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Diamanttrennscheiben

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Diamanttrennscheiben mit geschlossenem Rand erzeugen einen besonders feinen und sauberen Schnitt. Deshalb verwenden wir sie vorwiegend zum Schneiden von Fliesen und Keramik, bei denen die Schnittkante später sichtbar ist. Eine solche Diamanttrennscheibe unterliegt jedoch einem relativ hohen Verschleiß, und sie eignet sich auch nicht zum Schneiden von Hartgesteinen und Beton.

Scheiben mit segmentiertem Rand sind mit senkrechten Schlitzen in der Stahlscheibe ausgestattet. Zwischen jeweils zwei dieser Schlitze bildet der Diamantbesatz ein Segment. Infolge der Schlitzung erfolgt ein besserer Materialaustrag aus der Schnittfuge. Die Scheiben werden weniger stark erhitzt und unterliegen deshalb einem geringeren Verschleiß. Angesichts der Segmentierung ist ihr Schnittbild jedoch weniger fein. Eine solche Diamanttrennscheibe wird deshalb vorrangig zum Schneiden von Beton uns Asphalt verwendet.

Scheiben mit geschlossenem, geriffeltem Rand sind die Turbos unter den Scheiben. Sie zeichnen sich nicht nur durch schnelle Schnittführung aus, sondern sind auch am universellsten einsetzbar. Mit ihnen können sowohl Klinker und Granit als auch Marmor und Beton geschnitten werden. Ihre spezielle Beschaffenheit macht sie zu den Diamanttrennscheiben mit dem geringsten Verschleiß, aber auch zu den preisintensivsten.

Innerhalb dieser drei Hauptkategorien gibt es jeweils noch viele Untergruppierungen. In denen ist der Diamantbesatz für konkret festgelegte Materialien geeignet.

Wie wählen wir die zu unserer Maschine passende Diamanttrennscheibe aus?

Diamanttrennscheiben werden in schnelldrehenden Elektrowerkzeugen verwendet, die mit bis zu 6.400 Umdrehungen pro Minute oder sogar mehr arbeiten. Von diesen Maschinen kann eine erhebliche Verletzungsgefahr ausgehen, wenn wir sie mit der falschen Diamanttrennscheibe bestücken. Deshalb lautet unsere erste Devise „Sicherheit geht vor“. Wir tun uns keinen Gefallen, wenn wir eine Diamanttrennscheibe mit dem falschen Bohrungsdurchmesser einspannen. Sie läuft unrund, unterliegt einem extrem hohen Verschleiß, erzeugt einen ausgerissenen und unsauberen Schnitt und – im Extremfall löst sie sich von der Verschraubung und fliegt uns um die Ohren.

  • Das erste Auswahlkriterium ist deshalb immer die Bohrung. Wir finden diese Angabe auf jeder Scheibe in Form eines Aufklebers, einer Prägung oder eines Stempels. Sie muss zu unserem Winkelschleifer, zur Mauernutfräse oder Schneidemaschine passen. Zu den meisten Bohrungen gibt es aber auch Reduzierringe, mit denen wir die Scheibe an unsere Maschine anpassen können.
  • Das zweite Auswahlkriterium ist der Scheibendurchmesser. Jedes unserer entsprechenden Elektrowerkzeuge ist mit einem Splitterschutz ausgestattet, der gleichzeitig den größtmöglich einsetzbaren Scheibendurchmesser darstellt. Immer wieder versuchen „findige“ Bastler, durch Entfernen des Splitterschutzes und mit einer überdimensionierten Diamanttrennscheibe eine größere Schnitttiefe zu erzielen. Dieser Schutz darf auf keinen Fall entfernt werden, wenn wir unser Augenlicht, unsere Hände und andere Körperteile nicht höchster Gefahr aussetzen wollen.
  • Das dritte Auswahlkriterium ist die höchstmögliche Drehzahl. Fast alle Diamanttrennscheiben sind zwar diesbezüglich für die gängigen Elektrowerkzeuge ausgelegt. Trotzdem lohnt es sich, vor allem bei Sonderscheiben die maximal zulässige Drehzahl mit der vorhandenen Maschine zu vergleichen.
Wie gehen wir mit Diamanttrennscheiben fachgerecht um?

Diamanttrennscheiben sind Baustellenmaterial. Sie sind Dreck und häufig hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt. Im Transporter von Handwerksfirmen müssen sie häufigen und drastischen Temperaturunterschieden widerstehen können. Dazu gesellt sich die mechanische und chemische Belastung, denn eine Diamanttrennscheibe ist sowohl für Trocken- als auch für Nassschnitte geeignet. Dementsprechend müssen wir sorgsam mit ihnen umgehen. Packungsgrößen von Diamanttrennscheiben befinden sich beim Kauf fast in jedem Fall in einer geeigneten Umverpackung aus Karton, in denen die Scheiben auch belüftet werden. Sehr gut eignet sich auch eine geschlitzte Moosgummieinlage im Werkzeugkoffer, in denen wir jede Diamanttrennscheibe getrennt zur nächsten einstecken können.

Bei der Montage an der Maschine gibt es ein grundlegendes Kriterium, welches wir unbedingt beachten müssen. Dies ist die Drehrichtung, die auf jeder Scheibe mit einem Pfeil angegeben ist. Fast alle Winkelschleifer und Mauernutfräsen haben, von oben auf die Welle gesehen, eine Linksdrehrichtung. Tischschneidemaschinen hingegen laufen im Rechtsdrehsinn. Wir müssen also immer vor dem Einbau der Diamanttrennscheibe auch ermitteln, in welcher Richtung die Maschine läuft. Dementsprechend bauen wir die Diamanttrennscheibe in diesem Drehsinn ein. Verwechseln wir dies, kann es sein, dass die Scheibe zunächst einwandfrei arbeitet. Die Bestürzung stellt sich jedoch bereits nach kurzer Zeit ein. Eine im umgekehrten Drehsinn eingebaute Diamanttrennscheibe unterliegt einem extrem hohen Verschleiß, und im schlimmsten Fall wird der Diamantbesatz herausgerissen.

Jede Scheibe für das richtige Material. Wir hatten bereits festgestellt, dass das Sortiment von werkzeugstore24.de eine große Auswahl von Diamanttrennscheiben für die unterschiedlichsten zu schneidenden Materialien enthält. Mag das Umspannen auf eine andere Diamanttrennscheibe auch etwas zeitaufwendig sein – vor allem in Mauerwerkswänden werden wir häufig mit Übergängen von Beton- auf Ziegelmauerwerk und andere Materialien konfrontiert. Einen kurzen Schnitt können wir durchaus ausführen. Handelt es sich jedoch um längere Arbeitsgänge, sollten wir unbedingt durch den Einsatz der richtigen Diamanttrennscheibe reagieren. Wir verlängern damit die Standzeit unserer wertvollen Scheiben wesentlich.

Diamanttrennscheiben sind nur zum senkrechten Eintauchen in das Material, also zum Schneiden geeignet. Wir dürfen sie keinesfalls zum Schleifen verwenden. Ihr Grundträger, also die Stahlscheibe verliert durch eine seitliche Belastung ihren gleichmäßigen Lauf und es stellt sich schon bald eine Unwucht ein. Der Diamantbesatz würde sich einseitig in Schleifrichtung abnutzen, und beim nächsten Schnitt klemmt die Scheibe in der Schnittfuge. Beides für zu einem schnelleren Verschleiß.

Besonders in Altbauten stoßen wir beim Fugenschneiden mit der Mauernutfräse oder dem Winkelschleifer häufig auf Fremdmaterialien. Das können unter dem Putz verlegte Eisenrohre sein oder Holz. Wir wollen mit unserer Arbeit vorankommen – das ist verständlich, und der zunächst unsichtbare Holzbalken beispielsweise ist schnell eingeschlitzt. Diamanttrennscheiben eignen sich aber nicht zum Schneiden von Holz, denn die Holzbestandteile brennen sich in dem Diamantbesatz fest. Das Resultat ist, dass unsere Diamanttrennscheibe zukünftig nur noch vermindert gut schneidet.

Fazit

Diamanttrennscheiben gibt es im werkzeugstore24.de in drei verschiedenen Grundkategorien. Innerhalb dieser finden wir mehrere Scheibenarten für die verschiedensten Materialien. Ob bei Nassschnitt oder Trockenschnitt – die speziell für das betreffende Material geeignete Scheibe erzielt die beste Schnittqualität und unterliegt dem geringsten Verschleiß.

Bei der Auswahl der geeigneten Diamanttrennscheibe sind sowohl die Bohrung als auch der Scheibendurchmesser passend zu unserer vorhandenen Maschine die wichtigsten Vorgaben. Beim Einbau müssen wir beachten, dass die Drehrichtung der Diamanttrennscheibe mit der unserer Maschine übereinstimmt.

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