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Bandsägeblatt

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Bandsägeblätter: zum Trennen in der Länge – mit Handgerät oder Werkzeugmaschine

Bei Bandsägeblättern handelt es sich um lange Sägeblätter, die zur Verwendung um eine von einem Motor angetriebene Rolle gelegt und mit Hilfe einer integrierten Spannvorrichtung gespannt wird. Zumeist verlaufen Bandsägeblätter im Einsatz horizontal und erlauben dem Nutzer eine präzise, gerade Schnittführung. Im allgemeinen werden Bandsägeblätter in stationären Werkzeugmaschinen verwendet, die eher selten zu findenden, von Hand genutzten Bandsägen stellen die Ausnahme dar und erreichen zudem nicht die gleiche Genauigkeit bei den durchzuführenden Schnitten. Bandsägeblätter zur Verwendung in stationären oder mobilen Bandsägen haben im allgemeinen einen Körper aus Stahl und sind nach DIN 8806 für schmale Bandsägeblätter geformt. Neben dieser für Bandsägen genormten Größe gibt es auch andere, teils deutlich breitere und längere Bandsägen für die Verwendung in Trennbandsägen, bei denen es sich um industriell nutzbare, sehr große Bandsägen-Maschinenwerkzeuge handelt, oder Blockbandsägen, die vor allem in der Forstwirtschaft und in Sägewerken zum Einsatz kommen und mit denen sich ganze Baumstämme der Länge nach zerschneiden lassen. Im weiteren Verlauf soll es hier aber nicht weiter um Bandsägeblätter für diese industriellen Anwendungsgebiete gehen, da sie weder für Heimwerker noch für die allermeisten professionellen Handwerker wirklich sinnvoll oder vernünftig einsetzbar sind.

Wie schon angesprochen bestehen schmale Bandsägeblätter nach DIN 8806 zumeist aus Stahl. Diese weisen aber sich teils deutlich voneinander unterscheidende Sägezähne auf. Dies bezieht sich sowohl auf deren Schränkung, die je nach zu bearbeitendem Material gewählt werden sollte (weite Schränkweite: frisches und weiches Holz; enge Schränkweite: für Holz oder Stahl etc.), als auch auf deren Materialität, die neben gehärtetem Stahl auch HSS, Hartmetall, oder Stellite (ein Material auf Cobalt-Chrom-Basis) umfassen kann. Die mit einer Bandsäge zu bearbeitenden Materialien leiten sich sowohl aus der Schränkung, als auch aus dem Material der Sägezähne her. Solche aus Hartmetall und Stellite können auch breiter als das Trägerband sein und werden dann als ungeschränkte Sägezähne bezeichnet.

Bandsägeblätter werden im allgemeinen in stationären Bandsägen eingesetzt und eignen sich vor allem für den Zuschnitt von Werkstücken, Dabei verläuft das Bandsägeblatt in den allermeisten Bandsägen vertikal und erlaubt klare, gerade Trennschnitte auch in lange und sehr lange Werkstücke. Von Hand genutzte Bandsägen sind die Ausnahme und kommen wenn dann vor allem in der Forstwirtschaft und auf Baustellen zum Einsatz, um schnelle, kleine Eingriffe und Zuschnitte vorzunehmen. Diese erreichen aber nicht dieselbe Genauigkeit und Präzision wie Zuschnitte mit einer stationären Bandsäge.

Anwendungsgebiete von Bandsägeblättern

  • Für Trenn- und Zuschnitte optimiert
  • hauptsächlich für Holz gedacht, spezielle Modelle auch für andere mittelharte Materialien und Metalle geeignet
  • Verwendung in so genannten Bandsägen, meist stationär genutzten Werkzeugmaschinen, mobil und von Hand genutzte Bandsägen werden angeboten, sind aber eher die Ausnahme
  • Bandsägeblätter werden meist vertikal eingespannt und eignen sich auch für sehr lange, gerade Schnitte

Hersteller von Bandsägeblättern

Mafell

Der deutsche Mittelständler Mafell mit Sitz im baden-württembergischen Oberndorf am Neckar ist ein, wenn nicht der Spezialist für Werkzeuge, Werkzeugmaschinen und Zubehör rund um alles, was mit Holzbearbeitung zu tun hat. Zimmermänner, Tischler, Schreiner – sie alle setzen gerne auf die hochwertigen Qualitätsprodukte von Mafell. Zum Produktsortiment dieser Premium-Marke gehören dabei natürlich auch sehr hochwertige Bandsägeblätter mit unterschiedlicher Zahnung und Breite. Bandsägeblätter von Mafell richten sich dabei dezidiert an professionelle Anwender und sind für Heimwerker häufig eher zu teuer. Natürlich sind diese aber eine der qualitativ besonders hochwertigen Bandsägeblätter, die am Markt erhältlich sind.

Edessö

Ursprünglich war Edessö ein eigenständiger Hersteller von Sägen und Sägeblättern in der Werkzeugstadt Remscheid. Nach einer Fusion mit der Koll & Cie. Gruppe verlagerte Edessö seinen Standort nach und nach zum Sitz des Mutterunternehmens nach Neunburg vorm Wald in Bayern. Neben vielen anderen Sägewerkzeugen gehören natürlich auch eine wirklich breite Auswahl an Bandsägeblätter zum Produktsortiment von Edessö. Diese werden von Edessö mit verschiedener Zahnung und für verschiedene Materialien sowie in verschiedenen Längen und Breiten angeboten. Immer richten sich diese Bandsägeblätter von Edessö jedoch an professionelle Anwender und sind von einer dementsprechend hohen Qualität und Verarbeitung. Auf der anderen Seite sind Bandsägeblätter von Edessö so für Heimwerker natürlich häufig eher zu teuer.

Scheppach

Die 1927 gegründete Firma Scheppach mit Sitz in Ichenhausen, Baden-Württemberg, ist ein Hersteller von Maschinen zur Holzbearbeitung, von Gartengeräten und Werkstattmaschinen bis hin zu Druckluftgeräten und Generatoren. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Holzbearbeitung und stationären sowie halbstationären Holzbearbeitungsmaschinen wie Bandsägen. Natürlich umfasst das Produktsortiment von Scheppach auch das benötigte Zubehör und die zur Verwendung in den eigenen Maschinen zu nutzenden Werkzeuge, Werkzeugaufsätze und Sägeblätter. Das Sortiment von Bandsägeblättern ist stattlich und umfasst neben verschiedenen Zahnungen, Breiten und Längen auch solche für andere Materialarten als Holz. Die Bandsägeblätter von Scheppach richten sich dabei hauptsächlich an professionelle Anwender und sind dementsprechend hochwertig und kostspielig.

Güde

Der deutsche Mittelständler Güde mit Sitz in Wolpertshausen im Herzen Baden-Württembergs entwickelte sich von einem Handelsunternehmen in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts zu einem eigenständigen Hersteller von Werkzeugen und Maschinen für professionelle Anwender und Heimwerker. Neben dem typischen Güde-Grün, welches heute so etwas wie das Markenzeichen der Firma ist, setzt man bei Güde vor allem auf ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis, welches viele der Werkzeuge und Maschinen sowie die dazugehörigen Zubehöre und Werkzeugaufsätze oder Sägeblätter auch für Heimwerker durchaus erschwinglich macht. Bei Bandsägeblättern bietet Güde seinen Kunden ein breites Angebot verschiedener Modelle, darunter auch solche, die sich vor allem an Heimwerker richten.

Weitere Hersteller von Bandsägeblättern: Bosch, Makita, Metabo, Silverline

Bandsägen und Bandsägeblätter gehören mit zur Grundausstattung einer jeden Werkstatt, die sich auf Holzbearbeitung und -verarbeitung spezialisiert. Zwar dürfte gerade im Heimwerkerbereich nicht jeder Hobbytischler eine Bandsäge als halbstationäre oder stationäre Werkzeugmaschine haben, was allerdings meist an Platzproblemen liegen dürfte, gibt es doch eine ganze Reihe von Bandsägen, die preislich problemlos von Heimwerkern angeschafft werden können. Die Verarbeitung anderer Materialien, insbesondere Metallen, dürfte andererseits hauptsächlich im professionellen Umfeld anfallen. So oder so: viele der Hersteller von Bandsägen als Werkzeugmaschinen oder Elektrowerkzeuge bieten ihren Kunden selbstverständlich auch die passenden Bandsägeblätter an. Zu diesen gehören – neben anderen – Bosch und Makita, die beiden international mit größten Hersteller von Elektrowerkzeugen aller Art, sowie Metabo, ein deutscher Premium-Hersteller mit einem besonderen Fokus auf die Automobil- und Luftfahrtindustrie. Bandsägeblätter, die ganz dezidiert für Heimwerker gedacht sind, bietet hingegen zum Beispiel das britische Unternehmen Silverline zu teils sehr günstigen Preisen an.

Wenn Sie mehr über Bandsägeblätter erfahren möchten und wissen wollen, worauf Sie beim Kauf eines solchen achten müssen, dann lesen Sie doch in unserem kurzen Ratgeber im Anschluss weiter. Bandsägeblätter mit verschiedenen Zahnungen in allen Preisklassen und alle Materialien finden Sie selbstverständlich in unserem angeschlossenen Online-Shop. Schauen Sie doch einmal rein und lassen Sie sich auch von vielen weiteren tollen Angeboten rund um Handwerk, Haus und Garten überzeugen!

  • Welches Bandsägeblatt ist das Richtige für mich?
  • Kaufkriterien in der Übersicht
  • Eine Standmaschine für meine Heimwerker-Werkstatt: Sinnvoll oder nicht?
  • Arbeitssicherheit und Schutzmaßnahmen

Welches Bandsägeblatt ist das Richtige für mich?

Bei der Auswahl des individuell richtigen oder passenden Bandsägeblattes, wenn nicht ohnehin gleich mehrere gekauft werden, kommt es neben der Beachtung einer generellen Unterscheidung zwischen professionellen Modellen und solchen, die für Heimwerker gedacht sind, vor allem auf die zu bearbeitenden Materialien an. Nach diesen richtet sich nicht nur die Schärung der Sägezähne, sondern teilweise auch deren Materialität, insbesondere wenn gerade kein Holz mit diesen bearbeitet werden soll. Zusätzlich muss natürlich sichergestellt werden, dass die Breite und Länge des entsprechenden Bandsägeblattes mit der verwandten Bandsäge korrespondiert. Hier hilft die Normierung schmaler Bandsägeblätter durch die eingehend angesprochen Normierung nach DIN 8806 die mit den allermeisten handelsüblichen Bandsägen übereinstimmt. Profis müssen sich noch mehr als Heimwerker mit der Zahnung und dem Material, aus welchem die Sägeblätterzähne hergestellt werden, auseinandersetzen. Beide wirken sich bei sehr genauen Arbeiten mitunter auch auf die Präzision, auf jeden Fall aber auf die Lebensdauer der Bandsägeblätter aus. Hier ist vor allem auf sehr hohe Qualität zu achten, wenn eine intensive Nutzung angedacht ist. Das allzu häufige Wechseln und Nachkaufen von Bandsägeblättern kostet nicht nur Geld sondern vor allem auch kostbare Zeit.

Kaufkriterien in der Übersicht

Für Heimwerker

  • Preis-Leistungsverhältnis beachten
  • häufig sind Bandsägen, die für Heimwerker gedacht sind, ausreichend
  • zu bearbeitende Materialien im Vorfeld bedenken
  • auf Eignung mit der vorhandenen Bandsäge achten

Für Profis

  • Qualität wichtiger als Preis (Lebensdauer)
  • auf passende Zahnung, Schärung und Material der Sägeblattzähne achten
  • auf Eignung mit der genutzten Bandsäge achten (sollte üblicherweise durch die Normierung nach DIN 8806 aber kein Problem sein)

Eine Standmaschine für meine Heimwerker-Werkstatt: Sinnvoll oder nicht?

Die allermeisten Bandsägen sind Werkzeugmaschinen, die einen festen Ort zum Betreiben benötigen. Die eher seltenen, von Hand zu betreibenden Bandsägen wiederum bieten weder denselben Arbeitskomfort noch dieselbe Präzision und gerade lange, gerade Schnitte können mit diesen zu einer echten Herausforderung werden. So gesehen ist die Anschaffung einer Bandsäge als Standmaschine für Heimwerker – den Bedarf an solch einer einmal vorausgesetzt – sinnvoll. Auch preislich sollte dies an sich kaum ein Problem darstellen, da es durchaus gute, preisgünstige Modelle gibt. Problematisch ist vor allem der Platz, den eine solche Maschine nicht nur zum Stellen, sondern auch zum sinnvollen Betreiben benötigt. Sollte dieser Raum nicht oder kaum vorhanden sein, sollten Heimwerker sich eher nach passenden Alternativen umsehen, zum Beispiel eine Kreissäge, die im Freien genutzt werden kann oder ähnliches.

Arbeitssicherheit und Schutzmaßnahmen

Da es sich bei Bandsägeblättern um gezahnte Sägen handelt, sollte man diese auch für sich mit der nötigen Vor- und Umsicht handhaben, um möglichen Verletzungen vorzubeugen. Bei der Verwendung in einer Bandsäge gleich welcher Art und Größe muss zuallererst auf die korrekte Verankerung des Bandsägeblattes in dieser geachtet werden. Danach sind alle bei der Verwendung einer Bandsäge angezeigten Sicherheitsvorkehrungen und Kleidervorschriften zu beachten. Besonders wichtig ist dabei ein wirklich umsichtiges und konzentriertes Arbeiten, denn mit einer Bandsäge kann man sich durchaus sehr schwere Verletzungen zufügen. Zur Grundausstattung bei der Nutzung einer Bandsäge sollten übrigens auch eine Schutzbrille und ein Mundschutz gehören, da sowohl bei Holz als auch bei den meisten anderen Materialien, die mit einer Bandsäge zu bearbeiten sind, Späne und feine Partikel während des Trennprozesses entstehen, die man in den meisten Fällen möglichst nicht einatmen oder ins Auge bekommen sollte.

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