• Schneller Versand
    in fünf Länder
  • 2% Skonto
    bei Überweisung (Vorkasse) und Zahlung vor Ort
  • Gratis Lieferung
    ab 100 € Bestellwert (DE)
  • 30 Tage Widerruf
    statt nur 14 Tage
  • Trusted Shops
Filtern nach
Preis
Marke
Stromversorgung
  1. Akku (5)
Leistung (Watt)
Akku-Leistung (V)
  1. 18 V (7)
  2. 18 (3)
  3. 18 Volt (2)
  4. 54 V (1)
Leerlauf-Drehzahl (min¯¹)
Schleifscheiben-Ø (mm)
  1. 125 (3)
Gewicht (kg)
  1. 2,3 (3)
  2. 2,3 kg (1)

Winkelschleifer

18 Artikel

18 Artikel

Winkelschleifer von Werkzeugstore24

Sobald es daheim oder für das Garten-Projekt etwas zu schleifen gibt, ist ein Winkelschleifer das optimale Gerät. Mit einem Winkelschleifer ist es spielend leicht große Flächen zu schleifen. Ein Winkelschleifer ist mehr als praktisch für jede Art von Schleifarbeit – mit einem Winkelschleifer können sie quasi alles schleifen!

Für jedes Projekt den richtigen Winkelschleifer

Durch austauschbare Schleifblätter an dem Gerät ist es egal, welche Flächen sie schleifen müssen bzw. möchten. Sie tauschen ganz einfach die Schleifblätter an Ihrem Schleifer von Bosch aus und schon können Sie die nächsten großen Flächen angehen. Schauen Sie sich einfach mal in unserem Shop um und staunen Sie über unsere Auswahl in Sachen Winkelschleifer von Bosch.

Der Werkzeugstore24 Shop bietet tolle Preise und gute Lieferkonditionen für Winkelschleifer

Kleiner Preis und geringe Lieferzeit sind nur zwei der Kriterien, die Sie überzeugen sollten, Ihren Winkelschleifer bei uns zu bestellen. Schauen Sie sich auch ansonsten in unserem Shop um, wenn sie noch Zubehör zum Schleifen für den Winkelschleifer ordern müssen. Durch die austauschbaren Schleifblätter ist es praktisch, direkt für verschiedene Flächen ausgerüstet zu sein. Falls doch noch Fragen zu einem Winkelschleifer von Bosch auftauchen (zum Beispiel zur Leerlaufdrehzahl, Scheibendurchmesser o.ä.), kontaktieren Sie uns einfach über unser Kontaktformular. Gerne dürfen Sie uns auch Fragen zu einem anderen Gerät, beispielsweise von Makita, stellen.

 


Inhaltsverzeichnis

Winkelschleifer von Werkzeugstore24
Wozu benötigt ein Heimwerker einen Winkelschleifer?
Was kann man mit einem Winkelschleifer bearbeiten?
Wie wechselt man an einem Winkelschleifer die Schleifteller?
Welche Unterschiede gibt es zwischen verschiedenen Winkelschleifern?
Was ist der Unterschied eines Winkelschleifers zu anderen Schleifern?
Wie lange halten die Schleifblätter eines Winkelschleifers?
Wie lange hält ein Winkelschleifer?
Wie und wie oft muss man Winkelschleifer reinigen?
Wie und wo bewahrt man einen Winkelschleifer am besten auf?
Was muss ich bei einem Winkelschleifer in Sachen (Arbeits-)Sicherheit beachten?

Wozu benötigt ein Heimwerker einen Winkelschleifer?

Das Winkelschleifgerät als Spezialwerkzeug

Der versierte Heimwerker steht mitunter vor dem Problem, das beste Werkzeug aus all jenen herausfinden zu müssen, die grundsätzlich zum selben Ziel führen können. Spezielle Werkzeuge für besondere Arbeitsbereiche gibt es zuhauf. Häufig überlappen sich die Bandbreiten der Anwendungsmöglichkeiten. Somit hängt es sehr von den Vorlieben des Hobby-Handwerkers, seinen Erfahrungen und auch dem konkreten Werkstoff ab, welches Spezialwerkzeug sinnvoller Weise zum Zuge gebracht werden sollte.

Wenn es darum geht, harte Materialien, wie zum Beispiel Bleche oder Eisenkonstruktionen, zu zerteilen, kommt man auf jeden Fall nicht mit der Werkzeug-Grundausstattung gewöhnlicher Haushalte zurecht. Die Handsäge versagt schnell ihre Dienste beim Versuch, dickeres Metall zu durchtrennen. Außerdem ist ihr Einsatz langwierig und äußerst kräftezehrend für den Heimwerker.

Die Anschaffung eines Winkelschleifers, auch Flex genannt, kann in vielen Fällen die richtige Entscheidung sein. Denn das Gerät ist durchaus vielseitig einsetzbar, abhängig allerdings von der vorhandenen Auswahl an Schleiftellern. Die Flex ist in der Lage, Metall, Stein oder Keramik zu zerteilen. Je nach Wunsch des Handwerkers und abhängig von der Ausstattung des Geräts können jedoch auch Schnittflächen sauber abgeschliffen werden; ja sogar Rost lässt sich gekonnt vom Untergrund ablösen, sofern der richtige Aufsatz zur Verfügung steht.

Der Winkelschleifer ist nicht nur hinsichtlich seiner Einsatzmöglichkeiten vielseitig, sondern verfügt noch über weitere Vorteile. So ist er ähnlich wie eine Säbelsäge besonders handlich. Insbesondere modernere Geräte legen großen Wert auf eine ergonomisch geformte Grifffläche. Vibrationsdämpfer sorgen zusätzlich bei besseren Geräten dafür, dass die Hand während des Arbeitseinsatzes ruhig gehalten werden kann.

Anwendungsbeispiele für Heimwerker und Erläuterung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen

Heimwerker finden in den eigenen vier Wänden und womöglich auch im Garten genug Gründe, einen Winkelschleifer zu verwenden. Metallschränke müssen entweder geöffnet oder sogar zerkleinert werden, Blech ist zu zerlegen, Armaturen abzutrennen, oder im Garten muss Rost von alten Metallmöbeln entfernt werden. Zu all dem ist der Winkelschleifer in der Lage, wie gut, zeigt sich meist durch gezieltes Ausprobieren. Müssen beispielsweise größere Blechteile großflächig zerteilt werden, mag es sein, dass eine Stichsäge bessere Erfolge erzielt und zudem schneller und somit effizienter arbeitet.

Nicht immer ist der Winkelschleifer das optimale Werkzeug für alle spezielle Vorhaben. Doch selbst dann, wenn manche Arbeiten etwas länger dauern, bleibt das Gerät doch ein Vielkönner, was manche Nachteile der Maschine gut wettzumachen vermag.

Die Flex kann gerade Schnitte anfertigen, jedoch auch kurvige Schnittlinien erzeugen. Und dabei macht die Verwendung des Schneidegerätes sogar meist noch großen Spaß.
Winkelschleifer sind beim Heimwerken zuverlässige Gehilfen, sofern alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden. Denn durch den großen Drehmoment der Schleifscheibe kommt es schnell zur Funkenbildung. Daher sollte die gesamte Arbeitsumgebung möglichst nicht brennbar sein. Der laute Motorenlärm hingegen kann direkt zu Hörschädigungen aller Anwesenden führen, sofern der dringend anzuratende Ohrenschutz nicht zur Anwendung kommt.

Kurz, die Arbeit mit der Flex sollte am besten im Garten oder innerhalb eines nicht brandgefährlichen Werkraumes erfolgen. Zudem ist die Anwesenheit weiterer Personen ohne Gehörschutz zu vermeiden. Doch damit nicht genug sind Handschuhe zu tragen und zum Schutze der Augen geeignete Schutzbrillen zu verwenden.

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, Metall zu bearbeiten. Korrosionsschäden lassen sich beispielsweise oft auch chemisch bekämpfen. Doch der Winkelschleifer kann dies und doch gleichzeitig noch einiges mehr. Nicht nur der Rost wird abgeschliffen, auch die Unterlage erhält gleichzeitig eine saubere Politur, so dass das bearbeitete Metallstück schnell wie neu erstrahlt. Gleichzeitig ist dasselbe Werkzeug in der Lage, eventuell unter Nutzung eines anderen Schleifblattes, auch abstehende Kanten und vorspringende Ränder zu begradigen.

Wer im Umgang mit der Schleifmaschine erfahren ist, mag sich von ihr und ihren Vorzügen nicht mehr trennen wollen. Das praktische und handliche kleine Gerät lässt sich nämlich gut verstauen und so beinahe überall hin transportieren. Hierdurch wird die Flex anderen Spezialwerkzeugen gegenüber zum echten Konkurrenten.

Wenn es beispielsweise darum geht, einen geraden Schnitt durch ein größeres Stück Blech durchzuführen, ist oft auch eine Tischkreissäge das schnellere und effizienteste Werkzeug. Leistungsstarke Tischkreissägen benötigen jedoch viel Platz, sind eher teuer in der Anschaffung und nicht flexibel an beinahe jedem Ort einsetzbar. Die Schleifmaschine jedoch passt aufgrund ihrer geringen Größe in jede Ecke, um dort mit ihrer stattlichen Arbeitsleistung zu beeindrucken. Winkelschleifer gehören daher unbedingt ins Sortiment eines jeden Heimwerkers.

Bislang wurde der Einfachheit halber immer von Schleifscheiben gesprochen, wenn es eigentlich allgemein um Scheibenaufsätze ging. Sie sind nämlich der wichtigste Bestandteil des Werkzeugs. Und doch kann der Begriff der Schleifscheibe genau genommen nicht universell verwendet werden. Denn einhergehend mit unterschiedlichen Anwendungsbereichen des Trenngerätes muss zwischen Schleif-, Schrupp- und Trennscheiben unterschieden werden. Schleifscheiben, die auch als Schleifteller bezeichnet werden, können nicht nur Rostschichten entfernen, sondern eigenen sich auch hervorragend zur Entfernung älterer Lackschichten. Doch auch gröberes Holz lässt sich leicht polieren.

Schruppscheiben werden meist zur Bearbeitung von Stein eingesetzt. Allerdings sind sie auch in der Lage, spitze Ecken oder herausragende Kanten aus Metallkonstruktionen zu entfernen. Trennscheiben zerteilen entweder Gestein oder Metalle. Dabei ist jedoch zwischen unterschiedlich beschaffenen Scheiben zu unterscheiden, die dann jeweils nur das eine oder das andere Tätigkeitsfeld beherrschen. Auch scheibenförmige Drahtbürsten finden ihren Einsatzbereich, nämlich zum Beispiel dem Entrosten alter Metallteile. Anders als herkömmliche Schleifscheiben sind sie eher zum Ablösen geringerer Rostmengen geeignet.

Was kann man mit einem Winkelschleifer bearbeiten?

Winkelschleifer bieten mehr Einsatzmöglichkeiten, als viele Menschen denken. Sie eignen sich zur Bearbeitung unterschiedlichster Materialien. Neben der eigentlichen Aufgabe Werkstücke zu schleifen, können diese Werkzeuge auch zum Trennen eingesetzt werden. Es stehen unterschiedlich große Winkelschleifer zur Verfügung. Die Motorleistungen reichen von etwa 600 bis 2300 Watt. Je leistungsfähiger der Motor ist, desto größer kann der Durchmesser der Trenn- oder Schleifscheibe sein. Schleifscheiben stehen mit Durchmessern von 115 bis 230 Millimetern zur Wahl.

Typische Einsatzbereiche für kleinere Winkelschleifer
Kleinere Geräte, die mit Schleifscheiben von 115 bis 125 Millimeter Durchmesser arbeiten, werden umgangssprachlich auch als Einhandwinkelschleifer bezeichnet. Die Motorleistungen bei diesen Geräten betragen zwischen 600 und etwa 1000 Watt. Sie können mit einer Hand betrieben werden. Für diese Maschinen stehen Trennscheiben für Metall und Stein zur Verfügung. Mit ihnen können kleinere Werkstücke auf eine gewünschte Länge gekürzt werden. Für größere Trennarbeiten sind sie weniger geeignet.

Mit diesen handlichen Maschinen können auch recht einfach Fliesen geschnitten werden. Dadurch wird die Anschaffung eines Fliesenschneiders gespart. Es ist zudem möglich, Werkstücke aus Kunststoff, wie beispielsweise Abflussrohre, auf das erforderliche Maß zu schneiden.

Der hauptsächliche Einsatzbereich liegt jedoch im Schleifen. Zum Schleifen müssen sogenannte Schruppscheiben verwendet werden. Diese sind etwas dicker als herkömmliche Trennscheiben. Mit den Schruppscheiben lassen sich zudem Lacke und Rost von Werkstücken aus Metall entfernen. Trennscheiben sind für solche Arbeiten nicht so gut geeignet, weil sie einer starken Abnutzung bei Schleifarbeiten unterliegen.

Für solche kleinen Winkelschleifer stehen auch Trennscheiben mit Diamantbeschichtung zur Verfügung. Diese eignen sich hervorragend zum Trennen von Werkstücken aus Beton, Stein- und Mauerwerk.

Für einige Modelle stehen auch Drahtbürsten in Topfform zur Wahl. Diese lassen sich anstelle der Schleif- oder Trennscheiben montieren. Mit einer solchen Ausrüstung lassen sich hervorragend metallische Werkstücke von Rost befreien. Der Vorteil im Vergleich zum Entrosten mit einer Schleifscheibe besteht darin, dass von der Oberfläche des Werkstücks kein Material abgetragen wird.

Größere Maschinen eignen sich zum Trennen
Größere Winkelschleifer mit Scheibendurchmessern von 178 bis 230 Millimetern sind prädestiniert zum Trennen größerer Werkstücke. Aufgrund der hohen Leistung dieser Maschinen müssen sie stets mit beiden Händen betrieben werden. Mit solchen Maschinen ist es problemlos möglich, stabile Stahlträger zu schneiden. Auch in dieser Größe stehen Trennscheiben zur Metall- und Steinbearbeitung zur Wahl.

Für Geräte in dieser Leistungsklasse werden auch Diamant-Trennscheiben angeboten. Diese sind für alle Anwender interessant, die häufig Beton und Mauerwerk bearbeiten. Aufgrund der diamantbeschichteten Oberfläche entsteht nur ein minimaler Verschleiß an den Trennscheiben. Sie weisen eine lange Standzeit auf und sind deshalb sogar für den professionellen Einsatz geeignet.

Es ist natürlich auch möglich, mit solchen leistungsfähigen Maschinen Schleifarbeiten durchzuführen. Entsprechende Schleifscheiben stehen zur Verfügung.

Zwei unterschiedlich große Maschinen sind vorteilhaft
Die Aufnahmebohrungen der Trenn- und Schleifscheiben sind bei allen Scheibendurchmessern identisch. Dies ist ein großer Vorteil. Aus diesem Grund befinden sich bei vielen Heimwerkern zwei Maschinen unterschiedlicher Größe in der Werkstatt. Sobald beispielsweise eine Trennscheibe mit einem Durchmesser von 178 Millimetern so weit verschlissen ist, dass sie nicht mehr genutzt werden kann, lässt sie sich noch für viele Arbeiten mit einer kleineren Maschine nutzen. Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, die Schleifscheiben besonders effizient auszunutzen.

Sinnvolles Zubehör für Winkelschleifer
Diese Maschinen lassen sich auch stationär nutzen. Dazu sind spezielle Ständer erhältlich. Die Ständer lassen sich auf einer Werkbank fixieren. Die Maschine wird darin eingespannt. Mit einer derartigen Einrichtung ist es möglich, präzise und vor allem rechtwinklige Schnitte durchführen. Bei einigen Modellen sind zudem Gehrungsschnitte möglich. Mit solch einem Ständer wird das Einsatzspektrum dieser Maschinen noch deutlich erhöht.

Wie wechselt man an einem Winkelschleifer die Schleifteller?

Der Winkelschleifer ist ein elektrisch betriebenes Werkzeug, welches in keiner guten Ausstattung fehlen sollte. In allen Handwerksberufen, deren Arbeiten auf der Baustelle oder in der Werkstatt stattfinden, ist er ein unbedingtes Muss. Aber auch Heimwerker profitieren von den vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten, die ihnen ein Winkelschleifer bietet.

Winkelschleifgeräte werden genutzt, um mit unterschiedlichen Schleiftellern Werkstücke aus verschiedenen Materialien zu bearbeiten. Diese Schleifteller oder Schleifscheiben sind Verschleißteile, die sich bei jedem Arbeitsgang weiter abnutzen. Deshalb müssen sie regelmäßig gewechselt werden. Diese Prozedur ist bei Markengeräten meist einfach, kann bei manchen Schleifern aber auch aufwendig sein. In jedem Fall aber ist fachgerechter Umgang vonnöten, damit sich aus der späteren Nutzung keine Unfallgefahr entwickeln kann.

Woher hat der Winkelschleifer seinen Namen?

Wie eingangs bereits gesagt, sind Winkelschleifgeräte Elektrowerkzeuge. Sie können, je nach Modell, sowohl über ein Anschlusskabel an der 230-Volt-Steckdose oder aber mit einem integrierten Akku betrieben werden.
Ihr Herzstück ist ein Elektromotor, der entsprechend der Größe der verwendbaren Scheiben die benötigte Leistung abgeben muss. Der Elektromotor überträgt seine Leistung an ein Getriebe, dessen abgehende Welle die Aufnahme für den Schleifteller darstellt. Diese Welle ist zum Gerätesystem, bestehend aus dem Motor und dem Getriebe, um 90 Grad abgewinkelt. Von dieser Art der Kraftübertragung erhält der Winkelschleifer seinen Namen. Er unterscheidet sich damit von Geradeschleifern, die vorwiegend im feinmechanischen Bereich verwendet werden. Bei diesen ist die Getriebewelle nicht abgewinkelt.
Beim Konzept der Winkelschleifgeräte, die auch als Trennschleifer bezeichnet werden, unterscheidet man zwischen Einhand- und Zweihandwinkelschleifern. Erstere sind so konzipiert, dass sie Schleif- und Trennscheiben bis maximal 150 Millimeter Durchmesser aufnehmen können. Diese Größen lassen die Führung des Winkelschleifers mit nur einer Hand zu. Markengeräte sind jedoch meistens bereits mit einem abschraubbaren Zusatzhandgriff ausgestattet. Zweihandwinkelschleifer mit Scheibendurchmessern von 230 Millimetern hingegen sind sehr leistungsstark. Die Führung der Maschine erfordert unbedingt zwei Hände und deshalb sind sie generell zusätzlich zum Griffstück mit einem Handgriff ausgestattet.

Für jeden Arbeitsgang die geeignete Scheibe

Winkelschleifer sind besonders vielseitig einsetzbare Elektrowerkzeuge. Mit ihnen können Werkstücke aus unterschiedlichen Materialien mit der geeigneten Trennscheibe bearbeitet werden. Diese unterscheidet man in:

  • Trennscheiben für Metalle und Kunststoffe
  • Trennscheiben für Gestein
  • Trennscheiben für Fliesen
  • Schruppscheiben zum Grobglätten und Entrosten
  • Schleifscheiben zum Glattschleifen und Schärfen

Es gibt darüber hinaus aber auch noch Sonderformen wie Fächerschleifscheiben für besondere Anwendungen.
Trennscheiben gibt es in unterschiedlichen Dicken von 1 bis 2,5 mm. Die Auswahl richtet sich nach dem Material, welches durchtrennt werden soll. Elektriker beispielsweise benutzen die dünnsten Trennscheiben zum Zuschneiden von PVC- und Blechkanälen. Diese erzielen die genauesten Schnitte. Bei Stahlbolzen hingegen würden sich diese dünnen Scheiben zu schnell abnutzen. Deshalb verwendet man eine der dickeren Scheiben. Die konkrete Auswahl ergibt sich deshalb auch aus Erfahrungswerten während der Arbeit.

Wie werden diese Scheiben fachgerecht gewechselt?

Trenn- und Schleifscheiben müssen spätestens dann gewechselt werden, wenn sie ihre Verschleißgrenze erreicht haben. Bei Trennscheiben für Gestein oder Fliesen ergibt sich dies automatisch, wenn der Diamantbesatz nur noch circa 1mm dick ist. Die Scheiben schneiden nicht mehr korrekt und glühen aus. Bei Trenn- und Schruppscheiben gibt es diese Verschleißgrenze nicht. Sie werden vielmehr gewechselt, wenn ihre Schnittfläche unregelmäßig verläuft oder wenn sie nicht mehr tief genug in das Werkstück eindringen können.
Der Winkelschleifer wird zunächst vom Netz getrennt. An Akkuwinkelschleifern wird dementsprechend der Akku abgezogen. Auf diese Weise wird ein unbeabsichtigtes Einschalten während des Scheibenwechsels verhindert.
Gute Winkelschleifgeräte verfügen über eine Spindelarretierung. Sie befindet sich außen am Getriebe in Form eines Schiebehebels oder Druckknopfes. Wird dieser Hebel oder Knopf betätigt, blockiert die Arretierung die Gerätewelle und die Scheibe kann sich beim Lösen nicht mehr drehen.
Nun wird die Scheibe gelöst. Dies geschieht bei den meisten Schleifern, indem die Haltemutter mit dem mitgelieferten Gabelschlüssel gegen den Uhrzeigersinn abgeschraubt wird. Es gibt aber auch Schleifer mit Auto-„Clic“-Funktion, bei denen die Scheibe durch eine ruckartige Bewegung entriegelt und gelöst wird.
Die Innenseite des Splitterschutzes wird von Schleifstaub befreit. Nun wird die neue Scheibe auf die Getriebewelle aufgelegt. Bei allen gängigen Scheiben für Winkelschleifer ist die Lochgröße gleich. Sie muss deshalb nicht extra überprüft werden. Wichtig ist, dass die Scheibe in der Drehrichtung montiert wird, die dem Pfeil auf dem Schleifer entspricht. Bei Diamanttrennscheiben ist dieser Pfeil meist eingeprägt. Bei Trenn- und Schruppscheiben muss der Aufkleber auf der Scheibe sichtbar nach außen zeigen.
Mit welchem Drehmoment die Haltemutter festgeschraubt werden muss, legen die Hersteller nicht fest. Fester Sitz und vibrationsfreie Rotation müssen jedoch vor der ersten Verwendung der neuen Scheibe durch einen kurzen Probelauf überprüft werden.

Ein Hinweis zur Sicherheit von Winkelschleifern

Keinesfalls darf beim Scheibenwechsel eine Scheibe verwendet werden, die größer als der Splitterschutz ist. Dieser müsste ansonsten entfernt werden und die Maschine wird zur hochgradigen Gefahr. Nicht nur unbeabsichtigtes Berühren der nun freiliegenden und rotierenden Scheibe kann zu lebensgefährlichen Schnittverletzungen führen. Umherfliegenden Schleifsplittern und im Extremfall einer gebrochenen Scheibe hält nicht einmal eine Schutzbrille stand.
Bei fachgerechter Vorgehensweise, materialgerechter Scheibenauswahl und Einhaltung der Sicherheitsbelange wird der Scheibenwechsel am Winkelschleifer schnell zur leicht erlernbaren Routine.

Welche Unterschiede gibt es zwischen verschiedenen Winkelschleifern?

Winkelschleifer gehören zur Grundausstattung jeder Werkstatt. Sie finden sowohl bei Heimwerkern als auch in professionellen Handwerksbetrieben Anwendung. Mit einem Winkelschleifer ist es möglich, Werkstücke aus unterschiedlichsten Metallen zu schneiden und zu schleifen. Des Weiteren eignen sich diese nützlichen Werkzeuge zur Bearbeitung von Steinen, Werkstücken aus Beton sowie Fliesen. Der Einsatzbereich ist also sehr groß. Natürlich gibt es auch Unterschiede zwischen den einzelnen Winkelschleifern. Diese treten in der Motorleistung sowie dem Durchmesser der Schleif- oder Trennscheiben auf. Bei der Handhabung gibt es ebenfalls Unterschiede, die nicht außer Acht gelassen werden sollten.

Kleinere Winkelschleifer eignen sich besonders gut zum Schleifen

Kleinere Winkelschleifer weisen Motorleistungen zwischen etwa 600 und 1200 Watt auf. Die Durchmesser der Schleifscheiben betragen bei diesen Geräten entweder 115 oder 125 Millimeter. Aufgrund ihrer kompakten Bauweise werden sie umgangssprachlich auch als Einhand-Winkelschleifer bezeichnet. Theoretisch können diese Maschinen mit einer Hand bedient werden. Sicherer ist es jedoch, auch solche kleinen Geräte mit beiden Händen zu bedienen.

Für diese kleinen Winkelschleifer stehen Trenn- und Schleifscheiben für Metall und Stein zur Wahl. Des Weiteren werden auch Diamanttrennscheiben angeboten. Diamanttrennscheiben eignen sich zum Schneiden von Fliesen, Beton und Steinen. Sie haben eine deutlich höhere Standzeit als herkömmliche Trennscheiben. Besonders praktisch sind aufsetzbare Topfdrahtbürsten. Mit solchen Aufsätzen kann mühelos Lack oder Rost von Werkstücken aus Metall entfernt werden.

Große Winkelschleifer sind hervorragend zum Trennen von Werkstücken geeignet

Große Winkelschleifer arbeiten mit Trenn- und Schleifscheiben, die Durchmesser von 178 oder 230 Millimetern aufweisen. Die Motoren erreichen Leistungen von etwa 1400 bis 2300 Watt. Aufgrund der hohen Leistung und der großen Scheibendurchmesser eignen sich solche Maschinen hervorragend zum Trennen starker Werkstücke aus Metall oder Beton. Auch für diese Geräte sind Schleif- und Trennscheiben für Metall und Stein erhältlich. Mit einer Diamanttrennscheibe lassen sich sogar Gehwegplatten, Bordsteine oder andere schwere Werkstücke aus Beton bearbeiten.

Unterschiede in der technischen Ausstattung

Es treten Unterschiede in der Technik zwischen den einzelnen Geräten auf. Hochwertige Winkelschleifer sind beispielsweise mit einer Anlaufelektronik ausgestattet. Bei herkömmlichen Elektrowerkzeugen tritt stets ein hoher Anlaufstrom auf. Dieser ist deutlich höher als die Leistungsaufnahme des Elektromotors. Das kann dazu führen, dass beim Einschalten der Maschine die Sicherung der Stromleitung herausspringt. Bei Maschinen mit einer Anlaufelektronik besteht diese Gefahr nicht. Die Motoren laufen nach dem Einschalten langsam an und erhöhen danach die Drehzahl.

Ein weiteres Feature ist die Regelung der Drehzahl. Bei einfachen Geräten verringert sich die Drehzahl des Motors, sobald er belastet wird. Eine verringerte Drehzahl führt zu einem erhöhten Verschleiß an der Schleifscheibe. Bei Geräten mit einer automatischen Drehzahlregelung bleibt die Drehzahl auch bei hoher Belastung konstant.

Ein weiteres wichtiges Qualitätsmerkmal bei Winkelschleifern ist der verstellbare Funkenschutz. Dieser sollte sich individuell einstellen lassen. Dadurch wird erreicht, dass die Funken, die bei der Arbeit entstehen, nicht in Richtung der Bedienperson fliegen. Das Verstellen des Schutzes sollte natürlich möglichst einfach geschehen.

Unterschiede bei der Handhabung

Vorteilhaft sind Winkelschleifer mit ergonomisch geformten Handgriffen. Bei der Arbeit mit solch einer Maschine muss stets etwas Kraft aufgewandt werden. Liegt das Gerät nicht gut in der Hand, führt es zu Schmerzen an den Händen, sofern über einen längeren Zeitraum hinweg gearbeitet wird.

Der Wechsel von Schleif- oder Trennscheiben sollte möglichst einfach sein. Es sind eigentlich immer zwei Schlüssel erforderlich. Mit einem Gabelschlüssel wird die Spindel arretiert und mit einem Lochschlüssel wird die Befestigungsmutter der Schleifscheibe gelöst. Hochwertige Winkelschleifer sind mit einer Spindelarretierung ausgestattet. An der Oberseite der Spindel befindet sich ein Knopf zum Festsetzen der Spindel. Mit dem Lochschlüssel lassen sich dann mühelos die Scheiben wechseln.

Was ist der Unterschied eines Winkelschleifers zu anderen Schleifern?

Winkelschleifer stehen in unterschiedlichen Leistungsstufen zur Verfügung. Diese reichen von etwa 600 bis 2500 Watt. Je höher die Motorleistung ist, desto größer kann der Durchmesser der Schleifscheibe sein. Die kleinsten Geräte arbeiten mit Scheibendurchmessern von 115 Millimetern. Bei den großen Maschinen werden Scheiben mit einem Durchmesser von 230 Millimetern benutzt. Dazwischen stehen noch 125er und 178er Schleif- und Trennscheiben zur Verfügung. Vorteilhaft ist, dass Scheiben aller Größe mit identischen Bohrungen versehen sind. Dadurch können größere Scheiben nach starker Abnutzung noch auf kleineren Geräten genutzt werden. Mit Winkelschleifern können vielfältige Arbeiten ausgeführt werden. Sie unterscheiden sich aber deutlich von anderen Schleifern.

Die Funktionsweise von Winkelschleifern

Der Antrieb erfolgt mittels Elektromotor. Das Besondere an diesen Maschinen ist das Winkelgetriebe. Die Schleifscheibe rotiert also nicht in der gleichen Richtung wie die Antriebswelle des Motors. Sie rotiert in einem 90-Grad-Winkel zur Antriebsachse. Die Schleif- und Trennscheiben werden direkt an diesem Winkelgetriebe mittels Schraubverbindung fixiert. Sie erreichen Drehzahlen zwischen 6000 und 11000 Umdrehungen pro Minute. Die Drehzahl ist abhängig vom Scheibendurchmesser. Je größer der Scheibendurchmesser ist, desto geringer muss die Drehzahl sein. Nur dadurch wird die ideale Umfangsgeschwindigkeit erreicht.

Ein Winkelschleifer bietet viele Einsatzmöglichkeiten

Im unmittelbaren Vergleich zu anderen Schleifern bieten Winkelschleifer weitreichende Einsatzmöglichkeiten. Es stehen für diese Geräte Trenn- und Schleifscheiben für die Bearbeitung von Metall, Steinen und Beton zur Verfügung. Die Maschinen gehören zwar zu den Schleifern, aber mit ihnen ist es auch möglich, Werkstücke aus Stahl und Beton zu schneiden. Das ist eigentlich der größte Vorteil dieser Schleifmaschinen.

Es stehen auch Diamantscheiben zur Verfügung. Mit diesen Scheiben lassen sich mühelos dickere Betonwände und Mauern schneiden. Solche Arbeiten sind mit anderen Schleifgeräten überhaupt nicht denkbar. Für kleinere Geräte stehen zudem Drahtbürstenaufsätze zur Verfügung. Diese eignen sich hervorragend zum Entrosten von metallischen Werkstücken.

Unterschiede beim Schleifen

Im Gegensatz zu Bandschleifern, Exzenterschleifern und Schwingschleifern eignen sich Winkelschleifer nicht zum Schleifen von Werkstücken aus Holz. Aufgrund der hohen Drehzahl der Schleifscheibe entstehen am Holz sofort Brandspuren. Dafür ist es mit Winkelschleifern jedoch sehr viel einfacher, Werkstücke aus Metall zu schleifen. Dazu stehen sogenannte Schruppscheiben bereit. Diese erzeugen eine hohe Abtragsleistung. Mit diesen Scheiben können Werkstücke sogar angeschliffen oder in andere Formen gebracht werden. Durch das Schleifen verändert sich die Form des Werkstücks. Aus diesem Grund ist der Umgang mit Winkelschleifern etwas schwieriger als mit anderen Schleifgeräten. Es ist auf jeden Fall ein wenig Übung erforderlich.

Die Qualität des Arbeitsergebnisses

Der größte Unterschied zwischen einem Winkelschleifer und anderen Schleifern besteht in der Qualität der bearbeiteten Oberfläche. In diesem Punkt schneiden alle anderen Schleifer deutlich besser ab. Aufgrund der Struktur der Schleifscheiben sind die mit Winkelschleifern geschliffenen Oberflächen sehr rau. Es befinden sich darauf deutliche Schleifspuren und Riefen. Diese lassen sich jedoch mit anderen Schleifgeräten, wie beispielsweise Band- oder Exzenterschleifer sehr gut beseitigen. Die Schleif- und Schruppscheiben für Winkelschleifer sind so konzipiert, dass sie eine möglichst hohe Abtragsleistung bewirken. Deshalb werden diese Geräte meistens nur für grobe Schleifarbeiten verwendet. Dazu gehört beispielsweise die Nachbearbeitung von Schweißnähten. Um eine große Menge an Material abzutragen, eignen sich diese Maschinen besonders gut. Im Gegensatz zu anderen Schleifern gibt es für diese Geräte keine Schleifscheiben mit unterschiedlicher Körnung.

Wie lange halten die Schleifblätter eines Winkelschleifers?

Der Winkelschleifer wird von einem Winkelgetriebe angetrieben, was ihm auch seinen Namen verleiht. Am vorderen Ende ist das Werkzeug mit einer Schleifscheibe ausgestattet, die sich mit hoher Geschwindigkeit dreht. Weil die Fliehkräfte bei bis zu 12.000 Umdrehungen pro Minute sehr stark sind, ist diese Scheibe außerordentlich stabil.

Die Wahl der jeweiligen Schleifscheibe hängt in erster Linie davon ab, wofür man seinen Schleifer einsetzen möchte. Für Metall sind beispielsweise spezielle Edelkorund-Scheiben notwendig, für Fliesen und Naturstein passen dagegen Diamantscheiben viel besser. Auf dem Markt sind nicht nur Trennscheiben, sondern auch Drahtbürsten und Fächerscheiben, die sich auch zum Polieren eignen erhältlich. Drahtbürsten sind dazu da, Oberflächen zu reinigen, wie beispielsweise verrostetes Metall. Es ist also sinnvoll, sich direkt für ein spezifisches Modell zu entscheiden, wenn man es für einen bestimmten Zweck nutzen möchte.

Irgendwann ist es jedoch bei allen Schleifmaschinen nötig, das Schleifpapier auszutauschen. Hierzu gibt es einiges zu beachten – insbesondere, wenn man das erste Mal mit einem Schleifer arbeitet.

Wie lange hält Schleifpapier bei einem Winkelschleifer?

Allgemein lässt sich keine Aussage in Bezug auf die Haltbarkeit von Schleifpapier treffen, denn dies ist vor allem davon abhängig, wie oft man den Winkelschleifer verwendet und wie stark das Papier abgenutzt wird. Natürlich muss man Schleifpapier deutlich öfter auswechseln, wenn man täglich mit der Maschine arbeitet. Es gibt hierfür also keine Regel.
Grundsätzlich ist es so, dass man meist selbst bemerkt, wann es Zeit ist, das Papier auszutauschen. Notwendig wird dies dann, wenn man bemerkt, dass das Schleifergebnis nicht wie zuvor ausfällt oder unsauber wird. Sehr abgenutztes Papier wird außerdem sehr dünn und besitzt kaum noch Körnung.

Welches Schleifpapier ist das richtige?

Dass Schleifpapier zum wichtigsten Zubehör eines Schreiners oder Heimwerkers gehört, ist jedem klar. Dennoch gibt es einige Unterschiede, denn nicht jedes Schleifpapier ist gleich. Viele Hobby-Heimwerker sind sich der Wichtigkeit der Körnung gar nicht bewusst und kaufen deshalb irgendein Schleifpapier, das in die Vorrichtung der Maschine passt. So sollte man sich vor der Arbeit mit dem Winkelschleifer danach erkundigen, welche Variante dafür überhaupt geeignet ist.

Die richtige Körnung ist das Wichtigste beim Schleifpapier, denn sie bestimmt, wie viel von der Oberfläche abgetragen wird. Hier gilt: Je gröber das Papier, desto mehr wird vom Material abgetragen. Das klingt verlockend und nach Effizienz, bringt aber auch Gefahren mit sich. Denn gerade wenn man mit empfindlichen Materialien, wie edlem Holz arbeitet, muss man mit Sorgfalt vorgehen. Sehr grobkörniges Schleifpapier trägt im schlimmsten Fall viel mehr von der Oberfläche ab als gewünscht und beschädigt damit die Schicht, die sich darunter befindet.

Profis gehen wie folgt vor: Sie beginnen mit geeignetem grobkörnigen Papier und viel Vorsicht für die groben Schleifarbeiten. Danach arbeiten sie sich stufenweise zu feinerem Papier vor – am Ende wirkt die Oberfläche so glatt wie poliert und benötigt im besten Fall keine extra Nachbehandlung mehr.

Wichtig ist darüber hinaus auch, dass man sich für ein Schleifpapier entscheidet, welches sich für das jeweilige Material, aus dem das Werkstück besteht, eignet. Mittlerweile haben viele Hersteller spezielles Papier im Sortiment, das sich ausschließlich für Holz, Metall oder Stein eignet. Weiß man schon vorher, was man mit dem Schleifer bearbeiten möchte, so macht es durchaus Sinn, sich für ein Spezialpapier zu entscheiden, da davon auszugehen ist, dass das Ergebnis nur mit eben diesem wirklich makellos wird, wenn man korrekt arbeitet.

In diesem Zusammenhang gilt es allerdings zu beachten, dass Schleifpapier, das sich für Holz eignet, nicht für Metall verwendet werden darf und umgekehrt, denn sonst kann die Oberfläche davon Schaden nehmen. Sollte man sich nicht sicher sein, gibt es die Möglichkeit, sich im Fachhandel oder im Baumarkt dazu beraten zu lassen.

Möchte man mit seinem Schleifer verschiedene Materialien bearbeiten, dann kann natürlich auch normales Universal-Schleifpapier verwendet werden. Hier ist die richtige Körnung dann umso wichtiger.

Der Wechsel des Schleifpapiers beim Winkelschleifer

Im Grunde funktioniert der Austausch des Schleifpapiers wie bei jeder anderen Schleifmaschine auch. Meist wird das Papier mittels eines Spannhebels im Gerät fixiert, alternativ dazu gibt es auch Modelle, bei denen ein Klettverschluss als Halterung fungiert. Von diesen Varianten ist allerdings eher abzuraten, da Klett nach einer Weile nicht mehr die gewünschte Haftkraft erzielt, weil es sich mit der Zeit abnutzt. Das führt zu Beeinträchtigungen bei der Arbeit durch Verrutschen.
Bei beiden Varianten ist es wichtig, den Schleifer von der Steckdose zu trennen. Anschließend wird der Spannhebel geöffnet und das Schleifpapier entnommen. Nun wird die Halterung von Schmutz und Staub gereinigt. Bei Klettverschlüssen kann dies mit einer Bürste erfolgen. Danach setzt man das neue Schleifpapier wieder ein und schließt den Spannhebel wieder. Die Arbeit kann nun fortgesetzt werden.

Ein guter Tipp für den Kauf: Nicht jeder Winkelschleifer bietet die Möglichkeit, das Schleifpapier ohne großen Aufwand zu wechseln. Am besten ist es daher, sich vorher zu erkundigen, bei welchen Modellen der Austausch besonders schnell geht. Das spart Zeit und erleichtert außerdem die Arbeit.

Wie lange hält ein Winkelschleifer?

Der Winkelschleifer kommt längst nicht mehr nur in Werkstätten vor, sondern wird auch immer häufiger im privaten Bereich eingesetzt. Zwischen den auf dem Markt erhältlichen Geräten gibt es einige Unterschiede, insbesondere in der Bauart.
So unterscheidet man in erster Linie zwischen dem großen Winkelschleifer und dem Einhand-Modell.

Große Schleifer werden insbesondere dazu verwendet, große Metallstücke, aber auch Beton und Stein zu trennen. Mit einer Leistung von 2.000 bis 2.500 Watt sind sie echte Multitalente und daher auch meist mit einem sogenannten Sanft-Anlauf ausgestattet. Diese Geräte sind relativ lärmintensiv und lassen Funken sowie Staub bei der Arbeit entstehen. Entsprechende Schutzkleidung bzw. Augen- und Gehörschutz ist daher unverzichtbar für ein sicheres Arbeiten.

Der Einhand-Winkelschleifer ist das gängige Modell für sämtliche Metall-Arbeiten. Sie können Metallstücke nicht nur zuschneiden, sondern auch bei Schweiß- und Polierarbeiten ihren Dienst zuverlässig verrichten. Die Leistung dieser Werkzeuge ist entsprechend geringer und beträgt für gewöhnlich zwischen 500 und 1.000 Watt. Daher lassen sie sich gut mit einer Hand führen und erreichen selbst schwer zugängliche Stellen recht gut.

Wie lange hält eine gute Winkelschleifmaschine?

Wer sich einen Winkelschleifer kaufen möchte, wünscht sich in der Regel ein Modell, das lange hält und über viele Jahre hinweg zuverlässig arbeitet. Allerdings gilt auch hier wie bei vielen anderen Werkzeugen, dass man schon eine gewisse Summe investieren sollte, wenn man sich ein Qualitätsprodukt kaufen möchte. Dabei gilt es zu unterscheiden: Es muss natürlich keinesfalls ein High-End-Gerät für mehrere hundert Euro sein, wenn man nur selten mit einem Schleifer arbeiten wird. Weiß man dagegen schon vorher, dass man das Werkzeug täglich – wie zum Beispiel für den Beruf – benötigt, dann lohnt sich die Investition aber ganz sicher. Für gewöhnlich ist es die beste Wahl, sich für ein qualitatives Mittelklasseprodukt zu entscheiden, das mit entsprechenden Prüf- und Sicherheitszertifikaten ausgestattet ist und für ein sauberes Ergebnis sorgt. Prüfsiegel sind übrigens allein schon der eigenen Arbeitssicherheit wegen sehr wichtig – denn auch die besten Schleifmaschinen bringen ein gewisses Verletzungsrisiko mit sich, das nicht unterschätzt werden darf.

Billige Schnäppchen, wie man sie oft in Discountern und Baumärkten findet, sind keine gute Wahl. Meist arbeiten sie ungenau oder weisen bereits nach kurzer Zeit die ersten Fehler auf.

Aus diesem Grund lässt sich kaum pauschalisieren, wie lange ein Winkelschleifer tatsächlich hält. Ein hochwertiges Produkt kann zu einem Begleiter über mehrere Jahrzehnte werden. Dabei spielt sicherlich auch eine Rolle, dass das Gerät entsprechend geschützt gelagert und regelmäßig gereinigt bzw. gewartet wird.

Worauf beim Kauf einer Winkelschleifmaschine außerdem geachtet werden sollte

Grundsätzlich ist es immer von Vorteil, gleich mehrere Aufsätze für den Schleifer zu besitzen, damit man ihn flexibel und für verschiedene Arbeiten einsetzen kann. So sind unterschiedliche Trennscheiben zum Flexen sehr wichtig: Während einige sich für Beton eignen, sind andere wiederum eher auf Metall ausgerichtet.
Auch die Leerlaufzahl sollte beim Kauf berücksichtigt werden, denn sie gibt Auskunft über die Motorengeschwindigkeit. Ideal ist eine Zahl von mindestens 10.000 Umdrehungen.

Die Leistungsanzeige ist jedoch der eigentliche Faktor, auf den man beim Kauf Wert legen sollte. Eine Leistung zwischen 1.500 bis 2.000 Watt sollte das Gerät mindestens aufweisen – eine geringere Wattzahl lässt darauf schließen, dass die Arbeit nicht so schnell und effizient erledigt werden kann.

Die richtige Ausrüstung für die Arbeit mit der Winkelschleifmaschine

Mit einem Winkelschleifer geht die Arbeit zwar leicht und ohne großen Kraftaufwand von der Hand – doch genau das macht dieses Werkzeug auch zu einem Gerät, mit dem man vorsichtig umgehen muss.
In erster Linie sollten stets die Sicherheitshinweise vom jeweiligen Hersteller sorgfältig gelesen und befolgt werden. Diese stehen für gewöhnlich in der Gebrauchsanweisung.
Darüber hinaus gibt es allerdings auch allgemeine Aspekte, die zu berücksichtigen sind, wie beispielsweise die richtige Schutzkleidung.

Lose Kleidung sollte, wenn möglich, nicht für Arbeiten mit Schleifgeräten getragen werden. Das Risiko, dass weite Ärmel oder andere Teile sich in der Maschine verfangen und zu gefährlichen Verletzungen führen können, ist zu groß. Ideal ist lange Kleidung, die die Haut schützt, aber gleichzeitig auch eng anliegt und trotzdem viel Bewegungsfreiheit bietet.

Weiterhin fallen bei jedem Schleifvorgang Späne oder feiner Staub an. Beide sind schädlich für unseren Körper und dürfen weder in die Augen noch in die Lunge geraten. Hierfür gibt es spezielle Schutzausrüstungen, die bei manchen Geräten direkt mitgeliefert werden. Ist dies nicht der Fall, so sollte man sich vor dem ersten Einsatz des Schleifers unbedingt in einem Baumarkt oder Fachhandel entsprechendes Equipment kaufen. Wichtig ist zunächst eine Schutzbrille, welche die Augen vor herumfliegenden Spänen schützt. Darüber hinaus wird auch eine Atemschutzmaske für Mund und Nase benötigt. Sie verhindert das Einatmen von feinem Staub.
Am sichersten ist die Arbeit mit einem Winkelschleifer, wenn dieser über eine Absaugfunktion verfügt und anfallenden Schmutz direkt einsaugt. Dies hält gleichzeitig auch die Arbeitsfläche sauber und übersichtlich. Dennoch sollte Schutzkleidung getragen und nicht einfach beiseite gelegt werden – denn Sicherheit geht bei der Arbeit immer vor.

Wie und wie oft muss man Winkelschleifer reinigen?

Der Winkelschleifer ist ein Werkzeug, welches sich zum Abschleifen von unterschiedlichsten Materialien eignet, sei es Holz, Stein oder auch Metall. Mittlerweile gibt es auf dem Markt viele verschiedene Modelle, die teilweise zweck- und materialgebunden sind, die sich aber oft auch universell einsetzen lassen.
Häufig unterscheidet man zwischen dem Trenn- und dem Winkelschleifer, allerdings handelt es sich dabei um dasselbe Gerät.

Damit der Winkelschleifer möglichst lange einsatzbereit ist, sollte man sich regelmäßig um seine Wartung kümmern. Besonders die Reinigung des Werkzeugs wird häufig vernachlässigt. Mit den richtigen Hilfsmitteln und einer guten Vorgehensweise kann man die Lebensdauer des Geräts allerdings deutlich verlängern.

Wie arbeitet der Winkelschleifer?

Die meisten Schleifer verfügen über einen elektrischen Motor, andere wiederum funktionieren allerdings mit Benzin. Das macht einen Stromanschluss überflüssig. Die Abtragsleistung und damit auch die Arbeitsgeschwindigkeit bemessen sich entsprechend der Leistung des Motors und der verwendeten Schleifscheiben.

Für die Bearbeitung von Stein und Metall werden in der Regel besondere Trennscheiben verwendet. Jedoch nutzen diese sich relativ schnell ab, sofern es um das Trennen von Steinplatten geht. Daher bevorzugen Profis vor allem Diamantplatten, die zwar teuer in der Anschaffung sind, aber dafür eine höhere Lebensdauer aufweisen und effizienter arbeiten. Im Gegensatz zu minderwertig verarbeiteten Platten verringert sich ihr Durchmesser auch nicht durch langfristigen Abrieb.

Zum Schleifen und zum Schruppen werden auf dem Gerät spezielle Schruppscheiben aufgespannt. Mit Schleifblättern und Gummitellern arbeitet man stattdessen, wenn man Oberflächen aus Metall oder auch Lacke und Farben abtragen möchte. Um Stein abzuschleifen, empfehlen Experten die Nutzung eines Schleiftopfs. Natürlich sind nicht alle Zubehörteile notwendig, sondern lediglich jene, die man auch wirklich benötigt. Es lohnt sich, schon beim Kauf darauf zu achten, welches Zubehör vom Hersteller mitgeliefert wird. Entscheidet man sich direkt für ein Set mit passenden Schleiftellern, ist ein zusätzlicher Kauf hinterher nicht mehr nötig.

Warum die Reinigung des Schleifers so wichtig ist

Jedes Schleifgerät erzeugt bei der Arbeit Späne, Staub oder Lackfetzen – je nach Abrieb. Diese Verschmutzungen können sich mit der Zeit in und am Gerät ablagern und ihm so schaden. Sowohl die Leistung des Motors als auch die Stabilität des Materials leiden schnell darunter. Daher ist eine gründliche Reinigung besonders wichtig.

Viele Schleifer verfügen über eine Vorrichtung zum Absaugen von Staub – achten Sie darauf, dass Sie sich für ein Gerät mit einer solchen Funktion entscheiden, denn sie saugt bei der Arbeit entstehenden Staub sofort ab und erspart dem Handwerker damit eine Menge Arbeit. Wichtig ist jedoch, dass man diesen Filterkasten regelmäßig leert – ganz so, wie man es bei einem Staubsauger tun würde. Aus Sicherheitsgründen sollte man den Staubbeutel nur im Freien reinigen und dabei möglichst einen Atemschutz tragen. Gelangen die schädlichen Schmutzpartikel in die Atemwege, kann dies unter Umständen schwere Entzündungen im Rachenraum verursachen.

Auch das Gehäuse des Schleifers muss hin und wieder gesäubert werden, da sich darin schnell Staub, Lackreste, Harz und andere Schmutzpartikel ablagern. Weil sich selbst der hochwertigste Schleifer bei längerer Arbeit in gewissem Maße erhitzt, was die Verschmutzungen schmelzen oder schmoren lassen kann, muss das Innere des Gehäuses möglichst oft davon befreit werden. Ansonsten könnte sich durch ein Verstopfen der Lüftungsschlitze schnell der Motor überhitzen, was wiederum das ganze Gerät lahmlegen kann. Zum effektiven Reinigen des Inneren ist meist kein Öffnen des Schleifers nötig. Man nutzt dafür einfach einen Staubsauger oder einen Druckluft-Kompressor, um den Schmutz durch die Luftschlitze nach außen zu treiben.

Auch das Schleifband lässt sich reinigen

Nicht wenige Menschen tauschen verschmutztes Schleifband direkt aus, weil sie fürchten, Rückstände könnten sich auf dem Werkstück ablagern. Das ist ärgerlich, weil gutes Schleifpapier viel Geld kostet. Oft ist das jedoch gar nicht nötig, denn so lange die Körnung nicht zu abgenutzt ist, kann man die Lebensdauer des Schleifpapiers mit einer entsprechenden Reinigung deutlich verlängern. Hierfür lässt eine Messingbürste aus dem Baumarkt bestens einsetzen: Sie verfügt über harte, widerstandsfähige Borsten, die den Schmutz aus dem Schleifpapier reiben und es somit wieder sauber und brauchbar machen.

Diese Funktionen sollte ein hochwertiger Winkelschleifer besitzen

Wer sich das erste Mal einen Winkelschleifer kauft, sollte wissen, worauf es bei einem solchen Gerät besonders ankommt. Neben einer hohen Leistung, einer guten Bedienbarkeit und natürlich einer integrierten Staubabsaugvorrichtung sollte eine Spindelarretierung verbaut sein. Sie ermöglicht, dass man Zubehör für den Schleifer auch ohne Zuhilfenahme eines Schraubschlüssels auswechseln kann.
Achten Sie zudem darauf, dass die Schlitze für die Belüftung des Geräts möglichst an der vorderen Seite angebracht sind. Weil bei der Arbeit entstehender Schmutz meist nach hinten geblasen wird, gelangen Staub und Späne nicht so schnell ins Innere.

Weiterhin hat man beim Kauf die Wahl, ob man sich für ein kabelgebundenes oder für ein akkubetriebenes Gerät entscheidet. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile: Während ans Stromnetz gekoppelte Schleifer meist leistungsstärker sind, bieten Akku-Modelle mehr Flexibilität bei der Arbeit. Am besten probiert man selbst aus, mit welcher Version man besser zurecht kommt.

Wie und wo bewahrt man einen Winkelschleifer am besten auf?

Der Winkelschleifer wird auch als Flex bezeichnet und ist nicht nur in der Industrie, sondern auch im privaten Heimwerkerbereich eines der wichtigsten Werkzeuge überhaupt. Mit ihm ist es möglich, Dinge abzuschleifen oder gar zu zertrennen, da er mit einer enorm hohen Drehzahl von knapp 10.000 Umdrehungen pro Minute arbeitet und somit hohen Abtrag in kurzer Zeit schafft. Nicht nur Stein und Keramik, sondern auch Metall lässt sich mit dem Schleifer gut bearbeiten.

Wer sich ein solches Gerät kauft, sollte jedoch auch über die richtige Handhabung und Pflege desselben Bescheid wissen. Insbesondere die Aufbewahrung spielt in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle.

So funktioniert ein Winkelschleifer

Im Normalfall ist der Schleifer mit einem elektrischen Motor ausgestattet, allerdings arbeiten einige wenige Modelle auch mit einem Benzinmotor und sind dann nicht auf eine Steckdose vor Ort angewiesen. Wie leistungsstark das Gerät arbeitet, hängt von der Motorenstärke sowie von der verwendeten Scheibengröße ab. Letztere lassen sich je nach Zweck entsprechend einsetzen und erzeugen somit unterschiedlichen Abtrag. Ein Beispiel sind spezielle Trennscheiben für Stein und Metall, um diese Materialien damit effektiv durchtrennen zu können. Auch Diamantscheiben kommen sehr häufig zum Einsatz. Obgleich diese die teurere Lösung sind, überzeugen sie durch eine deutlich höhere Langlebigkeit.
Um mit einem Winkelschleifer Schleifarbeiten bw. Schruppen ausführen zu können, ist es notwendig, mit dicken Schruppschreiben zu arbeiten. Sogenannte Schleifmopteller und Gummiteller werden dagegen dann verwendet, wenn man Lack oder Farbe vom entsprechenden Werkstück abschleifen möchte.

Was bei der Aufbewahrung wichtig ist

Nicht wenige Menschen machen nach dem Kauf eines Winkelschleifers den Fehler, das Gerät nicht ordentlich zu lagern. Viele lassen das Werkzeug einfach offen liegen und positionieren es beispielsweise in einem Regal oder in einem chaotischen Werkzeugschrank. Dass dies alles andere als gut für den Schleifer ist, steht außer Frage: Staub, aber auch Stöße und unsanfte Behandlung von außen, können schnell irreparable Schäden anrichten, die den Schleifer im schlimmsten Fall unbrauchbar machen.

Berücksichtigen Sie daher, dass Sie den Schleifer stets in einer dafür geeigneten Box unterbringen – idealerweise gehört diese schon beim Kauf zur Ausstattung. Die meisten namhaften Hersteller liefern mit hochwertigen Schleifgeräten eine praktische Aufbewahrungsbox mit, die aus Metall oder Kunststoff besteht. Hier sind Metallboxen allgemein die bessere Wahl, da sie robuster sind und nicht so schnell Risse bekommen. Sollte keine Box beiliegen, kann alternativ dazu auch ein ausrangierter Werkzeugkoffer oder auch ein gepolsterter Karton genutzt werden. Wichtig ist, das Gerät stets vor Staub zu schützen, denn auch dieser kann es langfristig beschädigen.

Extreme Temperaturen, Feuchtigkeit und Wind sind Gift für jeden guten Winkelschleifer. Aus diesem Grund muss darauf geachtet werden, dass das Werkzeug – genau wie alle anderen elektrischen Geräte aus dem Werkzeugschrank auch – nie der direkten Sonne, Regen oder nasser Witterung ausgesetzt werden. Zu empfehlen ist eine Aufbewahrung an einem möglichst trockenen Ort mit normaler Temperatur, wie einem vor feuchtem Klima geschützten Werkzeugraum oder einer trockenen Garage.
Der Lagerung in einem kalten Werkzeugschuppen im Garten oder einem halboffenen Carport ist deshalb in jedem Fall abzuraten.

Pflege und Wartung des Winkelschleifers

Ein Winkelschleifer ist ein Werkzeug, das empfindlich auf Schmutz reagiert und dadurch unter Umständen stark beschädigt werden kann. Daher ist es wichtig, nach jedem Gebrauch eine schnelle, aber gründliche Reinigung durchzuführen. Schleifspäne, Verschmutzungen und Ähnliches können mit einem trockenen oder leicht angefeuchteten Tuch gut entfernt werden. Wichtig: Nehmen Sie das Gerät dafür unbedingt vom Netz, um eventuelle Verletzungen zu vermeiden!

Weiterhin sollte man einen Schleifer zunächst kurz warmlaufen lassen, bevor man ihn direkt am Werkstück verwendet. Es kann – selbst bei einem qualitativ hochwertigen Gerät – immer passieren, dass Bestandteile des Werkzeugs nicht richtig funktionieren, dass die Schleifplatte nicht regelmäßig läuft oder sogar der Motor stockt. Die Arbeit mit einem defekten Gerät ist alles andere als sicher und sollte in so einem Fall sofort unterbrochen werden, bevor das Problem behoben ist.
Nach einigen Jahren in Gebrauch kann es selbst bei einem guten Schleifer passieren, dass irgendetwas nicht mehr funktioniert oder ausgetauscht werden muss. Dies sollte man nicht hinauszögern, sondern im Falle eines Falles gleich beheben, damit problemlos und sicher weitergearbeitet werden kann.

Wie wichtig ist Qualität bei einem Schleifgerät?

Wenn man sich einen Schleifer kauft, ist es unbedingt anzuraten, auf Qualität zu achten. Immer wieder gibt es vermeintliche Schnäppchen in Baumärkten und Discountern, jedoch sind diese Geräte nur selten eine gute Wahl. Wer sich ein Werkzeug wünscht, mit dem man über mehrere Jahre hinweg zuverlässig arbeiten kann, sollte daher lieber gleich etwas mehr investieren und ein Produkt kaufen, bei dem der Hersteller auch eine entsprechende Garantie bzw. Service für Reparaturen bietet. Auch die Bedienung ist bei Qualitätsmodellen meist deutlich komfortabler und angenehmer für die Hände. Dabei spielt es keine Rolle, ob man den Winkelschleifer nur einmal im Jahr oder wöchentlich benutzt – die Vorzüge eines hochwertigen Werkzeugs rentieren sich sowohl für Hobby-Heimwerker als auch für Profis, die beruflich damit arbeiten.

Was muss ich bei einem Winkelschleifer in Sachen (Arbeits-)Sicherheit beachten?

Viele Menschen werden zum Hobby-Heimwerker, wenn es um Renovierungen oder Reparaturen an und im Haus geht. Nicht nur macht es Spaß, selbst seine Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen, auch aus finanziellen Gründen entscheiden sich immer mehr Leute dazu, sich nicht an professionelle Handwerker zu wenden. Wichtig ist allerdings, sich darüber im Klaren zu sein, dass die Arbeit nicht immer gefahrlos ist. Das ist insbesondere der Fall, wenn mit einem Schleifgerät gearbeitet wird. Der Winkelschleifer, der auch als Flex bezeichnet wird, lässt sich flexibel nutzen und bringt eine beachtliche Leistung mit sich. Nicht nur Stein und Metall, sondern auch Beton lässt sich damit oft problemlos trennen. Auch beim Zerschneiden von Fliesen und zum Abschleifen von Oberflächen kommt der Winkelschleifer häufig zum Einsatz.
Die Arbeitssicherheit sollte hier an oberster Stelle stehen, denn bei einem solchen Werkzeug sind Verletzungen schneller geschehen, als man hinsehen kann. Daher gilt es, sich schon im Voraus darüber zu informieren, auf was geachtet werden muss.

Gefahrloses Arbeiten mit dem Winkelschleifer – den Körper optimal vor Verletzungen schützen

Eines gleich vorweg: Ganz ausschließen lässt sich das Risiko, sich bei der Arbeit mit einem Schleifgerät zu verletzen, natürlich nie. Trotzdem helfen einige Schutzvorkehrungen dabei, das Risiko etwas zu reduzieren.
Grundsätzlich sollte man die Kraft eines Schleifers nie unterschätzen, denn bei der Arbeit entstehen Funken, Späne und Staub, die schnell zu gesundheitlichen Schäden führen können.

Der wichtigste Punkt ist zunächst einmal, die Augen zu schützen. Eine Schutzbrille ist für die Arbeit mit der Flex unverzichtbar, denn sie bewahrt die empfindlichen Augen nicht nur vor Funken, sondern auch vor Spänen, die durch den Abrieb am Werkstück entstehen. Gerade Metallfunken sind extrem gefährlich, denn sie können irreparable Verbrennungen an der Netzhaut verursachen.

Ebenfalls wichtig ist es, die Ohren zu schützen. Eine Flex weist beim Einsatz einen sehr hohen Lärmpegel auf, der sich etwa mit einem direkt vorbeifahrenden LKW vergleichen lässt. Ohrschützer sorgen dafür, dass keine Hörschäden zustande kommen und das Arbeiten sich auch deutlich angenehmer gestaltet.

Weiterhin müssen die Atemwege vor Feinstaub geschützt werden. Nase und Mund nehmen durch Einatmen schnell feinste Partikel auf, die teilweise gar nicht sichtbar sind. Dennoch sollte man wissen: Bei jedem Schleifvorgang entsteht Feinstaub. Und deshalb ist eine Atemschutzmaske mit einem festen, aber komfortablen Sitz enorm wichtig.

Hinsichtlich der Bekleidung sollte nie lose Kleidung getragen werden, wenn man mit dem Winkelschleifer arbeiten möchte. Sie kann sich schnell im Gerät verfangen und zu Verletzungen führen. Weiterhin muss auch der Stoff beachtet werden: Chemiefasern sind leicht entflammbar und entzünden sich durch herumfliegende Funken sehr schnell – das ist lebensgefährlich!
Am sichersten ist es, sich einen Schutzanzug zu kaufen, der aus robusten, schwer entflammbaren Materialien gefertigt ist und möglichst eng anliegt. Selbiges gilt für Arbeitshandschuhe, welche die Hände vor heißen Funken und Spänen schützen müssen.

Richtig umgehen mit einem Winkelschleifer – wichtige Tipps für sicheres Schleifen

Neben einem umfassenden Schutz für den eigenen Körper ist es auch wichtig, zu wissen, wie man richtig mit einem Schleifer arbeitet. Denn auch hier lauern Sicherheitsrisiken, die allein durch eine falsche Handhabung entstehen können. Prinzipiell sollte man nie mit einem Winkelschleifer arbeiten, wenn man in Eile ist: Sorgfalt ist die beste Prävention vor Verletzungen, die aus Hast entstehen!
Bevor es losgehen kann, müssen sämtliche entflammbare Materialien – wie zum Beispiel Stroh, entzündliche Flüssigkeiten oder auch Papier – aus der Reichweite des Geräts entfernt werden.

Anschließend folgt ein umfassender Check des Geräts: Sind alle Kabelverbindungen in Ordnung? Ist das Zubehör unbeschädigt? Falls nicht, sollten entsprechende Teile umgehend ausgetauscht werden. Ist dies nicht möglich, ist es am sichersten, bis zum Austausch mit der Schleifarbeit zu warten.

Sobald der Winkelschleifer in Betrieb genommen wird, sollte das Werkzeug erst ein bis zwei Minuten probelaufen. So kann festgestellt werden, ob es Unregelmäßigkeiten gibt. Sollten Schleifkörper irgendwelche Fehler aufweisen, so dürfen diese nicht weiter benutzt werden.
Wichtig: Zum reinen Schleifen sind Trennscheiben ungeeignet! Hierfür verwendet man spezielle Schruppscheiben.

Achten Sie zudem darauf, dass Sie das entsprechende Werkstück stets so einspannen, dass es sich während der Arbeit mit der Flex nicht bewegen kann – auch hier lauert eine Gefahrenquelle für Verletzungen! Das Werkstück muss mindestens über die Hälfte seiner Länge, besser jedoch über zwei Drittel hinweg eingespannt sein. So fixiert kann es optimal bearbeitet werden, ohne dass es seine Position verändert.

Loading...

MIT oder OHNE MwSt.?

Privatkunden empfehlen wir die Nutzung des Privatkundenbereichs, in dem alle Preise inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer angezeigt werden.

Bitte wählen Sie: