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Wie man Rohrleitungen richtig einfriert

Das Einfrieren von Rohrleitungen ist eine einfache und effektive Methode, um Wasserleitungen oder Leitungssysteme, z.B. bei einer Heizung, zu versiegeln. Dadurch können einfache Reparaturen oder Wartungsarbeiten durchgeführt werden, ohne das gesamte Wasser bzw. Flüssigkeitsgemisch aus den Rohrleitungen zu lassen. Voraussetzung für die Nutzung dieser Methode ist selbstverständlich das Vorhandensein von Flüssigkeiten im Rohrleitungssystem, die eingefroren werden können.

Alle Systeme für die Rohrfrostung von Rohrleitungen funktionieren dabei auf ganz ähnliche Weise. Egal, ob es sich um ein System mit Schellen, Mänteln und Kohlensäure oder um eine elektrische Kältemaschine handelt. In allen Fällen wird die Temperatur um die Rohrleitung so weit gesenkt, bis sich die darin befindliche Flüssigkeit an den gewünschten Stellen zu Eis verfestigt und die Leitung sozusagen temporär versiegelt. Für das Vereisen der Rohre wird dabei entweder flüssiges oder gasförmiges Kühlmittel verwendet.

Dabei ist es wichtig zu beachten, dass das Einfrieren von Rohren nur dann sinnvoll durchgeführt werden kann, wenn keine Strömung im System mehr besteht. Bevor man Rohre einfrieren kann, muss also die Pumpe abgestellt werden, bzw. bei Heizungen die Heizkörperventile geschlossen werden. Zudem sollte das Wasser vor Beginn des Einfrierens möglichst auf Raumtemperatur abgekühlt sein, um dieses einfacher und schneller durchführen zu können. 

Welche Möglichkeiten gibt es, um Rohre einzufrieren?

Generell gibt es vor allem zwei unterschiedliche Möglichkeiten, um Rohre einzufrieren. Die erste nutzt unter Hochdruck verflüssigtes Gas als Kühlmittel, welches dann um die Rohre geleitet wird, um diese einzufrieren. Die zweite nutzt ein so genanntes Einfriergerät, bei dem Gefrierköpfe oder Gefrierzangen um das Rohr gelegt werden. Hiermit wird ein hermetisch geschlossener Kühlmittelkreislauf erzeugt, der das Wasser im Rohr zu Eis herunterkühlt und so verfestigt das Rohr an der Stelle versiegelt. Die Kühlung mit einer Kältemaschine erfolgt dabei ganz ähnlich wie bei Gefrierschränken oder Kühlschränken.

1. Rohrleitung mit Kohlensäure einfrieren

Um Rohre mit verflüssigter Kohlensäure bzw. flüssigem Kohlendioxid einzufrieren, benötigt man spezielle Schellen oder Manschetten, die um das Rohr gelegt werden. Durch einen an die Manschette angeschlossenen Hochdruckschlauch wird von einer Quelle (in der Regel eine Gasflasche) durch Hochdruck das verflüssigte Gas in die Manschette geführt. Durch das Entweichen aus Ventilen wird so die Rohrstelle mit der Manschette gekühlt, bis die Flüssigkeit darin gefriert. Die Nutzung von verflüssigtem Kohlendioxid, auch Kohlensäure genannt, ist vor allem deshalb beliebt, da die Nutzung dieses Gases im Vergleich eine besonders niedrige Gefährlichkeit aufweist. Entweichendes Kohlendioxid sammelt sich in Bodennähe, da es schwerer ist als Luft. In ungelüfteten Räumen in Bodennähe kann es zu Erstickungsgefahr kommen, weshalb diese Methode der Rohrfrostung nur in gut belüfteten Räumen durchgeführt werden darf.

Manche Systeme verwenden für das Einfrieren von Rohren auch Flüssigstickstoff anstatt Kohlensäure. Allerdings müssen hier weitere Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden und es muss ebenso sichergestellt werden, dass eine gute Lüftung des Raumes besteht. Stickstoff ist zwar nicht toxisch, kann aber bei zu hohem Anteil in der Umgebungsluft zur Unterversorgung des Körpers mit Sauerstoff führen. Das Tückische daran ist, dass man die Unterversorgung mit Sauerstoff oft erst bemerkt, wenn es schon zu spät ist, um sich alleine aus der Gefahrenzone zu bewegen.

Benötigte Bauteile:

  • Kältemittelflasche (Kohlensäure)
  • Einfriermanschetten
  • Griffstücke mit Injektor
  • Hochdruckschläuche

2. Rohre elektrisch einfrieren mit einer Kältemaschine

Die zweite übliche Methode des Einfrierens von Rohren ist die Nutzung einer Kältemaschine, bzw. eines Einfriergerätes. Dieses wird elektrisch betrieben und arbeitet mit einem hermetisch geschlossenem Kältemittelkreislauf, ähnlich wie eine Gefriertruhe oder ein Kühlschrank. Da bei dieser Methode keine Kältemittel entweichen bzw. verdampfen können, kann eine Kältemaschine auch in Schächten und schlecht gelüfteten Räumen eingesetzt werden.

Für das Einfrieren eines Rohres werden die mit der Kältemaschine über einen Schlauch verbundenen Kältezangen (oder Gefrierköpfe) an angelegt. Anschließend wird das Kühlmittel durch die Schläuche zu den Kältezangen geleitet, wo die eigentliche Kühlung stattfindet. Am Rohr entstehen so Temperaturen um die -30º Celsius. Dies wird solange aufrechterhalten, bis die Flüssigkeit im Rohr zu Eis gefroren ist. Zusätzlich werden in der Regel Isoliermanschetten über die Kältezangen und das Rohr gezogen, um den Einfriervorgang zu vereinfachen und den entstehenden Eispfropfen über Stunden oder Tage aufrechtzuerhalten.

Benötigte Bauteile:

  • Kälteaggregat
  • Einfrierköpfe (Kühlzangen)
  • Kältemittelschläuche
  • LCD-Digital-Thermometer

Woran erkenne ich, dass das Rohr eingefroren ist?

Die Einfrierzeiten hängen von der verwendeten Methode, dem Material des Rohres und dessen Durchmesser ab. Genaue Zeitangaben können den jeweiligen, deutlich genaueren Betriebsanleitungen entnommen werden. Andere Anzeichen für eine erfolgreiche Vereisung sind Gefriererscheinungen außen am Rohr, das Stoppen des Wasserausflusses aus einem Wasserhahn oder Ventil (wenn zutreffend) oder auch ein leises Knacken, das zu vernehmen ist, wenn das Eis sich in der Mitte des Rohres trifft.

Wie lange bleibt die Rohrleitung vereist?

Die Dauer der Vereisung hängt von der Isolation des Rohres ab. Nach dem Einfrieren sollte der Eispfropfen zumindest einige Stunde halten. Die Applikation von Isoliermanschetten kann diese Zeit deutlich verlängern, bei Kältemaschinen sogar bis hin zu einigen Tagen.

Kann man sowohl vertikale als auch horizontale Rohre vereisen?

In der Regel können mit beiden Methoden sowohl vertikale als auch horizontale Rohrleitungen eingefroren werden. Allerdings ist das Einfrieren von horizontalen Rohrleitungen zu bevorzugen, da dies immer schneller und effektiver ist.

Kann man Rohre mit fließendem Wasser einfrieren?

Rohre mit fließendem Wasser können nicht eingefroren werden. Vor dem Beginn des Einfrierens – egal mit welcher Methode – muss sichergestellt werden, dass der Fluss der Flüssigkeiten im Rohrleitungssystem durch das Abstellen von Pumpen oder dem Schließen von Ventilen gestoppt wird.

Kann man heißes Wasser einfrieren?

Theoretisch kann man auch heißes Wasser einfrieren, allerdings kostet dies deutlich mehr Zeit und Energie, weshalb es sinnvoll ist, das Wasser oder Wassergemisch vor dem Einfrieren auf Raumtemperatur abkühlen zu lassen.

Kann man Kunststoff- und Bleirohre einfrieren?

Auch Kunststoff- und Bleirohre können mit beiden Methoden zur Rohrfrostung gebracht werden. Aufgrund den deutlich anderen Wärmeleitungseigenschaften des Rohrmaterials dauert dies aber deutlich länger als bei Kupfer- oder Stahlrohren.

Wird der Eispfropfen dem Druck standhalten?

Die durch das Rohrvereisen entstehenden Eispfropfen widerstehen in der Regel einem Druck von bis zu 8 bar. Da die Flüssigkeit für das Vereisen ohnehin stehen muss, sollte dieser Druck nie auch nur annähernd erreicht werden.

Die Vorteile von Rohrfrostung

Die Rohrfrostung hat viele Vorteile gegenüber dem ansonsten notwendigen Leeren des Rohrleitungssystems:

  • Die Rohrfrostung spart Kosten und Zeit;
  • Die Aufwendige Entleerung von Rohrleitungen kann vermieden werden;
  • Folgearbeiten sind nicht notwendig (z.B. Entlüften);
  • Kontaminiertes Wasser aus dem Leitungssystem (z.B. mit Kühlmitteln versetzt o.ä.) muss nicht aufwendig entsorgt werden.