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Trennen & Schruppen

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Inhaltsverzeichnis

Wenn es auch viele Metalle gibt, die weit wertvoller als Eisen oder Stahl sind, in der Bedeutung für die Entwicklung der Menschheit ist Eisen unübertroffen. Das liegt zum einen an seiner hohen Verfügbarkeit und zum anderen an seiner Vielseitigkeit. Das Material ist hart und zäh zugleich. Ohne den aus Eisen entwickelten Stahl gäbe es keine Hochhäuser, keine Eisenbahn, keine Autos und auch viele andere Dinge des täglichen Lebens wären schlicht nicht da oder es müssten andere, vermutlich kompliziertere Wege gefunden werden, sie herzustellen. Nicht nur für den Stahl, aber hauptsächlich dafür, wurden wiederum Werkzeuge entwickelt, um ihn bearbeiten zu können. Grundlegend sind hierbei Werkzeuge zum Trennen und Werkzeuge zur Oberflächenbearbeitung, beginnend beim Schruppen.

Schneiden, Trennen, Schruppen

Stahlbleche, Stahlträger, Rohre, Vollmaterial sowohl aus Stahl wie ebenso aus anderen Metallen, werden mit Werkzeugen wie der Blechschere, dem Trennschleifer oder auch Winkelschleifer und mitunter auch mit einem Multifunktionswerkzeug bearbeitet.
Die beiden Bezeichnungen Trennschleifer und Winkelschleifer sind manchmal etwas verwirrend, vor allem bei den Aufgaben, die einem Trennschleifer zugedacht sind. Diese Maschine ist eigentlich nur zum Trennen von Materialien gedacht, wobei es je nach verwendeter Trennscheibe neben Stahl auch Stein, Beton oder Asphalt sein kann, den es zu trennen gilt.

Der Trennschleifer und sein Aufgabenbereich

Überwiegend wird der Trennschleifer im Hoch- und Tiefbau eingesetzt und besitzt meist einen Verbrennungsmotor als Antrieb. Das Funktionsprinzip des Trennschleifers entspricht hierbei dem der Kettensäge. Die Modelle, die elektrisch angetrieben werden, basieren auf der Technik des Winkelschleifers, sind aber im Aufbau nur auf das Trennen von Materialien ausgerichtet. Er wird etwa zum Trennen von Steinplatten eingesetzt, die vor Ort für den Einbau in ein Gebäude mit dem Trennschleifer zugeschnitten werden. Ebenso kann er in Verbindung mit einer Führung, einem Rollwagen, dazu verwendet werden, eine Asphalt- oder Betondecke einzuschneiden, die im Anschluss mit weiteren Werkzeugen, wie einem Presslufthammer, zerkleinert und vom Untergrund abgelöst wird.
Während für Stein und Beton hauptsächlich Diamanttrennscheiben am Trennschleifer zum Einsatz kommen, sind es für metallische Werkstücke kunstharzgebundene Trennscheiben. Inzwischen bieten die Hersteller Trennscheiben an, die sowohl für Stahl wie auch für Edelstahl geeignet sind.

Der Winkelschleifer – einer für fast alles

Meist kurz als Flex bezeichnet, findet der Winkelschleifer in vielen Bereichen seine Anwendung. Im Handwerk gibt es kaum eine Branche, die ohne ihn auskommt. Sowohl das Trennen wie auch das Schruppen und Schleifen sind seine Domäne. Übrigens rührt die landläufige Bezeichnung Flex daher, dass die ursprüngliche Konstruktion aus dem Jahre 1922 eine Handschleifmaschine war, die aus dem Schleifkopf und einem E-Motor bestand, die durch eine flexible Welle miteinander verbunden waren. Erst einige Jahre später ersetzte ein Winkelgetriebe die Welle. Bis dahin hatte sich aber die Bezeichnung Flex eingebürgert, die heute ein Markenname ist und gleichzeitig ein Synonym für Winkelschleifer.
Je nach dem eingesetzten Werkzeug kann mit einem Winkelschleifer getrennt, geschruppt, geschliffen, gebürstet und auch poliert werden. Obwohl der Winkelschleifer eher auf harte Materialien wie Stahl, Edelstahl und auch Naturstein und Beton ausgerichtet ist, erlaubt die Nutzung eines Schleiftellers und entsprechender Papierschleifblätter auch die Bearbeitung von Holz.

Der Winkel-Schleifer kann aber noch mehr.

  • In Verbindung mit einer passenden Topfbürste lassen sich an Werkstücken alte Farbbeläge oder Rost entfernen
  • und mithilfe eines Schleiftopfs können Beton- und Steinflächen bearbeitet werden.
  • Stumpf gewordene Farbbeschichtungen, etwa der Autolack, lassen sich mit einer Polierscheibe, die es ebenso als Zubehör für Winkel-Schleifer gibt, wieder auf Hochglanz bringen.

Der sichere Umgang mit einem Winkel-Schleifer erfordert zumindest das Tragen einer Schutzbrille, da durch die hohe Umdrehungszahl der Trenn- oder Schruppscheibe kleine Teile mit enormer Geschwindigkeit umherfliegen, die zudem sehr heiß sind. Große Winkel-Schleifer müssen aufgrund ihres Eigengewichts mit beiden Händen festgehalten werden. Kleine Winkel-Schleifer hingegen werden in der Handhabung gerne unterschätzt und oft nur mit einer Hand gehalten. Zudem wird nicht selten der Haltegriff abgeschraubt, um an enge Stellen besser hinzukommen. Richtig gefährlich wird es, wenn die Schutzabdeckung für die Trennscheibe entfernt wird, um die Schnitt- oder Schleifbreite der Scheibe besser ausnutzen zu können. Auch die Nutzung einer Trennscheibe für Schleifarbeiten birgt große Risiken. Der sachgemäße Umgang, also die Nutzung aller Schutz- und Haltevorrichtungen, die Verwendung der PSA sowie der zweckgerichtete Einsatz der Werkzeuge (Schruppscheibe oder Trennscheibe) verhindert Unfälle.

Die Blechschere – Scherenschnitt in Metall

Stahl-, Kupfer- oder Aluminiumbleche in Form zu bringen ist eine Aufgabe, der sich unter anderem der Blechner widmet. Dazu gehört auch das Zuschneiden der Materialien mit einer Blechschere oder einem Blechknabber. Der Unterschied zwischen diesen beiden Werkzeugen lässt sich aus der jeweiligen Bezeichnung erklären. Eine Blechschere kantet oder schert das Blech zwischen ihren Scheren ab. Der Blechknabber beißt oder knabbert Stück für Stück aus dem Metall entlang der Schnittlinie ab.
Der Vorteil der Blechschere, zumindest der Hand-Blechschere, liegt in der relativ hohen Schnittgeschwindigkeit. Ihr Nachteil liegt darin, dass sich die Bleche bei der Bearbeitung verformen können. Zudem ist meist eine Nachbearbeitung der Schnittkanten notwendig. Im Weiteren ist der mögliche Schnittradius begrenzt, wenn es darum geht, eine Figur aus einem Blech zu schneiden, ohne ein zweites Mal ansetzen zu können.
Hier kann der Blechknabber seinen Vorteil ausspielen, da nur jeweils sehr kurze Stücke des Blechs getrennt oder besser abgebissen werden. Auch die Schnittkanten sind bei der Bearbeitung mit dem Blechknabber meist so sauber, das kaum nachgearbeitet werden muss. Der Nachteil liegt beim Hand-Blechknabber in der im Verhältnis zur Blechschere langsamen Schnittgeschwindigkeit und der relativ großen Schnittbreite, die es erforderlich macht, an der Schnittlinie entweder außen oder innen entlangzufahren, um das Maß der ausgeschnittenen Form beizubehalten.
Blechscheren und auch Blechknabber werden vor allem im Handwerksbereich eingesetzt. So etwa vom bereits erwähnten Blechner bei der Anfertigung von Dachrinnen, Kaminabdeckungen und Blenden. Ebenso finden die Werkzeuge in der Fahrzeugreparatur ihren Einsatz. Sie werden unter anderem dazu verwendet, Bleche zuzuschneiden, die an einer beschädigten Karosserie angeschweißt werden. Auch im Maschinen- und Anlagenbau werden Blechscheren und Blechknabber verwendet, etwa bei der Anfertigung von Abdeckungen oder für Schaltschränke. Nicht zu vergessen ist das Kunsthandwerk. Hier sind es beispielsweise Schilder für Gaststädten oder Handwerksbetriebe für die traditionelle Außenwerbung. An manchen Gebäuden sind unterhalb der Dachrinne direkt an der Traufe Zierblenden angebracht, sie werden in der Einzelfertigung mithilfe von Blechscheren oder Blechknabbern hergestellt.

Das Multifunktionswerkzeug – detailgenau

Schleifen und Sägen in einem Werkzeug zu vereinen war lange Zeit nicht vorstellbar, zu unterschiedlich stellten sich die dabei benötigten mechanischen Bewegungen dar. Das es letztlich doch möglich war, ist dem Unternehmen Fein zu verdanken. Der traditionsreiche Werkzeugmaschinenhersteller, gegründet im Jahr 1867, entwickelte 1967 eine oszillierende Säge für Gipsverbände. Damit wurde vermieden, dass beim Aufsägen der Verbände die Haut des Patienten durch die bis dahin rotierende Sägescheibe verletzt wird.
Was bedeutet oszillierend genau? Abgeleitet wird das Wort Oszillation aus der lateinischen Sprache und bedeutet „Schaukeln“. Bei einem Multifunktionswerkzeug sind es sehr kleine Schaukelbewegungen, die als Schwingungen oder Vibrationen wahrgenommen werden. Ein Sägeblatt mit seinen verschränkten Zähnen wird normalerweise in einer rotierenden oder linearen Bewegung über das zu schneidende Material bewegt und trägt dabei entsprechend Späne ab. Das funktioniert aber auch bei kurzen, schnellen hin und her Bewegungen, wobei die Zähne des Sägeblattes eine beidseitige Schneidwirkung besitzen. Die Schwingungen oder Vibrationen können natürlich ebenso dazu genutzt werden, einen Schleifkörper in Bewegung zu setzen. So können mit einem Multifunktionswerkzeug sowohl Schleifarbeiten wie auch Sägearbeiten durchgeführt werden.
Das Multifunktionswerkzeug bietet sich mit seinem unterschiedlichen Zubehör für eine Vielzahl an Arbeiten im Handwerk an. Dazu gehört das exakte Sägen von Holz, Gipskarton, Kunststoff, Stein, Fliesen und Metall, abhängig vom jeweiligen Sägeblatt. Das mühelose Entfernen von Teppichkleber, Farben, Lacken und sogar Beton- oder Mörtelresten mit dem Schaber ist ein weiterer Einsatzbereich. Nicht zuletzt das Schleifen von Holz und Metall, eben einfach multifunktionell.

Trennen und Schruppen stellt kein Hindernis dar

Das Trennen und Schruppen von Materialien ist kein Problem mit entsprechendem Werkzeug! So lässt sich auch der dickste Stahl teilen. Mit der so genannten "Flex" sind sie für viele Aufgaben gerüstet: Dank unterschiedlicher Trennblätter ist sie für viele Materialien geeignet.
Mit entsprechenden Geräten Sund Maschinen geht das "Do it yourself" Projekt leichter und das Ergebniss kann sich sehen lassen - von dem Ehrgeiz es selbst gemacht zu haben ganz zu Schweigen!

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