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Rotationsschleifer/Polierer

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Alles wichtige zum Thema Polieren im Heimwerkerbereich


Inhaltsverzeichnis

Wozu benötigt ein Heimwerker eine Poliermaschine?

Die richtige Poliermaschine für den Heimwerker

Das Polieren ist ein glättendes Feinbearbeitungsverfahren, das sich auf verschiedenen Materialien anwenden lässt. Die Politur kann zwar manuell erfolgen, wird häufiger aber maschinell vorgenommen. Poliermaschinen gleichen in ihrem Aufbau Schleifmaschinen und arbeiten über eine rotierende Welle. Ein Linksgewinde und ein Rechtsgewinde sitzen auf dieser horizontal durchgängigen Welle und verhindern während der Wellenrotation, dass die Maschine auseinander fällt. Auf dem Rechtsgewinde werden über Muttern die Klemmbacken der Polierscheiben montiert. Die meisten Poliermaschinen enthalten sowohl Feuerscheiben aus Hartfilz als auch so genannte Schwabbelscheiben. Die Schwabbelscheiben sind eine Art vernähte Stoffscheiben und dienen der Feinpolitur. So können nach der Bearbeitung eines Werkstücks mit der Feuerscheibe zum Beispiel noch geringfügige Unebenheiten oder Bearbeitungsrisse zu sehen sein, die sich über die abschließende Feinpolitur mit den Schwabbelscheiben ebnen lassen, sodass eine absolut glatte und glänzende Oberfläche entsteht. Der Heimwerker verwendet statt regulären Poliermaschinen oft kleinere Poliergeräte mit Bändern oder flexiblen Schwingscheiben, die sich oft auch mit Aufsätzen für die Handbohrmaschine kombinieren lassen und mit konventionellem Hausgerätestrom laufen. Die Grundsatzentscheidung beim Kauf ist die zwischen Exzentergerät und Rotationsgerät. Gerade unerfahrene Heimwerker sind mit einem exzentrischen Poliergerät oft besser bedient, da diese Maschinen weniger aggressiv sind und anders als die rotierenden Geräte keine hohe Wärme entstehen lassen.

Die Top 3 Einsatzbereiche der Heimwerker-Politur

Polieren heißt nicht nur glätten und zum Glänzen bringen, sondern vor allem auch säubern und schützen. Ein Poliergerät nutz der Heimwerker im Rahmen dessen für verschiedene Einsatzbereiche. Zu den wichtigsten zählen die Möbelrestaurierung, die Autopolitur und die Bodenpolitur.

  • • Möbelrestaurierung: Letztlich ist das Aufbereiten eine der wichtigsten Aufgaben von Poliergeräten. Eine solche Aufbereitung kann zum Beispiel an alten Möbeln aus Holz erfolgen. Der Heimwerker kann mit der eigenen Poliermaschine so beispielsweise zweimal lackierte Holzflächen zum Strahlen bringen. Er schließt durch die Politur kleinste Poren auf der Fläche und gibt dem Holz damit neben dem optischen Glanz außerdem einen umso widerstandsfähigeren Schutz vor Verwitterung.
  • • Autopolitur zur Korrosionvorbeugung: Das mit häufigste Einsatzgebiet für Poliermaschinen ist die Autopflege. Mag der eine über die Autopolitur auch denken, dass sie rein optischen Zwecken dient und den Wagen lediglich zum Glänzen bringen soll, so hat er damit noch lange nicht Recht. In Wirklichkeit dient eine gewissenhafte Bearbeitung des Autos mit der Poliermaschine nämlich vor allem der Reinigung und der Glättung von kleineren Kratzern. Gerade Kratzer ebnen Rost den Weg. Daher ist die Politur des Autos vor allem als vorbeugende Maßnahme gegen funktionsbeeinträchtigende Korrosion zu verstehen. Je glätter die Oberfläche, desto weniger Angriffspunkte findet Rost auf dem Wagen. Das Polieren gehört deshalb unweigerlich zur regelmäßigen Autopflege. Wer eine eigene Poliermaschine besitzt und es selbst erledigt, spart sich mit dem Verzicht auf den Profis einiges an Geld.
  • • Fußbodenpolitur: Nicht nur Werkstücke werden poliert. Der Handwerker kann mit der Poliermaschine auch Fußböden bearbeiten. Das bezieht sich insbesondere auf Steinböden, die nach der Bearbeitung nicht nur glatt, sondern auch von Verunreinigungen frei sind und außerdem strahlend glänzen. Steinböden werden durch die Bearbeitung mit dem Poliergerät außerdem vor Verwitterung geschützt. Wie der Rost auf dem polierten Auto findet Korrosion nämlich auch auf geglättetem Stein weniger Ansatzpunkte. In der Gebäudereinigung sind Poliermaschinen daher unverzichtbar. In dieser Hinsicht finden allerdings vor allem Maschinen Verwendung, die ausschließlich mit Schwabbelscheiben und flüssigem Polierwachs arbeiten. Auch für die Parkettpflege spielen Poliergeräte eine Rolle. Das gilt insbesondere für neu verlegten und eben sanierten Parkett, der fugenversiegelt werden soll. Zur Fugenversiegelung wird das Pflegeöl auf die Holzfläche aufgebracht und mit der Poliermaschine eingearbeitet.

Wozu sich Poliergeräte noch verwenden lassen

Letztlich lassen sich mit dem eigenen Poliergerät sämtliche Kunststoff-, Stein-, Metall- und Holzflächen bearbeiten und aufbereiten. Der Heimwerker reinigt die Flächen damit, er pflegt sie bis in die Tiefe und schützt sie zugleich vor Korrosionserscheinungen. Übrigens: Speziell das elektrolytische Polieren kann Metallteile wie zum Beispiel solche aus Messing reinigen, entgraten und glänzen lassen. Dazu wird das Metall in ein chemisches Bad getaucht und unter Gleichstrom gesetzt. Zu diesem Prozess ist allerdings eine spezielle, elektrolytische Poliermaschine erforderlich, die auch als Elektrolysezelle bekannt ist und vor allem der Politur von Schweißnähten dient.

Was genau ist eine Poliermaschine?

Den Begriff Poliermaschine haben wohl die meisten Menschen schon einmal gehört. Im Grunde ist er selbsterklärend: Eine solche Maschine ist dazu da, um entsprechende Untergründe zu polieren. Doch was es damit eigentlich genau auf sich hat, weiß nicht jeder. Welche Aufgaben dieses Gerät erfüllt und worauf es sonst noch zu achten gilt, wird im folgenden Artikel näher erläutert.

Die Funktionsweise einer Poliermaschine - was man wissen wollte

Grundsätzlich arbeitet eine Poliermaschine auf eine ganz einfache Art und Weise: Sie nutzt Strom, um damit eine rotierende Bewegung zu erzeugen. Unterschiede zeigen sich in den jeweiligen Getrieben, welche die Drehbewegung ermöglichen. So existieren beispielsweise Geräte, die sich sehr langsam drehen. Diese sind in der Regel mit einem dualen Getriebe ausgestattet. Andere wiederum rotieren in hoher Geschwindigkeit. Die zweite Form der Rotationsbewegung ist die sogenannte exzentrische Bewegung. Diese wird mit der Hilfe eines speziellen Exzentergetriebes angetrieben. Prinzipiell ist die wichtigste Funktion einer Poliermaschine das maschinelle Polieren. Zum Einsatz kommen dabei Bestandteile wie die Polierhaube oder der Polierschwamm. Ein hochwertiger und leistungsstarker Polierer ahmt die natürlichen Polierbewegungen eines Menschenfast identisch nach.

Im Überblick unterscheidet man also zwischen zwei Varianten: Der Rotationspoliermaschine und der Exzenterpoliermaschine. Beide Arten werden im Folgenden genauer erklärt.

Wie funktioniert die Exzenterpoliermaschine?

Bei der Exzenterpoliermaschine dreht sich der Polierkörper um sich selbst und bewegt sich darüber hinaus auch noch zum äußeren Rand hin. Auf diese Weise kann die typische menschliche Handbewegung beim Polieren am besten simuliert werden. Das Ergebnis einer leistungsstarken Exzenterpoliermaschine ist im Idealfall sehr sauber und präzise - um sie zu bedienen, muss man kein Profi sein oder Vorkenntnisse besitzen. In Zusammenhang mit der Exzenterpoliermaschine fällt nicht selten auch der Begriff Dual Action Polierer. Ein solches Gerät führt dieselben Bewegungen aus, allerdings nur etwas kreisförmiger als es bei der Exzenterpoliermaschine der Fall ist. Die Drehzahl eines solchen Geräts variiert je nach Modell. In der Regel beträgt sie zwischen 300 und 600. Bei der Exzenterrotation dagegen sind es normalerweise zwischen 1.000 und 8.000. Zwar geben einige Hersteller von Polierern die Geschwindigkeit in Drehzahlen an, jedoch ist dies nicht unbedingt logisch - kaum ein Mensch kann sein Fahrzeug mit 5.000 Umdrehungen polieren.

So arbeitet eine Rotationspoliermaschine

Die Rotationspoliermaschine stellt die zweite Variante der gängigsten Poliermaschinen dar. Hier dreht sich der Polierkörper nur um ich selbst und nicht zusätzlich noch nach außen hin. Abhängig von der Leistung des Geräts kann der Polierer einen sehr hohen Drehzahlbereich erreichen. Soll eine ganz normale Politur ausgeführt werden, genügen in der Regel Geschwindigkeiten bis zu 2.000 Umdrehungen. Sind keine so hohen Leistungen erforderlich - wie es beispielsweise beim Polieren von Booten der Fall sein kann - dann ist ein Gerät mit einem dualen Getriebe in der Regel die bessere Lösung.

Beeinflusst werden kann die Schleifwirkung des Polierers sowohl durch die Intensität bzw. den Druck als auch durch die Höhe der Drehzahl. Grundsätzlich ist es allerdings so, dass ein mittelhoher Drehzahlbereich erforderlich ist, um ein zufriedenstellendes, sauberes Polierergebnis zu erhalten. Erhöht man den Druck, kann es sein, dass das Gerät zu unkontrolliert arbeitet und der Schliff ungleichmäßig wird.

Welche Maschine ist die richtige für mich?

Welcher Polierer die bessere Wahl ist, bestimmt sich nach dem jeweiligen Einsatzbereich. Soll der Polierer zum Beispiel in einer Lackierwerkstatt eingesetzt werden, dann sind beide Varianten nützlich - hier lohnt sich auch der Kauf beider Modelle. Für dem Hobbygebrauch, wie zum Beispiel zum Abschleifen des Autolacks oder einer anderen Oberfläche kommt es auf den individuellen Geschmack an. Die Exzewnterpoliermaschine gilt jedoch grundsätzlich als das gängigere Gerät.

Allgemein lässt sich sagen: Der Kauf einer Poliermaschine rentiert sich fast immer, denn mit einem solchen Gerät werden deutlich bessere Ergebnisse erzielt als von Hand. Auch beide Geräte können im Kombination verwendet werden: So eignet sich die Rotationsvariante eher zum Schleifen, die Exzentermaschine anschließend zum Nachpolieren. Mit einem hochwertigen Modell ist zudem ein präzises Polieren ohne Hologrammbildung möglich. Keine Frage, ein Polierer bietet eine Menge Vorteile - allein schon deshalb rentiert sich der Kauf eines leistungsstarken Geräts. Ein kleiner, aber wichtiger Hinweis ist hier, dass sehr verwitterte Lackoberflächen oder tiefe Schrammen im Lack sich nicht mit einer Exzenterpoliermaschine bearbeiten lassen. Hier sollte man sich lieber für eine Rotationsmaschine entscheiden, da die Schleifwirkung bei ihr in der Regel intensiver ausfällt. Wenn Sie sich für den Kauf einer Poliermaschine entscheiden, sollten Sie keine Kompromisse eingehen und sich direkt für ein hochwertiges Modell entscheiden. Selbst wenn Sie nur ab und zu etwas polieren möchten, ist der Kauf eines qualitativen Polierers eine Investition, die sich langfristig bezahlt macht. Bei entsprechender Pflege kann ein solches Werkzeug im besten Fall mehrere Jahrzehnte zuverlässig und sauber schleifen.

Wie lange hält eine Poliermaschine?

Passionierte Autobesitzerinnen und Autobesitzer legen großen Wert darauf, dass ihr Fahrzeug jederzeit gepflegt aussieht. Bei der Außenansicht ist selbstverständlich die Karosserie die größte sichtbare Fläche. Aber ausgerechnet sie ist den schädlichsten Einflüssen ausgesetzt. Im Winter sind es Streusplitt und Lauge, die dem Lack zu schaffen machen und im Sommer setzen Vogelkot und die UV-Strahlung der Sonne dem Glanz mächtig zu. Umso wichtiger ist eine regelmäßige Lackpflege. Alle, die schon einmal die schweißtreibende Arbeit per Hand mit Autowachs und Polierschwamm erlebt haben, wünschen sich eine Poliermaschine. Sie entlastet die Schulter- und Handgelenke und erzielt fast immer ein besseres Ergebnis. Lohnt sie sich jedoch für Gelegenheitspoliererinnen und -polierer? Oder ist sie eher für den gewerblichen Profi vorgesehen? Die Lebensdauer einer solchen Maschine ist ein wichtiges Kriterium, denn sie kann eine durchaus erhebliche Investition sein. Alle Hersteller, selbst diejenigen, die sich durch ausgezeichnete Markenqualität und große Erfahrung bereits einen guten Ruf erarbeitet haben, umgehen die Antwort nach der Lebensdauer einer Poliermaschine. Erfahrungsberichte hingegen sind immer emotional befrachtet und deshalb nicht als unabhängig anzusehen. Nach welchen Kriterien sollten sich also Kaufinteressenten richten, wenn sie auf der Suche nach ihre optimalen Poliermaschine sind?

Rotations- oder Exzenterpoliermaschine – welche hält länger?

Bereits die Frage nach dem besseren Polierergebnis führt zu unterschiedlichen Ergebnissen. Rotationspoliermaschinen sind mit einem runden Polierteller ausgestattet, der sich auf einer Getriebewelle befindet. Die Drehzahl wird meist elektronisch geregelt. Um die Drehzahl während des Poliervorganges möglichst konstant zu halten, ist eine hohe Motorleistung erforderlich. Bei Exzenterpoliermaschinen vollzieht der Polierteller einen permanenten horizontalen Hub. Dieser ist zwar nur geringfügig, versetzt das Polierpad jedoch in eine ständige Pendelbewegung, welche die Polierwirkung erzielt. Professionelle Fahrzeugpolierer entscheiden sich vorrangig für eine Rotationspoliermaschine. Sie erzielt bei ausreichender Übung ein besseres Polierergebnis. Zu langes Verweilen auf einem Punkt der Karosserie kann jedoch zu Beschädigungen bis hin zum Verbrennen des Lackes führen. Deshalb nutzen vor allem Wenigpolierer, die nur von geringem handwerklichen Gefühl gesegnet sind, besser eine Exzenterschleifmaschine. Sie müssen jedoch mehr Zeit und Kraft aufwenden und, auch abhängig von der Qualität des Poliermittels, verbleiben manchmal Schlieren auf dem Lack. Welche Maschine hält länger? Aus der Art der Technologie lassen sich zumindest eingeschränkt einige Rückschlüsse ziehen. Der Polierteller einer Rotationspoliermaschine erzielt seine Drehbewegung gleichmäßig in einer Richtung. Das Getriebe sowie der Polierteller werden deshalb nur gering belastet. Der Polierteller einer Exzenterpoliermaschine vollzieht jedoch mehrere eintausend Richtungsänderungen pro Minute. An die Konstruktion der Kraftübertragung werden deshalb wesentlich höhere Anforderungen gestellt. Bei Exzenterpoliermaschinen entscheidet deshalb die Robustheit der Getriebeteile wesentlich mehr über die Lebensdauer als bei Rotationspoliermaschinen.

Die Lebensdauer hängt stark von einem Hochleistungsmotor ab

Zum Polieren gehört sehr viel Fingerspitzengefühl. Zu wenig Druck führt häufig zu einem schlechten Polierergebnis und zu Schlieren, die aufwendig nachpoliert werden müssen. Zu viel Druck hingegen kann das Poliermittel zu stark abreiben und sogar den Lack beschädigen. Selbstverständlich spielt die ergonomische Form der Maschine eine wesentliche Rolle. Nur eine handliche Führung vermittelt das Gefühl, wann die Maschine mit dem notwendigen Andruck geführt wird. Sie lässt aber auch erkennen, wann der Motor seine Leistungsgrenze überschritten hat. Bei Maschinen mit nur geringer Motorleistung von circa 700 Watt verringert sich bei einem moderaten Andruck schnell die Drehzahl des Poliertellers. Aus elektrophysikalischer Sicht gesehen versuchen die Motorwicklungen, diesen Drehzahlverlust auszugleichen. Dies hat zur Folge, dass der Motor überlastet wird und überhitzt. Die notwendige Kraftentwicklung des Motors ist jedoch auch von der Größe des Poliertellers sowie der Art des Polierpads abhängig. Poliermaschinen mit einem Polierteller von mehr als 150 Millimetern Durchmesser sollten deshalb eine Motorleistung von mindestens 1200 Watt haben. Demzufolge können Poliermaschinen nur eine lange Lebensdauer haben, wenn ihr Motor in der Lage ist, die erforderliche Leistung zu erzeugen und die Drehzahl konstant zu halten.

Bewusster Umgang hilft, die Lebenserwartung der Poliermaschine zu verlängern

Es gibt nur sehr wenige Poliermaschinen, die sich im Dauerbetrieb nicht stark aufheizen. Umso wichtiger ist, dass eine gute Maschine mit einer ausreichenden Anzahl von Lüftungsschlitzen am Motor ausgestattet ist. Diese müssen aber auch möglichst staubgeschützt sein. Hersteller, die diese Technologie beherrschen, verweisen bereits in der Gerätebeschreibung auf diesen Vorzug. Bei professionellen Anwendern laufen Poliermaschinen beinahe täglich im mehrstündigen Dauerbetrieb. Ihnen bleibt kaum Zeit, den Motor und das Getriebe abkühlen zu lassen. Umso wichtiger sind hier die genannten Kühleigenschaften sowie ein Hochleistungsmotor, der selbst bei hohen Betriebstemperaturen durchhält. Gelegenheitspoliererinnen und -polierer hingegen nutzen eine Poliermaschine durchschnittlich nur zweimal im Jahr und eventuell für zwei bis drei Fahrzeuge der Familie. Sie entscheiden sich deshalb häufig für eine preisgünstigere Maschine. Bei diesen sind die Kühleigenschaften jedoch weniger stark ausgeprägt als bei Poliermaschinen für Profis. Hier entscheidet das Fingerspitzengefühl, wann der Maschine nach vielleicht halbstündiger Arbeit einmal eine Pause gegönnt werden sollte. Sonst kann der Motoranker in kurzer Zeit Schaden nehmen und das Getriebe überhitzt so stark, dass seine Schmiereigenschaften verloren gehen.

Fazit: Die Wahl zwischen Rotations- und Exzenterpolierer, Entscheidung für eine Maschine mit Hochleistungsmotor, deren Kühleigenschaften sowie bewusster Umgang mit erforderlichen Pausen sind entscheidend. Sie können den Ausschlag geben, dass eine Poliermaschine viele Jahre lang zuverlässig genutzt werden kann.

Welche Unterschiede gibt es zwischen verschiedenen Poliermaschine?

Wie der Name bereits verrät, kommt eine Poliermaschine vor allem für Polierarbeiten zum Einsatz. Sie arbeitet beispielsweise an Gestein oder Metall sehr zuverlässig und kann so unter anderem für das Glätten von Fußböden oder Karosserieteilen genutzt werden. Dennoch sollte man sich vor dem Kauf einer Poliermaschine über die einzelnen Bauarten und Eigenschaften genau informieren - denn nur so findet man das passende Gerät.

Die verschiedenen Arten der Poliermaschinen

Prinzipiell wird zwischen zwei Arten der Poliermaschine unterschieden: Dem Winkelpolierer bzw. Rotationspolierer, welcher optisch dem Winkelschleifer sehr ähnlich ist sowie dem Exzenterpolierer. Beide Varianten besitzen ein stabiles Gehäuse, in dem sich ein leistungsstarker Motor sowie ein Polierteller mit entsprechenden Polieraufsätzen befinden.

Beim Rotationspolierer bewegt sich der Polierteller kreisend um die Achse. Beim Ezxzenterpolierer verlaufen die Bewegungen dagegen elliptisch und sehr ähnlich zum manuellen Polieren. Erzeugt wird die Rotation entweder durch den Zwangsantrieb oder die Zentrifugalkraft. Bevor man mit einer Poliermaschine einen Untergrund bearbeiten kann, sollte dieser zunächst abgeschliffen werden. Das ist beispielsweise bei Metall notwendig. So lassen sich Unebenheiten entfernen und anschließend durch die Poliermaschine noch perfektionieren. Selbst feinste Unebenheiten können damit ohne großen Aufwand beseitigt werden.

Angetrieben wird die Poliermaschine mit einem elektrischen Motor. Auf beiden Seiten ist sie mit Gewinden ausgestattet, welche die Polierscheiben festhalten. Diese wiederum sind mit Muttern befestigt. Die Gewinde verhindern dabei auch, dass die Scheiben durch die Drehbewegungen abfallen oder die Muttern sich lösen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Poliermaschine ist die Feuerscheibe aus Filz. Auf ihr wird spezielles Schmiergel aufgetragen. Eine weitere Scheibe, die Schwabbelscheibe, ist letztendlich dazu da, Oberflächen aus Metall zu ebnen. Das Polieren hat übrigens nicht nur einen optischen Vorteil, sondern kommt auch der Langlebigkeit des Untergrunds zugute. Bei Fahrzeugen ist die Politur beispielsweise besonders sinnvoll, um Korrosion am Lack zu verhindern.

Die Vorteile und Nachteile einer Poliermaschine

Gerade wenn man zum ersten Mal mit einer Poliermaschine arbeitet, ist die Exzenterpoliermaschine die richtige Wahl. Sie ist selbst bei ungeübten Hobby-Heimwerkern ein recht sicheres Werkzeug, das auch ohne Profi-Kenntnisse ein gutes Ergebnis ermöglicht. Das Gerät arbeitet deutlich weniger intensiv als eine Rotationsmaschine, weswegen unter anderem auch das Risiko für Schäden auf Karosserielack, wie beispielsweise Hologrammbildung, viel geringer ist. Rotationspoliermaschinen richten sich somit vorwiegend an Profis, die schnell und effizient einen hohen Arbeitsaufwand bewältigen möchten. Dieses gerät arbeitet schnell und mit mehr Kraft als ein Exzenterpolierer. Zum Einsatz kommen diese Geräte beispielsweise bei Karosserien, an denen Lackschichten komplett abgetragen werden müssen. Dennoch gehört auch etwas Übung und Fingerspitzengefühl dazu, damit das Ergebnis perfekt wird.

So wichtig ist die Qualität einer Poliermaschine

Hat man sich für eine Bauart entschieden, gilt es, das passende Modell zu finden. Heutzutage ist die Auswahl an Poliermaschinen auf dem Markt groß: Die meisten Hersteller haben unterschiedliche Geräte im Sortiment, die sich im Hinblick auf ihre Qualität deutlich voneinander unterscheiden. Geachtet werden sollte beim Kauf somit unter anderem auf die Materialien des Gehäuses, auf die Verarbeitung sowie auf die Leistung. Immer wieder gibt es günstige Modelle im Discounter, bei denen man sofort zugreifen möchte - jedoch sind diese Angebote meist keine gute Wahl, da sie oft nicht das halten, was sie versprechen und schon nach kurzer Zeit nicht mehr zuverlässig arbeiten. Grundsätzlich ist es daher immer besser, lieber etwas mehr für ein hochwertiges Gerät auszugeben, das seinen Zweck auch wirklich langfristig erfüllt. Übrigens: Auch das Gewicht einer Poliermaschine sollte nicht ignoriert werden. Gerade wenn man länger mit einem solchen Gerät arbeitet, kann es schnell zu Ermüdungserscheinungen kommen, wenn es zu schwer ist. Es ist daher unbedingt ratsam, neben der Leistung und der Qualität auch auf ein möglichst geringes Eigengewicht zu achten. So wird das Ergebnis in der Regel viel präziser.

Was im Hinblick auf die Leistung berücksichtigt werden muss

Zu einem der wichtigsten Merkmale beim Kauf gehört die Leistung einer Poliermaschine. Vor allem sollte das Gerät eine hohe Motorleistung aufweisen. Arbeitet die Poliermaschine mit einem zu schwachen Motor, fällt das Resultat oft nicht aus wie gewünscht. Billige Geräte aus dem Baumarkt oder dem Discounter haben dieses Problem recht häufig. Eine Rotationsmaschine sollte nicht weniger als 1.200 Watt aufweisen, bei einer Exzentermaschine darf es etwas weniger sein. Zusammengefasst bleibt also zu sagen: Der Kauf einer guten Poliermaschine lohnt sich sowohl für Hobby-Heimwerker als auch für Profis, welche das Gerät für ihren Beruf benötigen. Während Profis allerdings täglich damit arbeiten und daher durchaus auf ein High-End-Modell zurückgreifen können, reicht eine Poliermaschine im mittleren Preissegment für den Heimwerker meist völlig aus. Nicht zuletzt kommt es auch darauf an, was man mit seinem Gerät bearbeiten möchte - und wie häufig. Wer sich nicht sicher ist, welches Gerät das passende ist, sollte sich in einem entsprechenden Fachgeschäft oder einem Baumarkt nach verschiedenen Poliermaschinen erkundigen und ggf. auch umfassender beraten lassen. Kaufrezensionen und Kundenbewertungen aus dem Internet sind hierbei ebenfalls eine recht gute Hilfe, um sich zwischen mehreren Modellen entscheiden zu können.

Wie kann man an einer Poliermaschine die Aufsätze wechseln?

Genau wie auch Schleifmaschinen zählen Poliermaschinen zu den wichtigsten Werkzeugen überhaupt, wenn es um die Bearbeitung von Möbeln, Autos und vielem mehr geht. Oft müssen Dinge zunächst poliert werden, bevor man weiter an ihnen arbeiten kann. Das kann natürlich von Hand geschehen, dauert aber entsprechend lange und kostet auch einige an Muskelkraft. Besser ist es deshalb, eine professionelle Poliermaschine zu verwenden. An Fahrzeugen wie Autos oder Motorrädern kann sie beispielsweise den Lack polieren und für einen schönen Glanz sorgen. Wichtig ist bei einer solchen Maschine, dass sie sehr sanft arbeitet und die teilweise sehr empfindlichen Oberflächen nicht durch einen zu starken Abrieb beschädigt. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass man sich ein Gerät kauft, welches zu einem passt: So existieren sowohl Poliermaschinen für Anfänger als auch kompliziertere Modelle für erfahrene Handwerker. Dennoch liegen jeder guten Poliermaschine Gebrauchs- und Sicherheitsanweisungen bei, so dass der Umgang auch Laien recht schnell vertraut wird. Übrigens lassen sich auch Böden mit einer Poliermaschine bearbeiten - hierbei wird dann allerdings eine spezielle Bürstmaschine genutzt, die - wie der Name bereits verrät - mit einer Bürste ausgestattet ist. Beachten Sie die Beschaffenheit des Bodens und prüfen sie unbedingt vor dem Kauf, ob die entsprechenden Aufsätze sich dafür überhaupt eignen. Parkett sollte beispielsweise ausschließlich mit einer dafür geeigneten Bürste bearbeitet werden, denn sonst können im schlimmsten Fall unschöne Schrammen entstehen, die sich hinterher nicht mehr korrigieren lassen.

Aufsätze für die Poliermaschine - und was man darüber wissen sollte

Keine Poliermaschine funktioniert ohne einen passenden Aufsatz, denn dieser Bestandteil ist einer der wichtigsten an einem solchen Gerät. Oft gibt es für ein Gerät unzählige verschiedene Aufsätze, die sich für die unterschiedlichsten Zwecke eignen und so beispielsweise auf Holzböden, für Keramik oder auch für Lack eignen. Hochwertige Poliermaschinen bieten in der Regel gleich mehrere verschiedene Aufsätze im Lieferumfang, allerdings können diese auch nachgekauft werden. Hier macht es unter Umständen Sinn, schon vor dem Erwerb einer Poliermaschine die Preise der Aufsätze zu prüfen: Können lediglich die Originalteile vom Hersteller genutzt werden - und wenn ja, was kosten sie? Einige Modelle auf dem Markt bieten die Option, auch preiswertere Alternativen zu nutzen, sogenannte Universal-Aufsätze, die sich für verschiedene Geräte eignen. Allerdings müssen diese unbedingt die gängigen Sicherheitsstandards erfüllen bzw. entsprechend zertifiziert sein, damit durch ihre Nutzung keine Gefahr für den Anwender ausgeht. Darüber hinaus sind diverse Polituren erhältlich, teilweise werden diese ebenfalls direkt vom Hersteller mitgeliefert. Das ist optimal, denn so ist gewährleistet, dass sich die Politur für das Gerät eignet. Grundsätzlich hat man beim Kauf von Zubehör wie Aufsätzen meist die Wahl, ob man diese einzeln erwerben möchte oder sich direkt für ein Set entscheidet. Wer beispielsweise häufig mit Keramik arbeitet, kann sich dafür ein entsprechendes Set kaufen, das sich nur für dieses Material eignet, aber für unterschiedliche Zwecke einsetzbar ist. Während für einige Oberflächen Lammfell die bessere Wahl ist, erzielt man bei anderen wiederum mit Schwämmen ein besseres Ergebnis. Bedenken Sie allerdings: Selbst wenn die Aufsätze sehr hochwertig sind, macht dies eine qualitativ nur mittelmäßige Politurmaschine nicht wett. Beide Komponenten müssen in ihrer Arbeitsqualität und Effizient aufeinander abgestimmt sein, sonst leider das Polierergebnis meist darunter. Wählen Sie beim Kauf also ein Poliergerät aus, das durch eine bestmögliche Funktionalität überzeugt und nicht nachdem, wie viel Zubehör mitgeliefert wird.

So wechselt man den Aufsatz

Das Auswechseln eines Aufsatzes funktioniert in der Regel sehr einfach und erfordert kein zusätzliches Werkzeug. Dieser Umstand ist auch Absicht, denn als Handwerker, der länger an einem Werkstück arbeitet, muss man den Aufsatz meist mehrmals innerhalb weniger Stunden wechseln. Wichtig ist zunächst, dass man der eigenen Sicherheit zuliebe das Gerät dafür vom Netz nimmt. In der Regel sind die Aufsätze mit einem speziellen Klettverschluss befestigt und müssen daher nur von der Platte abgelöst werden. Anschließend kann diese bei Bedarf kurz gereinigt werden, dann wird der neue Aufsatz aufgelegt und angedrückt. Nun kann die Arbeit weitergehen. Achten Sie stets darauf, dass alle Teile des Geräts sachgemäß funktionieren und keine Defekte aufweisen. Daher lässt man die Maschine am besten erst für eine Minute laufen, um zu prüfen, ob sie gleichmäßig arbeitet. Nicht zuletzt hat dies auch sicherheitsrelevante Gründe, denn lose Bestandteile eines elektrischen Geräts können schnell ein Verletzungsrisiko darstellen, das man nicht eingehen sollte.

Diese Aspekte zählen beim Kauf

Möchte man einen Polierer kaufen, muss man sich zunächst entscheiden, ob man sich ein akkubetriebenes oder ein ans Stromnetz gekoppeltes Gerät wünscht. Der große Vorteil eines Akku-Polierers ist natürlich, dass er dem Anwender eine Menge Flexibilität und Bewegungsfreiheit bietet, denn für manche Handwerker sind lange Kabel eher störend. Allerdings müssen Akkus natürlich auch regelmäßig aufgeladen werden. Im Gegenzug bieten die kabelgebundenen Modelle meist eine höhere Leistung. Was sich für den individuellen Bedarf am besten eignet, muss man selbst herausfinden. Berücksichtigen Sie außerdem das Gewicht: Mit einem möglichst leichten, aber dennoch kraftvoll arbeitenden Polierer gestaltet sich das Handwerk am angenehmsten. Ein Polierer, der mehrere Kilo wiegt und mit dem man einige Stunden lang arbeiten muss, sorgt früher oder später garantiert für Muskelkater.

Wie viele verschiedene Aufsätze benötige ich für eine Poliermaschine?

Poliermaschinen kommen nicht nur in vielen KFZ-Werkstätten, sondern auch immer häufiger bei Heimwerkern zum Einsatz. Das liegt daran, dass sie sich für zahlreiche Zwecke nutzen lassen. Wichtig ist, beim Kauf eines Polierers darauf zu achten, dass man individuelle Einstellungen am Gerät vornehmen kann und das sichere Arbeiten damit gewährleistet ist. Nur so arbeitet man risikofrei und erhält darüber hinaus genau das Ergebnis, das man sich erhofft. Doch hierfür ist unter Umständen auch weiteres Zubehör erforderlich: Für Poliermaschinen gibt es viele verschiedene Aufsätze im Handel, die teilweise direkt vom jeweiligen Hersteller mitgeliefert oder auch nachgekauft werden müssen.

Wo lassen sich Poliermaschinen überall einsetzen?

Mit Abstand am häufigsten kommen Poliermaschinen an Fahrzeugen zum Einsatz: Wenn man Motorräder, Autos oder auch Boote neu lackieren oder auch das Beste aus dem derzeitigen Lack herausholen möchte, ist ein Polierer das richtige Gerät. Die meisten Menschen greifen für diesen Zweck zu einer speziellen Auto-Poliermaschine, da diese sich am besten für den empfindlichen Autolack eignet. Er erzeugt nur einen sehr minimalen Abrieb und ermöglicht so, dass die Oberfläche schön glänzt. Wichtig: Berücksichtigen Sie, wie viel Erfahrung Sie mit einem Polierer bereits haben, denn es existieren sowohl leicht zu bedienende Polierer für Anfänger als auch kompliziertere Modelle mit verschiedenen Funktionen für Profis. Auch ist es hilfreich, die Gebrauchsanleitung vor der ersten Benutzung zu lesen - im schlimmsten Fall können nämlich bei einer falschen Handhabung irreparable Schäden am Werkstück entstehen.

Wie viele Aufsätze benötigt man für seinen Polierer - und welche gibt es?

Wer sich eine Poliermaschine gekauft hat oder kaufen möchte, überlegt unter Umständen, welche Aufsätze dafür wirklich notwendig sind und welche man nicht benötigt. Fest steht, dass eine gute Poliermaschine sich stets durch qualitative Zubehörteile auszeichnet. Das zeigt sich häufig schon an der Verpackung: Ein Koffer aus gepolstertem Kunststoff schützt das Gerät deutlich besser als eine billige Plastikverpackung. Wenn möglich, sollte man schon beim Kauf darauf achten, dass möglichst viel Zubehör vom Hersteller mitgeliefert wird. So stellt man nicht nur sicher, dass die Aufsätze sich auch für das jeweilige Modell eignen, sondern spart eventuell sogar noch eine Menge Geld. Die verschiedenen Aufsätze können dabei ganz unterschiedliche Funktionen erfüllen: Einige richten sich an das Polieren von Lack, andere wiederum wirken am besten, wenn Parkett damit poliert wird. In diesem Zusammenhang gibt es zudem besondere Bürstmaschinen, welche sich explizit für Böden eignen und diesem eine perfekte Optik verleihen. Erkundigen Sie sich also unbedingt im Handel, bevor Sie einfach so irgendwelche Aufsätze kaufen: Oft gibt es Varianten, die speziell für bestimmte Materialien geeignet sind und natürlich dann auch nur für diese verwendet werden dürfen, damit keine Schäden entstehen.

Wie viele Aufsätze man als Heimwerker oder Handwerker benötigt, kann jedoch nicht allgemein beantwortet werden, denn dies hängt vor allem davon ab, wie breitgefächert das Anwendungsspektrum ist. Weiß man schon vor dem Kauf, dass man mit dem Gerät ausschließlich Holz polieren möchte, sollte man sich also direkt für Aufsätze speziell für die Holzbearbeitung entscheiden. Beim Einkauf werden Sie in der Regel die Wahl haben, entweder einzelne Zubehörteile oder gleich ganze Sets zu kaufen. Auch hier spielt es eine gewisse Rolle, mit welchen Materialien man arbeitet: Möchte man Keramik polieren, dann ist es sinnvoll, ein Set mit mehreren Aufsätzen zu kaufen, die auch zur Reinigung verwendet werden können. So manch ein Heimwerker hat sich in der Vergangenheit vielleicht einmal den vermeintlich cleveren Trick überlegt, sich eine günstige Poliermaschine zu kaufen, aber dafür in sehr hochwertige Aufsätze zu investieren. Diese jedoch gleichen eine schlechte Qualität des Polierers keinesfalls aus! Aus diesem Grund sollte man schon bei der Maschine selbst auf eine solide Verarbeitung achten und nur des Preises wegen keine Kompromisse eingehen.

Sicherheit bei der Arbeit mit dem Polierer

So unkompliziert die Bedienung einer Poliermaschine auch wirken mag, es gehört schon ein gewisses Fingerspitzengefühl bei der Arbeit dazu - auch des durchaus vorhandenen Verletzungsrisikos wegen. Dass man sorgfältig und den Herstellerangaben entsprechen arbeiten sollte, versteht sich hier von selbst, allerdings können auch qualitative Eigenschaften des Polieres selbst zu einer erhöhten Arbeitssicherheit beitragen. Ein gutes Beispiel ist hier unter anderem der sogenannte Überlastschutz, bei dem sich ein Bimetall bei einer zu hohen Einwirkung von Hitze in seiner Form verändert. Steigt die Hitze im Gerät zu sehr an, löst dieses Metall einen Mechanismus aus und die Arbeit wird sofort unterbrochen. Dadurch wird vermieden, dass das Gerät durch Überhitzung unbrauchbar wird. Auch von Vorteil ist, wenn die Poliermaschine mit einem Wiederanlaufschutz ausgestattet ist. Somit nimmt sie wirklich nur dann ihre Arbeit auf, wenn man sie wirklich aktivieren möchte. Wer sich nicht sicher ist, welche Poliermaschine das richtige Gerät für den eigenen Bedarf ist, kann sich auch ganz einfach in einem Baumarkt oder einem entsprechenden Fachhandel beraten lassen. Dort lässt sich auch direkt nach den passenden Aufsätzen fragen, wie man für seine Arbeit später benötigen wird. So gut vorbereitet kann bei der Arbeit nichts mehr schiefgehen!

Mit wie vielen Umdrehungen sollte eine gute Poliermaschine mindestens arbeiten?

Eine Poliermaschine ist ein sehr nützliches Werkzeug. Sie erleichtert die Pflege eines Fahrzeugs enorm. Das Angebot an solchen Geräten ist groß. Deshalb fällt es nicht immer ganz leicht, eine geeignete Poliermaschine zu wählen. Es gibt Unterschiede beim Durchmesser des Poliertellers. Die größten Unterschiede treten jedoch bei den Drehzahlen auf. Deshalb stellt sich die Frage, mit wie vielen Umdrehungen eine gute Poliermaschine arbeiten sollte, um ein ansprechendes Ergebnis zu erzielen.

Es kommt auf den Durchmesser des Poliertellers an
Mit welcher Drehzahl am effektivsten gearbeitet wird, hängt natürlich auch vom Durchmesser des Poliertellers ab. Gängige Poliermaschinen sind mit Poliertellern mit Durchmessern zwischen 150 und 250 Millimetern ausgestattet. Bei den kleineren Maschinen ist natürlich eine höhere Drehzahl erforderlich, um die gleiche Umfangsgeschwindigkeit zu erzielen wie bei größeren Maschinen. Wichtig ist jedoch nicht nur die Höchstdrehzahl, sondern auch die niedrigste Drehzahl, mit der gearbeitet werden kann. Bei einigen Geräten liegt der Drehzahlbereich zwischen 0 und 3000 Umdrehungen pro Minute. Es gibt aber auch Maschinen, die erst bei 1000 Umdrehungen pro Minute beginnen.
Mit geringer Drehzahl Politur auftragen
Mit einem solchen Gerät können verschiedene Arbeiten durchgeführt werden. Deshalb sind Poliermaschinen mit unterschiedlichen Drehzahlen am besten geeignet. Zum Auftragen der Politur sollte eine geringe Drehzahl eingestellt sein. Sie sollte bei maximal 600 Umdrehungen pro Minute liegen. Ist die Drehzahl zu hoch, verspritzt ein Großteil der Politur. Das ist insbesondere deshalb ärgerlich, weil hinterher die Autoscheiben vollgespritzt sind. Durch die anschließende Reinigung der Scheiben entsteht ein zusätzlicher Arbeitsaufwand, der den Vorteil einer solchen Maschine wieder zunichtemacht. Ist die Maschine nicht in der Lage, mit einer solch niedrigen Drehzahl zu arbeiten, sollte das Auftragen der Politur lieber manuell durchgeführt werden.
Polieren mit höherer Drehzahl
Nachdem das Poliermittel, sei es nun Politur oder Hartwachs aufgetragen wurde, steht das Polieren an. Dazu sollte die Poliermaschine auf eine Drehzahl von etwa 2000 Umdrehungen pro Minute eingestellt sein. Bei dieser Arbeit sollte das Gerät stets gleichmäßig in Bewegung gehalten werden. Sonst besteht die Gefahr, dass sich Bereiche des Autolacks erhitzen. Das führt zu unerwünschten Verfärbungen. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, zunächst an eher unscheinbaren Bereichen zu polieren. Dadurch kann sich der Benutzer einer solchen Maschine mit der Funktionsweise vertraut machen. Erst danach sind die Türen, Kotflügel und Hauben an der Reihe.
Perfektes Finish mit hoher Drehzahl
Unmittelbar nach dem eigentlichen Polieren sollte das komplette Fahrzeug nochmals mit einer hohen Drehzahl der Poliermaschine nachbearbeitet werden. Dabei ist eine Drehzahl von mehr als 3000 Umdrehungen pro Minute empfehlenswert. Durch diese Maßnahme erhält der Lack des Fahrzeugs einen hervorragenden Glanz. Auch bei dieser Arbeit ist der vorsichtige Umgang mit einem solchen Gerät zu empfehlen.
Besonderheiten bei Exzenterpoliermaschinen
Bei Exzenterpoliermaschinen kommt es nicht so sehr auf die Drehzahl des Poliertellers an. Bei diesen Geräten ist die Exzentrizität eine wichtige Größe. Diese liegt je nach Modell zwischen zwei und acht Millimetern. Je höher dieser Wert ist, desto besser ist das Arbeitsergebnis. Exzenterpoliermaschinen erzielen jedoch grundsätzlich bessere Ergebnisse als Rotationsmaschinen. Deshalb werden solche Geräte auch von den Profis verwendet. Für den privaten Anwender lohnt sich eine Anschaffung aufgrund des höheren Preises in der Regel nicht.

Was muss ich bei einer Poliermaschine in Sachen (Arbeits-)Sicherheit beachten?

Es gibt gewisse Werkstücke, die zunächst poliert werden müssen, bevor man sie weiterverarbeiten kann - dabei spielt es keine Rolle, ob diese aus Metall, Holz oder aus Kunststoff bestehen. In jedem Fall kommt dabei in der Regel eine leistungsstarke Poliermaschine zum Einsatz, welche diese Aufgabe schnell und effizient erledigt. Allerdings gestaltet sich die Suche nach dem richtigen Gerät mitunter schwierig, da die Auswahl heutzutage riesig ist und für viele verschiedene Zwecke geeignete Geräte bietet. Weiterhin ist es wichtig, über die Arbeitssicherheit Bescheid zu wissen, denn eine Poliermaschine birgt ein gewisses Verletzungsrisiko - darüber muss man sich im Klaren sein.

Wissenswertes über den Polierer

Grundsätzlich muss man zwischen zwei übergreifenden Varianten unterscheiden: Es gibt sowohl stationäre als auch mobile Polierer. Während die mobile Variante aufgrund ihrer kompakteren Bauart ideal zum Arbeiten unterwegs geeignet ist, verbleibt die stationäre Maschine an einem Ort. Hier kommt es in erster Linie darauf an, was man mit dem Polierer bearbeiten will: Kleinere Werkstücke werden in der Regel am stationären Polierer bearbeitet, während die mobile Maschine sich besser für größere Flächen eignet. Bei der tragbaren Poliermaschine gilt folgendes Funktionsprinzip: Hier wird die Polierscheibe mit einem Knopfdruck in Gang gesetzt - sie rotiert nun und kann direkt zum Polieren genutzt werden. Dafür erhältlich sind zusätzlich verschiedene Aufsätze, um das Ergebnis zu perfektionieren und um jedes Material korrekt bearbeiten zu können. Stationäre Polierer wirken optisch wie klassische Schleifmaschinen - allerdings besitzen sie stattdessen Polierscheiben. Die entsprechenden Werkstücke muss der Handwerker manuell an die Maschine halten, damit sie poliert werden können. Die meisten stationären Poliermaschinen sind übrigens mit mehreren Polierscheiben ausgestattet, was die Arbeit noch einmal deutlich erleichtert und präzisiert. Hier beginnt man zunächst mit der gröbsten Scheibe und arbeitet sich dann bis zur feinkörnigen Scheibe vor. Auf diese Weise werden Oberflächen Schritt für Schritt und mit Sorgfalt, aber dennoch sehr effizient poliert.

Tipps für die sichere Arbeit mit einer Poliermaschine

Bevor das Polieren losgehen kann, ist es wichtig, sich mit den Sicherheitsvorschriften des jeweiligen Geräts vertraut zu machen. Diese liegen für gewöhnlich in der Verpackung bei oder lassen sich auch nachträglich noch beim Hersteller erfragen. Grundsätzlich handelt es sich bei einem Polierer um ein elektrisches und sehr leistungsstarkes Werkzeug, das sich zwar recht einfach handhaben lässt, aber dennoch zu Verletzungen führen kann, wenn man falsch damit arbeitet. Hastiges Polieren in Eile ist hier absolut fehl am Platz, denn auch das kann schnell schiefgehen - sowohl gesundheitlich als auch am Werkstück. Damit ein Poliervorgang rundum gelingt, muss man sich dafür genügend Zeit nehmen. Ein Polierer darf darüber hinaus nur genutzt werden, wenn diese einwandfrei in Ordnung ist und keine Mängel aufweist. Dies bedeutet: Vor jedem Poliervorgang bzw. Aktivieren der Maschine sollte zunächst ein Leerlauf erfolgen, bei dem man prüft, ob alles in Ordnung ist. Läuft die Poliermaschine unregelmäßig, sind Kabelverbindungen lose oder treten andere Defekte auf, ist es besser, das Gerät vom Netz zu nehmen und erst zu reparieren, bevor man seine Arbeit fortsetzt. Eine defekte Poliermaschine kann ungeahnte Risiken mit sich bringen: Im schlimmsten Fall können sich Bestandteile wie die Polierscheiben lösen und zu schweren Verletzungen führen. Dieses Risiko darf man auch als erfahrener Handwerker nicht eingehen. Achten Sie zudem auf die korrekte Kleidung: Weite Kleidung bringt die Gefahr mit sich, dass sie sich in der Maschine verheddert. Besser ist es, auf eng anliegende Kleidungsstücke zu setzen, die jedoch noch genügend Bewegungsfreiheit zum Arbeiten bieten. halten Sie das Werkstück mit beiden Händen fest und stellen Sie sicher, dass die Hände nicht in die Nähe der Polierscheiben gelangen.

Der richtige Umgang mit einem Polierer

Für den Poliervorgang an sich gilt stets, dass die Polierscheiben nie zu lange an derselben Stelle verharren sollen, denn sonst kann sich Lack erhitzen und zu unansehnlichen Deformierungen führen, die sich nur schwer wieder korrigieren lassen. Führen Sie die Arbeit gleichmäßig und ohne zu viel Druck auf die Oberfläche des Werkstücks durch, denn auch dieser beschädigt den Lack oft schnell. Ungeübte Handwerker beginnen am besten mit einer möglichst leichten Polierscheibe, da es bei dieser nicht schlimm ist, wenn man einige Anfängerfehler macht. Ebenfalls macht es Sinn, sich Tipps von Experten zu holen, wie beispielsweise in einer Schreinerei oder in einem Baumarkt - je nachdem, welche Werkstücke man damit bearbeiten möchte.

Wie und wo bewahrt man eine Poliermaschine am besten auf?

Bei der Poliermaschine handelt es sich um ein elektrisch betriebenes Gerät, welches sich - wie der Name schon sagt - vorrangig zum Polieren verschiedener Oberflächen eignet. Nicht nur Stein, sondern auch Metall lässt sich dadurch effektiv säubern. Jeder hochwertige Polierer benötigt allerdings auch entsprechende Pflege. Die Reinigung und Wartung eines solchen Geräts sollte daher unter keinen Umständen vernachlässigt werden, doch auch die richtige Lagerung hat Einfluss auf die Lebensdauer des Geräts.

So funktioniert die Arbeit mit einer Poliermaschine

Bevor man mit der Arbeit beginnt, muss die zu bearbeitende Oberfläche zunächst abgeschliffen werden. Dafür verwenden Profis eine entsprechende Schleifmaschine. (Tipp: Wer ein solches Gerät nur einmalig benötigt, muss es nicht kaufen, sondern kann es auch im Baumarkt ausleihen. Da jedoch fast immer ein Abschleifen vor dem Polieren nötig ist, lohnt sich die Investition für viele Handwerker trotzdem). Beim Abschleifen werden mögliche Unebenheiten und Ablagerungen von der Oberfläche entfernt, die das Arbeitsergebnis der Poliermaschine negativ beeinflussen könnten. Grundsätzlich sind Poliermaschinen und Schleifmaschinen relativ ähnlich in ihrem Aufbau, jedoch sind erstere mit einer durchgängigen, horizontal befestigten Welle ausgestattet. Notwendig sind darüber hinaus passende Polierscheiben, welche entweder per Klemmhaken oder auf eine andere Weise am Gerät montiert sind. Die feste Fixierung am Polierer sichert, dass die Scheiben nicht etwa während der Arbeit abspringen, was ein hohes Verletzungsrisiko mit sich brächte. Das eigentliche Polieren eines Werkstücks entsteht jedoch mit einer speziellen Schwabbelscheibe. Dadurch erhält das Material auch entsprechenden Glanz. Die Schwabbelscheibe besteht aus mehreren Stoffschichten und trägt in rotierender Bewegung Polierwachs auf das jeweilige Werkstück auf. Dadurch verschwinden sowohl Abnutzungen als auch andere Unebenheiten schnell unter einer glänzenden, gepflegten Oberfläche. Aus diesem Grund werden Poliermaschine oft verwendet, um Metall, Stein oder anderen abgenutzten Materialien wieder zu neuem Glanz zu verhelfen.

Die richtige Reinigung einer Poliermaschine - das muss dabei beachtet werden

Nicht nur Poliermaschinen, sondern auch Schleifmaschinen, Akkuschrauber und andere elektrische Werkzeuge erzeugen bei der Arbeit mehr oder weniger starken Abrieb. Späne, Reste von Farben und Lacken, Schleifkringel oder feiner Staub entsteht schnell und kann das Gerät beschädigen. Auch das Polierwachs oder spezielle Öle, die sich auf den entsprechenden Polierscheiben befinden, müssen regelmäßig entfernt werden, damit das Werkzeug weiterhin leistungsstark bleibt und das Zubehör nicht etwa ausgetauscht werden muss. Im besten Fall kümmern man sich nach jeder Inbetriebnahme seines Polierers um eine entsprechende Reinigung. Hier sollten sowohl die einzelnen Zubehörteile als auch das Gehäuse des Geräts genau untersucht werden. Grobe Verschmutzungen kann man meist mit einem trockenen Tuch entfernen, für hartnäckigeren Schmutz - wie auf den teilweise sehr empfindlichen Schleiftellern - säubert man am besten mit einem speziell für das Gerät geeigneten Reinigungsmittel. Hierfür erkundigt man sich beim Hersteller oder auch im Baumarkt. Wichtig: In keinem Fall dürfen für die Reinigung aggressive Putzmittel oder Chemikalien verwendet werden, denn sie können das Gehäuse porös machen oder auch das Zubehör irreparabel beschädigen, so dass ein Austausch unumgänglich ist. Wer sich hier unsicher ist, lässt sich am besten in einem Fachhandel beraten.

Wie wichtig ist die richtige Lagerung eines Poliers?

Elektrische Werkzeuge sollten stets mit Sorgfalt behandelt werden. Dazu gehört auch die korrekte Lagerung, denn nur so bleibt ein Polierer langlebig und verliert nicht allzu schnell an Leistung. Viele Menschen, oft sogar professionelle Handwerker, machen den Fehler, ihre Arbeitsgeräte offen zu lagern und sie beispielsweise in einem Regal oder einem Schrank gemeinsam mit anderen Werkzeugen zu lagern. Das mag zwar praktisch sein, fügt einem hochwertigen Schleifer aber schnell Verschleiß zu: Staub, unachtsames Darüberlegen von anderen schweren Geräten oder ein unvorsichtiges Ablegen auf ein hartes Regalbrett setzen selbst dem besten Polierer zu. Um dies zu vermeiden, sollte man stets darauf achten, dass man beim Kauf eine schützende Aufbewahrungsbox erhält. Die meisten Hersteller qualitativer Polierer liefern diese gleich mit und bieten damit den Vorteil, das sowohl das Gerät als auch sein Zubehör entsprechend vor äußeren Einflüssen geschützt werden. Alternativ dazu kann man auch einen Karton, der sich verschließen lässt, mit genügend Schaumstoff auspolstern und das Gerät darin lagern. Für den Aufbewahrungsort gilt, dass dieser möglichst trocken und geschützt sein sollte. In jedem Fall sind Lagerungsorte im Freien tabu: Halboffene Carports oder Werkzeugschuppen, durch die im Winter der eisige Wind weht, schädigen schnell den Motor eines Polierers. Stattdessen bringt man sein elektrisches Werkzeug besser in einem vor der Witterung geschützten Werkzeugraum oder in einer Abstellkammer unter. Direkte Sonneneinstrahlung, feuchte Luft und starke Kälte schaden einem solchen Gerät extrem.

Qualität ist das Wichtigste beim Kauf

Zuletzt gilt: Entscheiden Sie sich stets für ein hochwertiges Produkt. Auch wenn Sie zum ersten Mal eine Poliermaschine kaufen und diese voraussichtlich nur selten benötigen, so sollte man sich direkt für ein Qualitätsmodell entscheiden, mit dem die Arbeit möglichst leicht von der Hand geht. Im Vergleich zu Billiggeräten zeigt sich schnell, dass die Arbeit nicht nur effizienter, sondern auch deutlich komfortabler und weniger kraftaufwändig von der Hand gehen wird.

Wie und wie oft muss man eine Poliermaschine reinigen?

Bei der Poliermaschine handelt es sich um ein elektrisches Werkzeug, welches vor allem - wie der Name bereits verrät - zum Polieren geeignet ist. Sie kann auf zahlreichen Oberflächen eingesetzt werden, sei es auf Gestein, Glas oder auch auf Metall. Wichtig ist, dass die jeweilige Oberfläche zunächst abgeschliffen wird, bevor man mit dem Poliervorgang beginnt. Das ist unumgänglich, denn das Werkstück muss so glatt und eben wie möglich sein, damit das Polierergebnis makellos wird. Viele Menschen, die sich einen Polierer kaufen, erwerben aus diesem Grund auch gleich einen Schleifer, um beide Arbeiten unterbrechungsfrei ausführen zu können. Ein hochwertiger Polierer hält in den meisten Fällen problemlos über mehrere Jahre oder gar Jahrzehnte, allerdings hängt die Lebensdauer auch davon ab, wie man mit seinem Werkzeug umgeht. Ein sorgfältig behandeltes Gerät, das regelmäßig überprüft und gewartet wid, hält normalerweise länger.

Die Funktionsweise eine Poliermaschine

Das Prinzip, mit dem ein Polierer arbeit, ist nicht sonderlich kompliziert. Das Gerät verfügt über einen elektrischen Motor sowie über eine spezielle Polierscheibe, die in verschiedenen Ausführungen erhältlich ist und demnach auch entsprechend unterschiedliche Ergebnisse auf den jeweiligen Materialien erzielen kann. Auf die Scheibe wird Polierwachs aufgetragen, welches anschließend mittels Rotationsbewegungen auf die Oberfläche des Werkstücks übertragen wird. Auf diese Weise lässt sich ein wundervoller Glanz erzielen und kleine Unebenheiten werden effektiv "ausgebügelt". Durch diesen Vorgang lässt sich beispielsweise Gestein für eine besonders hochwertige Optik aufpolieren und gleichzeitig sogar vor Korrosion schützen. Wichtig: Beim Polieren gehen vom Gerät relativ starke Schwingbewegungen aus, so dass das Gerät vermeintlich nach oben "schwebt". Aus diesem Grund sollte man den Polierer stets auf einen auf dem Boden befestigten Sockel montieren, was bei den meisten hochwertigen Produkten jedoch ohnehin gewährleistet ist. Allerdings spielt nicht nur die Qualität des Produkts eine wichtige Rolle, sondern auch das jeweilige Zubehör. Für die Vorpolitur wählen Experten in der Regel Feuerscheiben aus speziellem Hartfilz. Dieser poliert, ohne die Oberfläche zu zerkratzen. Der eigentliche Glanz, den man jedoch meist mit dem Polierer erzielen möchte, kann jedoch erst durch die Verwendung der Schwabbelscheibe entstehen. Sie setzt sich aus mehreren Schichten Stoff zusammen und ist ein unverzichtbares Zubehör für jede Poliermaschine.

Reinigung und Wartung des Polierers - darauf muss geachtet werden

Hat man eine Poliermaschine erworben, dann ist es wichtig, sich auch um die korrekte Pflege zu kümmern. Dieser Punkt wird leider selbst von professionellen Handwerkern noch häufig vernachlässigt. So sollte die Poliermaschine nach jedem Vorgang sorgfältig gereinigt werden. Vor allem in den Polierscheiben lagern sich in den meisten Fällen Rückstände von Polierwachs und anderen Produkten ab. Da Polierwachs schnell wieder hart wird, sobald es erkaltet, sollte es möglichst schnell nach dem Arbeitsvorgang entfernt werden. Ansonsten kann es schnell passieren, dass die Scheibe irgendwann so sehr verschmutzt ist, dass man sie nicht mehr verwenden kann, weil das Polierergebnis unsauber wird oder durch die Rückstände Schrammen bekommt.
Das funktioniert am einfachsten mit einer härteren Bürste, wie zum Beispiel einer Wurzelbürste. Ist das Polierwachs schon hart geworden, kann man die Scheibe auch einfach mit heißem Wasser abspülen, um es wieder zu erweichen. Danach rubbelt man die Rückstände mit einer Bürste heraus.
Das Gehäuse der Poliermaschine kann recht einfach gesäubert werden: Je nach Grad der Verschmutzung verwendet man dafür ein trockenes oder maximal leicht angefeuchtetes Tuch. Vorsicht: Bevor Sie das Gerät warten oder putzen, muss es aus Sicherheitsgründen unbedingt vom Stromnetz genommen werden!
Selbst bei den hochwertigsten Poliermaschinen kommt es vor, dass mal ein Bestandteil nicht richtig funktioniert oder Zubehör ausgetauscht werden muss. Wichtig ist hier, nicht einfach mit dem defekten Gerät weiterzuarbeiten, sondern sich zunächst um eine fachmännische Reparatur kümmern. Andernfalls kann man damit unter Umständen das Werkzeug oder sogar das Werkstück selbst irreparabel beschädigen.

Den Polierer sicher aufbewahren - wichtige Tipps zum Thema

Genau wie auch Schleifmaschinen, Akkuschrauber und andere elektrische Werkzeuge sollte man auch seinen Polierer nicht so einfach offen lagern, sondern ihn vor äußeren Einflüssen geschützt aufbewahren. Achten Sie also am besten schon beim Kauf im Geschäft darauf, dass das Gerät mit einem Werkzeugkoffer geliefert wird. Diese sind so ausgepolstert, dass der Polierer darin optimal vor Stößen geschützt ist. Meist findet auch das Zubehör, wie Schwabbelscheiben oder Polierwachs, darin seinen Platz. Der Koffer selbst lässt sich dann wunderbar kompakt in einem Regal oder einem Werkzeugschrank verstauen. Nicht wenige Menschen nutzen ihren Carport, den Innenhof oder auch den Gartenschuppen zur Lagerung von elektrischen Werkzeugen. Allerdings sind diese Orte alles andere als geeignet dafür, denn sie können schnell dafür sorgen, dass der Motor Schaden von den Witterungseinflüssen nimmt. Feuchte Luft, Kälte oder Hitze hinterlassen fast immer Spuren und können sogar das ganze Gerät zerstören. Viel besser ist es dagegen, seine Werkzeuge im Haus aufzubewahren, wie in einem Hobbyraum oder in einer Werkstatt im Keller - Hauptsache, die Umgebung ist trocken, vor Sonnenlicht geschützt und normal temperiert. So schützen Sie Ihren Polierer optimal und können Ihn im besten Fall mehrere Jahre nutzen.

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