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Abbruch- und Stemmhämmer

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Alles wichtige zum Thema Meißelhämmer im Heimwerkerbereich


Inhaltsverzeichnis

Wozu benötigt ein Heimwerker einen Meißelhammer?

Der Meißelhammer als Spezialwerkzeug für eher rustikale Arbeitseinsätze

Die eigenen vier Wände grundlegend zu renovieren, gar einen neu erworbenen Altbau komplett selbst zu sanieren, ist für einen ambitionierten Heimwerker eine große, doch meist auch sehr willkommene Herausforderung.
Oft ist es bei besonders umfassenden Änderungsplänen notwendig, Betonböden zu öffnen oder sogar zu entfernen. Auch Verputz will mitunter komplett erneuert werden. Geht es um kleinflächige Eingriffe, kann der Amateur-Heimwerker natürlich einfach mit Hammer und Meißel an die Sache heran gehen. Jedoch ist dies eher für körperlich besonders kräftig ausgestatteteMenschen empfehlenswert. Außerdem setzt sich der Heimarbeiter besonders großen Verletzungsrisiken aus, denn das immer wieder erneute Ansetzen der beiden Instrumente kann schnell zu Ermüdungserscheinungen führen, mit verunglückten Schlagbewegungen als mitunter schmerzhafter Folge. Spezialwerkzeuge, die elektronisch betrieben werden, übernehmen in der Regel die Hauptarbeit beim Werkeln. Die Aufgabe des Heimwerkers besteht dabei vor allem darin, das Gerät sicher und gekonnt zu führen. Selbstverständlich müssen beim Hantieren auch solcher Werkzeuge stets umfassende Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Meißelhammer, die manchmal auch als Abbruchhammer bezeichnet werden können, sind solche Geräte, die dem Heimwerker wertvolle Dienste leisten und dabei die Verletzungsgefahr im Vergleich zu herkömmlichen Hämmern und Meißeln herabsetzen. Und dennoch sind aufgrund des durch sie verursachten Lärmes, der dazu gehörigen Vibrationen einhergehend mit Staubentwicklung unbedingt auch hier Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.
Schutzbrille, Handschuhe und Ohrenschutz sollten daher stets vorhanden sein. Dabei sind Lärmintensität sowie Gesundheitsrisiken durch aufgewirbelte Partikel durchaus auch abhängig von der Größe des verwendeten Gerätes. Denn Abbruchhammer werden in recht unterschiedlichen Ausführungen für diverse Anwendungsmöglichkeiten im Handel angeboten. Dabei gibt es neben Hämmern mit gewöhnlicher Stromversorgung auch solche Geräte, die pneumatisch betrieben werden oder sogar mittels Benzinmotor ihre Arbeitsenergie gewinnen.

Funktionsweise, erhältliche Modelle und Anwendungsbereiche

Das bekannteste Beispiel für einen wuchtigen und pneumatisch betriebenen Meißelhammer ist der Presslufthammer, der an keiner größeren Straßenbaustelle fehlen darf. Ob dieses Gerät auch die richtige Wahl für einen Heimwerker sein kann, hängt sehr stark davon ab, welche Arbeiten verrichtet werden sollen. Der Presslufthammer eignet sich vor allem dann für den engagierten Heimarbeiter, wenn die zu verrichtende Tätigkeit der öffentlichen Straßenarbeit nicht unähnlich ist. Besitzt der Heimwerker also beispielsweise ein eigenes Grundstück und beabsichtigt, die betonierte Garageneinfahrt komplett zu erneuern, kann ein herkömmlicher Presslufthammer nützliche Dienste verrichten. Dabei sind die Anschaffungskosten jedoch meist recht hoch, die Anwendungsmöglichkeiten im Eigenheim jedoch eher limitiert, weswegen häufig auf Leihgaben zurückgegriffen wird. Zur dauerhaften Anschaffung sind eher handlichere Geräte zu empfehlen, die der Handel meist recht günstig anbietet. Sie sind in der Regel zudem auch deutlich vielseitiger einsetzbar. Im Grunde erinnern manche Geräte in ihrer Gestalt an eine herkömmliche Bohrmaschine. Dies liegt an der ergonomischen Form, die bei sehr kleinen Hämmern oft einen praktischen Revolvergriff aufweist.
Meist müssen mittelgroße Geräte beim Gebrauch jedoch mit zwei Händen geführt werden, wobei darauf zu achten ist, dass der Handwerker den Meißelhammer immer stabil kontrollieren kann. Denn aufgrund der hämmernden Arbeitsweise der Maschine ist ein steter Rückstoß vorhanden, dem durch etwas Muskelkraft entgegen gewirkt werden muss. Der Meißelhammer mag gelegentlich einer herkömmlichen Bohrmaschine zum Verwechseln ähnlich sehen. Jedoch ist seine Funktionsweise eine andere. Zum einen arbeiten viele Geräte mit Druckluft und nicht via Akku oder einfachem Stromkabel, zum anderen vollziehen Abbruchhammer keine rotierenden Bewegungen.
Stattdessen werden, wie der Name schon vermuten lässt, rhythmische Schläge ausgeführt, die hervorragend dazu geeignet sind, Beton oder Verputz abzuklopfen. Jedoch freut sich jeder Heimwerker, wenn der Handel es ihm ermöglicht, Platz in der Abstellkammer für Spezialgeräte zu sparen.

Schließlich unterscheidet sich der Heimwerker vom regulären Profi oft dadurch, dass die Bandbreite an Arbeitstätigkeiten, die er grundsätzlich gerne ausführen möchte, deutlich größer ist. Spezialisiert sich der Berufshandwerker oft auf ganz bestimmte Tätigkeitsbereiche, ist der ambitionierte Amateur meist froh, viele unterschiedliche Aufgabenfelder bewältigen zu können.
Kombinationsgeräte sind daher durchaus beliebt, erlauben sie es doch, unterschiedliche Spezialarbeiten mithilfe desselben Gerätes auszuführen. So bietet der Handel regelmäßig Produkte an, die Bohrer und Meißelhammer miteinander kombinieren. In den meisten Fällen werden solche Maschinen via Druckluft betrieben, weswegen dann ungewöhnlicher Weise auch die Bohrfunktion pneumatisch in Gang gebracht wird.
Kleinere Meißelhämmer können oft einhändig betrieben werden. Der ergonomisch geformte Revolvergriff weist in derlei Modellen meist einen Bedienungsknopf auf, der in Höhe des Zeigefingers liegt und daher leicht mithilfe derselben Hand betätigt werden kann. Neben pneumatisch betriebenen Hämmern können auch mit Akkus betriebene Geräte erworben werden, die sich heutzutage oft durch eine beachtlich kurze Ladezeit bei lang anhaltender Betriebsdauer auszeichnen.
Der Heimwerker kann mittels herkömmlicher Meißelhämmer verschiedene Materialien bearbeiten. Neben Beton werden auch Mauerwerk und Holz , mitunter sogar Metall, nach Belieben verformt oder zertrümmert. Die Palette möglicher Arbeitsbereiche erhöht sich im Übrigen, je mehr Funktionen ein Gerät ausführen imstande ist. Das kann auch die Bandbreite zu bearbeitender Materialien betreffen. So gibt es neben dem bereits genannten Bohrer-Meßhammer-Kombigeräten auch solche Maschinen, die noch zusätzliche Anwendungsmöglichkeiten beinhalten. So bietet der Handel nicht selten sogenannte 3-in-1-Werkzeuge an, die neben den bekannten Funktionen beispielsweise auch das Schrauben beherrschen.
Für welche Geräte-Variante man sich auch immer entscheidet, ein Meißelhammer, zumindest in handlicher Ausführung, sollte stets zur Ausstattung eines gut sortierten Heimwerkers gehören.

Was kann man mit einem Meißelhammer alles bearbeiten?

In einer gut ausgestatteten Werkzeugkiste sollte ein leistungsstarker Meißelhammer nicht fehlen. Sicher haben die meisten Hobby-Heimwerker den Begriff schon einmal gehört - doch nicht jeder weiß, wofür sich so ein Gerät überhaupt einsetzen lässt oder wie es funktioniert. Grundsätzlich eignet sich der Meißelhammer eher für gröbere Arbeiten. Er kommt unter anderem auf Baustellen zum Einsatz, wie beispielsweise wenn Mauern eingerissen werden sollen oder auch Steine zerkleinert werden müssen. Fliesen lassen sich damit genauso zerschlagen wie auch Putz. Selbst zum Zerbrechen von Beton und zum Aufbrechen von Blech kann er verwendet werden. Hier versteht es sich von selbst, dass der Meißelhammer ein extrem starkes Gerät ist, mit dem sich Arbeiten erledigen lassen, die von Hand kaum in so kurzer Zeit ausführbar wären. Etwas Kraft und vor allem Konzentration sind für die Nutzung eines solchen Geräts dennoch erforderlich.
Der Hammer kann in der Regel mit mehreren verschiedenen Meißeln ausgestattet werden, welche sich je nach dem Einsatzzweck bestimmen. Idealerweise ist gleich beim Kauf entsprechendes Zubehör dabei, das sich bei Bedarf montieren lässt.

Was der Meißelhammer alles kann - und welche Arten es gibt

Bei einem solchen Gerät handelt es sich um ein großes Schlagwerkzeug, welches in erster Linie dazu da ist, Steine und andere harte Materialien zu trennen oder aufzubrechen. Um diese Aufgaben erfolgreich ausführen zu können, sind unterschiedliche Krafteinwirkungen erforderlich. Wichtig ist jedoch auch, die einzelnen Arten und Aufsätze genau zu kennen, um damit effektiv arbeiten zu können. Möchte man zum Beispiel Fliesen oder auch Steine zerkleinern, dann ist ein Flachmeißel die richtige Wahl. Mit ihm ist es unter anderem ebenso möglich, Durchbrüche im Mauerwerk zu schaffen. Verwendet werden kann alternativ dazu auch ein präzise arbeitender Spitzmeißel. Für das Trennen von Karosserieteilen oder anderweitigen Metallen kann sich der Blechtrennmeißel oder auch ein Nietmeißel als sehr hilfreich erweisen - dies kommt auf den individuellen Fall an und bedarf häufig auch einiger Probeschläge, um herauszufinden, ob der Aufsatz der richtige ist. Abhängig davon, wo das Gerät verwendet werden soll, bestimmt sich auch die Bauart des Hammers. So gibt es neben elektrischen Geräten auch Druckluft-Meißelhammer, die über einen integrierten Kompressor mit hoher Kraft verfügen. Natürlich unterscheiden sich auch die Leistungen und die Schlagintensität je nach Modell. Hier ist ein Vergleich vor dem Kauf unbedingt zu empfehlen.

Worauf es beim Kauf eines Meißelhammers besonders ankommt

Es ist immer gut zu wissen, welche Kriterien bei der Auswahl eines solchen Geräts entscheidend sind - denn gerade als semiprofessioneller oder Hobby-Heimwerker fehlt einem häufig das nötige Fachwissen, um die richtige Wahl zu treffen. Grundsätzlich sollte die Schlagzahl des Hammers genau unter die Lupe genommen werden. Sie wird pro Minute gemessen und ist ein wichtiges Indiz für die Leistung, die der Hammer erbringen kann. Auch die Schlagenergie, die für gewöhnlich in Joule angegeben wird, sollte beachtet werden. Ideal ist zudem, dass das Werkzeug ein möglichst geringes Gewicht besitzt. Da es sich um ein relativ massives Gerät handelt, bringt es natürlich ohnehin schon ein gutes Eigengewicht auf die Waage, jedoch gibt es hier teilweise noch einmal sehr große Unterschiede. Mit einem leichteren Gerät geht auch die Arbeit deutlich einfacher von der Hand.
Ein Merkmal, das beim Kauf ebenfalls beachtet werden muss, ist die sogenannte Vibration bei Volllast. Einige Hersteller geben darüber hinaus die Abbruchleistung in kg pro Minute an, was jedoch unter anderem vom Einsatzzweck sowie der Dauer der Arbeit abhängt. Relevant sind natürlich auch Eigenschaften zur Pflege, zur Sicherheit und natürlich auch zur Handhabung.
Bevor man sich für ein Gerät entscheidet, sollte grundsätzlich geklärt sein, welche Materialien man damit bearbeiten möchte bzw. wie hart diese sein werden. Für einige kleinere Abbruch- und Trennarbeiten, wie zum Beispiel zum Aufbrechen von Fliesen, reicht in der Regel schon ein kompaktes Modell ohne besondere Eigenschaften. Bei größeren VOohaben, wie dem Schaffen eines Wanddurchbruchs oder dem Zerteilen von Karosseriestücken ist es besser, auf ein leistungsstärkeres Produkt zurückzugreifen. Für Laien auf diesem Gebiet ist es unter Umständen hilfreich, sich vorher einen Fachmann zu Rate zu ziehen, der genau weiß, welches Gerät sich dafür am besten eignet. Daher sollte der Kauf im besten Fall im Fachhandel erfolgen.

Wie wichtig ist der Preis eines Maißelhammers?

Sicherlich ist der Preis für einen Meißelhammer ebenfalls ein Kaufkriterium. Auf der einen Seite ist es wichtig zu wissen, dass ein teures Produkt nicht gleich eine hohe Leistung versprechen muss. Auf der anderen Seite wäre es auch falsch, sich aus Sparsamkeit für ein Billigmodell zu entscheiden, welches keine effiziente Arbeit verrichtet. Für semiprofessionelle Heimwerker reicht es in der Regel aus, einen Meißelhammer der mittleren Preiskategorie zu kaufen. Verglichen werden sollten dennoch die einzelnen Leistungsmerkmale wie beispielsweise die Vibration bei Volllast oder auch die Schläge pro Minute, um eine Auswahl treffen zu können. Grundsätzlich ist es immer von Vorteil, lieber etwas mehr in ein hochwertiges und wirklich leistungsstarkes Werkzeug zu investieren, mit dem man über mehrere Jahre hinweg zuverlässig arbeiten kann.

Einsatzgebiete für einen Meißelhammer

Beim so genannten Meißelhammer handelt es sich genau genommen um einen Bohrhammer, in dem ein Meißel verarbeitet ist. Er ist ein sehr kraftvoll arbeitendes Schlagwerkzeug, das sich vielseitig verwenden lässt, wie beispielsweise für Abbrucharbeiten an Gebäuden oder zum Einreißen von Wänden. Der gewöhnliche Bohrhammer ist bereits ein Werkzeug, welches eine enorme Kraft besitzt und selbst beim Durchbohren von Beton kein Problem hat. Der Meißelhammer jedoch lässt sich noch effektiver verwenden, denn er kann sowohl für Stemm- und Brecharbeiten als auch für die Auflockerung von Böden, für Mauerdurchbrüche und für viele weitere Zwecke genutzt werden.

Aufbau und Prinzip - so funktioniert der Meißelhammer

Grundsätzlich unterscheidet man bei diesem Werkzeug zwischen zwei gängigen Varianten: Manche Geräte arbeiten nach dem elektropneumatischen Prinzip, andere wiederum mit der elektromechanischen Funktionsweise. Als deutlich effektiver gilt hier das pneumatische Prinzip, welches von den meisten Käufern eines solchen Geräts bevorzugt wird, da die Arbeit damit deutlich leichter von der Hand geht.
Ein pneumatisches Modell funktioniert mit der Hilfe einer Art Luftkammer und besitzt ein Schlagwerk mit einem extrem kräftigen Antriebslager, in dem ein Schlagoblzen, ein Kolben und ein Schläger verbaut sind. Ein leistungsstarker Elektromotor stellt dabei das Herzstück des Geräts dar. Er erzeugt Rotationsbewegungen, welche das Antriebslager anschließend in eine Hubbewegung umwandelt. Dadurch zieht sich der Kolben nach hinten und ein Unterdruck entsteht, was wiederum den Schläger nach hinten bewegt. Der Kolben schnellt nun nach vorne, wo die Energie am Schlagbolzen abprallt, der die Kraft direkt auf den Meißel überträgt. Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass ein pneumatischer Meißel noch einmal eine deutlich höhere Schlagkraft besitzt als ein mechanisches Modell. Es lohnt sich also, nach einem solchen Gerät Ausschau zu halten.

Der richtige Meißelhammer für jeden Zweck im Überblick

Es ist sehr wichtig zu wissen, wie und wofür man den Meißelhammer richtig verwendet. Denn: es hängt durchaus vom entsprechenden Einsatzgebiet ab, welcher Meißel aufgespannt werden muss bzw. ob man eine bestimmte Variante braucht, weil das Material dies erfordert.
Grundsätzlich ist ein Meißel eine Art Stift aus Stahl, der an einer Seite spitz zuläuft und an der anderen über eine Schlagfläche verfügt. Er wird wie ein normaler Bohrer an die Spitze des Bohrwerkzeugs eingesetzt. Es kommt mitunter vor, dass man sich zusätzliche Meißel selbst kaufen muss, weil das eigene Sortiment nicht ausreicht. Dafür ist es wichtig, zu wissen, welche Varianten es auf dem Markt gibt und wie diese richtig verwendet werden.
Viele Hersteller bieten zudem direkt zu ihren Geräten ein komplettes Set unterschiedlicher Meißel an, was sehr praktisch ist. Wer schon vor dem Kauf weiß, dass er später mit verschiedenen Materialien arbeiten wird, sollte sich dies gut überlegen. Meist ist der Kauf einzelner Meißel später deutlich teurer.
Eine der gängigsten Meißelarten ist der Flachmeißel. Er kommt vor allem bei Abbrucharbeiten zum Einsatz und durchbricht Stein, Mauerwerk und Beton schnell und zuverlässig. In der Regel bestehen diese Meißel aus Stahl.
Sollen großflächigere Bereiche abgetragen werden, dann ist der Breitmeißel oder der Spatmeißel eine gute Lösung. Er kann sowohl für Ziegel und Stein, als auch für Beton, Putz sowie Porenbeton verwendet werden und arbeitet besonders effektiv.
Für Stemmarbeiten in Beton, Stein, Ziegeln oder Putz ist der Kanalmeißel bestens geeignet. Er hat auch mit Fugen oder Leitungsschlitzen keine Probleme. Um Kanäle im Mauerwerk zu ziehen ist darüber hinaus der Hohlmeißel ein effektives Werzeug, während der Fliesenmeißel - wie der Name bereits verrät - sich speziell an das Zerschlagen von Fliesen richtet.

Sicherheit bei der Arbeit - worauf es zu achten gilt

Obgleich man auch als Laie relativ schnell den richtigen Umgang mit einem Meißelhammer lernen wird, ist es sehr wichtig, sich mit dem Thema Arbeitssicherheit zu befassen. Denn hierbei handelt es sich um ein Werkzeug mit unvorstellbar großer Kraft - Unfälle sind keine Seltenheit und ziehen oft schwere Verletzungen mit sich. Weil der Lärmpegel bei diesem Gerät sehr hoch ist, benötigen Arbeiter unbedingt einen Gehörschutz. Selbst wenn man nur wenige Minuten mit dem Gerät arbeitet, ist die Belastung für die Ohren enorm und kann im schlimmsten Fall zu einem Hörschaden führen. Weiterhin müssen Augen und Nase geschützt werden. Feinstaub fällt bei fast allen Bohrarbeiten an. Dieser zirkuliert mehr oder weniger lange durch die Luft und kann daher schnell in die Augen oder die Atemwege gelangen. Ohne eine Schutzbrille sowie eine Atemschutzmaske darf deshalb nicht gearbeitet werden.
Weil man bei der Arbeit mit einem Meißelhammer mitunter Gefahr laufen kann, durch die starken Bewegungen mit den Händen abzurutschen, sind stabile und gut sitzende Arbeitshandschuhe erforderlich. Diese können im Ernstfall vor schlimmen Verletzungen schützen und ermöglichen meistens auch einen sichereren Griff.

Welche Unterschiede gibt es zwischen verschiedenen Meißelhammern?

Stemmarbeiten, die von Hand mit Fäustel und Meißel ausgeführt werden, sind mühsam und schädigen das Mauerwerk. Eine Ausnahme sind Abbrucharbeiten, bei denen diese Schädigung gewollt ist und wo sie den gewünschten Effekt erzielt. Alle anderen Stemmarbeiten werden vorzugsweise mit einem Bohrhammer oder einem Meißelhammer ausgeführt. Beide wirken wesentlich weniger brachial auf das Mauerwerk ein und erhalten dessen Material in seiner Substanz. Zwangsläufig versucht man, mit Fäustel und Meißel so kräftig wie möglich zuzuschlagen. Mit jedem Schlag bilden sich jedoch feinste Risse, die das Mauerwerk in seiner Festigkeit beeinträchtigen. Bohrhämmer und Meißelhämmer arbeiten nur mit einem geringen Hub, aber dosierter Schlagkraft. Mit dieser Technologie sorgen sie dafür, dass die Mauerwerksqualität weitestgehend erhalten bleibt. Wo jedoch liegt der Unterschied zwischen beiden Gerätetypen und gibt es verschiedene Meißelhämmer?

Leichte und schwere Meißelhämmer – worin besteht der Unterschied

Bohrhämmer können durchaus auch als leichte Meißelhämmer für geringfügige Stemmarbeiten angesehen werden. Sie ähneln einer Schlagbohrmaschine, in der ein Elektromotor ein Getriebe antreibt. Ihr Unterschied zur einfachen Schlagbohrmaschine beruht auf der Zusatzeinrichtung, indem am Getriebe die rotierende Bohrfunktion ausgeschaltet werden kann. Dann erzeugen leichte Bohrh- und Meißelhämmer nur noch einen Hub in horizontaler Richtung, der einen Meißel bewegt. Dieser Hub beruht auf einer elektromechanischen Funktion, die im Getriebe und im Bohrfutter umgesetzt wird. Dazu sind leichte Meißelhämmer mit einem SDS-plus-Bohrfutter ausgestattet, dessen Mitnahmezähne die Nuten in den entsprechenden SDS-plus-Meißeln aufnehmen beziehungsweise vorwärts und rückwärts bewegen. Schwere Meißelhämmer sind ursächlich ebenfalls Schlagbohrmaschinen mit einer Rotationsfunktion und einer Schlagfunktion. Auch bei ihnen treibt der Elektromotor das Getriebe an, in dem die Schlagwirkung aufgebaut wird. Sie erzielen ihre Wirkung jedoch auf dem elektropneumatischen Betrieb. Dieses besteht aus einer Luftkammer, in welcher ein Kolben in komprimierter Luft einen Schlagbolzen vorwärts und rückwärts bewegt. Mit dieser Technologie erzielen pneumatische Meißelhämmer eine größere Schlagwirkung.
Fazit:

  • • Leichte Meißelhämmer arbeiten elektromechanisch mit hoher Schlagzahl und geringer Schlagkraft
  • • Schwere Meißelhämmer arbeiten elektropneumatisch mit geringer Schlagzahl und hoher Schlagkraft

Stemmen oder Abbrechen – die passende Maschine ist entscheidend

Leichte Stemmarbeiten beziehen sich vorrangig auf das Erstellen von Mauerschlitzen. Sie sind beispielsweise erforderlich, wenn der Elektriker seine Mauerschlitze mit einer Mauerschlitzfräse vorgefräst hat. Zwischen beiden Schlitzen verbleibt ein Kern, der ausgestemmt werden muss. Leichter Meißelhämmer mit SDS-plus-Meißel und elektromechanischer Schlagfunktion können diese Arbeit durchaus bewerkstelligen. Sie geraten jedoch schnell an ihre Leistungsgrenzen, wenn sie im Dauerbetrieb verwendet werden. Das Getriebe und die Teile des Bohrfutters laufen sehr heiß und die Schmierfunktion geht verloren. Damit setzt ein erhöhter Verschleiß ein, der die Lebensdauer einer solchen Maschine wesentlich verkürzt. Die pneumatische Schlagfunktion des schweren Meißelhammers erlaubt wesentlich längere Arbeitsgänge im harten Dauerbetrieb. Solche Maschinen sind jedoch meist etwas schwerer als leichte Meißelhämmer. Dieser Aspekt, aber auch die höhere Schlagkraft, beeinflusst die Ergonomie und führen schneller zur Ermüdung der Muskeln und Arme. Andererseits ist eine solch brachiale Technologie bei schweren Stemm- und Abbrucharbeiten oftmals erforderlich. Vor allem in Beton oder hartem Klinkermauerwerk erzielt ein schwerer Meißelhammer mit pneumatischem Antrieb einen schnelleren Vortrieb als ein leichter Meißelhammer. Andererseits kann er in weichem Mauerwerk wie beispielsweise in Poroton durch seine Schlagkraft auch Schaden anrichten. Die Wahl zwischen leichten oder schweren Meißelhämmern richtet sich demzufolge vorrangig nach der Zeitdauer im Einsatz, der Art des zu bearbeitenden Materials sowie nach dem Zweck der Arbeit. Bei Abbrucharbeiten, die lediglich die Zerstörung des Mauerwerks verfolgen, ist ein schwerer Meißelhammer die bessere Wahl. Der leichte Meißelhammer hingegen ist vielseitiger, wenn mit ihm im Einsatz leichte Stemmarbeiten, aber auch Bohrarbeiten erledigt werden sollen.

SDS-plus oder SDS-max – was ist besser?

Leichte Meißelhämmer sind fast durchgängig mit SDS-plus-Bohrfuttern ausgestattet. Damit ist ihrer Verwendung hinsichtlich schwerer Arbeitsgänge eine Begrenzung vorgegeben. Bei schweren Abbrucharbeiten beispielsweise würde immer die Gefahr bestehen, dass der Schaft eines SDS-plus-Meißels abbricht. Diese Einschränkung ist herstellerseitig gewollt, denn sie schützt den leichten Meißelhammer vor Überbeanspruchung. Bei schweren Abbrucharbeiten ist jedoch meist brachiale Vorgehensweise erforderlich. Hier ist der schwere Meißelhammer mit einem SDS-max-Bohrfutter eindeutig die bessere Wahl. Der Schaft dieser Meißel ist dicker und fängt die enorme Schlagkraft der Maschine besser ab. SDS-max-Bohrfutter sind außerdem noch robuster in ihrem Aufbau und ermöglichen den Einsatz besonders effizienter, großer Meißel.

Wie bleibt die Einsatzfähigkeit von Meißelhämmern lange erhalten?

Stemmarbeiten sind immer mit einem Aufkommen von Bauschutt und Staub verbunden. Dementsprechend unterliegen alle Meißelhämmer einer erheblichen Verschmutzung. In den Lüftungsschlitzen des Motors setzt sich der Staub fest. Er verschlechtert die Belüftung der Maschine. Stelleinrichtungen wie der Drehrichtungsumschalter, Schlagstopp oder Drehmomentverstellung verlieren durch Verschmutzung ihre Funktionsfähigkeit. Deshalb muss jeder Meißelhammer in regelmäßigen Abständen unter Beachtung der Einsatzhäufigkeit gesäubert werden. Besondere Beachtung gilt dem Elektromotor sowie dem Bohrfutter. Motorkohlen nutzen sich ab. Wenn sie ihre Verschleißgrenze überschritten haben, ist in den Lüftungsschlitzen der Maschine ein verstärktes Bürstenfeuer ersichtlich. Dann darf mit dieser Maschine nicht mehr weitergearbeitet werden, denn ihr Anker könnte zerstört werden. SDS-Meißel und Bohrer müssen regelmäßig nachgefettet werden, damit die Schmierung im Bohrfutter erhalten bleibt. Dann bleibt der Meißelhammer, ob mit SDS-plus oder SDS-max, ob elektromechanisch oder elektropneumatisch lange verwendungsfähig.

Was muss ich bei einem Meißelhammer in Sachen (Arbeits-)Sicherheit beachten?

Der Meißelhammer kommt zum Einsatz, wenn Stemm- und Bohrarbeiten in Gestein in größerem Umfang benötigt werden. Mit einer Schlagbohrmaschine kann man ohnehin nicht stemmen. Der Bohrhammer, besonders die kleineren Ausführungen mit SDS-plus-Bohrfutter sind nur für geringfügige Stemmarbeiten konzipiert. Der Meißelhammer hingegen kann zwar unabhängig von seiner Stemmfunktion auch bohren. Er ist jedoch schwerer und das Bohren vieler Dübellöcher während eines Arbeitsganges beispielsweise würde die Arme zu sehr belasten. Deshalb bleiben ihm alle Arbeiten vorbehalten, bei denen großformatige Durchbrüche gestemmt oder gebohrt werden müssen, sowie die Ausführung aller Stemm- und Abrissarbeiten. In seinem Grundaufbau ist der Elektromeißelhammer annähernd mit dem Bohrhammer identisch. Er besteht aus einem leistungsstarken Motor, welcher ein Getriebe antreibt. Zu dessen Regelteilen gehören ebenfalls Dinge wie ein einstellbares Drehmoment, eine Rutschkupplung, Rechts-links-Lauf und modellabhängig eine Dreh- und Schlagzahlregelung. Seine Bohrfunktion ist, genauso wie seine Stemmfunktion bei hochwertigen Modellen abschaltbar. Zum Einspannen des Werkzeuges stehen mit SDS-plus und SDS-max zwei unterschiedliche Schnellspannfuttergrößen zur Auswahl. Bei häufig auftretenden schweren Stemmarbeiten ist selbstverständlich ein Modell mit SDS-max-Aufnahme die bessere Wahl. Solche Meißelhämmer benötigen jedoch Bohrer und Meißel mit SDS-max-Schaft, welche bei den kleinen Durchmessern der Bohrer sehr teuer sind. Bei der Arbeit mit einem Meißelhammer gilt es jedoch, einige Sicherheitsvorschriften zu beachten, die mit der enormen Kraftentfaltung dieses handgeführten Elektrowerkzeugs in direktem Zusammenhang stehen.

Die elektrische Sicherheit von Meißelhämmern

Wie alle heutigen Elektrowerkzeuge zeichnen sich auch Elektromeißelhämmer durch ihren Schutzgrad „schutzisoliert“ aus. Er ist auf dem Typenschild sowie in der Dokumentation an dem doppelten Quadrat erkennbar. Schutzisolation bedeutet, dass alle äußeren Bauteile aus isolierenden Werkstoffen bestehen. Das Innenleben der Maschine, besonders alle spannungsführenden Komponenten wie der Motor, der Schalter, Innenverdrahtungen und das Zuleitungskabel sind mehrfach isoliert. Reparaturen dürfen deshalb nur von autorisierten Fachbetrieben ausgeführt werden. Bereits das Nachsetzen eines gebrochenen Zuleitungskabels kann den Schutzgrad „schutzisoliert“ wirkungslos machen. Ausgenommen davon sind jedoch Meißelhämmer mit Akkubetrieb. Sie arbeiten unabhängig vom Netzanschluss und ein Stromschlag ist damit ausgeschlossen.

Schutzbekleidung bei der Arbeit mit dem Meißelhammer

Meißelhämmer kommen fast ausschließlich im rauen Baustellenbetrieb zum Einsatz. Hier ist die Verletzungsgefahr in vielfältiger Form besonders hoch. Das Tragen von Arbeitsschutzschuhen ist auf der Baustelle ohnehin eine Forderung der Berufsgenossenschaften und anderer Institutionen. Spezielle Arbeitskleidung ist bei Meißelarbeiten nicht erforderlich. Die Verwendung von Arbeitshandschuhen liegt im Ermessensbereich des Benutzers und ist auch abhängig von der Art der auszuführenden Arbeiten. Das Tragen einer Schutzbrille hingegen ist arbeitsschutzbedingte Pflicht. Bei Bohr- und Stemmarbeiten können zu jeder Zeit Gesteinssplitter unkontrolliert wegspritzen und in die Augen eindringen. Deshalb gehört die Schutzbrille beim Transport unbedingt in den Maschinenkoffer, damit sie zu Arbeitsbeginn sofort greifbar ist. Arbeiten mit Meißelhämmern erzeugen großen Lärm. Deshalb muss auch der Gehörschutz in Form von Kopfhören oder Ohrstöpseln jederzeit bereitliegen.

Mechanische und elektrische Sicherheit bei der Arbeit

Hier gilt das Gleiche wie hinsichtlich der Arbeitsschutzbekleidung. Stemm- und Abbrucharbeiten sind mit einem hohen Aufkommen an Bauschutt und anderen Materialresten verbunden. Bei der Arbeit müssen deshalb zu jeder Zeit das Zuleitungskabel der Maschine sowie eventuelle Verlängerungskabel oder Kabeltrommeln in Sichtkontrolle bleiben. Dies erspart Beschädigungen und damit verbundene Arbeitsunterbrechungen. Der Meißelhammer entfaltet bei eingeschalteter Bohrfunktion ein beträchtliches Drehmoment, und Durchbruchsbohrer haben die Eigenschaft, festzufressen. In einem solchen Fall ist die Funktionsfähigkeit der Rutschkupplung äußerst wichtig. Wenn diese die Getriebewelle nicht durchrutschen lässt, reißt es dem Benutzer die Maschine aus den Händen und die Folge sind Gelenksverletzungen.

Stemmen nur am richtigen Ort

Meißelhämmer werden zu Stemm- und Abrissarbeiten verwendet. Für jeden Benutzer sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, sich vor Ausführung der Arbeiten vom Vorhandensein im Mauerwerk verlegter Kabel und Rohrleitungen zu überzeugen. Außerdem erzeugt das pneumatische Schlagwerk eine extreme Schlagstärke, mit welcher besonders dünne Wände ungewollt schnell durchbrochen werden. Der Meißelhammer ist ein effizient arbeitendes Elektrowerkzeug. Bei umsichtiger Arbeitsweise ist seine Verwendung einfach und problemlos.

Wie und wo bewahrt man einen Meißelhammer am besten auf?

Das schlagkräftigste Werkzeug in den Bereichen Bohren und Stemmen ist der Meißelhammer. Er kommt überall dort zum Einsatz, wo hartes Gestein, Beton, Klinker oder anderes mineralisches Material über lange Arbeitsintervalle hinweg bearbeitet werden soll. Bei einer geringen Menge von Mauerschlitzen oder zu entfernenden Fliesen kann durchaus auch ein elektrischer Bohrhammer ausreichend sein. Er gerät jedoch im Dauereinsatz schnell an seine Leistungsgrenze und erzielt auch nur eine vergleichsweise geringere Einzelschlagstärke. Komplexe Abbruch-, Bohr- und Stemmarbeiten hingegen bleiben dem Meißelhammer vorbehalten. Für Heimwerkerinnen und Heimwerker ist die Anschaffung eines Meißelhammers nur sinnvoll, wenn sie sich beispielsweise mit einer Komplettsanierung ihres eigenen Hauses in Eigenleistung befassen wollen. Dann amortisiert sich die Investition im Vergleich zu den Ausleihgebühren, die Baumärkte und Werkzeugverleiher in Rechnung stellen würden. Für gewerblich tätige Handwerker, die ihre Arbeit auf der Baustelle verrichten, gehören Meißelhämmer unbedingt zur Ausstattung mit effizienzsteigernden Werkzeugen. Sowohl das Bauhauptgewerk als auch die Ausbaugewerke Heizungsbau, Sanitärinstallation und Elektroinstallation profitieren von der Leistungsstärke eines Meißelhammers. Wie jedoch wird dieses Elektrowerkzeug aufbewahrt, damit es jederzeit einsatzbereit ist und voll funktionsfähig bleibt? Dazu ist zunächst ein klein wenig Maschinenkunde erforderlich.

Wie ist ein Meißelhammer aufgebaut?

Die meisten Modelle von Meißelhämmern ähneln in ihrem Grundaufbau einem Bohrhammer, der wiederum kompakter und schwerer aufgebaut ist als eine Schlagbohrmaschine. Elektromeißelhämmer bestehen aus einem leistungsstarken Motor, der in einem robusten Gehäuse mit einem rutschsicher und möglichst ergonomisch geformten Handgriff untergebracht ist. Am Schaft der Maschine befindet sich ein Zusatzhandgriff, der die unbedingt erforderliche Zweihandbedienung erst ermöglicht. Der Elektromotor treibt ein Getriebe an, welches im Bereich der Meißelhämmer bei qualitativ hochwertigen Modellen fast ausschließlich mit Metallzahnrädern und sonstigen Bauteilen bestückt ist. Dieses Getriebe überträgt seine Rotationsbewegung sowie die vertikale Schlagfunktion auf ein Bohrfutter. Dieses beinhaltet, je nach Größe und Modell der Maschine, eine SDS-plus- oder SDS-max-Schnellspannfunktion. Im Gegensatz zum Bohrfutter für Bohrer mit zylindrischem Schaft kann nur die SDS-Technologie die Schlagfunktion eines Meißelhammers umsetzen. Dazu enthält das Bohrfutter Aufnahmedorne, in denen sich Bohrer oder Meißel mit ihren Längsnuten vorwärts und rückwärts bewegen können. Meißelhämmer arbeiten fast ausnahmslos auf dem Prinzip der elektro-pneumatischen Schlagfunktion. Bei diesem Prinzip erzeugt das Getriebe einen Unterdruck, welcher einen Schlagbolzen zurückzieht und diesen im nächsten Takt auf den Meißel einwirken lässt. Die Einzelschlagstärke ist wesentlich höher als bei einem ausschließlich elektrischen Schlagwerk und zeichnet den Meißelhammer als besonders schlagstark aus.

Der Aufbewahrungsort im Zusammenhang zum Antriebsmedium

Das einfachste Prinzip des Meißelhammers orientiert sich an der Drucklufttechnologie. Hierbei wird er an einen Kompressor oder einen sonstigen Drucklufterzeuger angeschlossen. In diesem Artikel soll jedoch vielmehr auf die Aufbewahrung von elektrisch betriebenen Meißelhämmern Bezug genommen werden, bei denen gleich mehrere Gesichtspunkte berücksichtigt werden müssen. Die meisten elektrisch betriebenen Meißelhämmer benötigen als Energiequelle einen Steckdosenanschluss. Sie sind dafür mit einem möglichst langen Anschlusskabel ausgerüstet. Der Betrieb mit 230 Volt Wechselspannung erfordert elektrische Sicherheit, die bei allen heute verfügbaren Modellen durch den Schutzgrad „schutzisoliert“ sichergestellt wird. Trotzdem dürfen sie sowohl bei der Verwendung als auch bei der Aufbewahrung nicht ständiger Nässe ausgesetzt werden. Eindringende Feuchtigkeit würde den Motor, den Schalter und andere elektrische Komponenten durch Kriechströme beeinflussen und zu Beschädigungen führen können. Der Anschluss besteht aus einem flexiblen Gummikabel, welches während der Aufbewahrung im Frostbereich an Beweglichkeit verliert. Es muss bei der nächsten Verwendung zunächst vorsichtig behandelt werden, bis es seine Flexibilität wieder erlangt hat. Auch im Bereich der Meißelhämmer hat die Akkutechnologie Einzug gehalten. Möglich ist dies jedoch nur in Form von Lithium-Ionen-Akkus, die ihre volle Kapazität bis zur völligen Entladung vorhalten. Hier besteht zwar die Gefahr eines Stromschlages nicht, aber dennoch müssen auch solche Maschinen trocken und vor Nässe geschützt aufbewahrt werden. Auch ihre elektrischen Komponenten können durch Feuchtigkeit schädlich beeinträchtigt werden.

Die Aufbewahrung hinsichtlich sofortiger Einsatzbereitschaft

Wesentliche Bauteile am Meißelhammer benötigen eine Schmierung. Dazu gehören das Getriebe sowie das SDS-Bohrfutter. Alle Schmierfette und Öle verändern bei extremer Kälte jedoch ihre Konsistenz. Meißelhämmer, die bei großer Kälte im Transporter oder in einer unbeheizten Garage beispielsweise aufbewahrt werden, benötigen deshalb beim nächsten Einsatz eine Aufwärmphase. Werden sie sofort unter Volllast verwendet, baut sich kein ausreichender Schmierfilm auf und die entsprechenden Bauteile unterliegen einem höheren Verschleiß. Meißelhämmer werden dort verwendet, wo viel Staub und Baustellendreck entsteht. Dieser setzt sich in ihren beweglichen Teilen fest. Dazu gehören vor allem alle Bedienhebel, der Schalter, das Bohrfutter und der Motor. Zusammen mit den vorhandenen Schmiermitteln bilden diese Schmutzpartikel allmählich eine Kruste, welche die Funktionsfähigkeit negativ beeinflusst oder zu Zerstörungen führt. Die Maschine muss deshalb nach ihrer Verwendung gründlich gereinigt und das SDS-Bohrfutter neu geschmiert werden.

Durchdachte Aufbewahrung schützt vor Diebstahl und aufwendiger Suche

Meißelhämmer sind äußerst begehrte Objekte für Diebe. Deshalb dürfen sie bei Arbeitspausen auf der Baustelle nicht am Arbeitsort verbleiben. Beim Transport ist es immer sinnvoll, den Maschinenkoffer zu verwenden. Nur so sind alle Zubehörteile, Bohrer und Meißel immer griffbereit. Die nächtliche Aufbewahrung im Transporter wird sich nicht immer vermeiden lassen. Dennoch bleibt es die beste Variante, einen Meißelhammer immer gesäubert und komplett im Maschinenkoffer in einem temperierten und sicher abgeschlossenen Raum aufzubewahren.

Wie und wie oft muss man einen Meißelhammer reinigen?

Der Meißelhammer ist ein leistungsstarkes Werkzeug, das sich universell einsetzen lässt und insbesondere bei der Bearbeitung von harten Materialien sehr nützlich ist. So kann man mit diesem gerät beispielsweise Löcher für Dübel in Beton schlagen, Brecharbeiten durchführen, Böden auflockern oder Mauerdurchbrüche schaffen. Während der normale Bohrhammer, wie der Meißelhammer oft fälschlich bezeichnet wird, lediglich einige Aufgaben davon abdeckt, kann das mit einem Meißel ausgestattete Werkzeug noch etwas mehr leisten.
Damit man lange an einem solchen Gerät Freude hat, ist es wichtig, sich regelmäßig um seine Pflege zu kümmern. Die Wartung und die Reinigung eines Meißelhammers ist von essenzieller Bedeutung, damit man eine lange Lebensdauer erwarten kann. Worauf es dabei ankommt, erfahren Sie hier.

Was zeichnet den Meißelhammer aus?

Eine Besonderheit des Meißelhammers ist, dass er mit einer sehr effizienten und kräftigen Technologie arbeitet. Allerdings ist diese je nach Bauart verschieden: Man unterscheidet zwischen dem elektromechanischen Prinzip und dem elektro-pneumatischen Prinzip. Experten bevorzugen die zweite Variante, da diese leistungsstärkter arbeitet. Werkzeuge mit pneumatischem Prinzip besitzen eine spezielle Lufthammer, einem pneumatischen Schlagwerg, einem Schläger, einem Kolben und einem spezuiellen Schlagbolzen. Die Funktionsweise ist hierbei relativ simpel erklärt: Das Gerät arbeitet mit einem elektrischen Motor, welcher sehr schnelle Drehbewegungen erzeugt. Das Antriebslager wandelt diese Rotation wiederum in eine Art Schubbewegung um und leitet es an den Kolben weiter, der sich daraufhin nach hinten bewegt. Auf diese Weise wird ein Unterdruck erzeugt, nun wird auch der Schläger nach zurückgezogen, worauf der Kolben nach vorne schlägt. Die hohe Energie durch den Schlag trifft auf den Bolzen, der diese an den Meißel weitergibt. Diese ausgeklügelte Technik ermöglicht, dass ein Meißelhammer über eine solch enorme Schlagkraft verfügt, welche eine normale Bohrmaschine oder eine Schlagbohrmaschine zweifellos in den Schatten stellt.

Die Wartung des Meißelhammers - was muss beachtet werden?

Sicherlich erwartet man von einem hochwertigen Produkt, dass es lange hält und über mehrere Jahre hinweg einsetzbar ist. Allerdings beachten viele Besitzer eines Meißelhammers nicht, dass auch die Lagerung bzw. Wartung zu einem großen Teil zur Lebensdauer des Geräts beiträgt. Fest steht, dass ein sorgfältig gepflegtes Werkzeug nicht nur besser aussieht, sondern auch länger seine Robustheit bewahrt. Allein schon deshalb lohnt es sich, das Gerät regelmäßig auf seine Funktionalität zu prüfen und es zu reinigen - idealerweise nach jedem einzelnen Gebrauch.
Hat man die Arbeit mit dem Werkzeug beendet, so sollte man zunächst das Gehäuse und den Bohrer bzw. Meißel von Staub. Spänen und anderem Schmutz befreien. Oft reicht hierfür die Verwendung eines trockenen oder maximal leicht(!) angefeuchteten Tuchs. Achtung: Nehmen Sie das Gerät unbedingt vom Stromnetz, bevor sie daran arbeiten. Es kann schnell passieren, dass man aus Unachtsamkeit plötzlich den Einschalter betätigt und sich dadurch schwer verletzt.
Grundsätzlich sind Werkzeuge wie diese sehr robust und nicht auf viel zusätzliche Pflege angewiesen. Ein gewisses Mindestmaß ist dennoch von Vorteil für seine Lebensdauer.
Eine Pflege mit Öl ist für Bohrer und Meißel nicht notwendig, allerdings empfehlen Profis, den Schaft, der auch als SDS-Aufnahme bezeichnet wird, hin und wieder leicht einzufetten, damit das Material geschmeidig bleibt und vor Korrosion geschützt ist. Im besten Fall erledigt man dies direkt vor dem Arbeitsbeginn. Man gibt mit einem Tuch etwas Fett auf den Schaft und kann ihn danach direkt wieder in das Gerät einsetzen.
Etwas, das ebenfalls sehr häufig vernachlässigt wird, ist, das Werkzeug entsprechend geschützt aufzubewahren. Hier sollte man sich an den gängigen "Regeln" orientieren, die auch für alle anderen elektrischen Werkzeuge gelten: Witterungseinflüsse wie warmes Sonnenlicht, Kälte, Wind und Nässe bzw. feuchte Luft sind selbst für das hochwertigste Gerät Gift. Hier kann der Motor sehr schnell Schäden davontragen oder sogar komplett unbrauchbar werden. Schon beim Erwerb eines Meißelhammers ist deshalb am besten darauf zu achten, dass entsprechendes Zubehör zur Aufbewahrung beiliegt - wie zum Beispiel ein Werkzeugkoffer aus Metall oder Kunststoff, in dem man auch weiteres Zubehör, Kabel und mehr unterbringen kann.

Wichtige Tipps für den Kauf eines Meißelhammers

Da es inzwischen verschiedene Varianten des Meißelhammers auf dem Markt gibt, ist es sinnvoll, sich schon vor dem Kauf Gedanken darüber zu machen, welche Variante sich am besten für die eigenen Zwecke eignet. Denn: Je nachdem, wofür man das Gerät verwenden will, bemisst sich auch der Einsazzweck für den Meißel. Einige Modelle eignen sich beispielsweise ausschließlich für Fließen (Fließenmeißel), andere für das Entfernen von Kanälen in Wänden (Hohlmeißel), zum Sanieren (Zahnmeißel) oder zum Reinigen und Lösen von Fugen (Mötrtelmeißel). Möchte man vor allem Gestein damit aufbrechen, dann ist der Flachmeißel das richtige Werkzeug. Als allgemeiner Meißel für universelle Zwecke wird jedoch meistens der Spitzmeißel gewählt. Sollte man sich hier nicht ganz sicher sein, kann man sich natürlich auch einfach im Fachhandel entsprechend beraten lassen.
Tipp: Oft liegt dem Meißelhammer beim Kauf gleich etwas Zubehör bei, wie unterschiedliche Arten von Meißeln. Hier sollte man genauer hinsehen und sich für ein umfangreicheres Set entscheiden, bei dem man nicht mehr viel hinzukaufen muss.

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