• Schneller Versand
    in fünf Länder
  • 2% Skonto
    bei Überweisung (Vorkasse)
    und Zahlung vor Ort
  • Gratis Lieferung
    ab 100 € Bestellwert (DE)
  • 30 Tage Widerruf
    statt nur 14 Tage
  • Trusted Shops
Schrauben

Schrauben

Seite:

Artikel 1 bis 29 von 1035 gesamt

Seite:

Artikel 1 bis 29 von 1035 gesamt

Was Sie zum Thema Schrauben im Shop von Werkzeugstore24 wissen sollten

Inhaltsverzeichnis

Manuelle Werkzeuge für Schrauben

Wer als junger Mensch eine Ausbildung in einem handwerklichen Beruf beginnt, wird schnell darüber belehrt, dass ein Schraubenzieher kein Schraubenzieher ist, sondern ein Schraubendreher. Wie und warum sich der Begriff Schraubenzieher im allgemeinen Sprachgebrauch einbürgerte, ist unbekannt. Technisch richtig ist der Begriff Schraubendreher, denn jede Schraube wird hinein- und hinausgedreht, keineswegs gezogen oder gestoßen. Die wohl einzige Ausnahme hiervon ist die sogenannte Schlagschraube. Im Grunde ein mit einem Drallgewinde versehener Nagel, der beispielsweise beim Palettenbau seinen Einsatz findet und mit dem Hammer oder vielmehr mit der Nagelmaschine eingeschlagen wird. Ein „Schraubenzieher“ wird dafür jedoch nicht benötigt.

Längs- und Kreuzschlitz

Der Schraubendreher zeichnet sich durch verschiedene Werkzeugaufnahmen aus. Der Klassiker ist hierbei der Längsschlitzschraubendreher, den es nach wie vor in verschiedenen Größen gibt, zumindest so lange, wie es noch Maschinen, Geräte und Anlagen gibt, in denen Schrauben mit längs geschlitzten Köpfen verbaut wurden. Die Längsschlitzschraube ist eigentlich ein Auslaufmodell, dem schon vor Jahrzehnten ein verbesserter Bruder zur Seite gestellt wurde, die Kreuzschlitzschraube. Für diese Sorte Schrauben werden Schraubendreher mit entsprechender Werkzeugaufnahme benötigt, die Kreuzschlitzschraubendreher. Sie geben sowohl beim Hineindrehen wie beim Hinausdrehen der Schraube dem Schraubendreher wesentlich besseren Halt im Schraubenkopf. Dadurch wird die Gefahr des Abrutschens und damit auch das Verletzungsrisiko minimiert.

Die neueste Entwicklung Torx

Neben dem Längs- und Kreuzschlitz hat sich in der jüngeren Vergangenheit eine weitere Werkzeugaufnahme in Schraubenköpfen etabliert. Sie nennt sich Torx, abgeleitet aus dem englischen Begriff „torque“ für Drehmoment. Eigentlich entstammen Torx Schrauben und damit auch Torx Bits der Automatisierung in industriellen Anlagen. Sie bieten beim Arbeiten mit entsprechenden Schrauben einen sehr hohen Halt, wodurch sich der notwendige Kraftaufwand wesentlich minimiert. Zudem ist die Gefahr, dass der Schraubenkopf durch unsachgemäßes Drehen beschädigt wird, sehr viel geringer als bei Kreuzschlitz- oder Längsschlitzschrauben.

Maschienenschrauben

Schrauben mit Sechskantkopf, oft auch als Maschinenschrauben bezeichnet und mit einem metrischen oder einem Zollgewinde versehen, werden mit entsprechenden Schraubenschlüsseln angezogen und gelöst. In diesem Segment stehen verschiedene Lösungen zur Verfügung, vom Maul- über den Ringschlüssel bis zur Ratsche, auf die die passenden Steckschlüssel eben aufgesteckt werden. Gemeinhin finden sich dafür ganze Steckschlüsselsätze oder auch Nusskästen, in denen sowohl Ratschen, Gelenke, Verlängerungen und Nüsse (Steckschlüssel) in verschiedenen Größen verfügbar sind. Sechskantköpfe finden sich auch an größeren Holzschrauben, wenn es beispielsweise darum geht, zwei schwere Holzteile miteinander zu verbinden, etwa beim Aufbau eines Carports.

Maschinelles Werkzeug für die Verschraubung

Lange Zeit war die kabelgebundene Bohrmaschine das elektrisch angetriebene Werkzeug, wenn es sowohl um das Bohren wie auch das Ein- oder Ausschrauben von Holzschrauben ging. Dafür wurden und werden in das Bohrfutter der Bohrmaschine entsprechende Bits eingeklemmt, die mit Kreuzschlitz-, Längsschlitz- oder Torxköpfen versehen sind. Heute ist der Favorit bei Heimwerkern wie Handwerkern der Akkuschrauber oder eher die Akkubohrmaschine. Zumindest der Heimwerker, der für seine Tätigkeiten genügend Zeit hat, wird sich eher selten neben der Akkubohrmaschine einen Akkuschrauber zulegen, zumal das moderne Schnellwechselbohrfutter den Umtausch des Bohrers gegen einen Bit in wenigen Sekunden zulässt. Im Bauhandwerk hingegen sind Akkuschrauber ein absolutes Muss, da es hier sehr auf Zeit ankommt und häufige Wechsel zwischen eingespanntem Bohrer und Bit einen zu hohen Zeitverlust bedeutet. Ein gutes Beispiel für den gleichzeitigen und häufigen Einsatz von Akkubohrer und Akkuschrauber ist der Trockenbau, bei dem je nach Art der im Innenausbau eingesetzten Platten diese vorgebohrt und daran anschließend verschraubt werden.

Rigips Schrauben speziell für Gipskartonplatten

Handelt es sich jedoch um die häufig verwendeten Gipskartonplatten, eher bekannt unter der Markenbezeichnung Rigips, werden im professionellen Bereich gerne Akkuschrauber mit einem Schraubenmagazin verwendet. Je nach Akkuschrauber-Modell gibt es das Schraubenmagazin als Vorsatz oder das Magazin ist bereits im Akkuschrauber integriert. Neben der Bereitstellung der Rigips-Schnellschrauben macht es das Schraubenmagazin auch möglich, dass die Rigips Schraube nicht mit der freien Hand festgehalten werden muss. Rigips Schrauben unterscheiden sich im Übrigen durch die Verwendung in Metall- oder Holzständerwerk, an das die Gipskartonplatten verschraubt werden. Für Holz werden Rigips schrauben mit Grobgewinde, für Metall Rigips Schrauben mit Feingewinde eingesetzt. Magazinschrauben wiederum werden für beide Arten des Unterbaus genommen. Allen Rigips Schrauben gemeinsam ist, dass sie einen Senkkopf besitzen. Der Senkkopf sorgt dafür, dass nach der Verschraubung nichts über die Gipskartonplatte hinaussteht. Das richtige Verschrauben einer Rigips Schraube benötigt im Übrigen etwas Übung. Sie muss so gesetzt werden, dass der Senkkopf mit der Karton-Oberfläche genau eben ist, darf aber nicht zu weit hineingeschraubt werden. Die Kartonschicht darf mit dem ganzen Schraubenkopf nicht durchstoßen werden.

Bohrmaschienen mit Netzstecker

Auch wenn die kabelgebundene Bohrmaschine gerade auf Baustellen immer seltener zu sehen ist, verliert sie deswegen nicht ihre Daseinsberechtigung. In der Werkstatt oder an der Werkbank des Heimwerkers benötigt die Bohrmaschine kaum einen Akku, der ja auch geladen werden muss. Dazu besitzen gute Marken-Bohrmaschinen bei üblicher Pflege eine sehr hohe Lebensdauer und können ihren Besitzern mühelos über Jahrzehnte hinweg gute Dienste leisten. Mit einem entsprechenden Zusatzgerät kann die handgeführte Bohrmaschine außerdem zur Ständerbohrmaschine aufgerüstet werden.

Druckluftbetriebene Schrauber

Neben den elektrisch angetriebenen Geräten zum Verschrauben sind auch, jedoch eher im professionellen Werkstattbereich, pneumatische Schrauber im Einsatz. So etwa in Autowerkstätten zum Lösen und Anziehen von Felgenschrauben. Druckluftschrauber erzeugen ein sehr hohes Drehmoment und können beispielsweise extrem festsitzende Felgenschrauben lösen, an denen ein elektrischer Schrauber längst gescheitert wäre. Druckluft- oder Pressluftwerkzeuge sind in der Industrie sehr häufig im Einsatz, genauso wie bei Handwerkern. Vor allem im Dauerbetrieb sind pneumatisch angetriebene Werkzeuge weniger störanfällig wie elektrische Geräte.

Verschiedene Schraubenarten

Die Schraube liegt heute dem Nutzer in einer unglaublichen Vielfalt vor. Für den Heimwerker sind beispielsweise Spanplattenschrauben von Interesse, wenn es um den Innenausbau geht, etwa den Ausbau des Dachgeschosses. Spanplattenschrauben sind Holzschrauben in verschiedenen Materialausführungen und mit unterschiedlichen Werkzeugaufnahmen. Üblicherweise wird sie als verzinkte Senkkopfschraube in verschiedenen Längen, meist mit Kreuzschlitz oder Torx-Antrieb, eingesetzt. Für spezielle Bereiche kann die Schraube in Edelstahl ausgeführt sein. Ebenso kann die Schraube für Sichtbereiche einen Rundkopf mit Längsschlitz besitzen.

Spax-Schrauben

Spanplattenschrauben werden sehr oft unter der Markenbezeichnung Spax geführt. Eigentlich darf der Name Spax nur für Schraubenprodukte der Unternehmensgruppe Altenloh, Brink & Co verwendet werden, die die Inhaber der Markenrechte sind. Allerdings ist der Begriff längst zum Synonym für diese Art der Schraube geworden.

Terassenschrauben - 2 Gewinde an einer Schraube

Zu den Sonderformen der Schraube gehört ohne Frage die Terrassenschraube. Dabei handelt es sich um eine Holzschraube, die über zwei Gewinde verfügt, einmal am unteren Ende und einmal am oberen Ende des Schraubenschaftes. Dazwischen befindet sich ein glattes Teilstück. Diese Spezialität der Terrassenschrauben erlaubt es, beim Terrassenbau zwischen dem Holzunterbau und den Tritthölzern eine Isolierung einzufügen, die sich beim Einschrauben nicht mit dreht und gleichzeitig das Trittholz so zu befestigen, das es nicht federt. In der Regel sind Terrassenschrauben aufgrund ihres Einsatzes im Freien aus Edelstahl gefertigt.

Nivellierschrauben für Arbeiten an der Decke

Eine ähnliche Funktion, jedoch für den Innenbereich, erfüllt die Nivellierschraube, die dazu genutzt wird, um abgehängte Decken sauber zu installieren. Letztlich unterscheiden sich die verschiedenen Schraubenarten dadurch, dass sie entweder über ein Teilgewinde oder ein Vollgewinde verfügen. Das Teilgewinde belegt nur den unteren Teil des Schraubenschaftes. Dadurch kann zum Beispiel ein Brett an einem Balken befestigt werden, ohne dass sich das Brett beim Einschrauben mit dreht. Das erleichtert zudem das Einlegen von Abstandshaltern.
Die Schraube in ihrer Vielfältigkeit ist aus unserem Alltag nicht wegzudenken.

Geschichte der Schrauben

Das Gewinde, eine wendelartig verlaufende Einkerbung an einem zylindrischen Körper, ist die grundlegende und absolut geniale Idee, die letztlich zu den Schrauben führte. Wer auf die Idee kam, lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen. Erstmals beschrieben wurde sie von Archytas von Tarent, einem griechischen Mathematiker. Das war vor rund 2400 Jahren. Lange Zeit wurde die Idee dem ebenfalls griechischen Mathematiker Archimedes zugeschrieben, wobei jedoch Forschungen belegten, dass dieser seine berühmte archimedische Schraube erst rund 100 Jahre nach Archytas aufzeichnete. Aber auch Archytas war nicht der Urheber, sondern lediglich Chronist. Wer also auf den im wahrsten Sinne des Wortes genialen Dreh kam, bleibt vorerst im Dunkel der Geschichte.

Das Gewinde diente im Übrigen zuerst nicht als Schraubverbindung, sondern als Wasserförderer in Form einer Schneckenpumpe. Erst ab dem 1. Jahrhundert v. Ch. erhielt das Gewinde eine Funktion als Schraubverbindung. Im Mittelmeerraum wurden damit die ersten mechanischen Wein- und Ölpressen in Betrieb genommen. Während die Schraubstöcke der Trauben- und Olivenpressen noch aus Holz geschnitzt wurden, zeigten sich wiederum etwa 100 Jahre später die römischen Feinmechaniker in der Lage, chirurgische Instrumente mit Gewinden zu versehen, die aus Bronzestäben gefeilt wurden.

Stillstand der Entwicklung im Mittelalter

Nach dem Untergang des römischen Imperiums sowie den nachfolgenden Völkerwanderungen im europäischen Raum gingen viele handwerkliche Techniken verloren oder wurden nicht weiterentwickelt. Das „finstere“ Mittelalter bewies sich auch dadurch, dass technischer Fortschritt kaum stattfand. Erst ab dem 12. Jahrhundert sind beispielsweise Schraubstöcke nachweisbar, die von Handwerkern für Holz- und Metallarbeiten genutzt wurden. Bis zum Beginn der industriellen Revolution, die etwa ab 1750 in England einsetzte, waren Schrauben, egal für welchen Einsatzzweck und aus Holz oder Metall, immer Einzelstücke, die extra für bestimmte Geräte oder Vorrichtungen hergestellt wurden. Schon um 1800 herum aber kam der Engländer Maudslay auf die Idee, die in seiner Werkstatt angefertigten Schrauben zu normen. Die Grundlage dazu war das Zollmaß, das noch heute mit dem Zollgewinde seine Anwendung findet. Allerdings war dies eher ein Einzelfall. Internationale Normen für Schrauben, Gewinde und Schraubenköpfe wurden erst während des 2. Weltkrieges eingeführt. Vorher war beispielsweise der verstellbare Schraubenschlüssel das wichtigste Werkzeug jeden Mechanikers. Er erhielt in Deutschland nicht umsonst den Spitznamen „Engländer“.

Loading...

MIT oder OHNE MwSt.?

Privatkunden empfehlen wir die Nutzung des Privatkundenbereichs, in dem alle Preise inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer angezeigt werden.

Bitte wählen Sie: