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Bohrfutterspannweite (mm)
Leerlaufschlagzahl (min¯¹)
Gewicht (kg)

Akku-Bohrschrauber

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Akkuschrauber von Werkzeugstore24

 


Inhaltsverzeichnis

Akkuschrauber von Werkzeugstore24
Was sollte man beim Kauf eines Akkuschraubers beachten?
Wie lange hält ein Akkuschrauber?
Wie oft benutzt ein Heimwerker statistisch gesehen seinen Akkuschrauber?
Wieso sollte ich mir als Heimwerker einen Akkuschrauber kaufen?
Kann man mit einem Akkuschrauber jede Schraube in jedem unterschiedlichen Material befestigen?
Wie wechselt man bei einem Akkuschrauber die Bits und Bohrer?
Wie und wie oft muss man Akkuschrauber reinigen?
Was muss ich bei einem Akkuschrauber in Sachen (Arbeits-)Sicherheit beachten?

Was sollte man beim Kauf eines Akkuschraubers beachten?

Welche Zahlen und Technikdetails sind für Akkuschrauber wichtig?

Viele Heimwerker wählen den Akkuschrauber ausschließlich unter Beachtung der Spannungsangabe, der Akkukapazität oder der Newtonmeter aus. Das ist ein großer Fehler, denn im technischen System der Geräte müssen viele Parameter zusammenspielen und genau aufeinander abgestimmt sein. Die Auswahl nach Einzelwerten ist daher nicht empfehlenswert. Stattdessen muss das Gesamtsystem betrachtet werden.

  • Newtonmeter: Die Newtonmeter eines Akkuschraubers sind ein relativ unspezifischer Wert, der für den Kauf keine allzu große Rolle spielen sollte. Da jeder Hersteller die Newtonmeter theoretisch nach einem anderen Messverfahren erfassen kann, lassen sich zwei verschiedene Geräte über diesen Parameter nur schwer miteinander vergleichen. Ebenso problematisch ist die Tatsache, dass sich die angegebenen Newtonmeter sowohl auf den Hartschraubfall als auch den Weichschraubfall beziehen können. Auf welchen davon sie tatsächlich gemessen wurden, geben Hersteller in der Regel nicht an.
  • Akkukapazität: Die Akkukapazität eines Geräts gibt letztlich nur Anhaltspunkte zur ungefähren Reichweite der Maschine. Für sich alleine stehend ist die Kapazitätenangabe so nicht besonders aussagekräftig und sollte daher eher in Zusammenhang mit dem Voltwert betrachtet werden.
  • Voltangabe: Obwohl auch der Voltwert an und für sich nicht kaufentscheidend sein sollte, sagt die Spannungsangabe zumindest etwas über den Wirkungsgrad des Maschinengetriebes aus. Ein Akkuschraubgerät mit höherem Voltwert hat somit einen höheren Wirkungsgrad, was das Getriebe betrifft. Aussagekräftig wird die Spannungsangabe allerdings erst, wenn der Heimwerker sie mit der Akkukapazität multipliziert.
  • Wattstunden und Watt: Die Wattstundenangabe lässt Aussagen über die Ergiebigkeit des Akkuschraubers zu. Sie errechnet sich aus der Multiplikation der Akkukapazität und der Voltangabe. Noch entscheidender als dieser Wert ist für die Auswahl eines geeigneten Schraubers die Wattangabe. Sie gibt Informationen zur tatsächlichen Leistung der Maschine, denn es handelt sich hierbei um den Wert der Abgabeleistung, also der Leistung, die dem Heimwerker bei der Arbeit mit dem Gerät wirklich zur Verfügung steht.
  • Gewicht: Das Gewicht ist ein nicht zu unterschätzendes Detail jedes Akkuschraubers. Nur wenn das Gerät nicht zu schwer ist, ermüdet der Heimwerker auch bei größeren Bohrprojekten nicht. Damit ist die Gewichtsangabe einer der wichtigsten Parameter zur Einschätzung der Ergonomie.

Die Ausstattung eines Akkuschraubers im Fokus

Abgesehen von den oben genannten Werten zur Gerätetechnik unterscheiden sich Akkuschraubgeräte vor allem in der Art ihres Bohrfutters, in den möglichen Betriebsarten, der Bauform sowie dem Motor.

  • Bohrfutter: Eine beliebte Bohrfuttervariante ist schlüsselloses Schnellspannbohrfutter, das sich durch eine automatische Spindelarretierung in Ruhephasen einhändig schließen und öffnen lässt. Diese Bohrfutterart bietet in der Regel am meisten Ergonomie, da seine greifbare Fläche die von anderen Varianten übersteigt. Allerdings sollte der Heimwerker im Hinblick auf das Bohrfutter auch auf eine Schnellbremsfunktion an der Maschine achten. Ein solcher Quickstop bringt das Bohrfutter in Sekundenschnelle zum Stillstand, nachdem der Gasschalter losgelassen wurde, was die Verletzungsgefahr bedeutend minimiert. Einige Akkuschrauber bieten bei abgenommenem Bohrfutter außerdem eine Bithaltemöglichkeit, die besonders auf engem Raum hilfreich sein kann.
  • Betriebsarten: Zwei Gänge sollte jeder Akkuschrauber als Betriebsart bieten, da sich die Kraft der Maschine ansonsten nicht ideal nutzen und übertragen lässt. Abhängig vom Einsatzzweck kann der Heimwerker hinsichtlich der Betriebsarten aber zum Beispiel auch von der Möglichkeit des Schlag-Betriebs profitieren. Wem andererseits die Handlichkeit oder das geringe und so ergonomischere Gewicht des Geräts am Herzen liegen, wählt eher eine Maschine ohne Schlagbetrieb, da diese Betriebsart in der Regel das Gewicht in die Höhe treibt. Extras wie der Impuls-Antrieb sind für den durchschnittlichen Heimwerker relativ verzichtbar und sollten daher keine Auswirkungen auf die Kaufentscheidung haben.
  • Bauform: Während einige Akkuschrauber auch heute noch in Pistolenform gebaut werden, weisen andere eine T-Bauform auf. Mittlerweile kommt die T-Bauform sogar häufiger vor, als die Pistolenform. Gerade die Entscheidung für eine dieser Bauformen hängt stark von dem geplanten Einsatzzweck des Akkuschraubers ab. Wer mit dem Gerät zum Beispiel nur bohren oder mit hoher Anpresskraft schrauben möchte, fährt mit der Pistolenform eventuell besser. Wer dagegen schmale Schränkchen verschrauben möchte, kauft vielleicht lieber eine T-Bauform, da Geräte in der Pistolenform für diese Zwecke unter Umständen zu lang oder schwer sind.
  • Motor: In der Regel sind Akkuschrauber namenhafter Hersteller entweder mit einem Johnson- oder Mabuchi-Motor ausgestattet. Beide bringen eine ähnliche Kraft mit, sodass sie die Kaufentscheidung nicht besonders beeinflussen. Wenn allerdings ein gänzlich anderer, vielleicht eigens entwickelter Motor verbaut wurde, sollte der Heimwerker die weiter oben genannten Zahlen und technischen Details umso genauer unter die Lupe nehmen, denn die Motorkraft ist das Herz eines guten Akkuschraubgeräts.

Wie wichtig der Akku des Schraubers ist

Wie der Name schon sagt, laufen Akkuschraubgeräte nicht über Netzbetrieb, sondern sind mit Akkus ausgestattet und lassen sich so überallhin mitnehmen. Im Bezug auf den Akku lassen sich einige kaufentscheidende Details zusammenfassen.

  • Akkuzahl: Auch der beste Akku ist nicht unzerstörbar. Daher sollte im Lieferumfang eines Akkuschraubers immer mehr als ein Akku enthalten sein. Zwei Akkus sind in dieser Hinsicht mittlerweile zum Standard geworden. Was darüber liegt, ist ein gern genommenes Extra.
  • Schnellladefunktion: Wer nicht ewig warten will, bis ein leerer Akku wieder geladen ist, entscheidet sich vermutlich für ein Gerät mit Schnelllader-Akkus. Solche laden sich in weniger als einer halben Stunde vollständig auf. Wer es besonders schnell haben möchte, wählt wahrscheinlich sogar Maschinen mit Akkuladezeiten von unter 15 Minuten.
  • Material: Was das Material betrifft, bestehen die Akkus der Schraubgeräte meist aus Nickel-Cadmium. Einige Hersteller bieten die Maschinen aber auch mit Akkus aus dem teurerem und etwas umweltfreundlicherem Nickel-Metallhydrid an. Vorsicht: Auch Akkus aus Nickel-Metallhydrid sind nicht wirklich umweltfreundlich, sondern nur etwas umweltfreundlicher als solche aus Nickel-Calcium. Sie haben außerdem oft Probleme mit Kälte und laden nicht besonders schnell. Dafür bieten sie meist eine höhere Kapazität, obgleich ihre Gesamtlebensdauer in der Regel unter der von Modellen aus Nickel-Calcium liegt. Im Hinblick auf das Akku-Material entscheidet angesichts dieser Vor- und Nachteile also der persönliche Anspruch, was besser geeignet ist und wo die Prioritäten liegen.
  • Akkuprogramme: Viele Hersteller bieten Akkuprogramme an. Das heißt, dass der Akku eines Akkuschraubers auch auf andere Geräte aus dem herstellerspezifischen Sortiment passt. Für viele Kunden ist das bei der Kaufentscheidung wichtig, denn viele Akkugeräte mit grundverschiedenen Akkus zuhause zu haben ist wenig ergonomisch und außerdem nicht besonders umweltbewusst.

Wie lange hält ein Akkuschrauber?

Der Akkuschrauber ist in den letzten Jahren zu einem Werkzeug geworden, auf das die wenigsten Hobby-Handwerker verzichten möchten. Nicht nur für den Profi-Einsatz im beruflichen Handwerk, sondern auch zu Hause ist ein Akkuschrauber ein multifunktionelles Gerät, welches eine Menge aufwändiger Arbeit erspart. Dennoch hat ein Akkuschrauber natürlich die Besonderheit, dass er nicht an das Stromnetz gebunden ist, sondern in regelmäßigen Abständen aufgeladen werden muss. Weil nicht jedes Gerät dieselbe Leistung aufweist und es zum Teil erhebliche Unterschiede in der Laufzeit der Akkus gibt, ist es umso wichtiger, genau zu wissen, worauf es beim Kauf ankommt.

Der Akkuschrauber - was man über die Leistung wissen sollte

Beim Kauf eines Akkuschraubers kommt es in erster Linie darauf an, schon im Voraus zu wissen, wofür man das Werkzeug später nutzen möchte. Denn danach bemessen sich die notwendigen Funktionen und letzten Endes auch der Preis. Sicherlich sind die technischen Raffinessen und der Komfort bei der Arbeit mit dem Gerät wichtige Aspekte, doch ein funktionstüchtiger Akku ist der wichtigste Punkt, wenn es um Akkuschrauber geht.

Die meisten Akkuschrauber auf dem Markt sind entweder mit Lithium-Ionen-Akkus oder NiMH-Akkus erhältlich. Hier sollte man vor allem auf die Laufzeit Acht geben. Bei manchen Anwendern kann darüber hinaus eine sogenannte Schnellladefunktion von Vorteil seid, denn oftmals vergisst man nach getaner Arbeit einfach, seinen Akku wieder aufzuladen. Viele Hersteller liefern direkt zwei Akkus mit dem Gerät mit. Vergleicht man Lithium-Ionen-Akkus und NiMH-Akkus miteinander, so liegt das Lithium-Ionen-Modell in jedem Fall vorne. Sie vermeiden einen Selbstentladeeffekt und bieten grundsätzlich eine bessere Leistung. Die durchschnittliche Ladezeit für den Akku eines solchen Werkzeugs beläuft sich auf rund 30 Minuten.

Welche Akku-Typen gibt es für den Akkuschrauber?

Lithium-Ionen-Akku

Dieser Akku zählt als leistungsstärkste Variante und arbeitet - wie der Name bereits verrät - mit Lithium. Aufgeladen wird der Akku mit Hilfe einer Kombination aus Konstantspannungsladung und -stromladung. Ein großer Vorteil dieser Variante: Der Akku entwickelt nicht wie andere Modelle nach einiger Zeit einen Memory-Effekt und behält seine Funktionstüchtigkeit langfristig bei. Die Lebensdauer eines solchen Akkus ist daher sehr lange und ein klarer Grund, sich für diese Variante zu entscheiden.

Nickel-Cadmium-Akku

Diese Akkuvariante bietet dem Anwender sowohl Vorteile als auch Nachteile. Ein Manko ist beispielsweise, dass der Akku mit dem giftigen Stoff Cadmium arbeitet und unter Umständen eine Ausgasung durch Überladung oder zu viel Hitze entstehen. Nicht selten kommt es darüber hinaus vor, dass sich bei einem solchen Akku eine sogenannte intermetallische Verbindung, nämlich Ni5Cd2, entwickelt. Dies bringt einen Spannungsabfall des Akkus mit sich und macht ihn unbrauchbar. Vorteilhaft anzumerken ist jedoch, dass sich Nickel-Cadmium-Akkus als sehr widerstandsfähig und langlebig bewährt haben, was die beiden Risiken Tiefenentladung und Überladung betrifft.

Nickel-Metallhydrrid-Akku

Diese Akkus gelten im Vergleich zu moderneren Varianten nicht mehr als besonders empfehlenswert. Das liegt vor allem daran, dass sie sich bereits wenige Tage nach der ersten Ladung um bis zu 10% selbst entladen. Dies kann sich zwar langfristig wieder stabilisieren, kommt jedoch auf den einzelnen Akku an. Daher eignen sich Nickel-Metallhydrid-Akkus nicht für Geräte, die langfristig konstant arbeiten sollen, seien es Akkuschrauber, Fernbedienungen, Laptops, Taschenlampen oder auch Uhren. Gefördert wird die Selbstentladung außerdem in einer zu kalten Umgebung, weswegen bei der Lagerung besonders Acht gegeben werden muss.

So pflegt man den Akku eines Akkuschraubers richtig

Natürlich ist es sehr ärgerlich, wenn der Akku des Akkuschraubers nicht mehr funktioniert und man ihn austauschen muss. Hier gibt es jedoch einige Tricks, um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen und um die Lebensdauer zu verlängern.

Vor der ersten Nutzung sollte der Akku zunächst komplett aufgeladen werden. Handelt es sich um einen Nickel-Metallhydrid- oder Nickel-Cadmium-Akku, ist es zudem wichtig, sie vor dem erneuten Laden komplett auf 0% entladen zu lassen, denn sonst kann sich ein Memory-Effekt entwickeln. Das Tiefenentladen ist jedoch für Lithium-Ionen-Akkus eher schädlich als förderlich, denn hier kann eine ständige Kapazität von vollen 100% den ganzen Akku stark beanspruchen und damit auch seine Lebensdauer verkürzen.

Was die Umgebungstemperatur betrifft, so sind jegliche Extreme - also große Hitze und starke Kälte - schädlich für den Akku. Vor allem Lithium-Ionen-Akkus tragen bei Temperaturen von weniger als -20 Grad Celsius schnell Schäden davon. Auch in einem aufgeheizten Fahrzeug sollte man den Akku im Sommer nicht einfach offen liegen lassen. Ideal ist, Akkus an einem trockenen und normal temperierten Ort aufzubewahren. Eine Neuladung sollte spätestens nach vier bis fünf Monaten erfolgen, damit die Leistung auch weiterhin wie gewohnt bestehen bleibt und sich nicht durch die lange Zeit der Nichtnutzung selbst verringert.

Übrigens: Ist ein Akku vollständig geladen, sollte man das dazugehörige Werkzeug vom Netz nehmen. Es ist schädlich für den Akku eines Akkuschraubers, wenn dieser voll aufgeladen weiter mit der Steckdose verbunden bleibt. Dies gilt nicht nur für Akku-Werkzeuge, sondern auch für Laptops, Handys und andere elektrische Geräte, die regelmäßig an der Steckdose aufgeladen werden.

Wie oft benutzt ein Heimwerker statistisch gesehen seinen Akkuschrauber?

Der Akkuschrauber zählt heutzutage zu jenen Werkzeugen, die in kaum einem Haushalt mehr fehlen. Das liegt vor allem daran, dass er seinem Anwender eine Menge manueller Arbeit abnimmt, wie zum Beispiel Schrauben in Kunststoff, Wände oder auch Metall einzudrehen. Sicherlich gibt es viele verschiedene Schraubendreher, mit denen man dies erledigen könnte, allerdings kostet dies deutlich mehr Zeit und Muskelkraft. Ein Akkuschrauber jedoch besitzt einen leistungsstarken Elektromotor, welcher diese Aufgabe übernimmt, so dass man sich schnell auf die nächsten Schritte konzentrieren kann. Hochwertige Akkuschrauber verfügen zumeist auch über eine Bohrfunktion. Sie ermöglichen, Löcher in Holz oder Wände zu bohren und ersparen dem Heimwerker, hierfür zwei separate Werkzeuge kaufen zu müssen.

Wie oft nutzt man den Akkuschrauber im Durchschnitt?

Einen festen Durchschnitt, wie häufig man als Heimwerker seinen Akkuschrauber verwendet, gibt es kaum, denn dies hängt davon ab, wie häufig man handwerkliche Arbeiten verrichtet, Möbel aufbaut oder Reparaturen erledigt. Sicher ist jedoch, dass ein oft genutzter Akkuschrauber natürlich auch schneller Verschleiß aufweist, als ein Gerät, das man nur ab und an verwendet.

Wenn man sich einen Akkuschrauber kaufen möchte, ist die Qualität das wichtigste Kriterium eines solchen Geräts. Denn hierbei handelt es sich um ein elektrisches Werkzeug, das im Idealfall mehrere Jahre - oder sogar Jahrzehnte - zum Einsatz kommen soll. Billige Angebote gibt es in vielen Baumärkten und Discountern immer wieder, jedoch handelt es sich dabei nur selten um Produkte, die wirklich brauchbar und langlebig sind. Man sollte daher dazu bereit sein, lieber etwas mehr zu investieren. Im Durchschnitt kostet ein guter Akkuschrauber zwischen 60 und 80 Euro, nach oben hin ist die Preisspanne offen. Wer sich zusätzlich eine Bohrfunktion wünscht, muss mit mindestens 100 Euro rechnen.

Welcher Akkuschrauber ist der richtige?

Mittlerweile ist die Auswahl an Akkuschraubern auf dem Markt riesig und bietet für jeden Zweck das passende Modell. Daher sollte man sich auch als Erstes darüber Gedanken machen, wofür man seinen Akkuschrauber einsetzen möchte, bevor man ein bestimmtes Gerät kauft. Denn erst wenn feststeht, wofür und wie oft das Werkzeug benötigt wird, kann man eine sinnvolle Wahl treffen. Vor allem die technischen Daten sollten dabei berücksichtigt werden, wenn es um einen Vergleich der Modelle auf dem Markt geht.

Wie der Name bereits vermuten lässt, spielen Akkus eine besonders wichtige Rolle bei Akkuschraubern. Die meisten modernen Geräte sind mit leistungsstarken Lithium-Ionen-Akkus oder NiMH-Akkus ausgestattet. Wie lange man ein Akkugerät nutzen kann, bis es wieder aufgeladen werden muss, hängt primär davon ab, wie sehr das Gerät beansprucht wird. Viele Hersteller liefern gleich zwei Akkus mit, was besonders praktisch ist, wenn man an Orten ohne Stromanschluss arbeitet und weiß, dass die Laufzeit eines Akkus nicht reichen wird. Es lohnt sich zudem, darauf zu achten, dass der Schrauber über eine Schnellladefunktion verfügt. Im Durchschnitt benötigt ein Akkuschrauber etwa eine halbe Stunde, bis er wieder voll aufgeladen ist.

Berücksichtigt werden muss darüber hinaus die Motorenleistung des Akkuschraubers.Möchte man größere Arbeiten verrichten und beispielsweise hartes Material wie Wände, Stein oder Beton bearbeiten, dann ist es von Vorteil, sich für einen Motor mit einem Zwei-Gang-Getriebe zu entscheiden. Sie gestalten das Ein- und Ausdrehen von Schrauben in der Regel deutlich einfacher und sind nicht selten mit einem Quickstopp ausgestattet. Er stellt sicher, dass das Gerät mit einem Knopfdruck sofort abgeschaltet wird, was das Verletzungsrisiko klar verringert. Wer den Akkuschrauber lediglich dazu verwenden möchte, ab und zu Möbel schneller aufbauen zu können, benötigt jedoch in der Regel kein Zwei-Gang-Getriebe - da dies natürlich auch eine Frage des Preises ist.

Ein Aspekt, der durchaus von vielen Menschen unterschätzt wird, ist das Gewicht eines Akkuschraubers. Man sollte nicht vergessen, dass man mit einem Akkuschrauber oft sehr lange arbeitet - und das Gerät muss dafür stets mit einer Hand in verschiedenen Positionen gehalten werden. Daher sollte unbedingt beachtet werden, dass das Werkzeug ein möglichst geringes Eigengewicht aufweist, sonst kann es schnell zu Muskelkater kommen. Leider hängt auch die Leistung damit zusammen, denn ein größerer Motor arbeitet effizienter als ein kleiner - und wiegt dementsprechend mehr. Am besten ist es, sich für den Mittelweg zu entscheiden und ein Produkt zu wählen, bei dem die Leistung stimmt, aber das Gewicht nicht darunter leiden muss. Hier ist ein ausführlicher Vergleich verschiedener Produkte unumgänglich.

Nicht zuletzt lohnt es sich, die Handhabung verschiedener Akkuschrauber zu prüfen. Neben dem Gewicht können so zum Beispiel auch die Griffe verglichen werden: Während einige sich nahtlos in das Kunststoffgehäuse einfügen und die Gefahr bieten, dass der Handwerker abrutscht, sind andere wiederum gummiert oder gepolstert. Dies ist allgemein die risikofreiere Variante und gewährleistet, dass man das Werkzeug sicher in der Hand behält. Grundsätzlich sollte man nie mit einem Akkuschrauber arbeiten, wenn man in Eile ist, sondern stets sorgfältig vorgehen. So reduziert man das Risiko, sich bei der Arbeit zu verletzten, auf ein Minimum.

Wieso sollte ich mir als Heimwerker einen Akkuschrauber kaufen?

Nicht nur professionelle Handwerker, auch Heimwerker schätzen den Akkuschrauber seit vielen Jahren als funktionelles und vielseitig nutzbares Werkzeug. Grundsätzlich handelt es sich hier um ein Gerät, welches die enorme Kraft eines Bohrschraubers mit viel Flexibilität verbindet, da Akkubohrschrauber kabellos verwendet werden. Es spielt keine Rolle, ob man Löcher in Wände bohren oder Schrauben in Möbelstücke drehen möchte - ein guter Akkuschrauber ist in jedem Fall eine Investition, die sich langfristig bezahlt macht. Da ist es gut, darüber Bescheid zu wissen, worauf beim Kauf geachtet werden muss.

Die Funktionsweise des Akkuschraubers

Der größte Vorteil des Akkuschraubers ist natürlich in erster Linie, dass er völlig ohne Kabel auskommt und mit einem geladenen Akku auch ohne einen Stromanschluss auskommt. Das bedeutet: Man kann ihn überall einsetzen, wo man möchte, sei es auf hohen Leitern oder auch an anderen Orten, wo ein Kabel die Arbeit stören würde.

Akkuschrauber besitzen eine integrierte Regelung, mit der sich das Drehmoment individuell einstellen lässt - denn die Anforderungen für die Geschwindigkeit sind natürlich nicht bei jeder Aufgabe gleich. Der Motor im Gerät stoppt bei Widerständen automatisch. So wird verhindert, dass Schrauben überdreht werden und damit Möbel oder andere Werkstücke beschädigen könnten. Die meisten Akkuschrauber verfügen zudem über einen integrierten Bohrer, der selbst in harte Materialien präzise Löcher bohren kann. Mit einem Akkuschrauber kauft man also, wenn es sich um ein hochwertiges Modell handelt, gleich zwei nützliche Geräte in einem.

Wichtige Tipps für den Kauf eines Akkuschraubers

Prinzipiell ist es immer besser, lieber ein bisschen mehr in ein hochwertiges Gerät zu investieren, mit dem die Arbeit leicht von der Hand geht. Weil es inzwischen sehr viele Hersteller und noch mehr verschiedene Modelle auf dem Markt gibt, kann es durchaus schwierig werden, ohne entsprechende Erfahrung die richtige Wahl zu treffen. Sicherlich bedeutet ein höherer Preis nicht automatisch eine bessere Leistung - in den meisten Fällen ist es jedoch dennoch so, dass höherpreisige Geräte mehr Funktionen enthalten und leistungsstärker arbeiten als Billigvarianten. Gerne werden in Discountern und Supermärkten vermeintlich gute Angebote offeriert. Von diesen sollte man aber zumeist, sofern es sich nicht um einen bekannten Qualitätshersteller handelt, lieber Abstand nehmen. Nicht selten treten schnell Probleme mit ihnen bei der Arbeit auf.

Was Sie ebenfalls berücksichtigen sollten, ist das Gewicht des Werkzeugs. Oft sind schlecht verarbeitete, aus minderwertigen Materialien bestehenden Geräte deutlich schwerer, was schnell zu Ermüdungserscheinungen führen und die Arbeit sehr anstrengend werden lassen kann. Je leichter ein Akkubohrschrauber ist, desto besser - unterschätzen Sie dieses Kaufkriterium nicht!

Garantie und Akku - was zählt hier beim Kauf?

In Deutschland gilt nach dem Kauf eine Garantie von 24 Monaten - so schreibt es das Gesetz vor. Jedoch gilt dies lediglich für das Gerät an sich und nicht für den darin enthaltenen Akku. Rechnen Sie also damit, dass Sie diesen irgendwann nachkaufen müssten. Auch hier ist es sinnvoll, schon beim Kauf auf eine gute Qualität zu achten. Nicht wenige Hersteller geben auf ihren Akku lediglich eine Garantie von 12 Monaten. Hier gilt also: Je länger die Garantie, desto besser, denn dies deutet darauf hin, dass der Akku leistungsstark ist. Auch bei den Ladegeräten sollten Sie sich ausschließlich für speziell für die Originalteile geeignete Produkte entscheiden. Universallader können das Gerät beschädigen und den Akku im schlimmsten Fall komplett unbrauchbar machen, weil er sich beispielsweise überhitzt hat. Positiv zu werten ist, wenn der Akku selbst bei einer langen Laufzeit in kurzer Zeit aufgeladen ist. Lädt der Akku deutlich länger, als der Schrauber anschließend nutzbar ist, zeigt dies relativ deutlich, dass es sich um ein minderwertiges Produkt handelt.Ersatzteile sollten Sie grundsätzlich beim Originalhersteller oder einem Fachhändler, der die jeweilige Marke führt, kaufen.Nicht unwichtig ist darüber hinaus die Lautstärke, mit der das Gerät arbeitet. Wenn es sich um einen bürstenlosen Motor handelt, ist das schon einmal sehr gut - denn solche Motoren erledigen ihre Arbeit deutlich leiser.

Handelt es sich um ein Werkzeug, welches mit einer FastFix-Schnittstelle oder dem sogenannten Centrotec-Schnellwechselsystem ausgestattet ist, sollten Sie ein solches Modell bevorzugen. Diese Funktion ermöglicht ein schnelles Wechseln des Akkuschrauberzubehörs, welches sich bei Billigprodukten häufig nur mit viel Aufwand und Mühe austauschen lässt. Während eines größeren Werkprojekts ist es aber für die meisten Heim- und Handwerker sehr wichtig, reibungslos und schnell arbeiten zu können. Derartige Features erleichtern den Austausch und sparen eine Menge Zeit.

Fazit: Der Kauf eines Akkubohrschraubers ist immer sinnvoll

Man muss kein Profi-Handwerker sein, damit der Kauf eines Akkubohrschraubers Sinn macht. Auch als Heimwerker gibt es immer wieder Situationen, in denen man schnell ein Loch in eine Oberfläche bohren oder Schrauben gerade und schnell eindrehen muss. Hier kann ein hochwertiger Akkuschrauber die Arbeit enorm erleichtern und zudem viel unnötige Zeit einsparen.Entscheiden Sie sich beim Kauf direkt für ein qualitatives Modell von einem renommierten Hersteller, können Sie in der Regel davon ausgehen, über viele Jahre - oder sogar Jahrzehnte hinweg - Freude an einem leistungsstarken Gerät zu haben.

Kann man mit einem Akkuschrauber jede Schraube in jedem unterschiedlichen Material befestigen?

Prinzipiell kann die Frage mit Ja beantwortet werden. Es sind aber bei verschiedenen Produktqualitäten Einschränkungen dieser Antwort zu erwarten. Es lohnt sich, die angebotenen Produkte miteinander zu vergleichen. Die Investition in einen hochwertigen Akkuschrauber bewährt sich in vielerlei Hinsicht.

Gute Qualität rechnet sich

Um eine Schraube in jedes gewünschte Material zu schrauben, muss der Akku eine hohe Leistungskraft besitzen. Außerdem ist es von Vorteil, zur mitgelieferten Grundausstattung gegebenenfalls Zusatzmaterialien wie Ersatz-Akkus zu kaufen. Mancher Akku-Bohrschrauber bietet deutlich mehr Funktionen als seine Konkurrenten. Beispielsweise kann sein Drehmoment 16 einstellbare Stufen aufweisen und eine zusätzliche Bohrstufe haben. Er kann einen Rechts-/Linkslauf haben und über einen Elektronikschalter mit stufenloser Drehzahlsteuerung genutzt werden. Mehr Sicherheit und Griffigkeit bieten Gummipolster-Handgriffe. Mit 18 Volt Spannung verfügt man über genügend Power, um eine Schraube in Holz oder Metall einzudrehen. Die interessantere Frage ist, wie viele Schrauben der geladene Akku schafft, bevor er den Geist aufgibt und nachgetankt werden muss. Außerdem ist zu beachten, ob der Akku-Schrauber standardmäßig mit einem oder zwei Akkus zum Kunden kommt. Die Ladezeiten der Akkus sind ebenfalls unterschiedlich schnell. Ein Akku-Bohrschrauber mit zwei Lithium-Ionen-Akkus, die nach kurzer Ladezeit von etwa 30 Minuten wieder einsetzbar sind, erweist sich als vorteilhaft. Ein robuster und schlagfester Transportkoffer mit Tragegriff, in den auch die Bohr- und Schraubköpfe hineinpassen, ist ebenfalls von Vorteil.

Bedienungsfreundlichkeit und Ergonomie

Manche Produkte weisen kleine Mängel auf, die bei häufiger Nutzung zum Ärgernis werden können. Generell sind Handhabung und Bedienkomfort bei den heute verfügbaren Modellen als gut anzusehen. Doch nicht jeder Akku-Schrauber ist gleich gut zu halten und zu bedienen. Ein Akku-Bohrschrauber mit vielen Zusatzleistungen muss nicht notwendigerweise teuer sein.

Durch eine Drehmomentbegrenzung kann ein Überdrehen von Schrauben verhindert werden. Man könnte einen Drehmomentaufsatz dazukaufen, um diesem Mangel abzuhelfen. Handliche und leichte Akkuschrauber überzeugen dafür aber ergonomisch und in der Bedienung. Solche Modelle eignen sich beispielsweise für mobile Verwendungen im Kleingarten oder Campingbus. Vor dem Kauf eines Akku-Bohrschraubers sollte man definieren, wie oft man Schrauben einziehen möchte, welche Materialien man vorwiegend nutzt und in welchem Umfang das Gerät eingesetzt werden soll. Nach der Beantwortung dieser Fragen ergeben sich verschiedene Optionen, während einige Geräte von vorneherein ausscheiden. Professionelle Ansprüche sind eben andere als die von Hobbyheimwerkern, die nur gelegentlich einen Akku-Bohrschrauber einsetzen.

Die Bohrleistung kann relativ sein

Eine gleichmäßig starke Bohrleistung ist nicht bei jedem Material, in das man die Schraube einziehen möchte, selbstverständlich. Zieht man eine Schraube mit dem Akkuschrauber in Holz ein, ist die Bohrleistung vielleicht mit 25 mm angegeben, bei Stahl werden aber nur 10 mm erreicht. Die Spannung der meisten Akkus reicht für viele Schrauben aus, auch wenn sie verschieden hoch sein kann. Hochwertige Lithium-Ionen Akkus können sich nicht entladen. Sie sind daher vorzuziehen. Die Werte verschiedener Akku-Bohrschrauber zu vergleichen, kann sich lohnen. Gleiches gilt für die mitgelieferte Ausstattung, die sich bei großem Umfang im Preis niederschlagen kann. Hersteller wie Makita oder Bosch haben nicht umsonst verschiedene Akku-Modelle im Sortiment. Für Vielnutzer macht es Sinn, sich einen Akkuschrauber mit sämtlichem Zubehör zu gönnen. Handwerker oder passionierte Heimwerker möchten keine Minimal-Ausstattung mit diversen Zukäufen nutzen, sondern legen Wert auf eine Komplettausstattung, die Platz im Koffer findet. Die Ausstattung kann bis zu 55 Teile umfassen und trotzdem preisgünstig sein. Generell erscheinen die gut bewerteten Makita-Bohrschrauber als etwas teurer als beispielsweise die Bosch-Produkte. Produktschwächen sind bei den modernen Akkuschraubern dieser Hersteller kaum erkennbar. Jedoch können sich die Leistung, die Zahl der Akkus, die Handhabung oder das Gewicht spürbar unterscheiden. Oftmals kann man ein und denselben Akku-Bohrschrauber mit oder ohne Zubehörset bzw. Koffer kaufen. Somit kann man ein altersschwaches oder defektes Gerät ersetzen, könnte die vorhandenen Bohrköpfe und Bits aber weiter nutzen. Als Fehlkauf erweist sich ein Akkuschrauber mit zu großem Eigengewicht, zu geringer Akku-Leistung oder langen Akku-Ladezeiten.

Kaufkriterien kurz gefasst

Vor dem Kauf eines Akku-Schraubers, der jede Schraube bewältigt, sollten einige Fragen abgeklärt werden. Handwerker oder Profi-Heimwerker haben andere Ansprüche als Menschen, die nach dem Umzug einen zerlegten Schrank zusammensetzen möchten. Makita- und Bosch-Akkuschrauber erweisen sich als die leistungsfähigsten. Die nächste Frage befasst sich mit der gewünschten Spannung des Geräts. Hohe Spannungen, Drehmomente und Stromstärken zeichnen leistungsfähige Geräte aus. Die Zahl der benötigten Akkus ist ebenso wichtig. Bosch und Makita liefern meistens gleich zwei Akkus mit. Schwere Akkuschrauber liegen generell besser in der Hand als leichte. Diese bieten aber andere Vorteile. Auch die Budgetfrage will beantwortet sein. Eine gesonderte Betrachtung sind auch Extraleistungen wie ergonomische Griff-Flächen oder das Vorhandensein einer Drehmomentregulierung wert.

Wie wechselt man bei einem Akkuschrauber die Bits und Bohrer?

Bohrer haben eine zylindrische Form während Bits ein Sechskant als Aufnahme haben. Da fragen sich viele Anwender, wie denn nun die Bohrer und Bits bei einem Akkuschrauber ausgewechselt werden. Im Grunde genommen ist es ganz einfach. Es gibt allerdings unterschiedliche Bohrfutter, bei denen auch verschiedene Spannvorrichtungen zum Einsatz kommen.

Einfache Akkuschrauber mit integriertem Bithalter

Insbesondere bei den kleineren Geräten, die sich ausschließlich zum Schrauben ein- und ausdrehen eignen, sind Bithalter fest montiert. Diese weisen ein Innensechskant mit einem Maß von einem viertel Zoll auf. Ein viertel Zoll sind exakt 6,35 Millimeter. Dieses Maß hat sich bei den Bits als Standard durchgesetzt. Ein Bit wird einfach nur in den Bithalter hineingesteckt. Da die Halterung magnetisch ist, fällt der Bit nicht so schnell heraus, falls er nach unten gehalten wird. Selbstverständlich ist es auch möglich, Verlängerungen, Kreuzgelenke oder andere Hilfsmittel in den Bithalter einzuspannen.

Um auch mit solchen Geräten Stecknüsse zu verwenden, stehen spezielle Adapter zur Verfügung. Diese sind auf einer Seite sechseckig und auf der anderen Seite befindet sich ein Vierkant, das zur Aufnahme der Stecknüsse genutzt wird.

Maschinen mit Zahnkranzbohrfutter

Einige Akkuschrauber sind mit einem sogenannten Zahnkranzbohrfutter ausgestattet. Das ist insbesondere bei etwas älteren Modellen der Fall. Zum Öffnen und Schließen des Bohrfutters wird ein sogenannter Bohrfutterschlüssel benötigt. Dieser gehört zum Lieferumfang der Maschine oder des Bohrfutters. Im Bohrfutter befinden sich drei Backen, die durch Drehen des Bohrfutterschlüssels geöffnet werden. Ein Bit kann direkt aufgrund der Sechskantaufnahme eingesetzt werden.

Wird häufig mit unterschiedlichen Bits gearbeitet, ist die Nutzung eines sogenannten Bithalters empfehlenswert. Der Bithalter hat ebenfalls ein Sechskant, mit dem er ins Bohrfutter des Akkuschraubers eingespannt wird. Auf der anderen Seite befindet sich eine Aufnahme für die Bits. Diese müssen lediglich noch in den Bithalter gesteckt werden. Bithalter sind in der Regel magnetisch, sodass die Bits auch in schwierigen Situationen stets im Bithalter verbleiben.

In solchen Bohrfuttern können auch Bohrer eingespannt werden. Dazu muss das Bohrfutter nur so weit geöffnet werden, bis der zylindrische Schaft des Bohrers hineinpasst. Dann wird das Bohrfutter mittels Bohrfutterschlüssel wieder fest verschlossen. Es muss nur darauf geachtet werden, dass sich der Bohrer exakt in der Mitte des Bohrfutters befindet. Ist dies nicht der Fall, schlägt er. Dann kann er nicht zum Bohren verwendet werden.

Moderne Akkuschrauber sind mit Schnellspannbohrfuttern ausgestattet

Bei den meisten neueren Akkuschraubern gehören sogenannte Schnellspannbohrfutter zur Standardausstattung. Diese sind deutlich einfacher zu bedienen als Bohrfutter mit Zahnkränzen. Schnellspannbohrfutter bestehen aus zwei Teilen, die sich beide werkzeuglos drehen lassen. Zum Öffnen des Bohrfutters wird der hintere Teil, also der Teil an der Maschine, mit einer Hand festgehalten. Der zweite Teil vorne wird so weit nach links gedreht, bis ein Bit oder ein Bohrer hineinpasst. Danach wird der vordere Teil durch Rechtsdrehung wieder geschlossen. Dadurch wird der Bohrer fest eingespannt.

Bohrfutter für höchste Beanspruchungen

Einige Akkuschrauber sind mittlerweile genauso leistungsfähig wie netzbetriebene Schlagbohrmaschinen. Deshalb müssen sowohl die Bits als auch die Bohrer sehr fest eingespannt werden. Zudem sollen sich die eingespannten Werkzeuge bei hoher Belastung nicht lösen. Deshalb sind die Schnellspannbohrfutter leistungsfähiger Maschinen mit einer zusätzlichen Sicherung versehen. Das Bohrfutter lässt sich nur öffnen, wenn der hintere Bereich nach hinten gezogen wird, während das vordere Teil geöffnet wird. Nach dem Einspannen des Werkzeugs wird der hintere Bohrfutterteil wieder nach vorne geschoben. Mittels dieser Technik kann sich weder ein Bohrer noch ein Bit bei der Arbeit aus dem Bohrfutter lösen.

Wie und wie oft muss man Akkuschrauber reinigen?

Akkuschrauber sind heutzutage in nahezu jedem Haushalt zu finden, denn sie zählen zu den praktischsten Geräten überhaupt. Oft ist es mühsam, Schrauben ein- und auszudrehen, besonders beim Auf- und Abbauen von Möbeln. Stattdessen kann man für diese Arbeit einfach den Akkuschrauber verwenden und spart somit eine Menge Zeit und Kraftaufwand. Es gibt jedoch einige Tricks und Tipps, mit denen sich die Lebensdauer eines solchen Werkzeugs verlängern lässt. Vor allem die Reinigung und die Wartung spielen eine große Rolle dabei.

Tipps für den richtigen Umgang mit einem Akkuschrauber

Eigentlich entstehen bei der Arbeit mit Akkuschraubern immer Späne oder Staub, die freigesetzt werden und sich dann auf dem Gerät ablagern. Meist handelt es sich dabei nur um kleine Staubpartikel. Bei einem Bohrschrauber ist dies etwas anders, denn hier werden größere Späne abgetragen, die dann schnell das Gehäuse verschmutzen oder auch eindringen können. Dies kann nicht nur die Lüftungsschlitze verstopfen, sondern damit auch den Motor überhitzen und im schlimmsten Fall das ganze Gerät zerstören.

Abhilfe schaffen lässt sich schon während der Arbeit, indem man eine zweite Person bittet, das Absaugerohr des Staubsaugers direkt unter den Schrauber zu halten - so entsteht der Schmutz gar nicht erst auf dem Boden und er zirkuliert auch nicht durch die Luft. Eine andere Option ist, schon beim Kauf darauf zu achten, dass das Gerät über eine spezielle Absaugvorrichtung verfügt. Zwar sind derartige Modelle meist etwas teurer, jedoch lohnt sich die Investition in jedem Fall, denn man spart sich eine Menge zusätzlichen Aufwand.

Ein normaler Akkuschrauber jedoch wird in der Regel mit einem weichen Tuch nach der Benutzung sorgfältig gereinigt. Auf diese Weise wird Staub aus dem Getriebe entfernt und der Motor kann "atmen". Ab und zu kann auch ein Kompressor zu Hilfe genommen werden, jedoch sollte der Druck nicht zu stark sein, damit er das Gerät nicht beschädigt. Der Kompressor kann auf diese Weise Reste von Spänen aus dem Schrauber entfernen, ohne dass man das Werkzeug versehentlich beschädigt.

Die richtige Lagerung eines Akkuschraubers

Etwas, das nach wie vor von vielen Menschen vernachlässigt wird, ist die korrekte Lagerung eines Akkuschraubers. Viele machen den Fehler, das Werkzeug nach dem Gebrauch einfach in ein Regal oder auf die Werkzeugbank zu legen, wo es dann bis zu seinem nächsten Einsatz verbleibt. Auf diese Weise verstaubt es jedoch nach und nach, was alles andere als förderlich für das Getriebe ist. Nicht umsonst liefern die meisten Hersteller passende Boxen zur Aufbewahrung mit ihren Geräten mit. Wenn möglich, sollten diese aus Metall bestehen, da das Material deutlich robuster als Kunststoff ist. Natürlich ist aber die Qualität des Akkuschraubers selbst ein deutlich wichtigeres Kaufkriterium. Ist keine Box vorhanden, so können Sie auch eine mit einem Deckel verschließbare Kiste auspolstern und das Gerät darin vor Staub schützen.

Achten Sie in diesem Zusammenhang auch auf einen geeigneten Ort zum Einlagern. Carports, Gartenschuppen oder der Balkon sind völlig falsche Lösung, denn hier sorgen feuchte Luft und ständige Temperaturwechsel durch die Witterung schnell für den Verschleiß des Werkzeugs. Regen, direkte Sonneneinstrahlung und Ähnliches beschädigen schnell den Motor und machen das Gerät kaputt. Elektrische Werkzeuge wie Schrauber und Bohrmaschinen sollten stets im Haus an einem trockenen, lichtgeschützten und normal temperierten Ort aufbewahrt werden.

Auch der Akku benötigt eine regelmäßige Wartung

Wenn ein Werkzeug mit einem Akku betrieben wird, dann gilt es einige Punkte zu beachten. Klar: Wenn ein Akku nicht mehr funktioniert, ist er oft nicht mehr brauchbar und ein Austausch ist unumgänglich. Allerdings muss es gar nicht erst so weit kommen, denn wenn man richtig mit seinem Akku umgeht, kann seine Lebensdauer deutlich verlängert werden.

Ältere Schraubermodelle sind häufig mit Nickel-Cadmium-Akkus ausgestattet. Bei diesen Varianten ist es wichtig, dass der Akku in regelmäßigen Abständen komplett be- und entladen wird, denn sonst kann sich ein schädlicher Memoryeffekt einstellen. Dies bedeutet, dass der Akku sich nur noch bis zu einem bestimmten Grad - den des letztmaligen Ladens - aufladen und damit nicht mehr seine eigentliche Kapazität ausnutzen würde.

Moderne Akkus sind stattdessen zumeist mit einem Lithium-Ionen-Akku versehen. Bei diesen muss nur beachtet werden, dass der Akku geladen ist, sobald man das Gerät benutzen möchte. Es macht übrigens immer Sinn, einen geladenen Ersatzakku mit sich zu führen. So kann man unterbrechungsfrei arbeiten und muss nicht etwa zwischendurch pausieren, weil der Akku leer ist: Während man also den einen Akku verwendet, kann der andere an die Ladestation angeschlossen werden.

Für Akkus gilt im Übrigen dasselbe wie auch für die Werkzeuge selbst: Sie sollten nie hohen oder sehr niedrigen Temperaturen ausgesetzt werden. Das Liegenlassen in einem von der Sonne aufgeheizten Fahrzeug ist hier genauso schädlich wie eine Lagerung des Akkus an einem sonnigen Platz im Haus. Diese Regel lässt sich auf sämtliche Geräte übertragen, die ebenfalls mit einem Akku funktionieren, wie beispielsweise Laptops oder auch Smartphones.

Wer sorgsam mit seinem Akku umgeht und noch dazu seinen Akkuschrauber entsprechend pflegt, wird an seinem Werkzeug sicher lange Freude haben.

Was muss ich bei einem Akkuschrauber in Sachen (Arbeits-)Sicherheit beachten?

Der Akkuschrauber hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten zum vielseitigsten Elektrowerkzeug entwickelt. Er ist klein und handlich, kann unabhängig von einer Steckdose verwendet werden und eignet sich für die vielfältigsten Schraub- und Bohrarbeiten. Vor allem aber erhöht er die Effizienz bei der Arbeit und erzielt ein qualitativ besseres Ergebnis als manuelle Arbeit. Eine Holzschraube beispielsweise kann annähernd mühelos mit dem Schrauber in wenigen Sekunden eingedreht oder wieder gelöst werden. Mit dem Schraubendreher wäre dieser Arbeitsvorgang wesentlich anstrengender, und die Schraube könnte nur mit einem großen Kraftaufwand gleichwertig festgezogen werden. Im gewerblichen Bereich bei Handwerkern und anderen Gewerbetreibenden ist ein solches Elektrowerkzeug dementsprechend ein Mittel zur Effizienzsteigerung im Wettbewerb. Bei HeimwerkerInnen und KleingärtnerInnen hingegen erleichtert es die oftmals ungewohnte Arbeit.

Ein solcher Schrauber scheint aufgrund seiner simplen Bauweise zunächst völlig unproblematisch in der Handhabung zu sein – er ist es auch. Dennoch ist es angeraten, ein paar wenige, aber dennoch wichtige Sicherheitshinweise zu beachten.

Der Akkuschrauber und elektrische Sicherheit

Für Laien gehören bei der Verwendung von Elektrowerkzeugen Strom und Feuchtigkeit zusammen wie Feuer und Wasser. Die Meinung ist weit verbreitet, dass ein solcher Schrauber bei Nässe nicht verwendet werden darf. Um dies zu widerlegen, reicht ein klein wenig Erklärung der elektrotechnischen Grundlagen aus. Einen Stromschlag kann ein Mensch nur erleiden, wenn er auf dem Boden steht, also „geerdet“ ist. Berührt er in einem solchen Fall einen stromführenden Leiter oder das stromführende Gehäuse eines defekten Gerätes, erleidet er einen Stromschlag, der tödlich sein kann.Beim Akkuschrauber kann dies nicht geschehen, denn keiner der Pole seines Akkus hat Verbindung zur Erde. Außerdem ist seine Spannung zu gering, um einen für den menschlichen Organismus schädlichen Stromfluss auszulösen.Dennoch gehört es zur Sicherheit, dass auch ein Schrauber mit Akku nicht der Feuchtigkeit ausgesetzt werden darf. Von ihm geht zwar keine Gefahr für den Benutzer aus, aber seine elektrischen Teile würden korrodieren und Schaden nehmen. Im schlimmsten Fall führen Kriechströme zur Zerstörung des Motors.

Akkuschraubarbeiten mit oder ohne Schutzbrille?

Seine Wendigkeit und Handlichkeit verführt dazu, dass ein Akkuschrauber auf der Baustelle überall mit hin genommen wird. Viele Handwerker führen ihn sogar am Halfter mit und nutzen ihn bei jeder Gelegenheit zum Befestigen und Lösen von Schraubverbindungen, zum Bohren und zu vielen anderen Arbeiten. Nicht in jedem Fall haben sie jedoch auch eine Schutzbrille mit dabei.Andererseits wäre es sicher müßig, zu verlangen, dass beispielsweise der Elektriker bei Klemmarbeiten im Schaltschrank eine Schutzbrille trägt. Der gegensätzliche Fall wären Bohrarbeiten in Metall, bei denen durchaus Splitter wegspritzen und das Augenlicht gefährden könnten. Die Verwendung einer Schutzbrille bei Arbeiten mit einem Akkubohrschrauber ist dementsprechend immer eine Ermessensfrage. Es steht jedoch außer Frage, dass die Berufsgenossenschaft bei einem Arbeitsunfall in jedem Fall die durchgeführten Arbeitsschutzmaßnahmen überprüfen wird.

Gerätesicherheit ist wichtig für eine lange Nutzbarkeit des Schraubers

Ein Schrauber mit Akku beinhaltet nur wenige Sicherheitseinrichtungen. Je nach Qualität und Modell beziehen sich diese vor allem auf eine Drehmomenteinstellung, das Schnellspannfutter und die Arretierung des Geräteschalters.

Die Drehmomenteinstellung muss funktionieren, damit die Kupplung des Schraubers beim Blockieren in hartem Material durchrutschen kann. Hochwertige Akkuschrauber verfügen über ein hohes Drehmoment, welches einer elektrischen Bohrmaschine durchaus gleichgesetzt werden kann. Eine nicht funktionierende Rutschkupplung kann deshalb zu Verletzungen an den Handgelenken führen.

Schnellspannbohrfutter werden leider häufig bei der Pflege vernachlässigt. Ihre Funktionsuntüchtigkeit wird erst deutlich, wenn Bohrer, Bits und andere Werkzeuge eiern, sich lösen oder gar brechen. Das Schnellspannfutter muss deshalb in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. Vor allem bei hohem Staubanfall während der Arbeit oder bei Überkopfarbeiten sollte die Reinigung nach jedem Arbeitszyklus erfolgen.Die Arretierung des Geräteschalters sorgt dafür, dass dieser während der Arbeit nicht ständig gedrückt werden muss. Sie muss beim nächsten Schalterdruck jedoch auch zurückschnellen, damit der Schalter in die Stellung „Aus“ zurückgeht. Manipulationen an dieser Sicherheitseinrichtung sind verboten und die Funktion der Schalterarretierung muss in regelmäßigen Zeitabständen überprüft werden.

Auch von Akkus können Gefahren ausgehen

Geräteakkus sind fast vertauschungssicher, denn auch in jedem Schrauber darf nur der für ihn konzipierte Akku verwendet werden. Seine Spannung muss genau stimmen. Nur hinsichtlich seiner Kapazität in Amperestunden bieten manche Hersteller verschiedene Akkus für den gleichen Schrauber an.

Entladene Akkus bleiben vor allem bei Handwerkern häufig über Nacht an der Ladestation. Hier ist es wichtig, dass sie ein Ladegerät mit elektronischer Ladestrombegrenzung verwenden. Werden diese Sicherheitsregeln beachtet, ist die Arbeit mit einem Akkuschrauber völlig unproblematisch.

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