maschine letztendlich aufnimmt. So lässt sich der Stromverbrauch der Säge ermitteln. Die Leistungsfähigkeit wird mit diesem Wert allerdings nicht angegeben. Die gängigen Tischbandsägen arbeiten mit 300 bis 400 Watt. Die Mini-Bandsägen im Modellbau erzielen eine Leistung von 85 Watt und die großen, stationären Sägen kommen auf etwa 1.500 Watt.

Die Größe des Arbeitstisches

Die meisten Elektrosägen verfügen über einen integrierten Säge- oder Arbeitstisch und die Größe dieser ist für die Kaufentscheidung nicht unerheblich. Auf dem Tisch wird das Material erst in Position gebracht und im Anschluss fest fixiert. Die Größe der quadratischen Arbeitstische liegt in der Regel zwischen 20 x 20 Zentimeter bis zu etwa 50 x 50 Zentimeter.

Das Zubehör

Für die sichere Befestigung und Führung der Werkstücke sollte der Arbeitstisch mit mindestens einem Parallelanschlag ausgestattet sein. Diverse Führungsschienen bieten sich für die verschiedenen Sägerichtungen an.

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