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Stichsägeblätter

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Weshalb ist die Blattbreite von so großer Bedeutung?

Viele von uns Heimwerkern und Heimwerkerinnen verfügen mit Kreissäge, Fuchsschwanz, Bügelsäge, Säbelsäge und Stichsäge über ein gut situiertes Säge-Know-how. Holzhandwerker wie Tischler und Schreiner sind damit ohnehin umfassend ausgestattet. Eine bestimmte Art von Sägearbeiten bleibt aber ausschließlich der Stichsäge vorbehalten, und dies sind Konturenschnitte. Mit einem Kreissägeblatt oder dem Fuchsschwanz können wir nur geradeaus schneiden und bereits geringfügige Richtungsänderungen bei der Schnittführung sind kaum möglich. Das schaffen nur Stichsägeblätter.

Bei der Stichsäge tauchen wir bekanntlich senkrecht in das Werkstück ein. Unser momentaner Schnittbereich ist deshalb nur so breit wie das Stichsägeblatt. Sobald wir mit unserer Führungshand die Schnittrichtung der Stichsäge verändern, vollzieht auch das Stichsägeblatt diese Richtungsänderung. Dies kann es aber nur in seiner eigenen Breite, sonst „klemmt die Säge“ sprichwörtlich. Daraus resultiert, dass wir engere Konturen ziehen können, je geringer die Blattbreite des Stichsägeblattes ist. Mit einem Stichsägeblatt von nur geringer Blattbreite können wir fast auf der Stelle wenden.

Andererseits fällt es uns schwer, gerade Schnitte zu schaffen, wenn wir Sägeblätter mit geringer Blattbreite verwenden. Die Eintauchbreite von Stichsägeblättern ist ohnehin knapp bemessen und sie leistet kaum Unterstützung bei der Geradeausführung wie beispielsweise ein Kreissägeblatt. Deshalb stellen wir jedes Mal nach einem fertiggestellten Geradeausschnitt fest, dass unser Schnitt mit der Stichsäge nicht perfekt geradlinig verläuft.

Im Gegenteil – je geringer die Blattbreite ist, umso größer ist die Gefahr von Ungenauigkeiten beim Geradeausschnitt. Geringe Blattbreiten eignen sich fast ausschließlich für Konturenschnitte, und hier gilt – je geringer die Blattbreite, umso enger die mögliche Kontur.

Welche Auswirkungen hat die Blattdicke?

Stichsägeblätter sind im Vergleich mit dem Blatt eines Fuchsschwanzes oder eines Kreissägeblattes filigrane Verbrauchswerkzeuge. Angesichts der hohen Leerlaufhubzahl einer Stichsäge sind deren Sägeblätter höchsten Belastungen ausgesetzt. Bei der Stichsäge Bosch Professional GST 150 CE beispielsweise sind dies immerhin 3.100 Hübe pro Minute. Das bedeutet, dass das Stichsägeblatt sehr heiß wird und einem gewissen Verschleiß an seiner Zahnung unterliegt.

Mit höherer Blattdicke sind Sägeblätter dementsprechend auch robuster. Ihr Verschleiß an der Zahnung ist geringer und sie glühen bei komplizierten Schnitten in harter Holzstruktur nicht so schnell aus. Andererseits erzielen sie eine höhere Schnittbreite und damit ein höheres Späneaufkommen. Bei filigranen Arbeiten ist die hohe Schnittbreite von Nachteil, und der Arbeitsvortrieb ist wesentlich geringer.

Deshalb gilt – geringe Blattdicke für schmale Schnitte bei schnellerem Schnittvortrieb, aber höherem Verschleiß. Höhere Blattdicke für breite Schnitte bei langsamerem Schnittvortrieb, aber geringerem Verschleiß der Sägeblätter.

Weshalb haben Stichsägeblätter unterschiedliche Zahnteilungen?

Unter Zahnteilung verstehen wir den Abstand der Sägezähne auf einem Stichsägeblatt. Er kann in Zoll, aber auch in Millimetern angegeben sein. Betrachten wir verschiedene Stichsägeblätter in der großen Auswahl von werkzeugstore24.de, erkennen wir bereits mit bloßem Auge, ob sie feinzahnig oder grobzahnig sind.

Jedes Werkstück hat einen bestimmten Härtegrad. Hartholz beispielsweise ist härter als das Holz der Fichte oder Tanne und Kunststoff ist weicher als Metall. Je weicher das Material ist, umso leichter haben es die Sägezähne, einen Span abzuheben.

Solche Späne sind deshalb größer als bei hartem Material und benötigen mehr Platz zwischen den Sägezähnen, damit der Späneauswurf sichergestellt ist. Wählen wir ein zu feinzahniges Stichsägeblatt, können diese groben Späne den Sägeschnitt verstopfen, und unsere Stichsäge klemmt. Deshalb gilt – je weicher das Material des Werkstückes ist, umso größer muss die Zahnteilung sein, und für hartes Material verwenden wir Sägeblätter mit kleiner, also feinzahniger Zahnteilung.

Was bedeutet Sägen auf Stoß oder Zug?

Die meisten Stichsägeblätter sägen auf Zug. Betrachten wir uns ein solches Stichsägeblatt, stellen wir fest, dass seine Sägezähne schräg nach hinten, also in Richtung seines Aufnahmeschaftes gerichtet sind. Das hat zur Folge, dass jeder Span abgehoben wird, wenn sich der Hub des Stichsägeblattes in Richtung der Maschine befindet. Diese Technologie ist bewusst so gewählt, denn sie erleichtert uns die Arbeit. In dieser Zugrichtung wird die Stichsäge auf das Werkstück gezogen, und wir müssen weniger Kraft aufwenden, um sie exakt führen zu können.

Es gibt aber auch Materialien, die wir beim Sägen auf Zug beschädigen. Dazu gehören beispielsweise beschichtete Möbelplatten. Mit jedem ziehenden Sägezahn reißen wir die Oberfläche der Beschichtung mit und erzeugen so einen irreparabel schlechten Schnitt. Deshalb gibt es auch Stichsägeblätter, die ihre Späne auf Stoß abheben, das heißt also in Druckrichtung beim Hub unserer Stichsäge. Beim Sägen müssen wir zwar noch größere Sorgfalt walten lassen, denn wir müssen die Stichsäge stärker auf das Werkstück drücken, um die Stoßwirkung auszugleichen. Wir erzielen jedoch nur so einen sauberen Schnitt.

Aus welchen Materialien bestehen Stichsägeblätter?

    Bezüglich ihrer Materialbeschaffenheit stehen uns vier verschiedene Formen der Stichsägeblätter zur Auswahl:
  • CV – dies ist hochlegierter Chrom-Vanadium-Stahl
  • HSS – Hochleistungsschnellstahl, wie wir ihn vom Spiralbohrer kennen
  • Bimetall – hier ist die HSS-Auflage auf einen Federstahl mit Kobalt aufgeschweißt
  • Hartmetall – dies ist die härteste Form der Stichsägeblätter

CV-Sägeblätter sind die am häufigsten verwendeten. Sie sind preisgünstig und eignen sich bestens zum Sägen von weichen Materialien wie Holz oder Kunststoff.

HSS-Hochleistungsschnellstahl eignet sich für härtere Materialien wie Eisen und Nichteisenmetalle. Wir müssen jedoch beachten, dass die Zähne unseres Stichsägeblattes immer härter als das Werkstück sind. Sonst können sie abbrechen oder abstumpfen, ohne ihren Dienst verrichtet zu haben.

Bimetall-Stichsägeblätter eignen sich sowohl für harte als auch für weiche Materialien. Sie haben den großen Vorzug, dass ihre Beschaffenheit aus zwei aufeinander abgestimmten Metallen die Hitzeentwicklung beim Sägen besser ausgleichen kann. Außerdem sind sie biegsamer und unterliegen weniger stark der Gefahr eines Schaftbruches.

Hartmetall-Sägeblätter sind zwar die preisintensivsten. Sie haben aber auch die längsten Standzeiten und unterliegen dem geringsten Verschleiß. Hier gilt es abzuwägen, auf welcher Eigenschaft unser Schwerpunkt liegen wird. Verwenden können wir diese Sägeblätter in allen Materialien.

Deshalb gilt – es gibt sowohl für jedes Werkstück Stichsägeblätter aus dem speziell dafür geeigneten Material als auch den Allrounder. Der ist jedoch auch der Preisintensivste.

Weshalb müssen wir auf die Werkzeugaufnahme achten?

Im Baumarkt überrascht uns immer wieder eine Fülle von unterschiedlich geformten Aufnahmeschäften der Stichsägeblätter. Dies resultiert noch aus einer Zeit, als fast jeder Hersteller von Stichsägen sein eigenes Süppchen kochte. Heute haben sich etliche Markenhersteller auf das einheitliche Ein- und Zweinockensystem geeinigt. Dazu gehören Marken wie Bosch und Makita, deren Sortimente wir im Shop von werkzeugstore24.de finden. Wenn wir Besitzer von Stichsägen eines dieser beiden Hersteller sind, können wir bezüglich der Werkzeugaufnahme unserer Sägeblätter nahezu universell auswählen.

Welche wichtigen Zubehörteile gibt es?

Wir haben festgestellt, dass Stichsägen mit Pendelhub vorwiegend in Zugrichtung arbeiten, und dass dabei immer die Gefahr besteht, Späne aus dem Werkstück auszureißen. Für die Bearbeitung sensibler Werkstücke wie beschichtete Spanplatten beispielsweise lohnt sich deshalb die Anschaffung eines Spanreißschutzes. Um sensible Oberflächen nicht zu zerkratzen, können wir unsere Sticksäge mit einer zusätzlichen Kunststoffplatte bestücken. Ebenfalls interessant ist die Verwendung einer Sägeblattführung. Sie hilft uns, besonders weiche Materialien beim Sägeschnitt nicht zu beschädigen.

Fazit

Stichsägeblätter haben mehrere unterschiedliche Detailmerkmale, die wir bei der Auswahl beachten müssen. Diese kennzeichnen den Verwendungszweck hinsichtlich der zu bearbeitenden Werkstücke sowie die Qualität des Sägeschnittes. Darüber hinaus können wir zwischen vier verschiedenen Materialien unserer Sägeblätter auswählen. Wir entscheiden dabei selbst über das für uns günstigste Preis-Leistungs-Verhältnis hinsichtlich Verwendungshäufigkeit und Standzeiten unserer Sägeblätter. Wir können zielgerichtet für bestimmte Arbeiten auswählen oder uns für ein Sortiment entscheiden, welches unterschiedliche Stichsägeblätter enthält.

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