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Schleifen & Polieren

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Alles Wichtige was Sie zum Thema Schleifen und Polieren im Shop von Werkzeugstore24 wissen sollten

So bearbeiten Sie Oberflächen richtig durch Schleifen und Polieren

Die richtige Oberflächen Behandlung ist kein großes Hindernis. Es kann zwar eine Kunst sein, aber nur wenn das bearbeitete Werkstück glatt ist und mit einem seidenem Hauch glänzt. Der Vorgang bis zum gewünschtem Ergebniss ist für jeden machbar - und mit der richtigen Maschine ein Kinderspiel!

Inhaltsverzeichnis

Verschiedene Arten von Schleifmaschinen

Bandschleifer:

Diese Schleifmaschine ist der Spezialist für große Flächen. Der Bandschleifer arbeitet mit einem ringförmig verklebten Schleifpapier. Die Breite und Körnung dieses Schleifpapiers richtet sich danach, welches Material geschliffen werden soll. Die Laufgeschwindigkeit des Schleifbandes und damit die Menge des abgetragenen Materials lässt sich durch die Drehzahlregelung einstellen. Der Bandschleifer eignet sich für die Bearbeitung von Holz, Metall und Kunststoff. Da die Schleifspäne durch die Bandbewegung weggeschleudert werden, muss diese Maschine mit einer Auffangvorrichtung versehen sein. Bandschleifer werden sowohl als Handgeräte als auch in einer stationären Version verkauft. Mithilfe des entsprechenden Zubehörs kann auch ein Handbandschleifer stationär betrieben werden.
Tipp: Bei der Bearbeitung von Kunststoff mit einer geringen Drehzahl arbeiten. Dann erwärmt sich das Material nicht so schnell.

Schwingschleifer:

Für schnelle, eher grobe Schliffe ist dieses Gerät genau richtig. Das Schleifpapier wird auf die rechteckige Schwungplatte gespannt. Diese führt kleine, kreisende Bewegungen durch. Durch die rechteckige Form der Schwungplatte können mit diesem Schleifgerät auch Ecken und Kanten gut bearbeitet werden.
Der Schwingschleifer wird hauptsächlich bei der Holzbearbeitung und zur Entfernung von Lacken und Farben verwendet. Mit diesem Gerät können schnell große Werkstücke bearbeitet werden. Tipp: Achten Sie beim Schleifen darauf, dass die Maschine ständig weiterbewegt wird. Sonst zeigen sich auf dem Werkstück Schleifspuren. Dies passiert auch schnell bei Verwendung von Schleifpapier mit einer groben Körnung.

Exzenterschleifer

Mit dem Exzenterschleifer werden die eher feinen Schleifarbeiten ausgeführt. Der Exzenterschleifer ist eine Weiterentwicklung des Schwingschleifers. Er hat eine runde Schwungplatte, die zusätzlich zur Schwingbewegung um sich selbst rotiert. Deshalb wird er auch Rotationsschleifer genannt. Durch diese Rotationsbewegung ergeben sich weniger Schleifspuren auf dem Werkstück, da die Schleifplatte ständig in Bewegung ist. Durch die zusätzliche Rotationsbewegung erhöht sich der Materialabtrag. Ungeübte Nutzer schleifen damit schnell Kuhlen in die Oberfläche. Durch die Form der Schwungplatte können mit diesem Gerät keine Ecken und Kanten sauber bearbeitet werden. Für Naturholz ist dieser Schleifer nicht geeignet. Tipp: Für die Ecken und Kanten einen Deltaschleifer verwenden.

Deltaschleifer

Der Deltaschleifer wird auch Dreieckschleifer genannt. Dieser Name ergibt sich aus der Form der Schwungplatte. Sie läuft vorne dreieckförmig zu. Davon abgesehen ist er ein kleiner Schwingschleifer. Durch seine Form eignet er sich besonders zur Bearbeitung von Ecken, kleinen Aussparungen und Kanten. Für große Flächen ist er nicht geeignet. Tipp: Wer nicht ständig viel schleifen will, sollte sich statt eines Delta- und eines Schwingschleifers einen Multischleifer anschaffen. Er ist eine Kombination aus diesen beiden Geräten.

Trennschleifer

Mit diesem Multitalent kann man nicht nur schleifen, sondern auch trennen. Er wird auch Winkelschleifer oder Flex genannt. Der Trennschleifer ist der Spezialist für die Metallbearbeitung. Mit ihm kann man Metall schleifen, entgraten oder trennen. Er wird als kompakter Einhandschleifer oder als der größere Zweihandschleifer angeboten.

Tellerschleifmaschine

Die Tellerschleifmaschine wird zwar auch als Handgerät angeboten, meist aber als Standgerät genutzt. Sie ist mit einem runden Schleifteller ausgestattet. Die Tellerschleifmaschine dient dazu Holz, Metall und Kunststoff zu schleifen, abzurunden oder zu entgraten. Außerdem können mit ihr Farbe und Lack von Holz oder Metall entfernt werden. Tipp: Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Gerät eine Drehzahlregelung und eine Absaugeinrichtung hat.

Trockenbauschleifer

Sie werden auch als Wand- und Deckenschleifer bezeichnet. Eine Sonderausführung ist der Langhalsschleifer, der auf einem besonders langen Stiel sitzt. Mit diesem Gerät können Wände und Decken sowie Holz und Gipskarton geschliffen werden. Er dient meist zum Entfernen Lack, Farbe oder Tapetenresten. Tipp: Achten Sie darauf, dass das Gerät eine Staubabsaugvorrichtung hat, damit Sie beim Arbeiten nicht in einer Staubwolke stehen.

Parkettschleifer

Wie der Name schon ausdrückt, ist dieses Gerät ein Spezialist für die Bearbeitung von Parkett. Da diese Geräte sehr teuer sind, lohnt sich die Anschaffung nur, wenn man regelmäßig Parkett, Landhausdielen oder Fertigparkett bearbeiten will.

Akku-Geräte

Fast alle Schleifgeräte werden auch als Akku-Version angeboten. Diese Akku-Schleifer haben den großen Vorteil, dass man mit ihnen auch im Freien und unabhängig von der Stromversorgung arbeiten kann. Nachteilig ist, dass diese Geräte meist nicht so leistungsstark sind, wie die elektrischen Schleifer. Natürlich ist die Akku-Laufzeit begrenzt. Daher ist es bei größeren Arbeiten immer sinnvoll, einen Ersatz-Akku mitzunehmen.

Zubehör für Schleifmaschinen

Schleifpapier und Schleifscheiben sind das wichtigste Zubehör für diese Geräte. Wie grob oder fein Schleifpapier ist, hängt von der Körnung ab. Dabei gilt: Je kleiner die Zahl ist, desto gröber ist das Schleifpapier:

  • Grobes Schleifpapier hat eine Körnung von bis zu 30. Es wird beispielsweise benutzt, um eine Oberfläche mit tiefen Unebenheiten zu bearbeiten und eine gerade FLäche zu erhalten.
  • Schleifpapier mit einer mittleren Körnung liegt zwischen 36 und 80. Es wird z. B. zum Schleifen von Fensterrahmen oder Türen, zum Abschleifen von unbehandeltem Holz oder zum Glätten von Kanten verwendet.
  • Die feine Körnung liegt zwischen 100 und 180. Mit diesem Schleifpapier können lackierte Holzflächen aufgeraut oder gröbere Arbeiten an Autokarosserien durchgeführt werden.
  • Sehr feines Schleifpapier beginnt bei 220. Es eignet sich für Karosseriearbeiten oder die Bearbeitung lackierter Flächen. Der Materialabtrag ist dabei sehr gering.

Sicherheitshinweise zum Umgang mit Schleifmaschinen

  • Bei der Benutzung von Schleifmaschinen sollten immer Handschuhe und eine Schutzbrille getragen werden. Die Handschuhe schützen die Hände, falls man mal vom Werkstück abrutscht. Die Schutzbrille verhindert, dass Staub und abgeschliffenes Material in die Augen gelangen.
  • Hat die Schleifmaschine keine Staubabsaugeinrichtung, muss für ausreichend Frischluftzufuhr gesorgt werden. Durch die Benutzung dieser Geräte entsteht sehr schnell viel Staub.
  • Vor dem Start der Schleifmaschine muss das Schleifpapier bzw. die Schleifscheibe kontrolliert werden. Sind Schleifpapier bzw. Schleifscheibe abgenutzt, müssen sie erneuert werden. Sonst besteht die Gefahr, dass sie reißen. Außerdem wird das Schleifergebnis mit zunehmender Abnutzung immer schlechter.

Tipps zur professionellen Nutzung der Schleifmaschinen

  • Bei dem Schleifen von Werkstücken sollten Sie immer vom Groben zum Feinen arbeiten. Das bedeutet: Erst mit einem Schleifpapier bzw. einer Schleifscheibe mit grober Körnung die großen Unebenheiten oder Farbreste, etc. entfernen. Anschließend mit einer feineren Körnung nacharbeiten.
  • Achten Sie darauf, Schleifpapier bzw. Schleifscheiben zu verwenden, die zum Material passen, das Sie bearbeiten wollen.
  • Durch die Verwendung dieser Geräte entsteht immer viel Schleifstaub. Dieser sollte während des Arbeitens regelmäßig abgefegt oder abgesaugt werden. Sonst sehen Sie schnell nicht mehr, was Sie machen.
  • Bei dem Schleifen von Kunststoff muss darauf geachtet werden, dass sich das Werkstück nicht zu sehr erwärmt.
  • Arbeiten Sie beim Schleifen von Holz immer in Richtung der Maserung. Wollen Sie das Holz anschließend beizen, sollte der letzte Schliff nicht zu fein sein. Je feiner der Schliff ist, desto weniger Beize nimmt das Holz auf.

Verschiedene Arten von Poliermaschinen

Der entscheidende Unterschied zwischen Schleifmaschinen und Poliermaschinen, ist in der Art der Behandlung. Das Polieren wird zum Veredlen der Oberfläche gemacht. Sehr wichtig ist, dass dies besonders schonend vonstatten geht!

Exzenter-Poliermaschine

Die Exzenter-Poliermaschine eignet sich für die schonende Politur. Durch ihre einfache Handhabung ist sie auch für weniger Geübte eine gute Wahl. Tipp: Lassen Sie sich beim Polieren Zeit und fahren Sie das Werkstück in Bahnen langsam ab. So erreichen Sie die beste Politur.

Exzenter-Schleifer als Poliermaschine

Wer schon einen Exzenter-Schleifer besitzt, kann diesen durch eine entsprechende Politurscheibe zur Poliermaschine umrüsten.

Rotationspoliermaschine

Die Rotationspoliermaschine ist die beste Wahl, um große Flächen zu polieren. Allerdings setzt die Benutzung einige Übung voraus. Bleibt die Maschine zu lange auf einer Stelle, wird zu viel Material abgetragen und es entstehen unschöne Arbeitsspuren.

Akku-Poliermaschine

Alle oben genannten Poliermaschinen werden auch als Akku-Modelle angeboten. Diese sind beispielsweise bei der Autopolitur im Freien sehr nützlich, da man nicht auf Verlängerungskabel zum Erreichen der nächsten Steckdose angewiesen ist.

Zubehör für Poliermaschinen

Die wichtigsten Zubehörteile für Poliermaschinen sind Polierteller und Polierschwämme. Die Polierschwämme werden in der Regel mithilfe von Klettverschlüssen auf den Poliertellern befestigt. Diese Schwämme werden in unterschiedlichen Härten angeboten. Die harten Schwämme dienen zur Beseitigung von größeren Kratzern. Die feinen Schwämme für die Endpolitur. Außerdem wird für die Politur eine Politurpaste oder -creme benötigt. Diese ist auf das zu bearbeitende Material abgestimmt.

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