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Handkreissägen

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Handkreissägen von Werkzeugstore24

 


Inhaltsverzeichnis

Handkreissägen von Werkzeugstore24
Wozu benötigt ein Heimwerker eine Handkreissäge?
Was kann man mit einer Handkreissäge alles sägen?
Welche Unterschiede gibt es zwischen Handkreissägen und anderen Sägen?
Kann man an Handkreissägen die Sägeblätter wechseln – und wenn ja, wie?
Wie und wie oft muss man eine Handkreissäge reinigen?
Wie lange hält eine Handkreissäge bzw. ein Sägeblätt?
Wie und wo bewahrt man eine Handkreissäge am besten auf?
Was muss ich bei einer Handkreissäge in Sachen (Arbeits-)Sicherheit beachten?

Wozu benötigt ein Heimwerker eine Handkreissäge?

Die Handkreissäge ist in vielen handwerklichen Bereichen inzwischen zu einem festen Bestandteil der Werkzeugausstattung geworden. So sind Handkreissägen nicht nur kompakt und relativ leicht zu handhaben, auch ihre Arbeit verrichten sie mit großer Präzision. Mit einer leistungsstarken Säge lassen sich im Nu unterschiedliche Stoff nach Wunsch zusägen. Eine gute Handkreissäge kann in vielen Bereichen zum Einsatz kommen und lässt sich auch bedienen, ohne dass man ein Profi sein muss.

Welche Handkreissägen es gibt und wozu kann man sie nutzen

Grundsätzlich wird zwischen zwei Varianten dieser Säge unterschieden: Die Pendelschutzsäge und die Tauchsäge. Dabei zeichnet sich die Pendelschutzsäge durch ein Pendel, das hin und her schwingt, aus. Wenn die Säge in Betrieb ist, bewegt sich das Pendel automatisch und die Säge kann ihre Arbeit verrichten. Vor allem wenn es um Sicherheit geht, hat diese Variante ganz klar die Nase vorne. Zudem eignet sie sich auch für grobe Zimmerarbeiten bestens, da sie in der Regel einen sehr leistungsstarken Motor besitzt und auch die Schnitttiefe deutlich tiefer ist als bei anderen Sägemodellen.
Sollen dagegen vor allem sehr feine Sägearbeiten verrichtet werden, ist die Tauchsäge die bessere Wahl. Sie kann unter anderem im Möbelbau oder auch beim Innenausbau zum Einsatz kommen. Insbesondere wenn Sie viel Sägearbeit im Haus verrichten und eigene Möbel zimmern möchten, ist eine Tauchsäge das ideale Werkzeug, denn mit ihr sind selbst komplizierte Arbeiten möglich. Abhängig vom jeweiligen Anwendungsgebiet haben also beide Varianten sowohl Vor- als auch Nachteile. Am besten ist es, Sie lassen sich im Fachhandel genau beraten oder sehen sich entsprechende Kundenrezensionen im Internet an.
Die Preisspanne ist bei einer Handkreissäge relativ groß. Eine durchschnittliche Säge gibt es schon ab etwa 100 Euro zu kaufen - ein solches Modell reicht im Grunde auch, wenn man sie nur ab und zu verwendet. Als Profi sollten Sie jedoch lieber etwas mehr investieren, um ein langlebiges und robustes Profi zu erhalten.

Die Funktionsweise einer Handkreissäge und was Sie dazu wissen sollten

Einer der wichtigsten Bestandteile einer derartigen Säge ist zunächst einmal die Führungsschiene, welche dafür sorgt, dass Schnitte sauber und präzise verlaufen. Wichtig ist allerdings, hier auf entsprechende Sicherheit zu achten und eine Schutzbrille zu tragen. Handschuhe sind kein empfehlenswerter Schutz, da sie noch dazu beitragen können, dass man sich in der Säge verfängt und sich unter Umständen verletzt.
Bevor eine solche Säge zum Einsatz kommt, sollten Sie in jedem Fall sicherstellen, dass das Sägeblatt richtig befestigt ist und die Führungsschiene sich in der entsprechenden Position befindet. Auch das Stromkabel muss außerhalb des Sägebereichs liegen. Nehmen Sie sich vor der ersten Nutzung der Säge unbedingt die Zeit für eine genaue Einweisung oder zum Lesen der Gebrauchsanweisung. Bei einer Handkreissäge handelt es sich nicht um ein Spielzeug, sondern um ein ernstzunehmendes Werkzeug, mit dem die Arbeit nicht ganz ungefährlich ist. Das sich sehr schnell drehende Sägeblatt erfordert größte Sorgfalt bei der Arbeit.
Wenn Sie mit der Säge arbeiten, führen Sie sie möglichst langsam, exakt und ohne unnötigen Druck. Nur so lassen sich die gewünschten Ergebnisse erzielen. In keinem Fall sollten Sie die Säge mit Gewalt bewegen, da das Verletzungsrisiko hier viel zu groß ist und natürlich auch das Gerät davon irreparable Schäden nehmen kann.
Gehen Sie mit einer hochwertigen Säge sorgsam um und sie wird Ihnen lange ein zuverlässiger Begleiter sein.

Diese Vorteile bietet eine gute Säge

Eine Säge ist ein Werkzeug, dessen Kauf sich aus unterschiedlichen Gründen rentiert. So ist es nur logisch, sich vor dem Erwerb die verschiedenen Vorteile genauer bewusst zu machen. Ein erster Pluspunkt ist zum Beispiel die Mobilität einer solchen Säge: Sie benötigt lediglich einen Netzanschluss und eine Unterlage, um einsatzbereit zu sein - zumindest, wenn es sich um kompakte, leichte Geräte handelt.
Weiterhin ist eine solche Säge sehr flexibel und lässt sich durch ihre geringen Maße selbst an schwer zu erreichenden Stellen verwenden. Vergleichen Sie den Platzbedarf einmal mit einer Tischkreissäge, so werden Sie schnell feststellen, dass diese Sägevariante in jedem Fall die raumsparendere Wahl ist. Auch preislich liegt die Handkreissäge ganz ohne Zweifel vorn.

Empfehlenswert ist die Säge außerdem für Hobby-Heimwerker, weil Sie sich selbst ohne große Vorkenntnisse schnell nutzen lässt, auch wenn man kein Profi ist. Selbst als ungeübter Handwerker bekommt man in der Regel schnell ein Gefühl dafür und kann damit zuverlässig Sägearbeiten verrichten.

Weitere Aspekte für den Kauf einer Säge hängen von den entsprechenden Wünschen und Ihren individuellen Ansprüchen ab - natürlich kann man nicht pauschalisieren, welches Gerät das richtige für einen ist. Aus diesem Grund ist es besser, sich vor dem Kauf umfassend beraten zu lassen und sich über die einzelnen Bauarten zu informieren. Grundsätzlich ist es jedoch immer von Vorteil, lieber etwas mehr in ein hochwertiges Gerät zu investieren, das seine Arbeit auch nach vielen Jahren noch präzise und schnell verrichtet - auch, wenn dieses etwas mehr kostet, so lohnt sich die Investition ganz ohne Zweifel.

Was kann man mit einer Handkreissäge alles sägen?

Nicht nur für den Hobby-Heimwerker, sondern auch in der Industrie kommen Handkreissägen heutzutage häufig zum Einsatz. Sie eignen sich unter anderem dazu, um Holz präzise auf die gewünschte Form zuzuschneiden. Ein großer Vorteil, den eine hochwertige Handkreissäge bietet, ist dass sie sich durch ihre kompakte Bauform relativ gut transportieren lässt. Das macht sie zu einem flexibel einsetzbaren und multifunktionellen Werkzeug.
Die meisten Sägen dieser Art lassen sich in ihrem Neigungswinkel und in der Höhe flexibel regulieren und anschließend auf einer sogenannten Führungsplatte fixieren.Zu empfehlen ist die Verwendung einer Führungsschiene mit einem 90-Grad-Schneidewinkel in jedem Fall, wenn man sich ein exaktes Ergebnis wünscht. Freihändiges Sägen bringt oft den Nachteil mit sich, dass die Schnitte schräg verlaufen. Erhältlich auf dem Markt sind jedoch nicht nur normale Handkreissägen, sondern auch spezielle Varianten, wie zum Beispiel die Tauchsäge, die Ringkreissäge oder auch die Schattenfugensäge - alle lassen sich für verschiedene Zwecks nutzen.

Tipps für den Kauf einer hochwertigen Handkreissäge

Es gibt einige Kriterien, die beim Erwerb einer solchen Säge eine besonders große Rolle spielen. Der wohl wichtigste Punkt ist, dass sie stabil und robust ist - denn nichts ist ärgerlicher als eine Säge, die schon nach kurzer Zeit zerbricht oder anderweitig beschädigt wird, weil sie der Belastung nicht standhält. Achten Sie in diesem Zusammenhang besonders auf einen stabilen Sägetisch und auf eine robuste Winkelarretierung. Hochwertige Materialien sind zum Beispiel Aluminium-Druckguss, das sich nicht so leicht verbiegt wie normales Blech.

Ebenfalls sollte die Möglichkeit gegeben sein, Stellschrauben - im Idealfall - stufenlos regulieren zu können, auch deren Bedienung sollte möglichst ohne große Mühe erfolgen. Der Parallelanschlag der Säge sollte darüber hinaus mindestens so lang sein wie die Führungsplatte selbst, um ein komfortables und sicheres Arbeiten zu gewährleisten.

Es kommt ganz darauf an, ob man sich für ein Einsteigermodell für den Hobby-Heimwerker, für ein semiprofessionelles oder für ein Profi-Modell entscheidet: In einigen Fällen kann sich der Kauf einer speziellen Säge für Zimmereiarbeiten rentieren. Lohnenswert ist so ein Gerät beispielsweise dann, wenn man Schnitte in größerer Tiefe vornehmen muss. Die meisten gängigen Sägeblätter ermöglichen eine Schnitttiefe zwischen 50 und 80 mm - sollen es jedoch 100 mm tiefe Schnitte und mehr sein, die öfters ausgeführt werden, dann ist der Kauf einer professionellen Säge gar nicht so falsch.

Ansonsten genügt es für den einfachen Heimwerker, sich eine Säge mit einer Schnitttiefe zwischen 50 und 70 mm zu kaufen. Weniger betragen sollte die Tiefe allerdings nicht, denn sonst kann die Präzision der Arbeit darunter leiden.
Achten sollten Sie beim Kauf einer Handkreissäge allerdings auch darauf, das passende Sägeblatt zu erwerben. Idealerweise besteht dieses aus möglichst hartem Metall, damit es gut mit massivem Holz zurechtkommt. Zwar lassen sich solche Sägeblätter von Laien ohne Vorkenntnisse kaum neu schärfen, allerdings rentiert sich der Kauf durchaus auch für den Hobby-Heimwerker.
Als Faustregel gilt, sich zunächst einmal zwei verschiedene Sägeblätter zu kaufen. Nachträglich lässt sich die Ausrüstung nämlich immer noch in gewünschtem Umfang aufstocken.

Wie eine Handkreissäge bedient wird

In der Regel wird eine solche Säge von einem Motor angetrieben, der wiederum ein kreisförmiges Sägeblatt antreibt. Abhängig von der Leistung der Säge kann dieses pro Minute bis zu 5.000 Umdrehungen ausführen.
Wichtig ist, dass sich auf der Säge eine Art Schutzblech befindet, das vor etwaigen Verletzungen bei der Arbeit schützt. Auf der Unterseite befindet sich eine weitere Schutzabdeckung, die sogenannte Pendelschutzhaube. Diese deckt den entsprechenden Bereich erst dann ab, wenn die Säge mit ihrer Arbeit beginnt. Vor dem Beginn des Sägevorgangs muss jedoch jedes Mal kontrolliert werden, ob diese Schutzhaube wieder ihre Ausgangsposition erreicht hat. Noch ein Hinweis zur Sicherheit: tragen Sie niemals Handschuhe oder weite Kleidung, die sich in der Säge verheddern könnte. Auch lange Haare sollten zurückgebunden werden, darüber hinaus ist die Nutzung eines Gehörschutzes sinnvoll.

Welche Merkmale eine gute Handkreissäge aufweisen sollte

Es gibt einige Aspekte, die beim Erwerb einer Handkreissäge eine besonders wichtige Rolle spielen. So sollten Sie unter anderem auf eine stabile Pendelhaube achten. Bei schlecht verarbeiteten Geräten kommt es häufiger vor, dass man sich mit der Kleidung in der Säge verfängt, was das Risiko schwerer Verletzungen drastisch erhöht. Sparen Sie hier also nicht am falschen Ende!
Ebenfalls wichtig sind Anschubrollen, welche ein Verheddern der Pendelhaube vermeiden, während besonders dünne Teile bearbeitet werden.

Eine qualitativ hochwertige Säge ist außerdem mit der Dreizahleletronik ausgestattet. Diese ist dann besonders hilfreich, wenn es um verschiedenes Sägematerial geht. Das kann Holz sein, aber auch Kunststoff, Glasfaser, Metall und Weiteres.

Das wohl bedeutendste Kriterium ist jedoch ein starker Motor, der mindestens 1.000 Watt leistet. Er ist selbst für den professionellen Bedarf ausreichend. Von Vorteil ist außerdem, wenn die Säge über ein Sichtfenster verfügt. Dieses gewährt eine optimale Sicht auf den zu sägenden Bereich. Weiterhin kann sich eine Vorrichtung zum Absaugen von Staub und Sägespänen als hilfreich erweisen, wenn man länger mit dem Sägevorgang beschäftigt ist und diesen nicht für die Reinigung unterbrechen möchte.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Handkreissägen und anderen Sägen?

Handkreissägen sind äußerst nützliche Werkzeuge zur Holzbearbeitung. Ein solches Gerät sollte in keiner Heimwerkstatt fehlen. Es gibt natürlich auch viele andere Sägen, von denen sich eine Handkreissäge in vielen Punkten unterscheidet. Die Unterschiede sollen an dieser Stelle etwas näher erläutert werden.

Einsatzgebiete von Handkreissägen

Mit einer Handkreissäge ist es möglich, Bretter, Latten und Bohlen auf die erforderliche Länge zu schneiden. Selbstverständlich sind auch Schnitte in Längsrichtung möglich. Auf diese Weise können beispielsweise Bretter schmaler gesägt werden. Auch das Zurechtschneiden von Spanplatten und ähnlichen Baustoffen ist mit solch einer Säge möglich. Besonders vorteilhaft bei den Handkreissägen ist der gerade Schnitt.

Es sind Schnitttiefen von etwa vier bis sieben Zentimetern möglich. Das hängt von dem jeweiligen Modell der Säge ab. Die Schnitttiefe lässt sich bei allen Handkreissägen stufenlos einstellen. Das ist wichtig, um exakte Schnitte zu erzeugen. Die Schnitttiefe sollte stets so eingestellt sein, dass sie gerade ausreichend ist. Ist sie zu tief eingestellt, sehen die Schnittflächen und die Schnittränder nicht mehr gut aus und müssen nachbearbeitet werden.

Bei nahezu allen Handkreissägen ist zudem der Schnittwinkel verstellbar. Dadurch sind präzise Gehrungsschnitte möglich. Die Einsatzgebiete derartiger Sägen sind also sehr vielfältig.

Unterschiede zu Stich- und Säbelsägen

Zu den weiteren nützlichen Sägen gehören Stich- und Säbelsägen. Eine Stichsäge erreicht bei Weitem nicht die Leistungsfähigkeit einer Handkreissäge. Dafür weist sie aber andere Vorteile auf. Mit einer Stichsäge können auch Rundungen und andere Formen gesägt werden. Das ist mit einer Handkreissäge überhaupt nicht möglich.

Eine Säbelsäge ist prädestiniert für freihändige Schnitte. Die Schnittleistung ist gut, aber die Präzision einer solchen Säge lässt zu wünschen übrig. Sie eignet sich in erster Linie für das Ablängen von Hölzern, bei denen es nicht auf exakte Schnitte ankommt. Auch Äste können mit einer Säbelsäge gekürzt werden.

Sowohl für Stichsägen als auch für Säbelsägen stehen unterschiedlichste Sägeblätter zur Verfügung. Deshalb können mit solchen Sägen auch Werkstücke aus Kunststoff oder Metall bearbeitet werden. Das ist mit einer Handkreissäge nicht möglich. Es werden ausschließlich Sägeblätter für die Holzbearbeitung angeboten.

Unterschiede zu stationären Sägen

Tischkreissägen und Kappsägen sind zwar noch leistungsfähiger als Handkreissägen, aber auch diese Geräte stoßen hin und wieder an ihre Grenzen. Mit einer Kapp- und Gehrungssäge sind sehr präzise Schnitte möglich. Aber auch dann, wenn eine solche Säge mit einer Zugeinrichtung ausgestattet ist, stößt sie bei breiten Werkstücken an ihre Grenze. In der Regel sind Werkstücke mit einer Breite von maximal 25 Zentimetern zu bearbeiten.

Bei einer Tischkreissäge spielt die Breite eines Werkstücks keine Rolle. Trotzdem kann es mitunter schwierig sein, Montageplatten exakt durch das Sägeblatt zu schieben. Dazu sind meistens mehrere Personen erforderlich. Platten aus Holzwerkstoffen lassen sich mit einer Handkreissäge deutlich leichter bearbeiten als mit einer Tischkreissäge.

Handkreissäge vs. Bandsäge

Viele Heimwerker nutzen auch Bandsägen, um Werkstücke präzise zu schneiden. Bandsägen weisen eine hohe Präzision auf. Zudem haben sie eine ganz geringe Schnittbreite. Die Schnittbreite beträgt nur wenige Millimeter. Bei einer Handkreissäge beträgt die Schnittbreite je nach Ausführung des Sägeblatts bis zu einem Zentimeter. Das bedeutet, es fallen viel mehr Späne an.

Nachteilig bei den Bandsägen ist allerdings, dass sie ausschließlich als stationäre Geräte angeboten werden. Es gibt zwar auch kleine handliche Geräte, die einfach dort hin transportiert werden können, wo sie gerade gebraucht werden. Diese mobilen Bandsägen weisen jedoch nur eine geringe Leistung auf.

Kettensägen sind wahre Kraftprotze

Zu den leistungsfähigsten Sägen gehören die Kettensägen. Mit ihnen lassen sich sogar Bäume fällen und dicke Balken sägen. Für präzise Bauarbeiten eignen sich diese Sägen jedoch nicht. Die Schnittbreite einer Kettensäge beträgt aufgrund der robusten Sägekette bis zu zwei Zentimeter. Die Schnittflächen sind zumeist sehr rau. Deshalb spielen Kettensägen in der Hobbywerkstatt keine große Rolle. Sie erreichen niemals die Schnittqualität einer Handkreissäge.

Kann man an Handkreissägen die Sägeblätter wechseln – und wenn ja, wie?

Im Segment der handgeführten Elektrowerkzeuge gehören Handkreissägen zu den Maschinen mit den höchsten Anforderungen bezüglich ihrer Sicherheit und eines fachgerechten Umganges mit ihnen. Ihre Sägeblätter rotieren mit hohen Drehzahlen von 7.000 bis 9.000 Umdrehungen pro Minute. Lose Befestigungen können deshalb eine hochgradige Gefahr darstellen. Leichtsinniger Umgang mit einer Handkreissäge unter Umgehung der an der Maschine montierten Sicherheitseinrichtungen kann zu schwersten Schnittverletzungen führen. Nicht zuletzt sorgt aber auch die Verwendung eines für das jeweilige Werkstück ungeeigneten Sägeblattes für Sicherheitsrisiken. Die Zähne des Sägeblattes können ausreißen und das Werkstück wird beschädigt. Deshalb sind Handkreissägen mit einem mehr oder weniger eng gekapselten Splitterschutz ausgestattet. Er verhindert, dass Splitter beim Sägen umherfliegen können. Er schützt aber auch die Benutzer der Handkreissäge davor, ungewollt mit dem rotierenden Sägeblatt in Kontakt zu kommen. Bei manchen Sägen ähnelt diese kompakte Verkleidung einem unüberwindbaren Hindernis. Es scheint, als wäre es unmöglich, das Sägeblatt irgendwann zu wechseln. Das darf selbstverständlich nicht sein, denn Sägeblätter sind Verschleißmaterialien, die irgendwann ausgetauscht werden müssen.
Deshalb sei eines klargestellt – das Sägeblatt kann an jeder Handkreissäge gewechselt werden. Nur die Vorgehensweise und der damit verbundene Zeitaufwand unterscheiden sich wesentlich von Modell zu Modell.

Wie geht man beim Sägeblattwechsel an Handkreissägen vor?

So eilig, wie der Wechsel des Sägeblattes an einer Handkreissäge manchmal auch sein mag – die Sicherheit besitzt Vorrang vor allen nachfolgenden Arbeiten. Ein unbeabsichtigtes Einschalten der Maschine während des Wechsels kann zu verheerenden Schnittverletzungen führen. Deshalb muss die Handkreissäge zunächst unbedingt vom Netz getrennt werden. Der Stecker des Zuleitungskabels muss aus der Steckdose gezogen und sichtbar neben der Säge abgelegt werden. Ein Mitarbeiter könnte die Stecker sonst verwechseln und den der Säge unbemerkt wieder in die Steckdose stecken.
Auf dem Markt der Elektrowerkzeuge gibt es jedoch auch akkubetriebene Handkreissägen. Bei diesen Geräten muss vor dem Wechsel des Sägeblattes unbedingt der Akku abgezogen werden.

Damit der Sägeblattwechsel nicht in einer Suchaktion endet

Manchmal ist man versucht, ein verschlissenes Sägeblatt direkt am Arbeitsort zu wechseln. Das kann durchaus bei der Arbeit auf dem Gerüst oder in einem ungeordneten Bereich der Baustelle sein. Es reicht aus, wenn hier eine Schraube verloren geht oder die Befestigungsmutter der Welle abhanden kommt. Die nachfolgende Suchaktion macht jede gewünschte Zeitersparnis zunichte.
Deshalb gilt, dass die Handkreissäge zunächst auf einer übersichtlichen und stabilen Unterlage abgelegt wird. Hier können alle Befestigungen und sonstigen Maschinenteile, die entfernt werden müssen, sicher und übersichtlich abgelegt werden.

Systematisches Vorgehen schützt vor Zusammenbauversuchen

Jede Handkreissäge ist anders konstruiert. Dementsprechend enthält jede von ihnen unterschiedlich viele und andersgeartete Verkleidungen, Befestigungen und Schrauben, die beim Sägeblattwechsel entfernt werden müssen. Sie müssen zunächst abgebaut werden. Bei manchen Maschinen kommen weitere Teile entfernt hinzu, bis das Sägeblatt zum Wechseln ausreichend freigelegt worden ist.
Es lohnt sich, jedes Maschinenteil einschließlich seiner gelösten Schrauben übersichtlich am entsprechenden Ort an der Maschine auf der Unterlage abzulegen. Diese Sorgfalt erspart nach dem Einbau des neuen Sägeblattes vergebliche Versuche beim Zusammenbau.
Im Zeitalter von Smartphone und Tablet kann es durchaus nützlich sein, die Handkreissäge im zusammengebauten Ausgangszustand einfach zu fotografieren. Auch dies erleichtert den Zusammenbau.

Lösen und Wechseln des Sägeblattes

Handkreissägen sind mit unterschiedlichen Befestigungssystemen am Sägeblatt ausgestattet. Meist werden diese mit einem mitgelieferten Gabelschlüssel betätigt.
Von großem Vorteil ist, wenn die Handkreissäge mit einer Spindelarretierung ausgestattet ist. Sie ist an einem meist schwarzen Druckknopf an der Maschine ersichtlich. Wird dieser Knopf gedrückt, kann sich die Welle der Säge nicht mehr drehen, und das Sägeblatt lässt sich einfacher lösen.
Die Mutter wird gelöst und nun kann das bisherige Sägeblatt abgenommen werden. Dies ist der Zeitpunkt, an dem auch der Absaugstutzen und andere Maschinenteile freiliegen. Er gibt die Gelegenheit, die Säge von angesammelten Spänen und Schmutz aus der Säge zu säubern.
Nun wird das neue Sägeblatt auf die Führung an der Welle aufgelegt. Auf die Wahl des richtigen Sägeblattes bezüglich der Lochgröße und des Blattdurchmessers wird im nächsten Absatz eingegangen. Wichtig ist, dass das Sägeblatt in der Drehrichtung der Säge eingebaut wird. Sie ist an einem Pfeil auf dem Blatt und identisch auf der Säge ersichtlich. Nun wird das Sägeblatt unter nochmaligem Drücken der Spindelarretierung mittels Mutter und Gabelschlüssel festgezogen. Dann folgt der Zusammenbau der Schutzvorrichtungen und nach einer nochmaligen Inaugenscheinnahme der Probelauf.

Nicht jedes Sägeblatt ist für jede Maschine geeignet

Auf dem Typenschild aller Handkreissägen ist der jeweils größte Blattdurchmesser angegeben. Manchmal erlaubt die Konstruktion der Schutzeinrichtungen, ein nächstgrößeres Sägeblatt einzubauen. Dies ist gefährlich und kann zu schwersten Verletzungen durch die Zerstörung des Sägeblattes und der Schutzeinrichtungen führen! Ein kleineres Sägeblatt hingegen darf eingebaut werden.
Ein zweites wichtiges Merkmal ist die Größe des Lochdurchmessers am Sägeblatt. Er muss mit der Führung an der Säge identisch sein oder bei manchen Modellen mit Distanzringen hergestellt werden können. Ein Sägeblatt mit einem zu großen Lochdurchmesser darf nicht montiert werden. Es würde unrund laufen und sich allmählich lösen, woraus eine große Verletzungsgefahr entsteht. Der Sägeblattwechsel an Handkreissägen ist bei sorgfältiger Vorgehensweise an unterschiedlichen Modellen mehr oder weniger aufwendig, aber immer problemlos möglich.

Wie und wie oft muss man eine Handkreissäge reinigen?

Handkreissägen kommen nicht nur in der Industrie, sondern auch im privaten Heimwerkerbereich häufig vor. Sie eignen sich vor allem dazu, um in Platten oder auch in Massivholz zu schneiden, ohne dass dafür auf die Maserung geachtet werden muss. Handkreissägen bieten gegenüber normalen Kreissägen den Vorteil, dass sie nicht stationär auf einer fest installierten Basis stehen, sondern sich transportieren lassen. Das macht sie zu einem fiexibel und vielseitig nutzbaren Werkzeug.

Wichtig ist jedoch, dass man mit Handkreissägen möglichst sorgsam umgeht, damit man sie lange nutzen kann und der Verschleiß möglichst spät eintritt. Aus diesem Grund sind eine regelmäßige Pflege und Wartung unabdingbar.

Was zeichnet Handkreissägen aus?

Heutzutage unterscheidet man hauptsächlich zwischen zwei Arten von Handkreissägen auf dem Markt. Am meisten verbreitet ist die Pendelhaubensäge, darüber hinaus gibt es auch die Tauchsäge, welche sich für den spezielleren Einsatz richtet. Mit der Pendelhaubensäge kann ein breitgefächerteres Anwendungsspektrum abgedeckt werden. Für weitere Spezialgebiete sind auch Sondermodelle wie die Ringkreissäge oder die Schattenfugensäge erhältlich.
Ganz egal, für welche Variante man sich entscheidet, die Grundbauart ist bei beiden relativ identisch. Sie verfügen über ein Sägeblatt, eine Führungsplatte, einen elektrischen Motor und über handliche Griffe.

Handkreissägen lassen sich sowohl im Hinblick auf ihre Höhe als auch in ihrer Neigung flexibel regulieren und auf einer speziellen Führungsplatte anbringen. Hier ist es für den Handwerker empfehlenswert, eine Führungsschiene für die Arbeit zu verwenden, denn so wird das Ergebnis in der Regel deutlich präziser als beim freihändigen Führen.

Reinigung und Wartung von Handkreissägen - wichtige Tipps für Handwerker

Grundsätzlich kann man schon beim Kauf darauf achten, dass Sägeblätter aus hochwertigem Material gefertigt sind. Das bemerkt man meist schon am Klang: Lässt man ein Sägeblatt auf den Tisch fallen, muss es klar und rein klingen. Ein schlechtes Sägeblatt "scheppert" wie Blech und ist keine gute Wahl. Dennoch müssen auch qualitative Sägeblätter gepflegt werden, denn auch sie können rosten, da sie aus Stahl bestehen. Weiterhin ist es notwendig, Sägen vor Feuchtigkeit zu schützen und sie von Zeit zu Zeit mit etwas - säurefreien - Schmierfett einzureiben.

Sägeblätter sollten regelmäßig gesäubert werden, allerdings vernachlässigen dies noch immer viele Handwerker. Dabei fallen bei jedem Sägevorgang Späne oder Feinstaub an, die entfernt werden müssen, damit sich keine Rückstände am Gerät ablagern, welche dieses auf Dauer beschädigen könnten.
Dafür eignet sich ein nicht zu harter Pinsel sehr gut, der oberflächliche Verschmutzungen schnell entfernt.

Für hartnäckigeren Schmutz eignet sich Ofenreinigungsmittel. Hierfür säubert man das Sägeblatt zunächst oberflächlich, anschließend sprüht man das Sägeblatt mit dem Spray ein. Nach rund 20 Minuten sind die Rückstände dann mit einem angefeuchteten Tuch optimal zu entfernen Wichtig: Trocknen Sie das Sägeblatt danach gründlich und pflegen sie es zusätzlich mit Vaseline. Dies stärkt das Metall und beugt Schäden durch Korrosion vor.

Wichtige Tipps für den Kauf einer Handkreissäge

Qualität ist zweifellos der wichtigste Aspekt für den Kauf von Handkreissägen. Diese Werkzeuge sollen im besten Fall mehrere Jahre - oder sogar Jahrzehnte - halten, deshalb ist es immer sinnvoll, lieber ein bisschen mehr zu investieren.
Achten Sie vor allem auf die Robustheit eines solchen Geräts: Nicht nur muss der Sägetisch stabil und belastbar sein, auch die Winkelarretierung sollte möglichst widerstandsfähig sein. Idealerweise bestehen beide aus hochwertigem Alu-Druckguss und nicht einfach aus dünnem Blech, da dieses sich deutlich schneller verformen kann, was wiederum auch das Sägeergebnis beeinflussen würde.

Werfen Sie zudem einen Blick darauf, ob die Stellschrauben zur Höhen- und Neigungsverstellung gut erreichbar sind. Der Neigungsgrad sollte sich auf einer gut sichtbaren Anzeige ablesen lassen. Wichtig außerdem: Der Notschalter, welcher das Gerät im Falle eines Falles sofort stoppt, sollte leicht bedienbar sein - dies kann vor schweren Verletzungen bewahren. Was den Parallelanschlag der Säge betrifft, so ist es von Vorteil, wenn dieser sich an zwei Stellen fixieren lässt und mindestens die Länge der Führungsplatte aufweist.

Der wichtigste Bestandteil der Säge ist jedoch das Sägeblatt. Für die Arbeit sollte man ausschließlich Sägeblätter verwenden, die aus Hartmetall bestehen, denn dieses Material eignet sich am besten für Werkstücke aus Holz. Zwar können normale Heimwerker sie meist nicht alleine schärfen, sondern müssen dies von einem Fachmann durchführen lassen, jedoch bieten sie einen enormen Sicherheitsgrad und sind deshalb eine rentable Investition.

Zwar gibt es auf dem Markt inzwischen eine sehr große Auswahl an Sägeblättern, allerdings benötigt man meist gar nicht so viele. Für den normalen Gebrauch von einer Handkreissäge zu Hause reicht es in der Regel, zwei verschiedene Varianten zu kaufen: Eines, das mit eher flachen und weniger Zähnen ausgestattet ist und eines, das über mehr und tiefergreifende Zähne verfügt.
Auf diese Weise lassen sich verschiedene Materialien zuverlässig bearbeiten.

Es hilft übrigens bei der Kaufentscheidung, wenn man schon vorher weiß, welche Werkstoffe später bearbeitet werden sollen. Möchte man zum Beispiel ausschließlich Massivholz sägen, so lohnt es sich, in ein Produkt zu investieren, welche sich speziell dafür eignet. Im Zweifelsfall kann man sich im Baumarkt oder Fachhandel nach weiteren Informationen erkundigen und sich beraten lassen.

Wie lange hält eine Handkreissäge bzw. ein Sägeblätt?

Eine Handkreissäge ist das am besten geeignete Elektrowerkzeug für Holzarbeiten, die direkt vor Ort auf der Baustelle stattfinden. Sie ist jederzeit transportabel, flexibel einsetzbar und ermöglicht einen großen Spielraum hinsichtlich der auszuführenden Arbeiten. Sie kann sowohl dünne Spanplatten schneiden als auch Kanthölzer trennen, solange ihr Sägeblatt einen ausreichenden Durchmesser hat. Andererseits ist die Arbeit mit einer Handkreissäge nicht oder nur mit Zusatzeinrichtungen so präzise wie die mit einer Tischkreissäge. Sie ist dementsprechend immer ein Kompromiss aus Effizienz auf der Baustelle, ohne dass eine gut ausgerüstete Werkstatt vorhanden sein muss. Dies schließt jedoch nicht aus, dass Profihandwerker, die täglich mit einer Handkreissäge umgehen, dieses handliche Werkzeug auch in ihrer Werkstatt nutzen.
Heimwerker profitieren ebenfalls von einer solchen Maschine, die sie sowohl in ihrer häuslichen Werkstatt als auch im Haus und Garten nutzen können.
Ist eine Handkreissäge jedoch unbegrenzt haltbar, damit sich die Investition bei häufigem Gebrauch, aber auch bei nur gelegentlicher Nutzung lohnt? Wie verhält es sich mit ihren Sägeblättern? Sind auch sie unbegrenzt nutzbar?

Zunächst ein klein wenig Maschinenkunde

Eine Handkreissäge ist ein handgeführtes Elektrowerkzeug. Sie besteht aus einem Maschinenkörper, in welchem der Elektromotor platziert ist. Dessen Ausgangswelle stellt gleichzeitig die Aufnahmewelle für das Sägeblatt dar. Handkreissägen arbeiten mit hohen Drehzahlen, sodass kein zwischengeschaltetes Getriebe erforderlich ist.
Das Motorgehäuse ist mit einem Handgriff ausgestattet, mit dem die Maschine bei der Arbeit geführt wird. Er beherbergt gleichzeitig den Schalter, gegebenenfalls eine Arretierung und weitere Einstellmöglichkeiten, die abhängig vom Modell sind. Manche Handkreissägen sind mit einem Zusatzhandgriff ausgestattet.
Unterhalb des Motorgehäuses befindet sich der Sägetisch, der beim Schnittvorgang auf dem Werkstück fest aufliegen muss. Bei fast allen Modellen ist er im 90-Grad-Winkel zum Sägeblatt arretierbar und kann mittels einer Winkelverstellung ein- oder beidseitig verändert werden. Aus dem Sägetisch ragt das Sägeblatt. Es wird von einer Schutzeinrichtung überdeckt, damit es bei seiner Rotation nicht unbeabsichtigt das Werkstück beschädigen kann. Es schützt außerdem die Benutzerin oder den Benutzer vor Schnittverletzungen, die verheerend sein könnten. Diese Schutzeinrichtung ist federnd gelagert und befindet sich ohne Krafteinwirkung immer in ihrer Ausgangsstellung, in der sie das Sägeblatt überdeckt. Erst, wenn die Maschine auf dem Werkstück positioniert und in Schnittrichtung geschoben wird, verändert sie ihre Stellung und gibt das Sägeblatt frei.
Nahezu alle Handkreissägen sind mit einem Absaugstutzen ausgestattet. Dieser ermöglicht den Anschluss eines Spänebeutels oder den Anschluss über eine Schlauchleitung an eine Späneabsaugung.
Was unterscheidet eine Handkreissäge von der Tischkreissäge? Tischkreissägen sind stationäre oder bei kleinen Modellen teilstationäre Elektrowerkzeuge. Bei Handkreissägen hingegen wird der Maschinenkörper von Hand geführt. Sein Gewicht sorgt für die notwendige Auflage auf dem Werkstück.

Gute Pflege sorgt für eine lange Lebensdauer von Handkreissägen

Aus der vorangegangenen Beschreibung ist ersichtlich, dass Handkreissägen vorrangig im rauen Baustellenbetrieb zum Einsatz kommen. Sie sind deshalb nicht nur der Verschmutzung durch Sägespäne ausgesetzt. Vielmehr werden sie auch durch sonstigen Baustellendreck, von Feuchtigkeit und anderen Einflüssen beeinträchtigt. Außerdem können sie durchaus einer hohen mechanischen Belastung ausgesetzt sein.
Herstellerseitig sind Handkreissägen weitestgehend wartungsfrei. Ihre Schmierung erfolgt automatisch, und deshalb bezieht sich eine Wartung vorrangig auf das Wechseln der Motorkohlen, bevor diese ihre Verschleißgrenze überschritten haben. Dies ist ein wichtiges Kriterium, denn verschlissene Motorkohlen können bei manchen Modellen den Anker beschädigen und eine teure Maschinenreparatur wird erforderlich. Wenn die Motorkohlen verschlissen sind, macht sich dies durch ein verstärktes und sichtbares Bürstenfeuer bemerkbar. Dann darf mit der Maschine nicht weiter gearbeitet werden.
Andererseits bietet spätestens der Wechsel des Sägeblattes die Gelegenheit, die Maschine gründlich zu säubern. Die Motorwelle sowie alle Absaugeinrichtungen liegen frei und die Gelegenheit ist günstig, sie von festklebenden Spänen zu befreien.
Besondere Aufmerksamkeit gilt aber auch der Schutzeinrichtung. Ihre federnde Lagerung muss unbedingt jederzeit funktionieren, damit Schnittverletzungen weitestgehend ausgeschlossen werden können. Sie muss regelmäßig von Spänen und Schmutz befreit werden. Dabei wird ihre mechanische Funktion kontrolliert.
Fazit: Wenn die erforderlichen Reinigungen und Wartungen an einer Handkreissäge regelmäßig ausgeführt werden, wird sie über viele Jahre hinweg zuverlässig ihren Dienst leisten.

Wie verhält es sich mit der Lebensdauer von Sägeblättern?

Eines muss vorausschickend gesagt werden – Sägeblätter, auch die von Handkreissägen, sind Verschleißteile. Sie unterliegen selbst bei sorgfältigster Vorgehensweise immer der Abnutzung.
Durch Augenmaß und korrekter Auswahl des für das jeweilige Material geeigneten Sägeblattes kann ihre Lebensdauer jedoch optimiert werden. Als Beispiel sei hier die Verarbeitung von OSB-Spanplatten genannt. Ein fein gezahntes Kreissägeblatt wird sich in solch hartem und fasrigem Material sehr schnell abnutzen. Andererseits ist es aus technologischer Sicht nicht erforderlich, derartige Schnitte mit einem solch feinen Sägeblatt auszuführen. Die Standzeit des Sägeblattes lässt sich dementsprechend optimieren, wenn es gegen ein Sägeblatt mit Hartmetallschneiden ausgetauscht wird, bevor die genannten OSB-Platten bearbeitet werden.
Nägel und andere Fremdkörper im Holz oder einem anderen Material sind der Tod jedes Sägeblattes. Deshalb muss jedes Werkstück vor den Schnittarbeiten dahingehend kontrolliert werden, ob sich solche Fremdkörper im Schnittbereich befinden.
Fazit: Sägeblätter sind auch an der Handkreissäge Verschleißteile, die der Abnutzung unterliegen. Durch bewusste Auswahl und umsichtige Verwendung lässt sich ihre Lebensdauer jedoch optimieren.

Wie und wo bewahrt man eine Handkreissäge am besten auf?

Die Handkreissäge ist ein Elektrowerkzeug, welches tendenziell nicht zur Grundausstattung des Gelegenheits-Heimwerkers gehören wird. Meist verbinden Heimwerkerinnen und Heimwerker den eigenen Hausbau oder die umfassende Rekonstruierung eines Altbaus mit der Anschaffung einer solchen Säge. In gewerblich tätigen Handwerksberufen wie beim Zimmermann, dem Tischler oder dem Dachdecker hingegen ist professionelle Arbeitsweise ohne eine Handkreissäge undenkbar.
Dieser Artikel befasst sich damit, wo und wie man eine Elektrohandkreissäge in Zeiten der Nichtbenutzung aufbewahrt. Bereits aus den Anwendungsmöglichkeiten ergeben sich dabei große Unterschiede zwischen gewerblicher Nutzung und dem Heimwerkerstatus. Dies soll nachfolgend etwas näher betrachtet werden.

Was zeichnet eine Handkreissäge aus?

Die Elektrohandkreissäge ist ein handgeführtes Elektrowerkzeug. Das bedeutet, dass sie mobil eingesetzt wird, während das Werkstück auf einer geeigneten Unterlage festgehalten wird. Dies kann selbstverständlich auch beispielsweise ein Holzbalken sein, der noch fest in einem Bauwerk verankert ist, aber herausgetrennt werden soll. Damit unterscheidet sich eine solche Säge von stationären Maschinen wie der Bandsäge oder teilstationären Maschinen wie der ortsveränderlichen Tischkreissäge. Bei diesen Modellen ruht das Sägeblatt im Sägetisch, während das Material beim Schnittvorgang beweglich und von Hand geführt wird.
Eine Elektrohandkreissäge „kommt also zum Holz“ selbst an entlegenen Stellen, während bei stationären oder teilstationären Sägen das „Holz zur Säge“ kommt. Vor allem bei großformatigen oder fest eingebauten Kanthölzern, Balken und Brettern ergeben sich daraus große Vorteile einer solchen Säge.
Die Hauptbestandteile einer Elektrohandkreissäge sind der Motor und die Schutzabdeckung für das Kreissägeblatt. Der Motor ist in einem robusten Gehäuse mit Absaugvorrichtung gekapselt, an dem gleichzeitig der Handgriff mit dem Schalter positioniert ist. Die Schutzabdeckung umschließt das Sägeblatt. In ihrem unteren Bereich befindet sich eine bewegliche Schutzeinrichtung. Diese ist im Ruhezustand durch Federkraft geschlossen. Beim Aufsetzen auf das Werkstück und mit moderatem Vortrieb wird diese Einrichtung zurückgeschoben und das Sägeblatt liegt zum Schnittvorgang offen. Wenn das Werkstück durchtrennt worden ist und das Sägeblatt wieder freiliegt, federt diese Schutzvorrichtung selbsttätig zurück. Damit wird verhindert, dass das noch rotierende Sägeblatt Schnittverletzungen oder Beschädigungen an der Ablagefläche verursachen kann.

Wie bewahren Heimwerkerinnen und Heimwerker diese Säge auf?

Eingangs wurde bereits gesagt, dass die Elektrohandkreissäge im Heimwerkerbereich nicht alltäglich zum Einsatz kommt. Kleine Schnitte in Holz können komfortabler mit einer Tischkreissäge oder auch einer Stichsäge ausgeführt werden. Deshalb kann sie durchaus in der Werkstatt, der Garage oder an einem anderen Ort im Bereich der selten benutzten Dinge platziert werden. Günstig ist in diesem Zusammenhang eine Maschine, zu deren Lieferumfang ein Maschinenkoffer gehört. Werden in diesem Koffer die Säge und sämtliche Zubehörteile nach der Benutzung sorgfältig eingeräumt, sind alle Dinge beim nächsten Arbeitsgang sofort greifbar. Logisch, dass sich dieser Aufbewahrungsort verändert, wenn ein größeres Bauvorhaben in Angriff genommen und die Säge regelmäßig benötigt wird.

Wie und wo bewahren gewerblich tätige Handwerker die Säge auf?

Jeder Handwerker hat diesbezüglich seine eigene Philosophie und seine eigenen Gewohnheiten. Im Holzbau jeglicher Art hat jeder von ihnen meist eine große Werkzeugkiste, in welcher alle üblicherweise notwendigen Werkzeuge und Hilfsmittel aufbewahrt werden. Die Handkreissäge gehört dazu wie der Spannungsprüfer zum Elektriker.
Deshalb ist es aber wichtig, dass sich Holzhandwerker beim Kauf für eine in ihrer Bauform möglichst kleine Elektrohandkreissäge entscheiden. Dies geht jedoch fast immer zulasten eines kleineren Sägeblattes. Benötigen sie häufig Schnitte mit großer Schnitttiefe, ist dies nur mit einem Sägeblatt großen Durchmessers möglich. Selbstverständlich ist dies nur mit einer Elektrohandkreissäge größerer Bauform denkbar.

Muss das Sägeblatt bei der Aufbewahrung der Säge entfernt werden?

Üblicherweise verbleibt das Sägeblatt während der Aufbewahrung an der Maschine. Dies ist gängige Praxis und verschlechtert auch nicht die Lebensdauer der Säge. Die unangenehme Überraschung kann sich jedoch einstellen, wenn das Sägeblatt gewechselt werden muss. Die Sägeblätter sind mittels einer Spannvorrichtung oder einer Mutter befestigt. Diese können sich bei häufigen Arbeitsgängen allmählich immer fester ziehen. Dies geschieht vor allem bei häufig tiefen Schnitten, wenn ein unförmiges Werkstück an der Spannvorrichtung oder Mutter schleift. Deshalb sollten diese in regelmäßigen Abständen und nicht nur beim Sägeblattwechsel geöffnet werden.

Aufbewahrung bedeutet auch Zeit zur Maschinenreinigung

Schnitte in Holz und anderen für die Handkreissäge geeigneten Materialien sind mit einem großen Aufkommen an Spänen verbunden. Diese werden durch den Absaugstutzen im Maschinengehäuse abgesaugt und in einem Spänesack aufgefangen. Noch besser ist selbstverständlich der Anschluss an einen Industriestaubsauger oder eine stationäre Absaugvorrichtung. Dennoch verbleiben Späne in der Schutzeinrichtung der Säge, die erst herausfallen, wenn sie eingelagert wird. Die Freude hält sich in Grenzen, wenn nun auch noch das Werkzeugregal gesäubert werden muss.
In dieser Schutzeinrichtung können sich aber auch Rückstände ansammeln, die zu Verkrustungen führen. Dies ist bei besonders harzreichem Holz der Fall. Der Autor dieses Artikels musste selbst die negative Erfahrung machen, als er alte Dielenbretter aus einem Fußboden entfernte, deren Unterseite geteert war. Bevor er dieses Fiasko bemerkte, war die gesamte Schutzeinrichtung vom Teer verklebt. Es lohnt sich also, vor der Aufbewahrung das Maschinengehäuse einschließlich seiner Schutzeinrichtungen in Augenschein zu nehmen und diese Teile gegebenenfalls zu säubern. Dann ist die Handkreissäge beim nächsten Arbeitsgang sofort einsatzbereit.

Was muss ich bei einer Handkreissäge in Sachen (Arbeits-)Sicherheit beachten?

Nach den Einschätzungen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, kurz DGUV, gehören elektrische Handwerkzeuge insgesamt zur Gefährdungsstufe II. Das bedeutet, dass hier hohe Ansprüche an die Beachtung der Hinweise zur Arbeitssicherheit berücksichtigt werden müssen. Beim gewerblichen Einsatz von Handkreissägen sind aufgrund dieser Einstufung außerdem die Regelungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes mit zu beachten. Danach ist Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahrs die Anwendung der Handkreissäge untersagt. Ausnahmen gibt es nur dann, wenn die Benutzung im Rahmen der beruflichen Ausbildung unter Aufsicht eines fachkundigen Lehrmeisters erfolgt und beim Umgang mit Gefahrstoffen der gesetzlich einzuhaltende Grenzwert bei der Luftbelastung nicht überschritten wird.

Die grundlegenden Faktoren bei der Arbeit mit Handkreissägen

Eine Handkreissäge sollte immer nur dann verwendet werden, wenn der Nutzer auf einem stabilen Untergrund steht. Die Inbetriebnahme auf wackeligen Leitern oder Gerüsten stellt eine sehr ernst zu nehmende Gefahr dar. Die Maschine sollte nur am dafür vorgesehenen Schalter ein- und ausgeschaltet werden, da beim Abziehen des Steckers einer eingeschalteten Maschine Kurzschlüsse auftreten können, die für den Anwender der Handkreissäge das Risiko eines Stromschlags bergen. Beim Wechsel der Sägeblätter ist das Werkzeug immer von der Energieversorgung zu trennen. Bei akkubetriebenen Modellen wird von den Experten für Arbeitsschutz die Entnahme des Akkus vor einem Werkzeugwechsel geraten.

Weitere Aspekte der Arbeitssicherheit bei Handkreissägen

Bevor eine Handkreissäge überhaupt in Betrieb genommen wird, ist eine Prüfung des Anschlusskabels, der Steckverbindung und aller serienmäßig vorhandenen Sicherheitseinrichtungen notwendig. Auch sollte der feste Sitz des Sägeblatts vor dem Einschalten geprüft werden. Ist für das jeweilige Modell der Handkreissägen in der Bedienungsanleitung eine Zwei-Hand-Bedienung vorgesehen, ist diese im Interesse der Arbeitssicherheit auch zu praktizieren. Bei jedweder Störung sollte das elektrische Handwerkzeug vor der Ursachensuche und Ursachenbeseitigung von der Energiequelle getrennt werden.

Arbeitssicherheit durch Schutzkleidung fördern

Bei der Arbeit mit einer Handkreissäge ist ein Lärmdruckpegel von mehr als 90 dB möglich. Deshalb raten die Arbeitsschutzexperten der DGUV zum Tragen eines Gehörschutzes. Auch eine Schutzbrille ist unverzichtbar, damit die Augen keinen Gefahren durch herumfliegende Späne ausgesetzt werden. Werden mit dem Handwerkzeug Materialien mit einer erheblichen Staubentwicklung bearbeitet, sollte auch ein Atemschutz an den Stellen verwendet werden, wo keine geeigneten Absaugvorrichtungen zur Verfügung stehen. Da Holz- und Metallspäne sowie Steinsplitter auch die Haut verletzen können, sollten Handkreissägen nicht ohne langärmelige Kleidung und Arbeitshandschuhe bedient werden.

Lärmschutz bei elektrischen Handwerkzeugen

Nicht nur die Motoren der elektrischen Handwerkzeuge verursachen Lärm. Oftmals sind die vom bearbeiteten Material ausgehenden Geräuschemissionen noch viel intensiver. Sie lassen sich reduzieren, indem schwingungsfreie Werkstoffauflagen genutzt werden. Allerdings sollten sie die Standstabilität des Werkstücks nicht beeinträchtigen. Weitere Minderungen der Geräuschemissionen sind durch die Nutzung scharfer Sägeblätter möglich. Sie reduzieren nebenher noch das Risiko von Werkstückbrüchen, wobei auch die Auswahl der Sägeblätter eine wichtige Rolle spielt. Die bei der Arbeit mit Handkreissägen häufig auftretenden Werkstückbrüche können auch Personen verletzen, die sich im Umfeld aufhalten. Deshalb ist eine Sicherheitszone notwendig, die zwei Meter möglichst nicht unterschreiten sollte. Außerdem dürfen sich beispielsweise bei der Arbeit auf Gerüsten keine Personen unterhalb des Arbeitsbereiches aufhalten.

Mit Zubehör die Arbeitssicherheit noch weiter erhöhen

Eine spürbare Reduzierung der Unfallgefahr ist durch die Nutzung von Führungsschienen erzielbar. Sie kommen außerdem der Präzision der mit einer Handkreissäge ausgeführten Schnitte zugute. Wo es möglich ist, sollte das Werkstück in mechanische Hilfsmittel eingespannt und nicht mit der bloßen Hand gehalten werden. Spezielle Reinigungsmittel für verharzte Sägeblätter sorgen für eine Minderung der Gefahr, dass das Sägeblatt im zu bearbeitenden Werkstoff stecken bleibt. Auch wenn die meisten elektrischen Handsägen für einen solchen Fall über einen Schnellstopp verfügen, können beim Steckenbleiben ruckartige Belastungen für die Hände, Arme und Schultern auftreten. Zu vielen Modellen ist ein Messerschutz erhältlich, der beim Ablegen des Werkzeugs unbedingt auch angebracht werden muss.

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