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Stichsägen

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Stichsägen von Werkzeugstore24

 


Inhaltsverzeichnis

Stichsägen von Werkzeugstore24
Wozu benötigt ein Heimwerker eine Stichsäge?
Was kann man mit einer Stichsäge alles sägen?
Welche Unterschiede gibt es zwischen Stichsägen und anderen Sägen?
Kann man an Stichsägen die Sägeblätter wechseln und falls ja, wie?
Wie lange hält eine Stichsäge bzw. ein Sägeblätt?
Wie und wie oft muss man eine Stichsäge reinigen?
Wie und wo bewahrt man eine Stichsäge am besten auf?
Was muss ich bei einer Stichsäge in Sachen (Arbeits-)Sicherheit beachten?

Wozu benötigt ein Heimwerker eine Stichsäge?

Eine Stichsäge benötigt man vorwiegend zum präzisen Zuschnitt von Holz und Gips. Man kann die Maschine allerdings mit Sägeblättern bestücken, die sich auch zur Bearbeitung anderer Materialien wie Metall, Eisen oder Kunststoff eignen. Damit erhöht sich der Funktionsumfang der Säge und man kann sie sowohl im Innen- als auch Außenausbau verwenden. Allerdings gerät die Stichsäge an ihre Grenzen, wenn sie mit härteren Werkstoffen wie Beton, Stein oder Fliesen in Berührung kommt. Hierfür sind die dünnen Sägeblätter nicht geschaffen. Bei den übrigen Materialien kann sie hingegen wertvolle Dienste leisten. So kann man mit dem Gerät enge Kurven, geschwungene Linien und abgeschrägte Winkel schneiden. Die handliche und leichte Stichsäge lässt sich dabei präzise führen und ist beweglicher als jeder andere Sägentyp. Man sägt mit ihr immer von der sogenannten »schlechten« Seite, an der das Holz ausfranst. Das Stück mit der schlechten Seite fällt ab, die glatte Seite bleibt erhalten.

Funktionsweise

Die Stichsäge ist mit einem schmalen und gleichzeitig dünnen Sägeblatt bestückt. Die Sägezähne sind einseitig angebracht und zeigen immer nach vorne. Der Motorblock befindet sich oben, das Sägeblatt montiert man senkrecht darunter. Der Austausch des Sägeblatts geht bei den modernen Maschinen ohne Werkzeug vonstatten und ist deshalb rasch erledigt. Unten ist eine Metallschiene angebracht, mit der man die Säge über das zu schneidende Werkstück schiebt. Die Schiene dient gleichzeitig dazu, das Sägeblatt exakt über eine eingezeichnete Markierung zu führen. Das Sägeblatt kragt noch einige Zentimeter unter der Metallführung heraus. Da der Motor die Sägezähne nach unten und oben bewegt, darf das zu bearbeitende Material nicht dicker als dieser Abstand zwischen Sägespitze und Metallschiene sein. Ihr Name verspricht zwar, dass sie in Holz oder andere Materialien hineinstechen kann, aber allzu wörtlich sollte man dies nicht verstehen. Grundsätzlich ist es möglich, mit dem Schnitt mitten in einem Stück Holz zu beginnen. Dazu muss man allerdings zunächst ein Loch in die Platte bohren, durch die das schmale Sägeblatt hindurchpasst.

Leistungsmerkmale

Die Leistung einer Stichsäge hängt in in erster Linie von der Sägetiefe und der Wattzahl des Motors ab. Je größer die Sägetiefe ausfällt, umso dicker dürfen die Bretter oder Balken beschaffen sein, die man bearbeiten kann. Die Motorleistung wirkt sich auf die Arbeitsgeschwindigkeit und den Bedienungskomfort aus. Ist der Motor schwächer bestückt, muss man mehr Körperkraft einsetzen, um die Stichsäge durchs Holz zu bewegen. Für den Heimwerkerbedarf sind Maschinen mit 400 bis 500 Watt Leistung bereits ausreichend. Manche Geräte verfügen außerdem über eine regulierbare Drehzahl, die sich stufenlos verstellen lässt. Dadurch erhält man zum einen noch mehr Kontrolle über den Schnitt. Zum anderen empfiehlt sich bei bestimmten Gegenständen wie Metall eine niedrigere Drehzahl, da das Material ansonsten überhitzt.

Ausstattung

Eine gut ausgestattete Stichsäge besitzt eine flexibel verstellbare Führungsplatte. Wenn man sie beispielsweise neigen kann, lassen sich auch schräge Schnitte ausführen, wie sie für eine Gehrung notwendig sind. Moderne Maschinen verfügen zudem über eine Rolle, die das Sägeblatt von hinten stützt. Die stabilisierende Rolle erhöht die Lebensdauer des Sägeblatts. Darüber hinaus sorgt sie dafür, dass man die Säge noch genauer führen kann. Inzwischen setzten sich zunehmend Stichsägen mit kleinem Gebläse durch. Sie entfernen die Späne von der Arbeitsfläche, damit man freie Sicht auf den gezeichneten Anriss hat. Die neueste technologische Entwicklung stellen Modelle mit Laser dar. Der Laserstrahl ermöglicht einen geraden Schnitt, ohne dass man vorher einen Strich einzeichnen muss. Etliche Hersteller punkten schließlich noch bei der Ausstattung, indem sie dem Gerät bereits mehrere Ersatzblätter für unterschiedliche Verwendungszwecke beilegen. Die Sägeblätter erweitern den Funktionsumfang und sparen Folgekosten.

Pendelhubstichsäge

Pendelhubstichsägen sind eine Weiterentwicklung der klassischen Stichsägen. Bei diesen Maschinen bewegt sich das Sägeblatt nicht nur vertikal, sondern pendelt zusätzlich vor und zurück. Bei dieser Bewegung wirft die Säge die abfallenden Späne effektiver aus, wodurch sich die Arbeitsdauer bedeutend verkürzt. Mit diesem Sägentyp ist es zudem möglich, sogenannte Tauchschnitte auszuführen. Der Tauchschnitt erspart einem das Vorbohren eines Lochs. Man arbeitet sich durch das Material, indem man die Pendelhubstichsäge gekippt ansetzt und dann sägt. Diese Schnitttechnik bedarf allerdings einer gewissen Übung, bis man sie korrekt beherrscht.

Zubehör

Der Handel bietet als Zubehör vor allen Dingen eine große Vielfalt an Sägeblättern an. Sie unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Länge, Breite, Dicke, der Beschaffenheit der Sägezähne und der Befestigungsmöglichkeit. Bei den Herstellern sind zwei Systeme zur Aufnahme des Sägeblatts verbreitet: der U- und der T-Schaft. Man kann das Sägeblatt jedoch auch gegen gänzlich anderes Equipment austauschen. So sind für Stichsägen Einsätze für Raspeln oder Feilen erhältlich. Für diesen Zweck empfehlen sich zwar andere elektrische Werkzeuge wie etwa Säbelsägen oder Reciprosägen. Doch wenn man diese Funktion nicht allzu häufig braucht und sich obendrein das Geld für ein weiteres Gerät sparen möchte, ist die Anschaffung eines solchen Zubehörteils durchaus eine sinnvolle Option.

Was kann man mit einer Stichsäge alles sägen?

Bei diesem praktischen und vielseitig einsetzbaren Werkzeug handelt es sich um eine Säge, die durch einen Elektromotor so angetrieben wird, dass sich für das Sägeblatt eine senkrechte Hin- und Herbewegung (Hubbewegung) ergibt. Das Angebotsspektrum an Stichsägen mit Blick auf ihre Qualität und Leistungsaufnahme ist groß, d. h., der Käufer sollte wissen, was er will bzw., was er damit machen will. Anders ausgedrückt: Wer zweimal im Jahr beim Basteln ein dünnes Sperrholzbrettchen sägen möchte, dem reicht wirklich ein ganz billiges Noname-Baumarktsprodukt für ca. 25 Euro, wer aber fast täglich damit arbeiten und dicke Bretter sägen muss, ist gut beraten, sich für haltbare Qualität zu entscheiden. Selbstverständlich gibt es heute auch Akku-Stichsägen, die aber bei richtig professionellem Einsatz dann energetisch doch bald in die Knie gehen können. Hier sollte man darauf achten, dass stets ein voll aufgeladener zweiter Akku zur Verfügung steht.

Auswechselbare Sägeblätter

Ein großer Vorteil dieses Werkzeugs ist die flexible und bequeme Einsetzbarkeit. Eine Kreissäge z. B. braucht einen festen, ggf. schweren Tisch und viel Platz drumherum, manchmal sogar einen Drehstromanschluss. Damit lassen sich dann auch viele starke Bretter sägen und das robuste Werkzeug hält in der Regel auch sehr lange. Die Stichsäge ist dagegen ein Handgerät, das man sozusagen zum Werkstück hin führt. Wer viel damit zu sägen hat, spürt es, wenn das Sägeblatt stumpf wird, denn dann kommt man auch mit stärkerem Andruck kaum noch voran, und das Werkstück wird im Schnittbereich auch sehr heiß, es kann sogar stinkender Qualm entstehen. Allerhöchste Zeit also, das Sägeblatt endlich zu wechseln. Das Auswechseln der Sägeblätter ist in aller Regel ganz einfach und bequem zu machen, in manchen Fällen muss z. B. nur eine Schraube gelöst werden. Wie das genau bei den verschiedenen Geräten funktioniert, entnehme man bitte der mitgelieferten Beschreibung. Wenn das Sägeblatt sehr schnell stumpf und heiß wird, dann kann das daran liegen, dass man für eine bestimmte Arbeit das falsche Sägeblatt eingespannt hat. Man kann z. B. ein Metall wie Aluminiumblech mit der Stichsäge bearbeiten, aber nur dann, wenn man auch das dafür passende Metallsägeblatt eingebaut hat. Mit einem grob gezahnten Holzsägeblatt kommt man in diesem Fall nicht zum Erfolg. Daher der dringende Rat, auch immer die Verwendungsbreite der einzelnen Sägeblatttypen sehr genau zu beachten.

Beispiele für die Einsatzmöglichkeiten der Stichsäge
Holzbretter sägen
Der klassische Einsatzort ist das Durchsägen von Holzbrettern, dabei kann es sich auch um Spanplatten handeln. Je stärker das Brett ist, desto schwieriger und langwieriger ist aber der Prozess. Auf keinen Fall darf das Brett dicker sein, als das Sägeblatt lang ist, weil man ja dann gar nicht durch das ganze Brett durchkommen kann. Die gewünschte Schnittkante zeichnet man sich also mit Bleistift und Lineal auf das Holz auf und legt das Brett dann z. B. auf einen sehr stabilen Tisch in der Weise, dass die gezeichnete Linie parallel zur Tischkante, aber bereits deutlich über der Tischkante, also außerhalb des Tisches verläuft. Es ist sehr zu empfehlen, das Brett mit Zwingen auf dem Tisch zu befestigen. Dann kann die Stichsäge genau entlang des Striches zum Einsatz kommen. Damit am Ende das in der Luft hängende Teil nicht abbricht und auf den Boden fällt, bittet man entweder eine zweite Person, das Holzteil zu halten, oder man hat zuvor schon einen zweiten Tisch gleicher Höhe unter diese Seite geschoben, wobei aber ausreichend Platz für die Schnittlinie gelassen werden muss. Auf der unteren Seite des gesägten Brettes können gewisse unschöne Ausfransungen entlang der Schnittlinie entstehen. Diese lassen sich weitgehend vermeiden, wenn die Säge auf eine möglichst schnelle Bewegung (Frequenz) eingestellt wird und wenn man hierfür ein nicht zu grobes Sägeblatt gewählt hat. Die Praxis zeigt aber, dass das Bereitlegen einer feineren Holzraspel und Sandpapiers hier immer eine sinnvolle Maßnahme ist.
Aussägungen vornehmen
Eine weitere ganz typische Anwendung für die Stichsäge ist z. B. das Aussägen von Rundlöchern beim Bau von Lautsprecher-Schallwänden oder das Aussägen des Platzes für das Spülbecken in einer Küchenplatte. Die Besonderheit ist hierbei, dass man sich keinen Zugang bis zum Loch durch das Brett einsägen möchte. Drumherum soll das Brett ja heil und tragfähig bleiben. Aber wie kann man in diesem Fall die Stichsäge ansetzen? Ganz einfach: Innerhalb des Kreises oder Bereiches, der ausgesägt werden soll, bohrt man ein dickes Loch relativ dicht an der Schnittlinie, so dick, dass das Sägeblatt anschließend ganz bequem durchgesteckt werden kann. Danach läuft die Arbeit ähnlich ab, wie oben beschrieben. Das Werkstück wird am Besten gleich zwischen zwei Tischen aufgelegt, in der Weise, dass der auszusägende Bereich vollständig im Freien hängt. Auch in diesem Fall fällt der ausgesägte Kreis am Ende ausbrechend auf den Boden. Um dies zu verhindern, erledigt man zunächst nur ca. 75% der Aussägearbeit. Dann klebt man unten und oben großzügig Gewebeband quer über den bereits gesägten Bereich. Wenn man dann die Sägearbeit beendet, wird der vollständig ausgesägte Bereich noch immer in der Luft gehalten.
Andere Materialien als Holz
Wie oben erwähnt kann dieses Werkzeug auch Metall sägen. An dieser Stelle soll aber auch noch das Plexiglas erwähnt werden, weil man mit diesem Material auch ganz wunderschöne Arbeiten schaffen kann. Beim Sägen von Plexiglasplatten kann vor allem wieder die sich entwickelnde Wärme zum Problem werden. Das geht so weit, dass sich dabei vor allem unten Plexiglastropfen bilden (das sieht man nicht gleich), die aber schnell wieder erkalten und dann ganz fest am Werkstück haften. Das kann ein erwünschter Effekt sein, meistens sind aber diese Tropfen sehr störend und sehen auch gar nicht gut aus. Beim Abbrechen mit einer Kombizange, muss man sehr behutsam vorgehen, um nicht einen Anbruch zu verursachen, der sich mit der Zeit immer weiter durch das Plexiglas “frisst”. Daher ggf. das am besten funktionierende Sägeblatt erst einmal an einem Teststück ausprobieren, und die Säge immer wieder aus dem Schnitt zurückziehen, damit der Punkt des Anschnitts immer wieder erkalten kann.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Stichsägen und anderen Sägen?

Stichsägen können in vielen verschiedenen Bereichen genutzt werden, ohne dass dafür erst viel vorbereitet werden muss: Ihr Sägeblatt ist einseitig in die Säge eingespannt, so kann die Arbeit direkt losgehen. Die meisten Geräte sind sehr kompakt und ermöglichen eine komfortable Arbeit. Unter anderem lassen sich Stichsägen für das Sägen von Holz oder Gips verwenden, auch weiche Materialien lassen sich damit bearbeiten. Sehr hartes Material wie Stein oder Beton ist jedoch für die Stichsäge ungeeignet, da das Sägeblatt relativ dünn ist und schnell zerbrechen kann.

Unterschiede zu anderen Sägearten – so effektiv arbeitet eine Stichsäge

Stichsägen bieten gegenüber anderen Sägen den großen Vorteil, dass sie sehr genau und fein arbeiten können. Selbst zarte Figuren aus Holz lassen sich punktgenau aussägen, da das Sägeblatt sehr dünn ist und sich gut an die Materialien anpasst. Enge Winkel und Kreise sind somit kein Problem für das Gerät.
Erwähnenswert ist außerdem, dass es für Stichsägen inzwischen eine große Auswahl an verschiedenen Sägeblättern gibt. Diese unterscheiden sich vor allem im Hinblick auf die Größe, die Zackengröße und die Breite voneinander. Somit lassen sich je nach Material exakt passende Sägeblätter verwenden, damit das Ergebnis wie gewünscht ausfällt. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, Sägeblatteinsätze für Materialien wie Metall oder Eisen zu kaufen – hier ist entsprechendes Zubehör unumgänglich. Weiterhin existieren Zusatzaufsätze wie Raspeln oder Feilen, mit denen die Oberflächen zusätzlich bearbeitet werden können. Für den Heimgebrauch sind so viele Aufsätze natürlich meist nicht notwendig, doch wer professionell damit arbeiten möchte, profitiert in jedem Fall von einer guten Auswahl.

Tipps für den Kauf einer guten Stichsäge

Hat man sich einmal dazu entschieden, eine Stichsäge zu kaufen, dann geht es darum, sich für das richtige Gerät zu entscheiden. Mittlerweile ist das Sortiment auf dem Markt riesig und bietet für jeden Bedarf etwas Passendes. Vor allem die Qualität ist sehr wichtig. Von Vorteil ist es zum Beispiel immer, sich für eine Stichsäge mit einer relativ hohen Tiefe zu entscheiden, da diese beim Sägen deutlich mehr Flexibilität bietet.
Was die Leistung betrifft, so sollte man auf eine Wattzahl von mindestens 500 Watt für den normalen Hausgebrauch achten. Mit einer entsprechend höheren Leistung geht die Arbeit deutlich bequemer und schneller von der Hand. Profis, die die Säge beruflich und damit mehrmals pro Tag nutzen, sollten sich für ein Gerät mit einer noch höheren Wattzahl entscheiden.
Wichtig ist beispielsweise, dass das Gehäuse bzw. das gesamte Gerät nicht zu schwer ist. Zwar sind Stichsägen ohnehin eher leicht, wenn man sie mit anderen Sägen vergleicht – dennoch gibt es teilweise große Unterschiede bei den einzelnen Modellen.

Grundsätzlich gilt: Das Erstbeste Modell taugt in der Regel nicht viel und weist entweder in der Verarbeitung oder in der Handhabung erhebliche Mängel auf. Besser ist es, lieber etwas mehr in eine gute Säge zu investieren, die ihre Arbeit zuverlässig erledigt und noch dazu gut in der Hand liegt. Es muss kein teures Profi-Modell sein, aber ein qualitatives Mittelklasseprodukt ist in jedem Fall eine sinnvolle Investition, die langfristig gute Dienste verrichtet.

Merkmale von qualitativen Stichsägen – worauf beim Kauf geachtet werden sollte

Einer der wichtigsten Aspekte bei einer Stichsäge ist das Getriebe, denn es setzt die Rotationsbewegung der Motorwelle in die Bewegung der Hubstange um. Idealerweise überträgt es die Schwingungen auf die Hände nur geringfügig und ermöglicht damit ein besonders kontrolliertes, präzises Arbeiten. Als guter Test hat sich bewährt, die Säge ohne eingelegtes Sägeblatt über einen glatten Tisch laufen zu lassen. Schnell zeigen sich hier die Unterschiede in der Vibration der einzelnen Modelle.

Weiterhin ist es unbedingt zu empfehlen, sich für ein Modell zu entscheiden, welches über eine integrierte Absaugvorrichtung verfügt und damit anfallende Sägespäne gründlich beseitigt. Das ist nicht nur angenehmer, sondern bringt auch mehr Sicherheit mit sich – feiner Sägestaub darf nicht eingeatmet werden. Wichtig ist hier: Die Absaugvorrichtung sollte im Gehäuse der Säge eingebaut sein. Aufsteckbare Saugvorrichtungen erfüllen ihren Zweck oft nur einige Wochen lang.

Ebenfalls lohnenswert ist, wenn es dem Anwender möglich ist, die Drehzahl des Geräts flexibel – oder idealerweise stufenlos – zu regulieren. Holz und Gips lassen sich auf diese Weise deutlich schneller zerteilen, Metall benötigt darüber hinaus ebenfalls nur eine recht geringe Drehzahl.
Zu entscheiden gilt zudem, ob man eine normale Säge oder eine sogenannte Pendelhubsäge kaufen möchte. Letztere richtet sich jedoch eher an den Profi-Handwerker und ist für einen gelegentlichen Hobby-Heimwerker meist zu teuer bzw. gar nicht notwendig.

Kann man an Stichsägen die Sägeblätter wechseln und falls ja, wie?

Stichsägen können in vielen Bereichen zum Einsatz kommen. Sie verfügen über ein spezielles Sägeblatt, welches auf einer Seite in die Stichsäge eingespannt ist. Dies ermöglicht, dass keine besonderen Vorbereitungen notwendig sind, um direkt mit den Sägearbeiten beginnen zu können. In den meisten Fällen ist eine Stichsäge relativ handlich und stellt damit ein unkompliziertes Arbeiten ohne Hilfe von außen sicher. Stichsägen lassen sich unter anderem dazu nutzen, Gips, Holz oder auch andere Materialien zuzusägen. Wer jedoch Beton oder Fliesen damit bearbeiten möchte, wählt lieber eine andere Säge, da ihr Sägeblatt relativ dünn und dafür ungeeignet ist. Möchte man das Werkstück nicht seitlich, sondern eher von innen heraus bearbeiten, dann ist es von Vorteil, zunächst ein Loch an die Stelle, an der man mit dem Sägen beginnen möchte, zu bohren. So lässt sich das Sägeblatt leichter führen.
Das Sägeblatt lässt sich in der Regel relativ unkompliziert austauschen, was im nachfolgenden Artikel genauer erklärt wird.

Das Auswechseln der Stichsägeblätter – so funktioniert es richtig

Es gibt viele verschiedene Gründe, warum die Sägeblätter einer Stichsäge von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden müssen. Einerseits kann es sein, dass die Sägeblätter sich einfach durch eine intensive Verwendung beim Sägen abgenutzt haben und nicht mehr richtig durch das Werkmaterial gleiten. Manchmal ist ein Wechsel aber auch notwendig, weil sich die Säge verkantet hat und die Sägeblätter abbrechen. Auch dann ist es erforderlich, neue Sägeblätter einzusetzen. Zu lange warten sollte man mit dem Austausch übrigens nicht: Wenn man bemerkt, dass das Sägeergebnis nicht mehr sauber wird und unschöne Kanten entstehen, ist es Zeit für einen Wechsel.
Natürlich werden für das Sägen verschiedener Materialien auch unterschiedliche Varianten an Sägeblättern benötigt. Daher kann auch ein Austausch sinnvoll sein, wenn man bisher Holz gesägt hat, aber nun ein Werkstück aus Metall bearbeiten möchte.

Abhängig vom jeweiligen Modell der Säge existieren verschiedene Bauarten, so wird das Sägeblatt nicht immer auf dieselbe Art und Weise befestigt. Eine moderne und hochwertige Stichsäge ermöglicht ein besonders einfaches Austauschen ohne großen Kraftaufwand. Meist muss nur ein kleiner Hebel betätigt werden, damit das Sägeblatt entfernt werden kann.

Ältere Stichsägen besitzen häufig eine kleine Platte, die sich am Kopf der Säge befindet und sich erst dann bewegen lässt, wenn einige Schrauben gelöst werden. Hier ist der Wechsel der Sägeblätter etwas aufwändiger, denn die Schrauben müssen zunächst gelöst und nach dem Austausch wieder festgezogen werden, was einige Minuten mehr in Anspruch nimmt als bei einem modernen Modell.

Was beim Austausch beachtet werden sollte

Ganz egal, welche Stichsäge man auch verwendet: Es gibt einige Dinge, auf die man in jedem Fall achten sollte. Bevor man damit beginnt, die Sägeblätter der Stichsäge auszutauschen, muss in jedem Fall der Netzstecker aus der Steckdose gezogen werden.
Um seine Hand vor Verletzungen während des Wechsels zu schützen, empfiehlt es sich außerdem, spezielle Handschuhe zu tragen. Denn selbst stumpf gewordene Sägeblätter garantieren keinesfalls, dass man sich daran nicht schneidet.

Vor dem Entfernen wird die Säge als Erstes vom Staub und Sägemehl gereinigt. Hierfür eignet sich ein kleiner Handfeger ideal, auch ein feuchtes Tuch ist für die Reinigung der Oberfläche praktisch. Grundsätzlich sollte Staub so weit es geht entfernt werden, damit dieser nicht in die Befestigungsvorrichtung gelangt und das neue Sägeblatt nicht etwa krumm sitzt. Das würde nämlich auch das Ergebnis beim Sägen negativ beeinflussen.

Zum Entfernen der Sägeblätter muss nun die entsprechende Befestigungsvorrichtung gelöst werden, damit sich das alte Sägeblatt herausnehmen lässt. Hier muss darauf geachtet werden, das Sägeblatt seitlich anzufassen – eben genau dort, wo man sich am wenigsten verletzen kann. Gehen Sie beim Austausch stets mit Geduld und Sorgfalt vor. Anschließend legen Sie das abgenutzte Sägeblatt beiseite und setzen das neue ein. Nun wird der Mechanismus wieder fest verschlossen, so dass das Sägeblatt fest sitzt und sich nicht mehr bewegen lässt – erst dann ist es korrekt positioniert.

Das richtige Sägeblatt kaufen – Vorsicht bei der Auswahl!

Was Sie außerdem beachten sollten, ist, dass nicht jedes Sägeblatt automatisch mit jeder Säge kompatibel ist, da jeder Hersteller eine individuelle Bauart produziert. Oft lassen sich daher nur Stichsägeblätter derselben Marke verwenden – manchmal hat man aber auch Glück und es passen günstigere Alternativen auf die Säge. Dennoch: Qualität spielt nicht nur bei der Säge selbst, sondern auch beim Zubehör eine sehr wichtige Rolle. Zu alternativen Produkten sollte man aus diesem Grund wirklich nur dann greifen, wenn diese auch qualitativ mit dem Original auf einer Ebene sind, ansonsten kann die Verwendung sogar gefährlich sein.

Grundsätzlich ist die Auswahl an Stichsägeblättern heutzutage sehr groß, da sie sich für unterschiedliche Werkstoffe und Verwendungszwecke eignen. So eignen sich einige Blätter beispielsweise besser zum Zersägen von Laminat, während andere eher für Massivholz die bessere Wahl sind.

Wie lange hält eine Stichsäge bzw. ein Sägeblätt?

Die Stichsäge hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer der populärsten Sägevarianten entwickelt. Das liegt vor allem daran, dass sie sich sehr flexibel einsetzen lässt – ein echtes Multitalent also!
So können mit einer Stichsäge nicht nur gerade Schnitte durchgeführt werden, sondern auch sehr feine Rundungen geschnitten werden. Dies kommt vor allem zur Geltung, wenn man dekorative Holzsägearbeiten durchführen möchte.

Beim Kauf sollten Sie idealerweise Produkte bevorzugen, die mit einem mehrfach verstellbaren Pendelhub ausgestattet sind. So lässt sich das Sägeblatt beim Sägen etwas verstellen und bewegt sich bei der Rückbewegung nach hinten etwas flexibler. Dies erhöht wiederum die gesamte Arbeitsgeschwindigkeit und sorgt schneller für ein effizientes Ergebnis.
Welche Pendelstufe gewählt wird, hängt vor allem von der Dicke und dem Härtegrad des jeweiligen Holzes ab. Wichtig ist, dass das Gerät über einen sogenannten Spanausreißerschutz verfügt. Damit wird verhindert, dass das Holz an der Oberseite ausreißt.

Von Vorteil ist zudem eine bereits im Gerät integrierte Staubabsaugung, alternativ dazu sollte mindestens eine Anschlussmöglichkeit für einen Staubsauger vorhanden sein. Beim Sägen entstehen stets Späne und feiner Staub, welche in die Augen oder in die Atemwege gelangen können. Nichtsdestotrotz sollte am besten auf entsprechenden Schutz – also Schutzbrille und Atemschutz – nicht verzichtet werden.

Wie lange halten eine Stichsäge und ihre Sägeblätter?

Eine Stichsäge kann ein sehr langlebiges Werkzeug sein, wenn man sich von vorneherein für ein qualitativ hochwertiges Produkt entscheidet und nicht etwa der Preisersparnis wegen ein Billigmodell kauft. Sicherlich ist es übertrieben, für den reinen Hobbygebrauch ein teures und massives Profimodell zu erwerben, das mehrere hundert Euro kostet – dennoch muss es auch nicht das minderwertigste Produkt auf dem Markt sein. Ein gutes Mittelklassegerät reicht völlig aus.
Ganz egal, welche Säge man sich kauft: Die richtige Pflege und Wartung ist unabdingbar, wenn man lange daran Freude haben möchte. Gerade Stichsägen benötigen eine regelmäßige Reinigung und sind allgemein fragiler als andere Sägearten. Vor allem ihr Sägeblatt ist relativ dünn und bricht deutlich leichter als bei normalen Sägen. Am besten ist es, die Säge nach jeder Benutzung sorgfältig mit einem Pinsel zu reinigen bzw. von Staub zu befreien. Um die Bewegung der Hubstange geschmeidig zu halten, lohnt sich außerdem von Zeit zu Zeit eine Behandlung mit Schmierfett.
Allgemein kann somit keine Aussage getroffen werden, wie lange eine Säge bzw. ihre Sägeblätter haltbar sind. Die Verarbeitung der Säge sowie die Art und Weise, wie mit ihr gearbeitet wird, sind dafür ausschlaggebend.

So wechselt man ein Sägeblatt

Irgendwann einmal erreicht jeder Handwerker den Punkt, an dem er das Sägeblatt seiner Stichsäge wechseln muss – sei es, weil es stumpf und verbogen ist oder auch wegen einem Bruch durch Überlastung. Der Austausch ist bei den meisten Modellen relativ ähnlich. Am vorderen Ende des Griffs am Gehäuse befindet sich für gewöhnlich eine kleine Aussparung, in die man einen Schlitzschrauber stecken kann. Nun wird diese Schraube aufgedreht, bis das Sägeblatt sich um rund 90 Grad gedreht hat. Anschließend sitzt es lose und kann einfach herausgenommen werden. Nun setzt man das neue Sägeblatt ein und dreht die Schraube wieder zu.
Dieser Vorgang erfordert keine Profikenntnisse, sondern nur ein wenig Übung und ist daher auch von unerfahrenen Hobbyheimwerkern durchführbar. Allerdings sollte man gut auf seine Finger acht geben, denn gerade neue Sägeblätter einer Stichsäge sind sehr scharf.

Tipps für die Arbeit mit einer Stichsäge

Grundsätzlich ist es wichtig, dass für die Arbeit mit einer Stichsäge ausschließlich Sägeblätter genutzt werden, die sich auch für das jeweilige Gerät eignen. Auch der Zweck muss hier berücksichtigt werden. So spielt es zum Beispiel eine wichtige Rolle, ob man grobe oder sehr feine Sägearbeiten ausführen möchte oder ob gerade oder in Kurven geschnitten werden soll.

Sehr effizient ist der Tauchschnitt bei der Arbeit: Wer mit seiner Stichsäge Ausschnitte sägen möchte, sollte am besten zur Hilfe ein kleines Loch im Durchmesser des Sägeblatts vorbohren. Hier wird dann die Maschine eingetaucht, allerdings im ausgeschalteten Zustand. Nun wird die Säge angeschaltet. Hierbei handelt es sich um einen Tauchschnitt, der jedoch eher für fortgeschrittene Handwerker geeignet ist. Hobby-Heimwerker ohne Erfahrung mit der Stichsäge beginnen am besten erst einmal mit dem normalen Sägen, bevor sie sich daran wagen.

Um Kurven zu sägen oder um die Richtung beim Sägen zu ändern, muss die Stichsäge lediglich an ihrem hinteren Ende gelenkt werden. Hier darf in keinem Fall Druck auf das Gehäuse des Geräts ausgeübt werden, auch von der Seite her nicht! Sonst kann es schnell geschehen, dass das fragile Sägeblatt sich irreparabel verbiegt, überhitzt oder sogar auseinander bricht. Auch das Ergebnis – und nicht zuletzt die Maschine – leiden darunter.
Expertentipp: Wenn Sie sich eine möglichst saubere Schnittkante ohne unschöne Ausfransungen wünschen, sollten Sie immer von der hinteren Seite des Werkstücks aus sägen.
Letzten Endes gilt immer noch: Übung macht den Meister! Die Arbeit mit einer Stichsäge kann auch Ungeübten viel Spaß bereiten und fördert zudem das handwerkliche Geschick.

Wie und wie oft muss man eine Stichsäge reinigen?

Die Stichsäge ist eine ganz besondere Form der Säge, denn sie eignet sich optimal dazu, um Gips, Holz und andere Materialien zuzuschneiden. Grundsätzlich ist diese Säge vor allem für weichere Materialien gedacht – Stein, Beton oder Fliesen kann sie nicht zersägen. Das liegt vor allem daran, dass ihr Sägeblatt sehr dünn und fragil ist.

Dieses Sägeblatt wird vor der Inbetriebnahme der Säge vorne eingespannt und kann dementsprechend auch schnell wieder ausgewechselt werden. Auf der unteren Seite steht es etwas hervor, auf diese Weise lässt sich ohne große Mühe passgenau in das jeweilige Material sägen.
Manchmal ist es notwendig, das Material von innen her zu sägen, wie beispielsweise dann, wenn man eine filigrane Figur aus Holz aussägen möchte. Eine Stichsge kann jedoch nur nach vorne hin sägen und nicht senkrecht. In so einem Fall ist es demnach wichtig, dass man in die Anfangsstelle ein kleines Loch bohrt. Auf diese Weise lässt sich das Sägeblatt besonders gut einsetzen.

Einige hochwertige und moderne Stichsägen sind zusätzlich mit einer speziellen Rolle ausgestattet, welche das Sägeblatt auf der hinteren Seite stützt und ihm damit mehr Stabilität bietet. Dies kann nicht nur für eine präzisere Arbeit sorgen, sondern auch die gesamte Lebensdauer eines Sägeblatts erheblich verlängern.

Weiterhin gibt es neben der klassischen Säge auch eine sogenannte Pendelhub-Stichsäge. Bei dieser Variante pendelt das Sägeblatt nach vorne und nach hinten. Auf diese Weise fallen bei der Arbeit entstehende Späne schneller von selbst ab, was die Arbeit deutlich erleichtert und eine Menge Zeit spart. Wer also die Wahl zwischen der normalen Variante und der Pendelhub-Stichsäge hat, sollte sich am besten für die zweite Lösung entscheiden.

Warum ist es wichtig, Stichsägen zu pflegen – und wie geht man dabei vor?

Stichsägen sind die mit Abstand empfindlichsten und anfälligsten Sägen, wenn es um Stabilität und Langlebigkeit geht. Ihr Sägeblatt ist deutlich dünner und zerbrechlicher als jenes anderer Sägearten, daher ist bei der Arbeit mit diesem Werkzeug besonders viel Sorgfalt wichtig, damit man möglichst lange Freude daran hat.

Nicht versäumt werden sollte allerdings auch die korrekte Pflege, wie unter anderem die Reinigung. Tatsächlich denken nur die wenigsten Menschen daran, ihre Stichsägen nach dem Gebrauch zu reinigen, doch dies lohnt sich in jedem Fall. Idealerweise säubert man die Säge nach jeder Verwendung von Spänen und anderem Schmutz, so kann sich nichts längerfristig daran ablagern.

Grundsätzlich lassen sich hochwertige Stichsägen deutlich leichter reinigen als minderwertig verarbeitete Geräte. So sollte die Säge so gebaut sein, dass man gut mit einem trockenen oder – wenn nötig – angefeuchteten Tuch darüber wischen kann.
Alternativ dazu kann auch ein weicher Pinsel verwendet werden, um das Sägeblatt zu reinigen. Auch die Hubstange sollte ab und an – aber nur sehr selten – eingefettet werden.

Prinzipiell gilt, dass aggressive chemische Lösungs- und Reinigungsmittel nichts an Stichsägen – und schon gar nicht an deren Sägeblättern – verloren haben. Sie könnten das Material porös und damit noch zerbrechlicher machen. Es reicht völlig, Wasser und maximal milde Seife zu nutzen. Weiterhin darf die Säge nie unter fließendes Wasser gehalten sondern lediglich mit einem Tuch, das leicht (!) angefeuchtet ist, bearbeitet werden.
Besonders sollten Sie darauf achten, dass die Öffnung für die Belüftung des Werkzeugs frei von Staub oder anderen Schmutzpartikeln sind, denn sie können langfristig dafür sorgen, dass der Motor der Säge heiß läuft und sich im schlimmsten Fall überhitzt – dies riskiert wiederum, dass das ganze Gerät unbrauchbar wird und ersetzt werden muss.

Vor jeder Inbetriebnahme der Säge sollten Sie zudem einen kurzen Testlauf starten. Dieser gewährleistet, dass alle Bestandteile des Geräts korrekt funktionieren. Eine defekte Säge sollte nie weiter in Benutzung bleiben, sondern schnellstens abgeschaltet und repariert werden, bis das Problem behoben ist. Ansonsten geht man unter Umständen ein sehr hohes Verletzungsrisiko ein.

Leichte Reinigungs- und Wartungsarbeiten können natürlich von jedem Handwerker und Heimwerker ausgeführt werden, auch das Ölen der Führungsrolle kann man selbst übernehmen. Dennoch gehören kompliziertere Aufgaben in die Hände eines Experten. Deshalb wendet man sich bei größeren Problemen mit seiner Säge am besten direkt an einen Fachmann.

Tipps für die Arbeit mit Stichsägen

Gerade weil Stichsägen sehr fragile und empfindliche Werkzeuge sind, sollte man besonders Acht geben, wie man sie behandelt. So dürfen bei der Arbeit mit diesem Werkzeug ausschließlich Sägeblätter verwendet werden, die sich explizit für den jeweiligen Zweck eignen. Die meisten namhaften Hersteller bieten inzwischen für fast jeden Verwendungszweck ein passendes Sägeblatt an, sei es für Kurvenschnitte, für feine oder gröbere Sägearbeiten oder auch für spezielle Materialien wie Gips oder Holz. Bei den meisten Geräten lassen sich die Sägeblätter innerhalb weniger Minuten austauschen. Wichtig: Nehmen Sie die Säge erst dann wieder in Betrieb, wenn das Sägeblatt sicher eingerastet ist! Normalerweise ist dies klar durch ein Klickgeräusch bemerkbar. Im Zweifel wird lieber ein erneuter kurzer Testlauf gestartet.

Beachten Sie weiterhin, dass sich mit der Stichsäge frei arbeiten lässt. Dazu gehört unter anderem, dass man genug Platz hat, um mit dem Werkzeug zu arbeiten, aber auch, dass das Werkzeug plan auf der Arbeitsfläche aufliegt, nicht schwingt und keinesfalls wackelt oder instabil befestigt ist. Das Werkstück selbst sollte stets zu mindestens zwei Dritteln eingespannt werden und der Sägebock darf ebenfalls nie im Weg bei der Arbeit sein.
Noch ein wichtiger Hinweis: Gerade, lange Schnitte lassen sich mit der Stichsäge am besten ausführen, wenn man hierfür eine Leiste mit speziellen Schraubzwingen zur Stütze montiert. Zum Sägen von Ausschnitten, wie beispielsweise aus Holz sollte man zunächst ein kleines Loch in das Werkstück bohren, das etwa den Durchmesser des Sägeblatts aufweist. Anschließend setzt man die noch inaktive Säge in die Aussparung und startet die Säge. Diese Variante eignet sich vor allem für unerfahrenere Heimwerker, denn Tauchschnitte sollten lediglich von Handwerkern mit Erfahrung ausgeführt werden.

Um in eine andere Richtung oder um eine Kurve schneiden zu können, darf die Säge nur am hinteren Ende geschwenkt werden. In keinem Fall darf auf das Gerät seitlicher Druck ausgeübt werden. Andernfalls könnte es sein, dass sich das Sägeblatt verbiegt oder sogar zerbricht.

Wie und wo bewahrt man eine Stichsäge am besten auf?

Eine Stichsäge ist ein Werkzeug, das sich besonders vielseitig einsetzen lässt. Hierbei ist das Sägeblatt des Werkzeugs zur einen Seite in die Säge eingespannt – auf diese Weise lässt sich ohne Vorbereitung gut sägen. Wer eine solche Säge besitzt, sollte sie jedoch auch korrekt lagern und wissen, wie man sie richtig pflegt – denn nur so hat man möglichst lange Freude daran.

Der Aufbau einer Stichsäge

In den meisten Fällen ist die Säge eher kompakt und sehr handlich, so dass man sie gut bedienen kann und nicht viel Muskelkraft dafür erforderlich ist. So kann man das Werkzeug beispielsweise dazu nutzen, um Holz zuzuschneiden oder auch um diverse Arbeiten in und am Haus zu verrichten. Für hartes Material wie Beton oder Fliesen ist die Stichsäge allerdings nicht brauchbar, denn hier würde sich das sehr dünne Sägeblatt schnell verbiegen oder sogar brechen.

Doch was ist das Besondere an der Stichsäge? Grundsätzlich ist wohl der größte Vorteil, dass sie ein enorm präzises und sehr feines Arbeitsergebnis ermöglicht. Weil das Sägeblatt so dünn ist, lassen sich auch zarte Figuren aus Holz oder Gips damit ausschneiden. Für Stichsägen gibt es in der Regel verschiedene Aufsätze bzw. Sägeblätter, die sich vor allem in Hinblick auf ihre Größe, Breite und Grobheit – bzw. die Größe der Zacken – stark voneinander unterscheiden. Mit einem entsprechenden Aufsatz kann die Säge dann sogar für Metall oder Eisen genutzt werden. Weiterhin existieren spezielle Feil- oder Raspelaufsätze für die Säge, welche im Hausgebrauch allerdings eher weniger zum Einsatz kommen.

Die richtige Aufbewahrung einer Säge – was dabei beachtet werden muss

Sägen – insbesondere Stichsägen – sind sehr empfindliche Werkzeuge, die eine besonders schonende Behandlung und daher auch eine korrekte Lagerung benötigen, damit sie lange einsatzbereit sind. Ansonsten kann es passieren, dass sie sich verziehen, rosten oder einfach stumpf werden.
Daher ist es zu empfehlen, die Säge beispielsweise mit dem Sägeblatt nach unten zeigend aufzuhängen. So kann dieses sich nicht verziehen. Damit die Sägezähne geschützt werden, kann man zudem ein Stück Schlauch aus weichem Silikon über die Klinge ziehen. So schützt man nicht nur das Sägeblatt, sondern beugt auch Verletzungen vor.

Noch besser ist es jedoch, wenn man direkt vom Hersteller eine Box für die Aufbewahrung mitbekommt. Achten Sie daher am besten schon beim Kauf darauf, dass entsprechendes Zubehör gleich mit vorhanden ist – so muss man sich später keine Gedanken um die Lagerung machen. In keinem Fall sollte man Stichsägen dauerhaft offen herumliegen lassen, da auch Staub und andere äußere Einflüsse mit der Zeit ihren Beitrag leisten.

Gelegentlich ist es ratsam, die Sägeblätter mit Terpentin oder Spiritus zu säubern. Auch das Abwischen mit etwas Vaseline oder Öl sowie das Einreiben mit – säurefreiem! – Fett nach der Reinigung ist ein guter Schutz vor Rost.

Prinzipiell ist es wichtig, dass Sägen trocken und bei normalen Temepraturen gelagert werden. Idealerweise ist der Aufbewahrungsort nicht nur gut belüftet, sondern auch angenehm temperiert. So eignen sich eine trockene Garage oder ein nicht feuchter Kellerraum sehr gut zum Lagern. Im Freien dürfen Stichsägen nicht gelagert werden – hier setzt in der Regel sehr schnell der Verschleiß ein. Direkte Sonneneinstrahlung schadet dem Werkzeug genauso wie zu große Hitze und kann die Leistung dauerhaft verringern – hier schlägt die sogenannte UV-Sprödung zu. Lassen Sie die Säge daher im Sommer nicht mehrere Stunden im heißen Auto liegen. Auch starke Kälte und Feuchtigkeit müssen vermieden werden.

Schützen Sie Ihre Säge außerdem vor Staub. Wenn Sie keine Box besitzen, so sollten Sie das Gerät zumindest mit einer weichen Decke oder einem entsprechenden Tuch abdecken, sobald es an seinem Aufbewahrungsort liegt.
Eine Reinigung sollte nach jedem Gebrauch erfolgen, denn selbst bei kurzen und feinen Arbeiten fallen Späne an, die nicht am Sägeblatt verbleiben, sondern entfernt werden sollten. Oft reicht es schon, ein trockenes Tuch zu verwenden, aber auch leicht angefeuchtete Lappen sind eine Lösung für etwas hartnäckigeren Schmutz oder Ablagerungen. Wichtig: Verwenden Sie nie aggressive Chemikalien oder Reinigungsmittel. Diese könnten das Sägeblatt rosten lassen, beschädigen oder das Material “verätzen”, so dass es porös wird und bei der Arbeit bricht.

Weitere Ideen für eine optimale Lagerung von Stichsägen

Möchte man seine Säge im Schrank lagern, dann ist es am besten, dort spezielle Schienen anzubringen, welche das Werkzeug entsprechend halten und nicht beschädigen. Stichsägen lassen sich auf diese Weise auch senkrecht lagern, selbst wenn das Sägeblatt eingesetzt ist. Solche Führungen sind auch für andere Sägearten, wie zum Beispiel für die Handoberfräse, eine gute Lösung, die das Gerät schützt und gleichzeitig für Ordnung im Werkzeugschrank sorgt. Wer Führungsschienen für Sägen selbst bauen möchte, verwendet dabei am besten Buchen- oder Buchensperrholz. Hier sollte die Maserung in dieselbe Richtung laufen, wie auch das Gerät eingesetzt wird – auf diese Weise werden unnötige Kratzer oder Aufrauen des Materials vermieden.
Mit Kabelbindern aus dem Baumarkt verhindert man darüber hinaus Kabelsalat und hat auf diese Weise jederzeit seine Säge griffbereit.

Was muss ich bei einer Stichsäge in Sachen (Arbeits-)Sicherheit beachten?

Die Stichsäge gehört zu den handlichsten und kleinsten aller handgeführten Elektrowerkzeuge. Sie ist vielseitig einsetzbar, um Konturenschnitte, aber auch einfache Trennschnitte zu erledigen. Stichsägen sollten in Heimwerkerausrüstungen nicht fehlen. Mit ihnen können verschiedene Sägearbeiten durchgeführt werden, und sie helfen damit in sehr vielen Fällen, die Investition in eine Tischkreissäge oder eine Handkreissäge zu vermeiden. Selbstverständlich können sie dabei konstruktiv bedingt keine großformatigen Werkstücke durchtrennen und auch die Qualität längerer Längsschnitte ist eingeschränkt. Dennoch ist die Stichsäge bei einer Vielzahl von Heimwerkerarbeiten das ideale Elektrowerkzeug. Aber auch gewerblich tätige Handwerker wissen diese Vorzüge zu schätzen. Vor allem in den Holzberufen, aber auch beim Elektriker gehört eine Stichsäge mehrheitlich zum Maschinenpark.

Stichsägen sind handgeführte Elektrowerkzeuge. Das bedeutet, dass das zu bearbeitende Werkstück festgespannt und damit gesichert wird. Die Maschine hingegen wird mit der Hand geführt. Alle üblichen Elektrostichsägen beruhen auf dem Prinzip der Einhandbedienung. Ihr Maschinengriff ist Bestandteil des Maschinengehäuses. In ihm ist der Schalter einschließlich eines Arretierungsknopfes positioniert. Ein Elektromotor treibt das Getriebe an, dessen Technologie eine Hubbewegung erzeugt. Mit diesem Hub wird das Sägeblatt auf- und abwärts bewegt. Das Sägeblatt pendelt mittig in einem Sägetisch, der ebenfalls fest am Maschinengehäuse montiert ist.
Aufgrund ihres geringen Gewichtes sowie ihrer nur wenig Übung erfordernden Handhabung gehören Stichsägen zu den Elektrowerkzeugen, von denen nur geringe Gefahren ausgehen. Dennoch sollten bei der Arbeit, aber auch bei der Maschinenpflege einige Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden.

Die elektrische Sicherheit der Stichsäge

Die Mehrzahl der Elektrostichsägen wird über ein Anschlusskabel mit Strom aus einer 230-Volt-Steckdose betrieben. Seit Beginn des Einsatzes von Lithium-Ionen-Akkus gibt es aber auch mittlerweile Akkustichsägen, die den steckdosenbetriebenen Modellen bezüglich ihrer Leistung ebenbürtig sind. Den Ausschlag gibt deshalb bei der Anschaffung häufig die Art der Nutzung. Wird die Stichsäge nur selten benutzt, ist der Umgang mit einer netzbetriebenen Maschine problemloser, weil ihr Akku nicht erst nachgeladen muss. In Handwerkerkreisen mit höherer Verwendungshäufigkeit erobern sich Akkustichsägen zunehmend den Vorrang.
Akkustichsägen sind hinsichtlich ihrer elektrischen Sicherheit völlig unbedenklich, weil von ihnen nicht die Gefahr eines elektrischen Stromschlages ausgehen kann. Netzbetriebene Sägen hingegen bergen diesbezüglich immer ein Restrisiko. Prinzipiell sind alle heutzutage erhältlichen Modelle schutzisoliert. Das bedeutet, dass alle äußeren Maschinenteile aus elektrisch isolierendem Material bestehen und alle stromführenden Innenteile zusätzlich isoliert sind. Dennoch können bei ihnen durch äußere Gewalteinwirkung, beispielsweise beim Absturz der Maschine aus großer Höhe, stromführende Teile freigelegt werden. Darüber hinaus dürfen sie unter Nässeeinwirkung nicht benutzt werden.

Sägen mit oder ohne Schutzbrille?

Stichsägen können mit unterschiedlichen Sägeblättern bestückt werden. Das Repertoire reicht von der Holzbearbeitung über diverse Kunststoffe bis hin zu Sägearbeiten an verschiedenen Metallen. Bei all diesen Arbeitsgängen erzeugen diese Sägeblätter Späne, die unkontrolliert wegspritzen können. Der an der Maschine montierte Sägetisch verhindert zunächst, dass diese Späne in Richtung des Benutzers ausgetrieben werden. Dennoch besteht immer die Gefahr, dass der Späneflug auch die Augen erreichen kann.
Weit verbreitet ist die Annahme, dass Holzspäne lediglich lästig sind, Metallspäne hingegen zu Augenverletzungen führen können. Diese Leichtfertigkeit hat schon dem ein oder anderen das Augenlicht gekostet. Deshalb sollte beim Umgang mit einer Stichsäge generell eine Schutzbrille getragen werden. Selbstverständlich ist in der sauberen Werkstatt das Risiko von herumfliegenden Spänen geringer als auf der Baustelle, wo gegebenenfalls ein Windstoß zusätzliche Gefahren heraufbeschwört. Dennoch – schützen Sie Ihr Augenlicht, indem Sie generell beim Umgang mit einer Elektrostichsäge eine Schutzbrille tragen.

Gibt es die Bedienfehler?

Der am häufigsten anzutreffende Fehler beim Umgang mit Stichsägen besteht darin, dass ihr Sägetisch während des Schnittvorganges nicht fest und vollflächig auf das Werkstück gedrückt wird. Alle, die bereits in diese Situation gekommen sind, kennen die Vibrationen, die plötzlich vom Sägeblatt ausgehen. Dennoch wird immer wieder versucht, an schwer zugänglichen Stellen das Sägeblatt „frei Hand“ zu führen. Die Folgen sind immer ausgerissene Schnittstellen schlechter Qualität. Viel gravierender ist jedoch die Gefahr, dass das Sägeblatt bricht und den Benutzer verletzen kann. Das gleiche Gefahrenpotenzial gilt für die Benutzung eines für das jeweilige Material ungeeigneten Sägeblattes.
Der Schalter einer Elektrostichsäge ist mit einer Arretierung ausgestattet, die während des Schnittvorganges die Arbeit erleichtert. Sie muss regelmäßig kontrolliert werden, ob sie beim erneuten Schalterdruck selbsttätig zurückschnellt, damit sich die Maschine ausschaltet. Dies verhindert, dass die Maschine mit noch pendelndem Sägeblatt abgelegt wird, woraus sich die Gefahr von Schnittverletzungen ergeben würde.
Beim Einhalten dieser wenigen Sicherheitsmaßnahmen ist der Umgang mit Stichsägen problemlos und komfortabel.

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