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Kreissägeblätter

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Unterschiedliche Formen der Zähne

Die unterschiedlichen Formen der Sägezähne wirken sich stark auf die möglichen Einsatzbereiche aus. Daher ist es wichtig, die Form der Zähne näher zu beschreiben. Zudem sollte verdeutlicht werden, welche Vor- und Nachteile jede Zahnform mit sich bringt.

    Grundsätzlich stehen folgende Zahnformen zur Wahl:
  • Flachzahn
  • Hohlzahn
  • Dachzahn
  • Trapezzahn
  • Wechselzahn

Sägeblätter, die mit Flachzähnen bestückt sind, findet man sehr häufig. Bei einem solchen Kreissägeblatt stehen die Zähne alle in einer Reihe. Mit dieser Anordnung lassen sich sowohl Quer- als auch Längsschnitte in Werkstücken aus Holz durchführen. Ein Flachzahnsägeblatt eignet sich sowohl zur Bearbeitung von Hartholz als auch zum Sägen von Weichholz.

Bei dem Hohlzahn handelt es sich um einen Zahn, der wie ausgehöhlt aussieht. Die Schnittleistung ist mit solch einem Sägeblatt eher gering. Sägeblätter mit Hohlzähnen werden in erster Linie zur Bearbeitung von furnierten Werkstücken eingesetzt. Durch die Hohlzähne wird das Furnier kaum beschädigt. Der Dachzahn heißt so, weil er aussieht, wie die typische Form eines Daches. Er ist ziemlich spitz. Ein Dachzahnsägeblatt eignet sich sehr gut zur Bearbeitung von Spanplatten oder anderen gepressten Materialien. Auch dann, wenn die Spanplatten bereits lackiert oder beschichtet sind, können sie mit solch einem Sägeblatt sauber bearbeitet werden. Der Trapezzahn ist etwas schräg geformt. Diese Form der Zähne ist besonders gut geeignet, um Platten aus Holzfasern zu bearbeiten. Auch Platten aus MDF sind mit einem solchen Sägeblatt einfach und sauber zu schneiden.

Ein Wechselzahn-Sägeblatt ist mit linken und rechten Zähnen versehen. Ein solches Kreissägeblatt ist im Grunde genommen universell einsetzbar. Es eignet sich genauso gut für Querschnitte als auch für Längsschnitte. Mit einem solchen Sägeblatt sind hohe Schnittgeschwindigkeiten möglich. Daher werden solche Sägeblätter auch häufig zum Sägen von Brennholz verwendet. Der Nachteil an solchen Blättern ist die große Schnittbreite. Daher fallen beim Sägen sehr viele Späne an.

Sägeblätter aus unterschiedlichen Materialien

Besonders günstige Sägeblätter sind zumeist aus einem Stück hergestellt. Die Zähne werden einfach aus der kreisrunden Scheibe herausgefräst. Daher weisen sie das gleiche Material auf, wie der Rest vom Kreissägeblatt. Ein solches Sägeblatt hat den Vorteil, dass stumpfe Zähne selbst mit einer Feile geschärft werden können. Zum Schärfen muss das Sägeblatt nur fixiert werden. Dann reichen an jedem Zahn ein paar Hiebe mit der Feile aus. Anschließend kann es weiter benutzt werden.

Bei einem Sägeblatt mit Wechselzähnen müssen die Zähne in gewissen Abständen auch geschränkt werden. Das heißt, die Zähne müssen etwas zur Seite gebogen werden. Da es bei einer solchen Ausführung sowohl linke als auch rechte Zähne gibt, muss jeder zweite Zahn nach links oder rechts gebogen werden. Für diese Arbeit gibt es spezielle Schränkzangen. Diese ermöglicht es, dass jeder Zahn in einem gleichen Winkel zur Seite steht. Ist das nicht der Fall, kommt es beim Sägen zu unangenehmen Vibrationen und zu einer schlechten Schnittleistung.

Es gibt auch Hartmetall bestückte Kreissägeblätter. Bei diesen sind Zähne aus Hartmetall an das Sägeblatt angebracht. Da der Rest vom Sägeblatt aus herkömmlichen Werkzeugstahl besteht, hat es eine ausreichend hohe Flexibilität. Die Zähne aus Hartmetall weisen eine vielfach höhere Standzeit auf als konventionelle Zähne aus Werkzeugstahl. Es lassen sich daher sehr viel mehr Werkstücke bearbeiten, bevor das Sägeblatt stumpf wird. Zudem sind höhere Schnittleistungen möglich. Der Nachteil besteht lediglich darin, dass Hartmetall bestückte Sägeblätter nicht selbst geschärft werden können.

Die Haltbarkeit von Sägeblättern verlängern

An jedem Kreissägeblatt tritt bei der Arbeit ein gewisser Verschleiß auf. Das lässt sich niemals verhindern. Durch einen sorgfältigen Umgang mit dem Sägeblatt kann ein übermäßiger Verschleiß oder ein Auftreten von Schäden verhindert werden. Beim Sägen sollte deshalb immer mit einer Schnittgeschwindigkeit gearbeitet werden, die zu dem jeweiligen Sägeblatt passt. Wird beispielsweise ein fein verzahntes Sägeblatt mit einem großen Kraftaufwand durch ein Werkstück geführt, überhitzt es. Durch die Überhitzung verformt es sich mitunter und im schlimmsten Fall wird das Kreissägeblatt porös und brüchig.

Eine große Gefahr für jedes Sägeblatt sind Fremdkörper in den Werkstücken. Mitunter befinden sich in den Werkstücken abgebrochene Nägel oder Schrauben. Werden diese vom Sägeblatt getroffen, führt es nicht nur dazu, dass es stumpf wird. Es besteht die Gefahr, dass einige Zähne in solch einem Fall herausbrechen können. Das führt zu einer enormen Unwucht. Daher kann das Sägeblatt nicht weiterverwendet werden.

Beim Sägen auf den eigenen Schutz achten

Da jedes Kreissägeblatt mit einer hohen Drehzahl arbeitet, können die Sägespäne mitunter in die Augen des Arbeiters gelangen. Das ist äußerst unangenehm. Deshalb sollte bei der Arbeit mit einer Kreissäge unbedingt eine Schutzbrille getragen werden.

Aufgrund der hohen Drehzahlen entstehen auch helle und vor allem laute Betriebsgeräusche beim Sägen. Daher sollte jeder, der über einen längeren Zeitraum hinweg mit einer Kreissäge arbeitet, unbedingt einen Gehörschutz tragen. Wer nur mal kurz ein Brett auf Länge schneiden möchte, braucht nicht unbedingt einen Gehörschutz zu verwenden. Bei einer längeren Arbeitszeit kann es aber zu Schäden am Gehör führen.

Fazit

Muss ein neues Kreissägeblatt gekauft werden, kommt es nicht nur auf den Durchmesser sowie die Größe der Aufnahmebohrung an. Besonders wichtig ist der geplante Einsatzzweck. In dem Zusammenhang kommt es auf die Anzahl der Zähne an. Zudem sind die Stellung und die Form der Zähne von großer Bedeutung. Für gelegentliche Arbeiten mit einer Kreissäge kann aber auch ein Kreissägeblatt angeschafft werden, das universell nutzbar ist.

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